DE3143793A1 - Gabelbaum - Google Patents

Gabelbaum

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DE3143793A1
DE3143793A1 DE19813143793 DE3143793A DE3143793A1 DE 3143793 A1 DE3143793 A1 DE 3143793A1 DE 19813143793 DE19813143793 DE 19813143793 DE 3143793 A DE3143793 A DE 3143793A DE 3143793 A1 DE3143793 A1 DE 3143793A1
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DE19813143793
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Werner 8756 Kahl Haus
Karl Heinz 8752 Blankenbach Pfaff
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/21Wishbones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

  • GABELBAUM
  • Die Erfindung betrifft einen Gabelbaum mit veränderbarer Länge für ein Segelrigg.
  • Dem routinierten Surfer stellt sich in Anpassung an die unterschiedlichen Windverhältnisse und an die verschiedenartigen Surfreviere das Problem, bei der angestrebten, optimalen Surfausrüstung gegebenenfalls mehrere Gabelbäume mitnehmen zu müssen. So ist der Abstand zwischen der Masttasche und dem Schothorn bei Leichtwind-Segel mit einer Segelfläche z.B. bis 8 qm größer, als bei Sturm-Segeln von etwa 5,5 qm. Besonders für das Brandungssurfen und das dafür geeignete Maui-Segel, empfiehlt sich dabei ein relativ kurzer Gabelbaum, damit das Ende des Gabelbaumes bei der Neigung des Mastes nach hinten nicht in die Brandungswelle oder die Wasseroberfläche eintaucht, wodurch sonst die Manövrierbarkeit des Riggs erschwert würde.
  • Um dem Erfordernis eines relativ langen, in bestimmten Situationen aber auch kürzeren Gabelbaumes gerecht zu werden, sind zwar Gabelzwischen- oder Endstücke, gegebenenfalls auch kürzere oder längere Endbeschläge, des Gabelbaumes denkbar. Da es sich jedoch dann um zusätzliche Einzelstücke handelt, müssen diese erst in der entsprechenden Situation verfügbar sein. Sodann bedarf es einer relativ aufwendigen Montage dieser Einzelstücke mit dem Gabelbaum. Zum anderen können diese Einzelstücke als Zubehör zum Gabel baum leicht verloren werden.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen längenvariablen Gabelbaum für mögliche Segelgrößen, z.B. Brandungs-Segel oder Leichtwind-Segel, zu schaffen, der zuverlässig und schnell veränderbar ist und eine sichere, leichte Handhabung ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Gabel baum mit veränderbarer Länge für ein Segelrigg durch das Merkmal des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst.
  • Der Gabelbaum kurz Vario-Gabelbaum genannt, ermöglicht die Einstellbarkeit der Länge des Gabelbaums in einem Bereich,sDdaß der Gabelbaum als Einheit, ohne zusätzliche Zwischen- oder Endstücke, entsprechend der vom Surfer gewünschten Länge anpaßbar ist. Der erfindungsgemäße Gabelbaum kann daher mit wenigen Handgriffen auf seine größte Länge, z.B für ein Leichtwind-Segel, eingestellt werden, wobei zwischen dem entsprechenden Schothorn des Segels und dem Endbeschlag des Gabelbaums eine entsprechende Taljenstrecke vorhanden ist. Für Sturm- oder Brandungs-Segel ist derselbe Gabelbaum durch die Einstellbarkeit ebenso einfach verkürzbar. Konstruktiv umfaßt die Einstellbarkeit des Gabelbaums auch die Lösung, daß ein und derselbe Gabelbaum ohne zusätzliche Elemente sehr rasch von seiner kürzesten Länge auf die größtmögliche Länge veränderbar ist.
  • Durch die Merkmale der Unteransprüche wird der erfindungsgemäße Gabelbaum in vorteilhafter Weise weitergebildet. S,o ist der Gabelbaum gemäß Anspruch 2 kontinuierlich einstellbar. Dies ermöglicht die bestmögliche Anpassung an jegliche Segel größe oder eine gewünschte Gesamtlänge des Gabelbaums, ohne daß dabei vorgegebene Zwischenstufen eingehalten werden müßten.
