DE313284C - - Google Patents

Info

Publication number
DE313284C
DE313284C DENDAT313284D DE313284DA DE313284C DE 313284 C DE313284 C DE 313284C DE NDAT313284 D DENDAT313284 D DE NDAT313284D DE 313284D A DE313284D A DE 313284DA DE 313284 C DE313284 C DE 313284C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
staves
wooden
lining
pegs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT313284D
Other languages
English (en)
Publication of DE313284C publication Critical patent/DE313284C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/044Cleaning involving contact with liquid using agitated containers in which the liquid and articles or material are placed

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 11. JULI 1919
Die zur chemischen und mechanischen Reinigung von Metallteilen zwecks Vorbereitung für die Behandlung in elektrolytischen Bädern und ähnliche Zwecke dienenden Scheuerfässer bestehen im Gegensatz zu den nur trocken arbeitenden Scheuertrommeln stets aus Holz, und zwar sind die Holzfässer aus einer entsprechenden Anzahl von mit radialen Fugen zusammengepaßten kräftigen Holzdauben und
ίο starken hölzernen Böden zusammengesetzt, die nach Art 'gewöhnlicher Holzfässer durch auf die Dauben, aufgezogene sehr starke Eisenreifen zusammengehalten w*erden. Solche hölzernen Scheuerfässer sind zwar dauerhafter wie solche aus Metall, indessen geht auch bei den nach der bisherigen Art hergestellten Holzfässern die Abnutzung durch das Zusammenwirken des chemischen und mechanischen Angriffs auf die Wandungen außerordentlich schnell vor sich, so daß die Wandungen oft schon nach 2 bis 3 Monaten im Dauerbetriebe bis auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Dicke abgenutzt sind, und die Fässer mangels genügender Dichtigkeit und Druckfestigkeit unbrauchbar, werden. ■ Dieser schnelle Verschleiß der Holzwandungen solcher Fässer ist neben der aufweichenden Wirkung der Säure und sonstigen chemischen Stoffe hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß durch die in dem Scheuerfaß umhergeschleuderten Metallteile ' die erweichten Langholzfasern aus der Oberfläche des Holzes herausgerissen werden oder unter ihrer Stoßwirkung absplittern. Nach vorliegender Erfindung kann eine solche Splitterwirkung vermieden und der Verschleiß sehr wesentlich vermindert werden, dadurch, daß das Scheuerfaß an seiner Innenseite mit einer Ausfütterung mit Holzklötzen versehen ist, , ' die ihre Hirnholzflächen nach innen wenden, 4" so daß die Innenflächen, mit denen die zu reinigenden Metallteile in Berührung kommen können, ganz oder wenigstens zum größten Teil von Hirnholz gebildet werden. Da1 aus den Hirnholzflächen längere Fasern durch den Stoßangriff der Metallteile nicht herausgerissen werden können, die mechanische Widerstandsfähigkeit des Hirnholzes überhaupt wesentlich größer ist als die der Langholzflächen, so ist die Dauerhaftigkeit der ν HoIz7 ausfütterungsschicht sehr viel größer wie einer entsprechenden Langhdlzschicht. Außerdem läßt sich bei Benutzung einer solchen Holzausfütterung diese leicht so einrichten, daß sie nach erfolgtem Verschleiß ausgewechselt werden kann, so daß nur diese Ausfütterung, nicht aber die ganze Scheuertrom- ■ mel unbrauchbar wird und ersetzt werden muß.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine solche hölzerne Scheuertrommel in
Fig. ι teils in Seitenansicht, teils im Längsschnitt dargestellt..
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das
Faß, ■ . , 6s
Fig. 3 ein Stück einer Faßdaube in Innenansicht, und
Fig. 4 einen Querschnitt derselben.
Der Körper des Fasses besteht aus einer Anzahl von kräftigen Dauben ι von dem gewöhnlichen keilförmigen Querschnitt, in welche von der Innenseite her Längsnuten eingearbeitet sind, die von einer geraden Bodenfläche 2 und zwei einwärts geneigten Seitenflächen 3 so begrenzt sind, daß die Nuten in ihrem unteren Teile schwalbenschwanzförmigen Querschnitt haben. In diese Nuten sind Holzpflöcke 4 von entsprechender Schwalbenschwanzform von Quernuten 5 aus, in welche die Längsnuten beiderseits auslaufen, dicht aneinander anschließend eingeschoben, welche Pflöcke so aus dem HoIzmaterial herausgeschnitten sind, daß ihre nach innen vorragenden Endflächen aus Hirnholz bestehen.
Die Quernuten der zusammengefügten Dauben bilden zusammen je eine Ringrinne, in welche die Böden 6 eingesetzt sind. Diese Böden sind an ihren Innenflächen ebenfalls mit vorzugsweise längs ihrer Faserrichtung verlaufenden Nuten von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt versehen, in die ähnliehe Ausfütterungspflöcke 4, wie in die Längsnuten der Dauben 1, eingeschoben sind, so daß die nach innen gewendeten Flächen der beiden Böden von einer Hirnholzabfütterung bedeckt sind. Die Dauben 1, welche mit ihren radialen Flächen dicht aneinanderschließend gearbeitet sind, werden rings um die beiden Böden 6 durch kräftige Eisenreifen 7 zusammengehalten, die auf den Faßkörper zweckmäßig warm aufgezogen sind. An den äußeren oder auch an zwei inneren Reifen sind leinander gegenüber zwei (Krampen 8 zum Durchstecken einer Schüeßstange 9 vdrgesehen, die in der Mitte eine Druckscheibe 10 hat, welche zum Festziehen des die· Öffnung 11 abschließenden Deckels 12 dient, welcher zwecks Füllens und Leerens des Fasses abgenommen werden kann. Die Öffnung 11 kann in bekannter Weise in zwei benachbarten Dauben so angebracht werden, daß von diesen beiderseits der Deckelöffnung noch ein durchgehender Streifen stehenbleibt. Man kann aber auch, wie dargestellt, zwecks Anbringung des Deckels eine breitere Daube vorsehen, die in der Mitte von der Öffnung Ii unterbrochen und an beiden Enden der Öffnung durch besondere innere Reifen 7 festgehalten wird.
An den Böden des Fasses sind die Lagerzapfen 13 angebracht, deren Kopf platten 14 je ■ vier kreuzweise eingelassene Befestigungslaschen 15 haben, die mit ihnen durch Schrauben 17 verbunden sind und an ihren bei 16 winkelförmig .abgebogenen Enden mittels Unterlagstücken 18 und Schrauben 19 mit dem durch die Enden der Faßdauben 1 gebildeten überstehenden Rand der Faßwandung zwecks Zentrierung einstellbar verbunden sind. Die Zapfen 13 ruhen in Lagern 20, die von Lagerböcken 22 in bekannter Weise getragen werden, und auf dem Ende des einen der beiden Zapfen sitzt eine Antriebsscheibe 23, die zum Drehen der Trommel dient.
Statt die Holzpflöcke in' Schwalbenschwanz- ' nuten der Faßdauben einzuschieben, kann man sie auch ohne unmittelbare Verbindung mit den Faßdauben in das Innere des Fasses so einsetzen, daß sie durch die Keilform ihrer radialen Endflächen nach innen und durch die Innenflächen der Faßdauben nach außen festgehalten werden. Auch kann man bei Verwendung einer derartigen Hirnholzausfütterung unter Umständen sowohl den Mantel als. auch die Böden des Fasses statt aus Holz aus einem geeigneten Metall herstellen, welches an den Innenflächen mit einer geeigneten, gegen die in Betracht kommenden Säuren und sonstigen chemischen Reinigungsstoffe widerstandsfähigen Bekleidung, versehen ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Scheuerfaß für gleichzeitige chemische und mechanische Reinigung von Metallteilen,' insbesondere zur Vorbereitung elektrolytischer Arbeitsvorgänge, da- -go durch gekennzeichnet, daß die Wandungen des Faßkörpers eine Ausfütterung von Hirnholzpflöcken haben.
2. Scheuerfaß · nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. die Hirnholzpflöcke der Ausfütterung in .Längsnuten der hölzernen Faßdauben und Böden mit Schwalbenschwanz eingeschoben sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT313284D Active DE313284C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE313284C true DE313284C (de)

