DE473470C - Besen - Google Patents

Besen

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DE473470C
DE473470C DEK105949D DEK0105949D DE473470C DE 473470 C DE473470 C DE 473470C DE K105949 D DEK105949 D DE K105949D DE K0105949 D DEK0105949 D DE K0105949D DE 473470 C DE473470 C DE 473470C
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broom
brooms
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bristle bundles
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B9/00Arrangements of the bristles in the brush body
    • A46B9/02Position or arrangement of bristles in relation to surface of the brush body, e.g. inclined, in rows, in groups
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B2200/00Brushes characterized by their functions, uses or applications
    • A46B2200/30Brushes for cleaning or polishing
    • A46B2200/302Broom

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Besen Bei den bisher gebräuchlichen Besen sind die zur Aufnahme der Borstenbündel dienenden Löcher parallel oder so angeordnet, daß sie sich nach außen neigen. Der Besen steht infolgedessen sehr viel breiter .als das Holz. Haben die Haare gleiche Länge, wie -es bei den gewöhnlichen Besen üblich ist, so ist die Arbeitsfläche gewölbt. Diese Anordnung der Haare hat den Nachteil, daß der Besen beim Gebrauch sehr bald flach wird. Besonders schädlich ist es, wenn der Besen, anstatt aufgehängt zu werden, auf die Haarfläche aufgesetzt wird und das Gewicht des Holzes und des Stieles tragen muß, das auch schon beim Arbeiten die Haare erheblich belastet. Da die Besen aber erfahrungsgemäß einer solchen unzweckmäßigen Behandlung regelmäßig ausgesetzt werden, biegen sich die Haare sehr bald seitlich uni, wodurch der Besen unbrauchbar wird.
  • Ferner sind Streichbürsten bekannt, bei denen die Borstenbünd e1 gegeneinander nach der Mitte zu geneigt sind. Hierbei liegen aber die Enden dler Borstenbündel ohne Eingriff nebeneinander, so daß sich die Streichborsten beim Gebrauch seitwärts ausbiegen. Diese seitliche Ausbiegung ist bei Streichbürsten, die zum Auftragen von Farbe dienen, nötig, würde dagegen bei Besen, die zum Fortschaffen des Schmutzes dienen, schädlich sein. Der Besen gemäß Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Besen und von den bekanntem Streichbürsten dadurch, daß die schräg gegeneinandergerichteten Borstenbündel durch die Schrägstellung der Bohrungen gegeneinandergedrückt werden, dadurch ineinander eingreifen. und so eine schmale, strichförmige Arbeits$äche bilden. Durch den Eingriff der Borstenbündel ineinander wird dem Besen eine .außerordentliche Seitensteifigkeit gegeben. Die ineinandergreifenden Borstenenden bilden dadurch eine dichte, zusammenhängende Fläche, die ein einwandfreies Fegen gestattet. Ein Umbiegen der Borsten ist bei dieser Ausführung unmöglich, der Besen kann vielmehr nur durch allmähliche Abnutzung unbrauchbar werden. Diese Ausführung des Besens hat die weiteren Vorteile, daß das Gewicht des Besens erheblich herabgemindert wird, wodurch sich die Handlichkeit erhöht, während die schmale Form des Besens es gestattet, Ecken auszufegen und unter Schränken u. dgl. zu fegen. Da sich die Borsten gegenseitig stützen und zum Erreichen einer ausreichenden Widerstandsfähigkeit demgemäß sehr viel weniger Borsten @erforderlich sind, als dies bisher der Fall war, wird bei der neuen Ausführung eine beträchtliche Kostenersparnis erzielt. Dadurch, daß der Besen an der Arbeitsfläche geschlossen ist, wird auch das Eindringen von Staub und Schmutz in erheblich höherem Maße als bisher verhindert. Auch die Reinigung des Besens durch einfaches Abstreichen der Arbeitsfläche ist einfacher als bei den bisher bekannten Besen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsoeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Besens. sowie in bekannter Besen zum Vergleich dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Querschnitt durch die neue Ausführung, Abb. a durch die bekannte.
  • In dem Besenkopf a des neuen Besens sind die Bohrungen b, die zur Aufnahme der Borsten dienen, gegeneinandergeneigt angeordnet. Die in diese Bohrungen eingelassenen Borstenbündel c legen sich demgemäß gegeneinander und ineinander und bilden eine glatte, dichte Arbeitsfläched. Wirkt auf diese Fläched beim unzweckmäßigen Aufstellen des Besens ein Druck in Richtung des Pfeiles A (Abb. i), so ist ein Umbiegen der Borsten ausgeschlossen. Werden dagegen die Borstenbündel e bei dem bekannten Besen in Richtung des Pfeiles A belastet, so biegen sie sich, da sie im Besenkopf f nach außen geneigt angeordnet sind., in der in Abb. z punktiert angedeuteten Weise um.
  • Selbstverständlich ist diese Anordnung der Borsten mit gleichem Nutzen für Handfeger, Stubenbesen, Straßenbesen u. dgl. zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Besen, insbesondere Stuben-, Treppen-und Straßenbesen sowie Handfeger, bei dem die zur Aufnahme rder Borsten dienenden Bohrungen gegeneinander- und zur Mittelachse des Besens geneigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg gegeneinandergerichteten Borstenbündel durch die Schrägstellung der Bohrungen gegeneinandergedrückt werden, dadurch ineinandergreifen und so eine schmale strichförmige Arbeitsfläche bilden.
DEK105949D 1927-09-21 1927-09-21 Besen Expired DE473470C (de)

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DE473470C true DE473470C (de) 1929-03-19

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