  • Die wasserdichte Einstellbarkeit gemäß Anspruch 3 bringt, da der Innenbereich des Gabelbaums nicht voll Wasser laufen kann, eine Gewichtsersparnis beim Surfen selbst. Zum anderen bedarf der Innenbereich des Gabelbaums dadurch keines besonderen Korrosionsschutzes.
  • Gemäß Anspruch 4 besteht der Gabelbaum aus einem vorderen und einem hinteren Gabelbaumsegment bzw. jede Gabel aus zwei entsprechenden Gabelelementen, wobei letztere durch jeweils eine einzige Einstelleinrichtung fest verbindbar oder lösbar sind. Da für jede Gabel nur eine einzige Einstelleinrichtung vorgesehen ist, erleichtert dies die Handhabung bei der Längenverstellung des Gabelbaums. Zudem wird der mögliche Griffbereich am achteren Gabelbaum weitgehend von unnötigen Klemmen oder Beschlägen freigehalten. Durch die Gestaltung des vorderen Gabelbaumsegmentes als Rohre bietet der Gabelbaum neben dieser Gewichtsersparnis eine teleskopartige Verschiebbarkeit. Vom äußeren Erscheinun.gsbild des Gabelbaums wird dadurch allein durch die beiden Einstelleinrichtungen die Längenverstellbarkeit des Gabelbaums angezeigt. Auch bei unterschiedlicher Längeneinstellung des Gabelbaumes resultiert aus der teleskopartigen Verstellbarkeit ein nahezu gleichmäßiger Durchmesser beider Gabelelemente, so daß auch bei einem zwar sehr seltenen Griffübergang zum achteren Gabelbaum ein fast nahezu gleicher Greifumfang der Hand gegeben ist Diese Art der Ausgestaltung fördert jedoch auch die Stabilität des gesamten Gabelbaums, da näherungsweise fast gleiche Durchmesser-über die Länge beider Gabeln gegeben sind. Gerade bei der Einstellung als kurzer Gabelbaum, der vorwiegend bei Starkwind oder beim Brandungssurfen benutzt wird, wo plötzliche hohe Krafteinwirkungen auftreten können, gewährt das Einschieben des hinteren Gabelbaumsegmentes in das vordere Gabelbaumsegment eine Art Zweirohrverstärkung von besonderer Festigkeit.
  • Durch die vorteilhafte Gestaltung gemäß Anspruch 6 wird eine weitere Gewichtsersparnis beim Gabelbaum erreicht. Besonders bei dieser Gestaltung des Gabelbaums mit Rohrsegmenten ist die wasserdichte Einstellbarkeit im Hinblick auf unnötiges Ballastwasser von Bedeutung. Die Weiterbildung gemäß Anspruch 7 realisiert ein sehr einfaches Konstruktionsprinzip, wobei trotz allem eine sichere und zuverlässige Handhabung der Einstelleinrichtung gewährleistet ist. Das Anschlagelement ist dabei auf beliebige Art am Endbereich des vorderen Gabelelementes befestigte wobei eine wasserdichte Befestigung bevorzugt wird. Das auf dem hinteren Gabelelement verschiebbare Konterelement kann gemäß dieser Gestaltung vorzugsweise durch einen Gewindeeingriff mit dem Anschlagelement fest verbunden werden. Im Hinblick auf diese Ausgestaltung sind auch andere Eingriffsarten9 z.B. in Form einer Nut/Feder-Verbindung oder eines Bajonettverschlusses denkbar. Zur Kraftübertragung vom hinteren Gabelelement zum vorderen Gabel element ist dabei ein Übertragungselement vorgesehen, das die Kraft über das Konterelement zum Anschlagelement und damit zum vorderen Gabelelement überträgt. Besonders zweckmäßig ist hierbei eine form- und reibschlüssige Kraftübertragung, wofür sich besonders geringfügig kompressible und schwach elastische KunststoffeR wie z.B. Polyäthylen, eignen. Aber auch Federausführungen sind beispielsweise als Übertragungselement denkbar, wobei der Scheitel einer gebogenen Blattfeder mit einer leichten Nutung im hinteren Gabelelement zum Eingriff kommt3 während die Enden der Blattfeder am Anschlagelement, bzw. am Konterelements anliegen.
