DE3146C - Maschine zum Bedrucken, Numeriren und Zerschneiden von Papierstreifen - Google Patents
Maschine zum Bedrucken, Numeriren und Zerschneiden von PapierstreifenInfo
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Description
1877.
, ι
-, ELIJAH BEECH in MANCHESTER.
;hine zum Bedrucken, Numeriren und Zerschneiden von Papierstreifen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. November 1877 ab.
Längste Dauer: 23. December 1890.
daimiv!
Wg
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht in der Construction von Maschinen,
mittelst deren Schrift und aufeinanderfolgende Zahlen fortlaufend auf Streifen von Papier,
Kartenpappe oder anderem passenden Material gedruckt und durch welche die so bedruckten
Streifen in die entsprechenden Längen zu Anweisungen und anderen Documenten getheilt
werden können.
Der erste Theil der Erfindung besteht nun in einer verbesserten Anordnung der ganzen
Maschine, welche in Fig. 1 bis 10 dargestellt ist. Fig. ι ist eine Vorderansicht, Fig. 2 eine
Ansicht von hinten, Fig. 3 ein Grundrifs, Fig. 4 bis 10 sind verschiedene Durchschnitte.
Die verschiedenen Walzen, welche bei dieser Maschine angewendet sind, haben entsprechend
den vorausgesetzten Papierstreifen nur geringe Breite und sind daher nur einseitig in der
Platte A gelagert. Breitere Walzen würden einer doppelten Lagerung bedürfen. ' α ist die
erste Schriftwalze zur Herstellung des Vorderdrucks, b und c sind zwei mit Tuch, Kautschuk
oder dergl. mehr überzogene Druckwalzen, d ist eine ebenfalls mit elastischem Material
überzogene Walze, gegen welche die Perforirwalze wirkt, / ist . die zweite Schriftwalze für
den Druck der Rückseite, g ist eine Stirnscheibe, welche die zum Drucken der Zahlen bestimmten
Walzen trägt. Die Axen der beiden Schriftwalzen α und / drehen sich in verstellbaren
Lagern. Fig. 4 zeigt einen Durchschnitt der Walze α nach Linie 1-1; dieselbe ist mit einem
Holzmantel versehen, auf dem der stereotype Satz festgeschraubt wird. Die Walze nebst
deren Treibrad a4 ist auf der Axe al festgekeilt,
und sie dreht ^~sich in dem durch Schraube «c verstellbaren''"Lager α2. Fig. 5 ist
ein Durchschnitt der Druckwalze 6; diese und die gleichen Walzen c und d sitzen ebenfalls
fest auf den Axen, und letztere drehen sich in festen Lagern in der Platte A; b2, Fig. 5, ist
der elastische Ueberzug. Fig. 6 ist ein Durchschnitt der Stirnscheibe g nach der Linie 3-3.
Dieselbe sitzt sammt dem Zahnrade ^2 auf der
Axe gl fest, und letztere dreht sich in dem durch Schraube g* verstellbaren Lager g'1. Die
Perforirwalze e dreht sich mit ihrer Axe el in
einem festen Lager der Platte A, wie Fig. 7 im Durchschnitt nach 4-4, Fig. 1, zeigt.
Auf der Axe bl steckt rückwärts eine Handkurbel
zum Betrieb der Maschine, doch kann diese, wie in Fig. 12, durch Riemscheiben zum
Zwecke des Riemenbetriebes ersetzt werden. Die Axen bl, cl, d' und e' stehen auf der Rückseite
der Maschine durch die Zahnräder b'°, c2, d2 und e" mit einander in Verbindung. Auf der
Vorderseite treibt ein Zahnrad der Axe b' die
auf den Axen a1, g1 und c1 sitzenden Räder
und durch letzteres das Rad auf der Axe f1.
