DE315425C - - Google Patents
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- DE315425C DE315425C DENDAT315425D DE315425DA DE315425C DE 315425 C DE315425 C DE 315425C DE NDAT315425 D DENDAT315425 D DE NDAT315425D DE 315425D A DE315425D A DE 315425DA DE 315425 C DE315425 C DE 315425C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B3/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
- B67B3/02—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
- B67B3/04—Cutting caps from strip material in capping machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
- B65D41/10—Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
- Sealing Of Jars (AREA)
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
- Medicinal Preparation (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
Das Wesen des durch Patent 220525 geschützten Verfahrens zum Verschließen von
Flaschen o. dgl. und das Wesen der durch das gleiche Patent geschützten Maschine zur
Ausübung dieses Verfahrens besteht darin, daß eine Scheibe um den als Dorn dienenden
Flaschenkopf 'dicht anliegend herumgezogenen, d. h. mittels eines Ziehstempels aus
ihrer ursprünglichen ebenen Form unter Materialumlagerung zur Kapsel umgestaltet
und bei diesem Umgestalten zugleich auf dem Flaschenkopf zum dichten Anliegen gebracht
wird. Diesem geschützten Arbeitsvorgang muß natürlich das (nicht unter.
Schutz stehende) Ausschneiden d;er um den Flaschenkopf herumzuziehenden Scheibe aus
platten- oder streifenförmigem Material vorangehen, und es muß ferner das — ebenfalls
nicht unter den Patentschutz fallende — dichte Anpressen der zunächst bloß zum Anliegen
auf dem Flaschenkopf gebrachten Kapsel folgen.
Bei, der im Hauptpatent beschriebenen Maschine wurde eine sehr gedrängte Bauart
dadurch erreicht, daß der Ziehstempel zugleich als Schneidstempel und als Fassung
für den elastischen Anpreßring ausgebildet war. Er erhielt also außer der zum Ziehen
erforderlichen abgerundeten unteren Innenkante eine scharfe, zum Schneiden dienende
untere Außenkante und oberhalb der Ziehkante, also ebenfalls innen, eine ringförmige
Ausnehmung zur Unterbringung des elastisehen Anpreßringes und eines ringförmigen
Werkzeuges, um den Anpreßring durch Stauehen zu verdicken, d. h. zu zwingen,
Preßdruck auf die am Flaschenhals dicht anliegende Kapsel auszuüben. Durch die Breite
bzw. den Durchmesser des Verschließmaterials ist für den; Durchmesser der äußeren
Schneidkante des in der älteren Weise durchgebildeten Stempels eine unüberschreitbare
Höchstgrenze festgelegt. Wegen der für die Unterbringung des elastischen Anpreßringes
erforderlichen Ausnehmung bleibt für den. Stempel oberhalb der Auflagestelle des Anpreßringes
nur geringe Wandstärke übrig, was wegen der für das Ausstanzen, Ziehen und1 Stauchen des Anpreßringes aufzuwendenden
Kräfte zu Deformationen der Sternpelwandung und des Stempels führen kann.
Um der Maschine zum Verschließen von Flaschen gerade an ihrer empfindlichsten Stelle eine kräftige Bauart geben zu können,
ordnet die vorliegende Verbesserung vor dem Ziehwerkzeug ein von diesem gesondertes
Stanzwerkzeug an und fügt dementsprechend zur älteren Einrichtung eine Vorrichtung
hinzu, um die ausgeschnittene Scheibe von der Schneidstelle nach der Ziehstelle zu befördern. Es ist bereits Gegenstand
eines älteren Patentes, mehrere Werkscheiben an anderen Stellen auszuschneiden und1 übereinander
zulegen als an derjenigen, wo der Verschluß auf die Flasche aufgebracht wird. 6S
Da jedoch bei jenem Patent die unterste
Werkscheibe aus einem Förderband ausgeschnitten wurde, so mußte der Ziehstempel ;
durch den dabei erzeugten Ausschnitt hindurchgehen, durfte also im äußeren Durchmesser
dem Schneidstempel höchstens gleichkommen, so daß sich bezüglich des kräftigen
Baues der Maschine kein Gewinn ergab.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen gemeinschaftlichen lotrechten
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen gemeinschaftlichen lotrechten
ίο Schnitt durch die beiden nacheinander zur
Anwendung gelangenden Werkzeuge und
Fig. 2 den zugehörigen Grundriß.
. Der aus einer Schicht, z. B. einem Aluminiumband, oder aus zwei, aufeinander-
. Der aus einer Schicht, z. B. einem Aluminiumband, oder aus zwei, aufeinander-
!5 liegenden zusammen fortschreitenden
Schichten (z. B. oben Aluminium und unten Pergament) bestehende Streifen η läuft in
Richtung des in Fig. 2 eingetragenen Pfeiles
unter einem Schneidstempel 2 durch, der in der starren Platte 3 lotrecht geführt ist und
mit dem ringförmigen Gegenwerkzeug ν zusammenwirkt, welches zweckmäßig in einem
unterhalb des Durchführungsschlitzes für den Streifen η befindlichen Ansatz der
Platte 3 gefaßt ist.
Die ausgestanzte Scheibe wird von einem
auf der Werktischplatte p gleitenden Schlitten 7 aufgefangen, der vorn zwei parallele
Tragleisten 5 und dahinter einen als Mitnehmer dienenden Vorsprung 1 erkennen
läßt. '■'...