  • Besonders zweckmäßig ist eine Dichtwirkung des Übertragungselementes gegenüber dem Anschlagelement und damit dem Inneren des vorderen Gabelelementes. Durch die Ausgestaltung gemäß Anspruch 12 wird durch die vorgegebene Keilform der Kontaktflächen sowohl die radiale Kraftübertragung vom hinteren bzw. zum hinteren Gabel element verbessert, als auch die Dichtwirkung gegenüber dem vorderen Gabelelement zuveressig gewährleistet.
  • Durch die Weiterbildung gemäß Anspruch 13 wird der im Regelfall in der vorderen Hälfte des Gabelbaums liegende Griffbereich durch die Einstelleinrichtung nicht behindert.
  • Durch diese Anordnung wird jedoch auch die Festigkeit und Beanspruchungsfähigkeit des erfindungsgemäßen Gabelbaums erhöht, da die stärkste Belastung'normalerweise aufgrund der Hebelwirkung in der halben Länge des Gabelbaumes, bzw.
  • am Haltegriff des Surfers, zu erwarten ist. Die Verbindungsstelle beider Gabelbaumelemente entsprechend der Weiterbildung nach Anspruch 13 liegt jedoch normalerweis-e außerhalb des am stärksten beanspruchten Bereichs. Zur Vermeidung zusätzlicher Biegebeanspruchungen durch die Längenvariation des Gabelbaumes ist zweckmäßigerweise am Gabelbaumende eine Gelenkverbindung zwischen den hinteren Gabelelementen angebracht, so daß diese Gelenkverbindung den Öffnungswinkel der beiden Gabeln am Ende entsprechend der geringsten Biegebeanspruchung einstellt.
  • Nachstehend wird die Erfindung noch beispielhaft anhand zweier, teilweise schematischer, Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Gabelbaum mit Einstelleinrichtung, und Fig. 2 eine Vergrößerung der Einstelleinrichtung aus Fig. 1 im Schnitt.
  • Fig. 1 zeigt einen schematischen Gabelbaum 1 mit einer oberen Steuerbord-Gabel 3 und einer unteren Backbord-Gabel 4.
  • Beide Gabeln 3 und 4 sind an ihrem linken Ende mit einem Gabelbaumkopf 10, der als Kopfbeschlag auch einen Griff und einen Stoßdämpfer aufweisen kann, verbunden. Zur Orientierung hinsichtlich der Gabelbaumlage ist anliegend am Innenbereich der Gabeln 3 und 4, in der Nähe des Gabelbaumkopfes 10, ein Mast 12 eines gedachten Surfbrettes. im Schnitt eingezeichnet.
  • Der gesamte Gabelbaum 1 besteht aus einem vorderen Gabelbaumsegment 6 und einem hinteren Gabelbaumsegment 8 die jeweils durch die entsprechende Einstelleinrichtung, von der in der Draufsicht nur eine Überwurfmutter 19 bzw. 20 zu sehen ist, verbunden sind. Ein hinteres Gabelelement 21 und ein vorderes Gabelelement 23 bilden jeweils die Steuerbord- bzw. Backbord-Gabel 3 bzw. 4. Am Gabelbaumende 14 sind die hinteren Gabelelemente 21 der Steuerbord- bzw.
  • Backbord-Gabel 3 bzw. 4 durch ein Gelenk 16 miteinander verbunden. Dieses Gelenk kann beispielsweise auch in einem Endbeschlag integriert sein, der entsprechende Rollen zur Taljenführung aufweist.
  • Die Steuerbord-Gabel 3 des Gabelbaumes 1 besteht dabei aus einem vorderen Rohr 24 und einem hinteren Rohr 22. Das vordere Rohr 24 kann dabei einen Durchmesser von 30 mm und eine Wandstärke von 1 mm haben, wobei sich als Material im Hinblick auf Gewichtsersparnis und Festigkeit besonders eine Aluminiumverbindung, z.B. Al Mg 3 (Al mit ca.3% Mg ), eignet Für das hintere Gabelelement 21 bzw. das hintere Rohr 22 wird dementsprechend geeigneterweise: ein Durchmesser von 27 mm und eine Wandstärke von 1 mm gewählt, wobei das gleiche Material, wie für das vordere Rohr 24, verwendet wird.
