DE31519C - Selbstthätiger Schachtversehl ufs - Google Patents

Selbstthätiger Schachtversehl ufs

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DE31519C
DE31519C DENDAT31519D DE31519DA DE31519C DE 31519 C DE31519 C DE 31519C DE NDAT31519 D DENDAT31519 D DE NDAT31519D DE 31519D A DE31519D A DE 31519DA DE 31519 C DE31519 C DE 31519C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ufs
conveyor frame
hook
automatic shaft
shaft failure
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31519D
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English (en)
Original Assignee
C. H. ElNERT in Lugau
Publication of DE31519C publication Critical patent/DE31519C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/06Door or gate operation of sliding doors

Landscapes

  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S: Bergbau,
CARL HERMANN EINERT in LUGAU. Selbsttätiger Schachtverschiurs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. August 1884 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Schachtverschlufs, welcher sich in automatischer Weise erst dann öffnet, sobald das 'Fördergestell am Füllort ankommt, und sofort wieder selbstthätig schliefst, wenn der Aufzug beginnt. Es ist dem am Füllort stehenden Arbeiter die Möglichkeit benommen, den Schachtzugang eigenmächtig zu öffnen oder offen stehen zu lassen. In der Selbstthätigkeit des Verschlusses ist ein wirksamer Schutz gegen die zahlreichen Unglücksfälle durch Hinabstürzen in den unverschlossenen oder unvorsichtiger Weise' geöffneten Schacht gefunden.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt die Vorrichtung in der Seitenansicht,
Fig. 2 in der Vorderansicht und
Fig. 3 in der Draufsicht;
Fig. 4 bis 6 zeigen die Hebelanordnung in vergröfsertem Mafsstabe.
Der Verschlufs selbst wird durch das an den Stangen α α geführte Fallgitter A gebildet, welches durch das niedergehende Fördergestell mittelst des Hakens b und des über Rollen geführten Seiles in die Höhe gehoben wird, wodurch der Zugang zum Schacht sich öffnet.
Hat das Fallgitter A den in Fig. 1 dargestellten niedrigsten Stand, d. h. ist der Schacht geschlossen, so hat der an der seitlich angeordneten Stange c verschiebbare Haken b seinen höchsten Stand. Letzterer ist mit dem Fallgitter A durch das Seil s verbunden.
Will der am Füllort stehende Mann einen gefüllten Wagen aufschieben, so hat er das betreffende Signal nach über Tage an den Triebmeister zu geben, wo das Fördergestell abgesetzt werden soll.
Gleichzeitig schliefst er mittelst des Hebels h die Caps n> zum Aufsetzen des Fördergestelles.
Dadurch dreht sich aber mittelst der Uebersetzung h1 die den Haken b tragende Stange c, so dafs der Haken, welcher bis jetzt eine seitliche Stellung, Fig. 1, einnahm, sich nach innen dreht, Fig. 6.
Das niedergehende Fördergestell setzt sich auf den Haken b auf und nimmt ihn mit nach unten. Dadurch wird das Fallgitter mittelst der Seilverbindung gehoben und hat, wenn das Fördergestell auf den Caps w aufsitzt, seinen höchsten Stand, Fig. 2. Der Zugang ist nun frei und kann die Abfahrt des leeren und die Auffahrt des vollen Wagens erfolgen. Sobald das Signal zum Aufzug über Tage gegeben ist, senkt sich das Fallgitter A bei dem allmäligen Aufgehen des Fördergestelles durch seine eigene Schwere und hat seine tiefste Stellung wieder erreicht, sobald, das Förden gestell den Haken b verläfst.
Um den Schacht frei zu machen, schiebt der Bedienende den Hebel h wieder zurück, worauf sich die Caps w zurücklegen und gleichzeitig auch der Haken b wieder in seine seitliche Lage durch Drehung der Stange c gebracht wird.
■Es ist hieraus ersichtlich, dafs die Oeffnung zum Schacht durch das allmälige Heben des Fallgitters A infolge des auf den Haken b wirkenden Gewichtes des niedergehenden Förder-
gesteiles, das Schliefsen in derselben Weise beim Aufgehen des Fördergestelles durch das Eigengewicht des Fallgitters A erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprugh:
    Bei selbsttätigen Schachtverschlüssen
    Anordnung der drehbaren Stange c mit dem vertical verschiebbaren Haken b, welche durch die Hebel h h1 beim Ein- und Auslegen der Caps w selbstthätig gedreht werden, behufs Oeffnens des Fallgitters A durch das Fördergestell.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER. REICHSDRUCKEREI.
DENDAT31519D Selbstthätiger Schachtversehl ufs Expired - Lifetime DE31519C (de)

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