Damit beim Emporgehen des Stempels 2 nach dem Stanzen die ausgeschnittene
Scheibe nicht wieder mit. emporgenommen wird, ' ist in einer Höhlung des Stempels 2
eine schwache Feder 8 und darunter ein Auswerf bolzen 12 angeordnet. Beim Aufsetzen
des Stempels 2 auf den Streifen η vor dem Stanzen drückt der Streifen η entgegen der
Feder 8 das Kopfende des Bolzens 12 bis zur
Stirnfläche des Stempelst zurück. Nach
dem Ausschneiden schnellt der Bolzen 12
nach unten, wobei das Werkstück auf die Schlittenbahn 5 abgelegt wird. Alsdann befördert
der Schlitten die empfangene Scheibe unter den Ziehstempel 6, der einen einwärts
gerichteten, unten mit einer abgerundeten Ziehkante versehenen Ringflarisch 9, darüber
den elastischen Anpreßring 10, über diesem den hohlen! Stäuchstempel 11 und innerhalb
. des Ringes fο und des Stempels 11 den Andrücker
13 enthält. Die untere Begrenzungsebene des Ziehstempels 6 befindet sich in der
nämlichen Tiefe wie die untere Begrenzungsebene der Fassung für das Gegenwerkzeug v,
so daß das von den Schlittenleisten 5 aufgenommene
Werkstück' keine nochmalige . Änderurig seiner Höhenläge erfährt. Unterhalb
des Ziehstempels 6 befindet sich der nachgebende Ring t, der, in einer Platte q gefaßt,
den nach Oben sich erweiternden, zum Einführen der von unten herankommenden
Flasche dienenden Ausschnitt r besitzt.
Um die genaue Lage des Werkstückes unter dlem Ziehstempel zu sichern, ist ein
Anschlag 14 vorgesehen, an welchem das ' Werkstück mit seinem äußeren Rande anstößt.
Aus der Lage dieses Anschlages ist ersichtlich, daß der äußere Durchmesser D
und dadurch die Wandstärke des Ziehstempels wesentlich größer gehalten werden kann
als der Durchmesser der Werkscheibe und folglich auch wesentlich größer als der mit
dem Durchmesser der Werkscheibe übereinstimmende Durchmesser d des Schneid-
stempeis.
Das auf den Schlittenleisten 5 ruhende Werkstück gleitet beim Vorhub des Schlittens
auf den ein wenig über die Schlittenleisten emporsteheniden oberen Rand des
nachgebenden Ringes ί empor und bleibt dort während des Schlittenrückganges ruhen.
Sowohl der Vor- wie der Rückhub des Schlittens erfolgen während des Emporganges der beiden Stempel 2 und 6, die sich
ihrerseits, von einem gemeinschaftlichen Schlitten 15 erfaßt, zusammen bewegen.
Der große Durchmesser!) des Ziehstempels ermöglicht starken Aufbau der Maschine
und die erforderliche Verstärkung des Stempels und seiner Wandungen zur Verhinderung
von Deformation bei starker Druckbeanspruchung. Auch die Sonderung der Gegenwerkzeuge
υ und f ' trägt zur Vereinfachung des Aufbaues der Gesamtmaschine -95
bei und erleichtert den Zusammenbau und die Auseinandernähme.
Claims (5)
1. Maschine nach Patent 220525 zum 100. Verschließen von Flaschen o. dgl.' mittels
einer Kapsel, bei welcher vor dem Ziehstempel ein von diesem gesonderter
Stanzsteriipel angeordnet ist und die ausgeschnittene
Scheibe von der Schneidstelle nach der Ziehstelle befördert wird,
dadurch gekennzeichnet,! daß der Ziehstempel (6) größeren äußeren Durchmesser
(D) besitzt als die Werkscheibe und der im Durchmesser (d) mit der
Werkscheibe übereinstimmende Schneidstempel (2), so daß der Ziehstempel besonders
oberhalb der Auflagestelle des elastischen Preßringes (10) sehr kräftig
gehalten werden kann.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidstempel (2) hohl
ausgebildet ist und einen unjier der Einwirkung
einer : schwachen Feder, (8) stehenden Auswerf bolzen (12) aufnimmt,
der vor die Stirnfläche des Stempels (2)
ein wenig vortritt und vor dem, Stanzen durch den Materialstreifen (n) entgegen
der Feder (8) an der Stirnfläche des Stempels (2)' zurückgehalten wind, nach
dem Stanzen hingegen die Kapselscheibe vom Materialstreifen (n) abdrückt.
3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die ausgeschnittene Scheibe auf einen mit zwei Seitenleisten (5) und einem Mitnehmer (1) versehenen Schlitten
. (7) fällt, der sie während des gemeinschaftlichen Emporganges der beiden Stempel (2 und 6) unter den Ziehstempel
(6) befördert und auf den nachgebenden Ring (i) ablegt.
4. Ausführungsform der Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Sicherung der genauen Lage des Werkstückes unter dem
Ziehstemipel (6) an der Maschine ein fester Anschlag (14) vorgesehen ist,
5. Ausführungsform der Maschine nach dem Ansprüchen 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das untere Ende (9) des Ziehstempels (6) bis zum unteren
Rande der Fassung des Gegenwerkzeuges (v) für den Schneidstempel (2) hinabreicht,
derart, daß die vom Mitnehmerschlitten (7) aufgefangene ausgeschnittene Scheibe ohne nochmalige Änderung ·
ihrer Höhenlage zur Ziehkante gelangt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE220525C (de) | |
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