Die Vorrichtungen zur Uebertragung der Druckerschwärze auf die Schrift- bezw. Zahlenwalzen
bestehen zunächst aus einem Farbenbehälter h, aus welchem eine Walze h' die Farbe
aufnimmt; von derselben streift ein durch die Schrauben h2 zu verstellendes Messer die überflüssige
Farbe ab. Die aufgenommene Farbe geht dann auf die Walze h 3 über und weiterhin
auf die Walzen /ι4, welche mit der Schrift oder
mit den Ziffern in Berührung stehen. Von den letzteren ist die eine in Fig. 8 im Durchschnitt
nach 5-5, Fig. 1, gezeichnet. Die Walze hb,
welcher durch eine in derenNabe eingeschnittene schräge Nuth und einen in diese eingreifenden
Stift h" eine seitlich hin- und hergehende Bewegung
ertheilt wird, dient dazu, die Farbe der Länge der Walzen nach gleichförmig zu vertheilen.
Diese Walze ist in Fig. 9 im Durchschnitt nach 6-6, Fig. 1, dargestellt. Bei der
Schriftwalze α ist noch eine zweite Farbenübertragungswalze
h 3 angebracht, und bei der Schriftwalze / deckt eine Platte h den Farbenbehälter
und die Walzen h' und /iä, um eine
mögliche Berührung des Papiers mit denselben zu verhüten. Sämmtliche Walzen laufen auf
festen Zapfen und stehen durch Zahnräder unter einander und mit dem Zahnrade der betreffenden
Schriftwalze oder Zifferscheibe in Eingriff.
Die Zahlenwalzen g5, Fig. 1, 3 und 6, bestehen
aus mehreren, beispielsweise je sechs Scheiben, auf deren Umfang die Zahlen gravirt
sind, und deren Mechanismus zum Fortrücken der einzelnen Scheiben gegen einander ist
ähnlich dem anderer bekannten Numerirvorrichtungen. Diese Walzen drehen sich auf
Stiften, welche an der Scheibe g parallel zu
deren Axe festgeschraubt sind. An der vordersten Zahlenscheibe jeder Walze befindet sich
ein Sperrrad g*, welches bei jedem Umgange
der Scheibe g einmal an die Klinke /, Fig. io,
anstöfst und durch diese um einen Zahn gegedreht wird. Die Klinke p sitzt auf einem
Stift p1 und wird durch die Feder p 2 gegen
die Zähne von g* gedrück; p3 dient als Führung
für p.
Im Fall zehn Zahlenwalzen angewendet werden, wie in der Zeichnung, und bei einer fortlaufenden
Reihe von Zahlen jede Zahl einmal gedruckt werden soll, so mufs die vorderste Scheibe jeder Walze mit zehn Ziffern versehen
sein und mit der betreffenden zweiten oder Zehnerscheibe fest verbunden werden. Die erste
Einerscheibe trägt also zehnmal die Ziffer i, die zweite zehnmal die Ziffer 2 u. s. w., alsdann
druckt die erste Walze das erste Mal die Zahl 1; nach Vollendung eines Umganges (da dann die
Einerscheibe mit der Zehnerscheibe um einen Zahn bezw. eine Ziffer vorwärtsgerückt ist)
kommt die Zahl 11 auf das Papier, darauf 21
und so fort. Nach der Zahl 1 der ersten Walze druckt die zweite Walze die Ziffer 2,
nach 11 die Ziffer 12 und so fort, so dafs
demnach eine fortlaufende Zahlenreihe resultirt. Die Scheiben für die Zehner, Hunderter u. s. w.
tragen die aufeinander folgenden Ziffern wie gewöhnlich.
Das zu bedruckende Papier etc. ist auf der Trommel i aufgewickelt. Diese ist mit einer
durch die Schraube P anzuziehenden Feder versehen, um genügende Reibung hervorzurufen,
dafs der Papierstreifen eine gewisse Spannung erhält. Der Papierstreifen läuft nun von der
Trommel über eine Führungsrolle/, unter einer ähnlichen /' hindurch, dann zwischen die Schriftwalze
α und die Druckwalze b, wo derselbe den ersten oder Vorderdruck erhält; hierauf
folgt der Druck der Zahlen; ferner läuft das Papier unter der Walze c hindurch, empfängt
hier von der Schriftwalze / den Druck auf der Rückseite, läuft nun über die Walze d, wird
dabei von der Perforirwalze e mit den entsprechenden Löcherreihen versehen und endlich auf
die Trommel k aufgewickelt. Letztere wird von der Scheibe ί>" aus durch eine Schnur getrieben.