  • Unter der Annahme, daß der in Fig. 1 gezeigte Gabelbaum in seiner größten Länge dargestellt ist, kann ein Surfer einen kürzeren Gabelbaum dadurch einstellen, daß er beide Überwurfmuttern 19 und 20 mit wenigen Drehungen aufdreht. Die feste Verbindung zwischen vorderem und hinterem Gabelbaumsegment 6 bzw. 8 ist damit gelöst, so daß das hintere Gabelbaumsegment 8 mit den Gabelelementen 21 teleskopartig in die Rohre 24 des vorderen Gabelbaumsegmentes- 6 geschoben werden kann. Nach gewünschter Längenanpassung des Gabelbaums werden beide Uberwurfmuttern 19 und 20 wieder in ihre Ausgangslage gedreht, wodurch die feste Verbindung zwischen vorderem und hinterem Gabelhaumsegment 6 bzw. 8 wieder her- gestellt ist.
  • In Fig. 2 ist die Einstelleinrichtung des Gabelbaums t in etwas vergrößertem Maßstab im Schnitt dargestellt. Das Rohr 22 des hinteren Gabelelements 21, das einen kleineren Aussendurchmesser aufweist, ragt dabei in das Rohr 24 des vorderen Gabelelementes 23. Auch bei größter Länge des Gabelbaums 1 ist noch eine ausreichende Überlappung des durchmessergrößeren vorderen Rohres 24 mit dem hinteren Rohr 22 gewährleistet. Auf dem Endbereich des vorderen Rohres 24 ist ein ringförmiger Schraubflansch 26 mit Aussengewinde 28 angebracht. Der Schraubflansch 26 ist zum Gabelbaumkopf 10 hin mit einer Schweißnaht 46 auf dem Rohr 24 befestigt. Mit dem Aussengewinde 28 des Schraubflansches 26 steht ein Innengewinde 30 der auf dem hinteren Gabel element drehbaren und in Längsrichtung verschiebbaren Überwurfmutter 20 in Verbindung. Die Überwurfmutter 20 ist dabei kappenartig ausgebildet, wobei eine das Innengewinde 30 aufweisende Innenbohrung 32 zum Gabelbaumkopf 10 hin offen ist. Am Umfangsbereich der Überwurfmutter 20 ist zur besseren Betätigung eine Rändelung, z.B. ein Rändel RAA 08 DIN 82, ausgebildet.
  • Die mit der Rändelung versehene Längswandung 29 der Überwurfmutter 20 hat zum Gabelbaumende 14 hin einen radialen Abschluß 36, in dem eine Bohrung 34 für einen Gleitsitz mit dem hinteren Gabelelement 21 vorgesehen ist.
  • Die Überwurfmutter 20 und der Schraubflansch 26 bestehen vorzugsweise aus dem gleichen Material, wie die Rohre 22 und 24, z.B. Al Mg 3.
  • Da die Innenbohrung 32 der Überwurfmutter 20 eine größere Längserstreckung in Richtung der Rohre 22 bzw. 24 aufweist, als der Schraubflansch 26, entsteht zwischen letzterem und einer sich radial erstreckenden Innenwand 37 der Abschlußwandung 36 ein Zwischenraum 48. In diesem Zwischenraum ist anliegend an der Innenwandung 37 eine ringförmige Scheibe 38 angeordnet, die auf dem hinteren Rohr 22 verschiebbar ist.
  • Anliegend an die einen Rechteckquerschnitt aufweisende Schei- be 38 ist in Richtung zum Schraubflansch 26 eine hülsenartige Dichtung 40 vorgesehen. Die Dichtung 40 ist möglichst enganliegend am Umfang des hinteren Rohres 22 angeordnet2 wobei ein möglichst verschleißarmes Material dafür gewählt wird. Dieses Material sollte geringfügig kompressibel sein und etwas Elastizität aufweisen. Andererseits sollte nur eine geringfügige Ausdehnung radial nach außen in den Zwischenraum 48 bei dem Zusammenpressen der Dichtung 40 erfolgen.
