DE314042C - - Google Patents

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DE314042C
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prongs
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/60Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like
    • B21D53/68Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like rakes, garden forks, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM !.AUGUST 1919
KLASSE 7c GRUPPE
Es ist bekannt, Rechen in der Weise herzustellen, daß in dem Werkstück in einem Winkel zu dessen Längsachse stehende Schnitte gemacht und durch Abbiegen der einzelnen Teile voneinander Zinken gebildet werden. Von diesem bekannten Verfahren unterscheidet sich das Verfahren gemäß der Erfindung dadurch, daß in das Werkstück Löcher gestanzt werden, von denen aus die
ίο schrägen, zur Bildung der Zinken dienenden .Schnitte ausgeführt werden. Die durch die Schnitte abgetrennten Teile werden dann in warmem Zustande dort, wo die Schnitte aus den Löchern seitlich austreten, in der Ebene des Werkstückes so aufgebogen, daß sie senkrecht zu dem nicht durchschnittenen und gelochten, den Balken des Rechens bildenden Teil des Werkstückes stehen. Hierauf erfolgt das Recken und Umbiegen der Zinken.
Das neue Verfahren hat den Vorteil, daß der bei der Verwendung des Rechens am stärksten ,beanspruchte Teil der Zinken, nämlich die Austrittsstelle der Zinken aus dem Balken, keine Biegung erfährt.
Das Lochen und Schneiden des Werkstückes können zusammen oder in getrennten Arbeitsgängen erfolgen.
Zur Ausführung des Verfahrens kann die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dienen.
Fig. ι zeigt' die Vorrichtung im Grundriß und Fig. 2 in Stirnansicht. Durch Fig. 3 ist der Oberstempel in Unteransicht im Spiegelbild dargestellt, und Fig. 4 zeigt das plattenförmige Werkstück nach dem Lochen und dem Schneiden. Die Fig. 5 stellt vergrößert das Werkstück nach dem Aufbiegen der Zinken, und die Fig. 6 den fertigen Rechen schaubildlich dar.
Die Vorrichtung wird mit einer gewöhnliehen Exzenterpresse ο. dgl. verbunden. . :'.■'■
Auf den Tisch der Presse wird eine Platte a aufgespannt. Diese Platte enthalt die Einrichtung zum Einspannen und zum Vorschub des Werkstückes sowie die Matrize und das Untermesser. ·■.'■''
Die Einspann^ und Vorschubvorrichtung für das Werkstück b besteht aus einem auf der Platte α verschiebbaren Schlitten c mit einer Randleiste d als Widerlager für das Werkstück b, dessen Hals b1 in einer Öffnung dx der Leiste d ruht, wodurch eine seitliche Verschiebung des Werkstückes verhindert ■ wird. Durch eine Klaue e und eine Flügelmutter / wird das Werkstück auf dem Schlitten c festgespannt. Da der Rücken des AYerkstückes in seiner ganzen Länge an der Leiste d anliegt, ist eine feste Lage des Werkstückes gesichert und jede unerwünschte Formänderung verhindert.
Der in einer Nut der Platte α sicher geführte Schlitten c ist auf der vom Werkstück abgewandten Seite mit Zahnlücken c1 versehen, deren Entfernung genau der Zinkenentfernung der Rechen entspricht.
In diese Lücken kann die Nase g1 einer Klinke g- einfallen. Durch eine Feder g2 wird die Klinke g stets in Anlage an dem Schlitten
gehalten'. Die Klinke g sperrt die Bewegung des Schlittens c in Richtung des Pfeiles ι der Fig. ι
Am freien Ende ist die Klinke mit einer schrägen Fläche g3 versehen. Eine zweite Klinke h mit einer Nase h1 ist drehbar in einer. Stange,i gelagert, die ebenfalls durch eine Feder i2 gegen den Schlitten c gedrückt wird.
ίο Die Nase h1 der Klinke h wird durch eine Feder h2 in Eingriff mit den Zahnlücken des Schlittens c gehalten und sperrt mit ihrer ''senkrechten Fläche die Bewegung des Schlittens c in Richtung des Pfeiles 2 der Fig. 1.
Die gegenüberliegende Fläche der ' Nase ist , abgeschrägt.
Die vordere Fläche i3 der Stange i ist parallel zur Fläche g3 der Klinke g abgeschrägt. Die Stange i ist mit einem um einen BoI-zen k drehbaren doppelarmigen, , mit einem Handgriff I1 versehenen Hebel I verbunden.
Wenn der Griff I1 nach- rechts bewegt wird, so wird die Stange i nach links verschoben, wobei die Nase h1 der Klinke h aus der Zahnlücke austritt und die vordere Schrägfläche is der Stange i auf die Schrägfläche g3 der Klinke g drückt, so daß deren Nase g1 aus der Zahnlücke herausgehoben und der Schlitten c frei wird. Die Bewegung der Stange i ist durch nicht dargestellte Anschläge so begrenzt, daß sie nur soweit nach links bewegt werden kann, bis die Nase h1 der Klinke h in die nächste Zahnlücke einfällt, dann wird die • Stange i mittels des Hebels I wieder nach 'rechts gezogen, bis die Nase g1 der Klinke g in die nächste Zahnlücke einfällt. Der Schlitten c ist nunmehr wieder festgestellt.
Jede Hebelbewegung verschiebt also den Schlitten um eine Zinkenentfernung.
Um nach Vollendung der Arbeit, bei der der Schlitten seine weiteste Stellung nach rechts erhalten hat, den Schlitten frei nach links verschieben zu können, wird die Stange i nach links verschoben, bis die Klinke g1 ausgehoben ist; dann wird die Klinke h mittels eines Knöpfchens hs von Hand ausgehoben und der Schlitten soweit nach links verschoben, daß das fertige Werkstück ausgehoben und ein neues Werkstück eingespannt werden kann. .
Die Lochvorrichtung besteht aus einer Matrize m, die mittels eines Druckstückes η und einer Preßschraube 0 in der Grundplatte festgestellt wird und gleichzeitig das Untermesser mit der Abscherkante m1 bildet.
An dem Oberstempel der Presse ist eine Platte p befestigt, welche die mittels einer Schraube q feststellbare Patrize, d. h. den Lochstempel r und ferner das Obermesser t, mit Abscherkante i1 trägt. Dieses Messer ist mittels einer Schraube u befestigt. *
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Zunächst wird mittels des Lochers r das erste Loch gelocht, dann das zweite Loch. Gleichzeitig mit dem dritten Loch wird der erste Schnitt hergestellt. Das Lochen und Abscheren wird' dann bis zur . Vollendung dieser Arbeit fortgesetzt.
Die Zinken, die die in Fig. 4 gezeigte Lage haben, werden darauf in warmem Zustande in der Ebene des Werkstückes aufgebogen, so daß sie senkrecht zu dem ungelochten und ungeschnittenen Teil des Werkstückes,, der den Balken des Rechens bildet, stehen. Alsdann werden die Zinken auf die erforderliche Länge gereckt und umgebogen.
Da die in dieser Weise erzeugten Zinken schon eine erhebliche Länge haben, ist die Reckarbeit gegenüber dem ' bisher üblichen Herstellungsverfahren sehr vermindert. So