Durch die Stellschraube k3 kann die Axe kl
derart gespannt werden, dafs die Schnur auf den Scheiben etwas gleitet, aber genügend
treibt, um den Papierstreifen gespannt zu halten und aufzuwickeln.
Die Perforirwalze e ist hohl und hat in ihrem Innern eine Anzahl von T-Stücken e~, die mit
den Perforirnadeln versehen sind. In die Mitte der Walze reicht ein Halter e* hinein, der an
seinem Ende ein kleines festes Excenter e3 trägt, welches die T-Stücke bei der Umdrehung
der Walze nach aufsen drückt. Spiralfedern auf den Stielen der T-Stücke ziehen diese wieder
zurück, nachdem die Nadeln gewirkt haben. .
Der zweite Theil der Erfindung bezieht sich auf die Anordnung der Ziffern auf den Zahlenwalzen,
wenn deren zwei oder mehrere auf der Stirnplatte angebracht sind.
Für den Fall, dafs durch zehn Zahlenwalzen jede Zahl der fortlaufenden Reihe nur einmal
gedruckt werden soll, ist die Anordnung bereits beschrieben worden. Sollen durch zehn Walzen
je zwei aufeinanderfolgende Abdrücke gleiche Zahle» ergeben, so sind die Ziffern der Einerscheiben
wie folgt anzuordnen:
i. und 2. Walze abwechselnd 1 und 6,
3. - 4. - 2-7,
S- - 6. - - 3-8,
7. - 8. - 4 - 9,
9. - 10. - 5-0.
Die übrigen Scheiben sind fortlaufend mit den Ziffern 1 bis 9 und ο versehen; die Einerscheiben
müssen nach dem Druck jeder zweiten Ziffer die Zehnerscheiben um eine Ziffer vorrücken,
d. h. nachdem sie die Zahlen 5, 6, 7, 8 und 9 gedruckt haben; bei dem nächsten Druck erscheint alsdann die 1 der Zehner. Um
eine und dieselbe Zahl dreimal zu drucken, können fünfzehn Zahlenwalzen angewendet werden;
bei diesen ist die Anordnung alsdann ähnlich wie bei den zehn Walzen und doppeltem
Druck, nur müssen jedesmal die Einerscheiben von je drei aufeinanderfolgenden Walzen
übereinstimmen. Werden fünf Walzen derselben Einrichtung angewendet, so ergeben diese
nothwendigerweise eine einfache fortlaufende Zahlenreihe. Der dreifache Druck derselben
Zahl kann auch durch drei, sechs oder neun Walzen erzielt werden. Bei drei Walzen sind
die Einerscheiben mit fortlaufenden Ziffern wie gewöhnlich versehen, bei sechs Walzen die zehn
Ziffern der Einerscheiben wie folgt anzuordnen: Es haben die Walzen
1, 2 und 3 die Ziffern 1, 3, 5, 7, 9. 1, 3, 5, 7, 9.
4, S - 6 - - 2, 4, 6, 8, o. 2, 4, 6, 8, o.
