DE313661C - - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
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Description

AUSGEGEBEN AM 17. JULI 1919
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Erleichterung des Auffindens von Buchungsfehlern in Geschäftsbüchern oder ähnlichen Büchern., Nach den Grundsätzen der doppelten Buchführung werden die das Vermögen verändernden Vorfälle nach der Zeitfolge in ein Grundbuch oder in mehrere Grundbücher eingetragen. Diese Grundbuchposten sind dann in die Hauptbücher auf die einzelnen Personen- oder Sachkonten, auf die sich diese beziehen..
zu übertragen. Hierbei kommen nicht nur falsche Zahlen, sondern auch Verwechslungen zwischen Gut- und Lastschriften vor. Ferner
' entstehen häufig beim Addieren der Grundbücher und Saldieren der Personen- und Sachkonten Rechenfehler. Das Aufsuchen von Fehlern. ist daher anstrengend und so zeitraubend, daß dadurch die laufenden Arbeiten in Rückstand kommen. Trotzdem werden die sämtlichen Fehler selten gefunden und die Geschäftsbetriebe dadurch geschädigt.
Die vorliegende Erfindung will diese Übelstände dadurch beseitigen, daß die Eintragungen in die Hauptbuchkonten (Übertragungen) auf ein untergelegtes Blatt durchgeschrieben werden. Dadurch stehen die auf die verschiedenen Seiten des Hauptbuches übertragenen Grundbuchposten auf dem Durchschriftsblatte in der gleichen Reihenfolge untereinander, wie in dem betreffenden Grundbuche, dem sie entnommen wurden.
Da in jedem Konto für Last- und Gutschriften (Soll und Haben) je eine Spalte derart üblich ist, daß sich die ejrstere links und die letztere rechts befindet, und hintereinander entweder nur Lastschriften oder nur Gutschriften übertragen werden, würde eine Ver- ' wechslung zwischen diesen beiden aus der Durchschrift ohne weiteres hervorgehen, denn die Zahlen würden in diesem Falle nicht in derselben Kolonne stehen. So würde z. B. aus der Durchschrift ohne weiteres das Versehen hervorgehen, wenn ein Lastschriftenposten in die Gutschriftenspalte eines Kontos geschrieben wurde, denn er stünde dann rechts von den übrigen Lastschriftenbeträgen.
Damit dieselbe Zeile des Durchschriftsblattes nicht etwa zweimal .oder noch öfter beschrieben wird, befindet sich an der vorliegenden Vorrichtung ein Seitenteil, auf dem ein Blatt, das dieselben Zeilenabstände hat, wie die Konten, angebracht ist. Ist eine Zeile eines Kontos beschrieben, so erhält die gleiche Zeile des Blattes auf dem Seitenteile irgendeinen Vermerk, z. B. die betreffende Kontoseite, den in Betracht kommenden Kontonamen o. dgl. oder aber auch nur ein Häkchen.
Schreibt man bei der jedesmaligen Übertragung auch den Saldo (neuer Saldo) auf das Konto, so stehen auch diese neuen Salden' in der Durchschrift untereinander. In dem Falle kann man auf das Seitenteilblatt als Vermerk den Saldo, der sich'vor der Übertragung ergab (alter Saldo),'als Vermerk setzen'. Die Differenz zwischen den beiden Gesamtsummen dieser beiden Saldenarten muß bei richtiger Übertragung und fehlerfreier Saldierung dann der Summe der übertragenen Grundbuchposten gleich sein. Sind also die Lastschriften (Sollposten) auf das Konto Deutsche Bank in Höhe von 300 Mark und auf das Konto Goldfeder & Meyerheim in Höhe von 120 Mark, im