Claims (3)

Patent- Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung' von geschmiedeten Rechen aus einem platten-
" förmigen Werkstück mittels zur Bildung der Zinken dienender, schräg zur Längsachse der letzteren verlaufender Schnitte, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Werkstück Löcher ausgestanzt werden, von denen aus die schrägen Schnitte geführt werden und die Zinken an der Stelle, an der die Schnitte aus den Löchern austreten, in der Ebene des Werkstückes so gebogen werden, daß sie senkrecht zu dem nicht gelochten und geschnittenen, den Balken des Rechens bildenden Teil des Werkstückes stehen.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mittels zweier Schaltklinken (g, K) und Hebel absatzweise verschiebbaren Werkstückhalter (c), der das Werkstück einer Lochvorrichtung (m, r) und einer mit dieser Vereinigten Schere, (m1, t1) zuführt, welche die zur Zinkenbildung er-■forderlichen Löcher und Schnitte in dem Werkstück ausführen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Klinke (h) tragende und mittels des Handhebels (I, F)bewegte Stange (i) die Sperrklinke
(g) mittels aufeinandertreffender Schrägflächen (i3, gs) beim Rückgange des Handhebels aushebt, um den Werkstückschlitten beim Vorgange absatzweise um eine Zinkenentfernung verschieben zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102554066A (zh) * 2012-01-14 2012-07-11 唐山市鑫源制锹有限责任公司 整体压制连体园林耙的方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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