  • Der Schraubflansch 26 ragt in Richtung zur Dichtung etwas über das Ende des vorderen Rohres 24 hinaus. Dieser überstehende Bereich des Schraubflansches 26 ist als Abschrägungsbereich 44 gestaltet, wobei der entsprechende Bereich der Dichtung 40 als Keilformbereich 42 der Gegenfläche des Schraubflansches 26 angepaßt ist. Die Abschrägung des Schraubflansches 26 setzt sich sogar in der Wandungsstärke des vorderen Rohres 24 fort. Die Spitze des Keilformbereiches 42 der Dichtung 40 ist jedoch vorzugsweise etwas abgestumpfts damit der Verschleiß reduziert und die Gängigkeit bei der Lösung des hinteren Gabelbaumsegmentes 8 verbessert wird.
  • Die Einstelleinrichtung, die insgesamt rotationssymmetrisch zu den Rohren 22 und 2L ausgebildet ist, kann beispielsweise ein Innengewinde 30 von 42 mm x 2 mm aufweisen. Dieses Innengewinde 30 ist in Richtung zur radialen Abschlußwandung 36 der Überwurfmutter 20 durch eine die Innenbohrung hinterschnittene Ringnut abgesetzt. Der radiale Aussendurchmesser der Scheibe 38 ist etwas größer gehalten2 als der Aussendurchmesser der Dichtung 40, so daß auch bei fester Verbindung der Gabelbaumsegmente 6 und 8 die Grenzfläche zur Scheibe 38 vollständig an der Scheibe 38 anliegen kann Die Scheibe 38 wird vorzugsweise aus Messing und die Dichtung 40 aus Polyäthylen oder einem Kunststoff mit ähnlichen Materialeigenschaften hergestellt. Zwischen Innenbohrung 32 und Scheibe 38 besteht dabei normalerweise etwas Spiel.
  • Im Zustand, in dem der Gabelbaum 1 verlängert oder verkürzt werden soll, nimmt die Uberwurfmutter 20 eine Lage ein, die aus ihrer Endstellung, in der sie mit der linken Kante des Schraubflansches 26 vorzugsweise abschließt oder etwas nach links darüber hinausragt, in eine Stellung nach rechts durch Rotation verschoben ist. In der vorgenannten Lage findet keine Kraftübertragung zwischen der Scheibe 38 und der radialen Abschlußwandung 36 der ÜberwurSmutter 20 statt. Es kann sogar zwischen der Scheibe 38 und der Abschlußwandung 36 ein geringes Spiel bestehen. In diesem Zustand ist ein kontinuierliches Ineinanderschieben oder Auseinanderziehen des hinteren Rohres 22 und des vorderen Rohres 24 möglich, da die Dichtung 40, die als Übertragungselement fungiert, nicht mehr in einem Preßsitz bzw. Klemmsitz mit dem Abschrägungsbereich 44 des Schraubflansches 26 steht. Die Größe der gegeneinander zu liegen kommenden Flächen des Keilformbereiches 42 der Dichtung 40 und des Abschrägungsbereiches 44 beeinflussen zusammen die auf das hintere Rohr ausgeübte radial nach innen wirkende Kraft bzw. die Reibungskraft zwischen dem Rohr 22 und der Dichtung 40.
  • Im vorgenannten gelösten Zustand kann daher das hintere Rohr 22 z.B. aus dem vorderen Rohr 24 um die gewünschte Länge herausgezogen werden, so daß der Gabelbaum auf die vorgesehene neue Länge einstellbar ist.
  • Das Festsetzen des vorderen und hinteren Gabelelementes 23 bzw. 21 erfolgt dadurch, daß die Überwurfmutter auf dem Aussengewinde 28 des Schraubflansches 26 nach links (Fig. 2) gedreht wird. Hierdurch wird zunächst eine in Längsrichtung von der radialen Aussenwandung 36 auf die Scheibe 38 und nachfolgend auf die hülsenartige Dichtung 40 wirkende Kraft übertragen. Der Keilformbereich 42 der Dichtung 40 wird dadurch allmählich gegen den Abschrägungsbereich 44 des Schraubflansches 26 gepreßt. Durch die radial nach innen wirkende Kraftkomponente wird dadurch eine Reibungskraft zwischen der Dichtung 40 und dem Umfang des hinteren Rohres 22 erzeugt, die das hintere Rohr 22 in einer festen Verbindung mit dem vorderen Rohr 24 hält. Die entsprechende Verbindungskraft zwischen beiden Rohren 22 und 24 ist daher von der Zusammenpressung bzw. dem Preßsitz der Dichtung 40 gegenüber dem Schraubflansch 26 und dem Umfang des hinteren Rohres 22 abhängig, wodurch auch der wasserdichte Abschluß erreicht wird.