Die Einerscheiben rücken hierbei die Zehnerscheiben vor, nachdem die Ziffern 9 bezw. 8
gedruckt worden sind. Werden neun Walzen zu demselben Zweck angewendet, so ist die
Reihenfolge der zehn Ziffern der Einerscheiben sämmtlicher Walzen 1, 4, 7, o, 3, 6, 9, 2, 5, 8
und die betreffenden Zehnerscheiben werden vorgerückt nach dem Druck der Ziffern 7, 9
und 8; bei dem Einstellen der Walzen hat man die ersten drei auf den Druck der Zahl 1 zu
stellen; die Walzen 4, 5 und 6 sind auf die Zahl 2 und die Walzen 7, 8 und 9 auf die Zahl 3
zu stellen. Eine dreimalige Wiederholung derselben Zahl kann auch erzielt werden durch
zehn Walzen, wenn die Einerscheibe 3, 6, 9 oder 12 Ziffern trägt. Im ersten Fall ist die
Anordnung der Ziffern auf den Einerscheiben beziehentlich 1, 4, 7. — 1, 4, 8. — 1, 5, 8. —
2, s, 8. — 2, s, 9. — 2, 6, 9. — 3, 6, 9. —
3, 6, o. — 3, 7, o. — 4, 7, o. — Bei sechs
Ziffern auf jeder Einerscheibe sind diese Reihenfolgen zu wiederholen. Die Einerscheiben rücken
die Zehnerscheibe vor, nachdem folgende Ziffern
gedruckt sind: durch die erste, zweite und zehnte Walze die Ziffer 7, durch die zweite,
dritte und vierte die Ziffer 8, durch die fünfte, sechste und siebente die Ziffer 9 und durch die
achte die Ziffer 6. In ähnlicher Weise wie die beschriebenen können noch andere Anordnungen
und Combinationen getroffen werden.
Das Vorrücken der Zehnerscheiben durch die Einerscheiben geschieht durch einen mittelst
Feder an den letzteren befestigten Mitnehmerstift, auf den an der betreffenden Stelle ein
fester Daumen wirkt. Der Stift wird alsdann durch den Daumen gegen einen Ansatz der
Zehnerscheibe gedrückt und schiebt diese vorwärts; hiernach mufs der Daumen den Stift
wieder freilassen. Je nach Umständen müssen ein oder mehrere dieser Daumen bezw. ein
oder mehrere Mitnehmerstifte angebracht werden.
Der dritte Theil der Erfindung besteht darin, die Drehungsaxe der Zahlenwalzen etwas excentrisch,
' aber parallel zur Mittelpunktsaxe der letzteren zu legen und je nach Umständen
mehrere Walzen, von denen jede ihre eigene Rotationsaxe hat, nebeneinander anzuordnen,
so dafs sie auf einen und denselben Papierstreifen bei dessen Umlauf um eine oder mehrere
Druckwalzen Zahlen drucken, und zwar entweder fortlaufend in einfacher Reihenfolge oder
doppelt, dreifach u. s. w.
Die zu diesem Zwecke dienende Maschine ist auf Blatt II dargestellt. Die allgemeine Anordnung
der Papiertrommeln, der Schrift-, Druck-, Perforir- und zugehörigen Farbenwalzen
ist von der vorigen Anordnung nicht wesentlich verschieden. Die Axen der Walzen a, b, e,f
und k rotiren jedoch in Lagern, deren äufsere Cylinderform excentrisch zu diesen Axen ist;
die Axen der Zahlenwalzen e sind ähnlich gelagert. Die Lager können zur Justirung
durch einen Schlüssel an ihrem sechskantigen Ende gedreht und dann durch eine Scheibe
festgestellt werden.
Die Anordnung der Zahlenwalzen ist aus den Fig. 11, 13, 14 und 15 zu ersehen. Die Ziffernscheiben
g& sitzen jede auf einer Axe in der
Höhlung' der Walzen /, so dafs die Stirnflächen der Ziffern, welche drucken sollen, gegen die
Umfangsflächen der Walzen / etwas vortreten. Die Axe /' der Walze / geht durch die hohle
Axe /2 des Triebrades P hindurch, und der
Konus an / wird in die entsprechend ausgedrehte Vertiefung von P durch die Mutter /4 hineingezogen,
dafs beide miteinander rotiren, aber leicht getrennt und gegen einander verstellt
werden können. Die Schriftwalzen, sowie die Perforirwalze sind in ähnlicher Weise mit deren
Triebrädern verbunden. Zum Verstellen der Ziffernscheiben dient eine Einfallklinke m, deren
Schnabel zur Hälfte auf dem Rande der Walze / gleitet, zur anderen Hälfte an der betreffenden
Stelle in die Zähne der Scheibe ga eingreifen
kann. Letzteres wird ermöglicht dadurch, dafs der Rand der Walze an der erforderlichen
Stelle eine Vertiefung hat. Die Klinke sitzt auf einem Stift des Rahmenstückes η und wird
durch eine Feder gegen die Walze gedrückt.