ganzen 420 Mark, zu übertragen und war der alte Saldo des ersteren Kontos 161, der des letzteren 34, zusammen also 195 Mark, so ergibt sich als neuer Saldo für das Konto Deutsche Bank 461 und für das Konto Goldfeder & Meyerheim 154 Mark, zusammen also 615 Mark. Die Differenz zwischen 615 und 195 ist 420, also die Summe der übertragenen Grundbuchposten. Je nachdem man rechte oder linke Seiten im Hauptbuche beschreibt, muß der Seitenteil an der Vorrichtung rechts bzw. links angeordnet werden, weil das darauf befestigte Blatt aus den angegebenen Gründen beim Beschreiben stets sichtbar bleiben muß. Die Durchschrift verhütet außerdem etwaige nachträgliche Fälschungen in den Büchern und stellt selbsttätig einen Geschäftsbericht ,über die gebuchten Vermögensvorfälle dar. Sie erleichtert die Prüfung der Buchungen, weil diese sowohl nach den Büchern als auch nach der Durchschrift vorgenommen werden kann, weist den ursprünglichen Wortlaut der Bücher nach und bietet einen Ersatz, wenn diese- abhanden kommer^ sollten.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und Fig. 2 zeigt diesen in seiner Anwendung in einem Buche. x
Die Vorrichtung besteht aus einer Platte aus Pappe, Metall oder anderem Material, a, b, c, d, auf der das Durchschriftsblatt und über diesem ein Kohlepapier befestigt werden. An dieser Platte befindet sich ein angelenkter Teil (Seitenteil) g, h, e, f. Dieser ist mit der Platte durch den Lenker ii3 u, t, i2 verbunden. Der Lenker ist in der Mitte der oberen und unteren Kanten der Platte in I1 und i2 drehbar befestigt und an dem Seitenteil geführt. Zu diesem Zwecke ist unterhalb des Seitenteiles die Führung h, r, s, f angebracht, in welcher der Teil t, u des Lenkers hin und her bewegt werden kann. Befindet sich der Seitenteil rechts, so liegt t, u an e, f. Ist der Seitenteil nach links gelegt, so liegt t, u an g, h. Auf dem Seitenteile wird ein Blatt für die Vermerke (die alten Salden. Kontenbezeichnung o. dgl.) befestigt, das im gleichen Zeilenabstande wie die Konten liniiert ist.
Fig. 2 stellt das aufgeschlagene Hauptbuch I, m, n, 0 dar, in Welches die· Übertragungen erfolgen. Die Platte a, b; c, d ist unter die Buchseite q, φ, η, ο gelegt. Da sich auf der Platte das Durchschriftsblatt und. darüber das Kohlepapier befinden, schreiben sich die Eintragungen der Buchseite auf das Durchschriftsblatt xdurch. In Fig. 2 ist in das Konto Goldfeder & Meyerheim der Lastschriftenposten (Sollposten) 120 eingetragen worden. Der bisherige Saldo (alter Saldo) war 34 und steht auf der vorhergehenden Zeile des Kontos. Durch die jetzige Eintragung erhöht sich der Saldo auf 154. Das ist nun der neue Saldo. Der alte Saldo 34 ist als Vermerk auf das Blatt des Seitenteiles geschrieben. Die übrigen, auf diesem Blatte befindlichen Beträge sind die alten Salden der anderen Konten, auf die ebenfalls Lastschriften aus demselben Grundbuche übertragen wurden. Die Namen dieser Konten-sind hinter jedem Betrage angegeben.
Fig. 2 zeigt, daß der Lenker gleichzeitig den Seitenteil beim Beschreiben in fester Lage hält, wenn die Platte a, b, c, d höchstens so groß wie. eine liniierte Buchseite 1st, denn der Lenker ist dann durch den unter ihm liegenden Teil des Buches gestützt (iu u ruht z. B. bei der in Fig. 2 dargestellten Anwendung auf dem unteren Buchteile und hält durch t, u auch i2li).
Nach der Eintragung auf die Buchseite ist der Seitenteil auf der gleichen Zeile, auf der die Eintragung auf der Buchseite erfolgte, mjt dem Vermerke, wie Kontoname, alter Saldo o. dgl., zu versehen, so daß beim Beschreiben einer anderen Buchseite die Eintragung nicht wieder auf eine beschriebene Zeile des Durchschriftsblattes erfolgen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Erleichterung des Auffindens von Buchungsfehlern in Geschäftsbüchern oder ähnlichen Büchern, dadurch gekennzeichnet, daß sich an einer Platte («, b, c, d) ein mittels Lenker (J1, u, i2, t) , beweglicher Teil (g, h, e, f) befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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