  • Die Einstelleinrichtung, die nur beispielsweise vorausgehend im Zusammenwirken mit den zylindrischen Rohren 22 und 24 beschrieben wurde, ist mit geringfügigen Änderungen auch auf Gabelelemente mit beispielsweise Sechskantquerschnitt oder Ellipsoidenquerschnitt übertragbar.

Claims (14)

  1. Gabelbaum Patentansprüche 1. Gabelbaum mit veränderbarer Länge für ein Segelriggp dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Länge des Gabelbaumes (1) in einem Bereich einstellbar ist.
  2. 2. Gabelbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge kontinuierlich einstellbar ist.
  3. 3. Gabelbaum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelbaum (1) wasserdicht einstellbar ausgebildet ist.
  4. 4. Gabel baum nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorderes (6) und ein hinteres Gabelbaumsegment (8) und eine die Gabelbaumsegmente (6, 8) verbindende, jeder Gabel (3, 4) zugeordnete, lösbare Einstelleinrichtung (20, 26, 38, 40) vorgesehen sind, ri daß die zugewandten Endbereiche beider Gabelbaumsegmente (6, 8) mittels der Einstelleinrichtung (20, 26, 38, 40) fest verbindbar oder lösbar sind.
  5. 5. Gabelbaum nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Gabelbaumsegment (6) zwei Rohre (24) größeren Innendurchmessers als der Außendurchmesser der beiden hinteren Gabelelemente (21) aufweist.
  6. 6. Gabelbaum nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelelemente (24, 22) beider Gabelbaumsegmente (6, 8) Rohre (22, 24) sind.
  7. 7. Gabelbaum nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung (20, 26, 38, 40) ein am Endbereich des vorderen Gabelelementes (23) befestigtes Anschlagelement (26) und ein auf dem hinteren Gabelelement (21) relativ bewegbares, mit dem Anschlagelement (26) in Eingriff bringbares Konterelement (20) aufweist, und daß ein Übertragungselement (40) vorgesehen ist, das zur festen Verbindung von vorderem (24) und hinterem Gabelelement (21) kraftschlüssig zwischen dem Anschlagelement (26), dem Umfang des hinteren Gabelelementes (21) und dem Konterelement (20) anordenbar ist.
  8. 8. Gabelbaum nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die kraftschlüssige Anordnung form- und/oder reibschlüssig erfolgt.
  9. 9. Gabelbaum nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ubertragungselement (40) bei fester Verbindung wasserabdichtend zwischen dem Anschlagselement (26) und dem Umfang des hinteren Gabelelementes (21) anliegt.
  10. 10. Gabelbaum nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungselement (40) aus schwach elastischem, gering kompressiblem Kunststoff besteht.
  11. 11. Gabelbaum nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das ubertragungselement (40) aus Polyäthylen besteht.
  12. 12. Gabelbaum nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (26) und das Ubertragungselement (40) keilförmige Kontaktflächen (42, 44) aufweisen, um beim Festsetzen der Einstelleinrichtung (20, 26, 38, 40) eine radiale Kraft auf das hintere Gabelelement (21) auszuüben.
  13. 13. Gabelbaum nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung (20, 26, 38, 40) in der hinteren Hälfte der Länge des Gabelbaumes (1), insbesondere etwa bei zwei Drittel der längsten Länge des Gabelbaumes, angeordnet ist.
  14. 14. Gabelbåum nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gabeln (3, 4) am Gabelbaumende (14) eine Gelenkverbindung (16) vorgesehen ist.
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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7144180B2 (en) 2000-09-03 2006-12-05 Ragnar Stahle Device for relative fixing of elements telescopically displaced in each other
DE102011007934A1 (de) 2011-01-03 2012-07-05 Oliver Schwan Gennakerbaum

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