Die Walzen / dürfen die Druckwalze b nur mit ihren äufseren Rändern,. nicht mit dem
mittleren Theile berühren. In Fig. 11 ist die dritte Ziffernwalze in der Stellung zum Drucken
gezeichnet.
Die Uebertragung der Farbe findet von dem Farbenbehälter / aus durch die Walzen /ι1, hn
und A* auf den mittleren Theil der Aufsenfläche
der zweiten Walze / statt. Der mittlere Theil dieser sämmtlichen Walzen ist von den Rändern
durch Nuthen getrennt, so dafs Farbe nicht auf diese Ränder, kommen kann. Die -Ränder
dienen den Walzen A6 und k* zur Auflage, während
der ausgeschnittene Theil von / unter denselben hindurchgeht und die Ziffern Farbe empfange;!.
Der volle mittlere Theil des Umfanges der Wälzen / dient mit zur Farbenübertragung
und Vertheilung, während durch die beiden Walzen h% Farbe von der zweiten Walze auf die
erste und dritte gebracht wird. Es ist angenommen, dafs sämmtliche Walzen durch Reibung
mitlaufen, doch können dieselben auch durch Zähnräder etc. getrieben werden.
Mit einer Zahlenwalze läfst sich je eine Zahl einer einfachen fortlaufenden Reihe auf je einen
Abschnitt des Papierstreifens drucken, dessen Länge dem Umfange der Walzen / entspricht,
Mit zwei Walzen können in derselben Länge zwei, mit drei Walzen ebenso drei Zahlen gedruckt
werden, und hierbei kann sich dieselbe Zahl zwei- oder dreimal wiederholen, oder alle
Zahlen sind fortlaufend und einfach.
Bei der Anordnung von Fig. 11 und 12
drucken die drei Zahlenwalzen fortlaufend drei Zahlen auf eine Länge gleich dem Umfange
der Walze /, und der so bedruckte Streifen kann demnach in drei Abschnitte getheilt werden;
diese Abschnitte können beliebig kurz hergestellt werden, indem man eine entsprechend grofse
Zahl von Walzen anwendet, welche dabei jedoch nicht etwa von kleinerem Durchmesser zu sein
brauchen. Bei drei AValzen druckt die dritte Walze die Zahlen 1, 4, 7, demnach die zweite
bezw. die Zahlen 2, 5, 8, dann ebenso die erste 3, 6, 9 u. s. w. Die Reihenfolge der zehn
Ziffern auf jeder Walze ist 1, 4, 7, o, 3, 6, 9, 2, 5, 8,
und beim Beginn des Drückens mufs die zuerst druckende Walze auf 1, die folgende auf 2, die
nächstfolgende auf 3 eingestellt werden. Die Einerscheiben rücken dann die Zehnerscheiben
um eine Ziffer vorwärts, jedesmal nachdem eine der Ziffern 7, 8 und.9 gedruckt worden ist.
Anderweitige Anordnungen und Combinationen lassen sich bei diesen Zahlenwalzen ebenso
wie bei den oben beschriebenen ausführen. Auch können die Zahlenwalzen zu zweien oder
dreien nebeneinander auf eine Drehungsaxe gesetzt werden, so dafs dann die gleichen Zahlen
alle zu derselben Zeit gedruckt werden. Die Anordnung jeder einzelnen Walze ist dabei wie
für den einfachen Druck.
Die Perforirwalze ist in Fig. 12 im Durchschnitt gezeichnet.' Dieselbe dreht sich zusammen
mit ihrem Triebradfe auf der festen Axe e',
letztere bildet innerhalb' der hohlen Walze ein Excenter, welches die.; Platten e2, an denen
sich ■ die Perforirriadeln befinden, an der entsprechenden
Stelle hervordrückt. Der Rückgang der Platten e2 wird dadurch bewirkt, dafs dieselben
mit Ansätzen an beiden Seiten in Nuthen eingreifen, welche concentrisch zu e1 sind.