Family

ID=566161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT313284D Active DE313284C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE313284C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE313284C (de)
DE102006034795B4 (de) Verfahren zum Aufbringen eines Belags auf einen Tischtennisschläger, sowie Tischtennisschläger
EP0320803A2 (de) Quaderförmiger Holzkörper zum Herausarbeiten von Holzbauteilen
DE319881C (de) Aus Holzstoff, Papiermasse o. dgl. hergestelltes Fass
DE818022C (de) Papierkorb zur Aufnahme von Papier und Abfaellen
DE870330C (de) Verfahren zur Verleimung von prismatischen Koerpern
DE451578C (de) Trocken- oder Roesttrommel mit starrer Trommelwand
DE428200C (de) Holzfelge fuer Fahrraeder
DE539303C (de) Vorrichtung zum Schaelen und Spitzen von Getreide oder zum Buersten, Aufloesen und Sichten jeglichen Mahlgutes
DE473470C (de) Besen
AT86346B (de) Maschine zum Entfernen des anhaftenden Zementes von gebrauchten Schalbrettern.
DE739823C (de) Sperrholzplatte
DE523700C (de) Holzverbindung, insbesondere bei Eisenbahnwagen, unter Verwendung von Profileisen
DE952300C (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von hochbeanspruchten Schichtholzgegenstaenden, z. B. Webschuetzen
DE405370C (de) Bauchige Tonne oder Fass aus Holz
DE45007C (de) Dreschmaschinentrommel
DE136820C (de)
DE2305061C3 (de) Richtmaschine, insbesondere zum Richten von Aluminiumblechen
DE932199C (de) Verfahren zur Herstellung verzugfreier Rundkoerper aus Holz
DE935023C (de) Schalungsplatte fuer Holzschalung
DE637726C (de) Mit Laengsrippen versehene Form zum Herstellen von Koerpern aus Beton
DE2505684A1 (de) Sicherungsstab zur befestigung eines grundmaterials
DE604270C (de) Trommelwaschmaschine
DE446891C (de) Nietheftklammer
DE9036C (de) Neuerungen an Papierfässern