Claims (12)
1. Die Anordnung von zwei oder mehreren Zahlenwalzen auf einer Stirnscheibe oder
einem Rade, so dafs die Axen der ersteren mit der der Scheibe oder des Rades parallel sind, wie beschrieben und in Fig. 1
bis 10 gezeichnet.
2. Bei einer zum gleichzeitigen Druck von Schrift und Zahlen bestimmten Maschine
die Anordnung, dafs die Schriftwalzen und die Stirnscheibe mit den Zahlenwalzen sich
in durch Schrauben verstellbaren Lagern drehen, wie in Fig. 1, 2 und 3 gezeichnet.
3. Die Anordnung des Mechanismus, um auf Papierstreifen und anderes Material Schrift
und fortlaufende Zahlen zu drucken und das Papier etc. zu perforiren, wie beschrieben
und durch Fig. 1 bis. 10 dargestellt.
4. Die neue Anordnung der Ziffern auf den Zahlenwalzen und die Art und Weise der
Vorwärtsbewegung derZehnersclieiben durch die Einerscheiben, um jede Zahl einer fortlaufenden Reihe doppelt, dreifach u. s. w.
zu drucken, vorausgesetzt dafs diese Walzen von einer rotirenden Stirnscheibe oder
einem dergleichen Rade etc. getragen werden und deren Axen entweder parallel zur
Axe der Stirnscheibe stehen oder rechtwinklig dagegen, wie in dem zweiten Theile der Erfindung beschrieben.
5. Die Anordnung ein oder mehrerer Zahlenwalzen, von denen jede einzelne auf einer
Axe rotirt, die parallel zur Mittelpunktsaxe der Walze, aber excentrisch gegen diese
liegt, wie im dritten Theil der Erfindung beschrieben und durch die Fig. 11 bis 15
dargestellt ist.
6. Die Verbindung der Zahlenwalzen mit den Walzen /, den Farbenübertragungswalzen
und der Art und Weise der Verbindung der Walzen mit den Triebrädern, wie durch Zeichnung und Beschreibung erläutert.
7. Die Anordnung der Walzen a, b, e, f und k in excentrischen Lagern, um erstere
dadurch justiren zu können, wie in den Fig. 11 bis 15 gezeigt.
8. Die Art und Weise, die Sperrräder der Zahlenwalzen durch Einfallklinken zu bewegen,
welche beim Passiren einer Vertiefung auf der Walze / in Thätigkeit kommen, wie in Fig. 11 bis 15 gezeichnet.
9. Die Construction der Perforirwalze' mit einem doppeltwirkenden Excenter, um die
Perforirnadeln sowohl hinauszuschieben als zurückzuziehen.
10. Die Anordnung des Mechanismus, um Schrift und Zahlen zu drucken und um
das Papier zu perforiren, wie im dritten Theil der Erfindung beschrieben und in Fig. 11 bis 15 gezeichnet.
11. Die Art und Weise, die Ziffern auf Zahlenwalzen anzuordnen und die Uebertragung
der Bewegung der Einerscheiben auf die Zehnerscheiben, um die Zahlen der fortlaufenden
Reihe jedesmal doppelt, dreifach u. s. w. zu drucken, wie im dritten Theil der Erfindung beschrieben.
12. Die Anordnung von zwei oder mehreren Zahlenwalzen nebeneinander, so dafs deren
Mittelpunktsaxen in eine Linie fallen oder untereinander und mit den Drehungsaxen
parallel sind, und dafs die Walzen sich in verschiedenen Ebenen drehen zum Zweck
des Druckes doppelter, dreifacher u. s. w. Zahlenreihen, wie oben beschrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3146C true DE3146C (de) |
Family
ID=282235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3146D Active DE3146C (de) | Maschine zum Bedrucken, Numeriren und Zerschneiden von Papierstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3146C (de) |
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