DE857574C - Doppelseitiges Reinigungsgeraet - Google Patents

Doppelseitiges Reinigungsgeraet

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Publication number
DE857574C
DE857574C DEP47454A DEP0047454A DE857574C DE 857574 C DE857574 C DE 857574C DE P47454 A DEP47454 A DE P47454A DE P0047454 A DEP0047454 A DE P0047454A DE 857574 C DE857574 C DE 857574C
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DE
Germany
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cleaning device
double
emery
cleaning
brush
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Expired
Application number
DEP47454A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Barth
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE857574C publication Critical patent/DE857574C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/04Hand implements for shoe-cleaning, with or without applicators for shoe polish
    • A47L23/05Hand implements for shoe-cleaning, with or without applicators for shoe polish with applicators for shoe polish

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

  • Doppelseitiges Reinigungsgerät
    Die Erfindung betrifft ein Gerät zum lZeinigen
    von Gegenständen im Haushalt. Industrie und G,--
    werbe.
    Es sind zwar 1Zeiniguiigsgeräte bekannt, die
    einem mehrfache» \'erwencitingszweck dienen. So
    hat man z. 1i. zum Putzen und Schärfen von
    Messern ein Gerät entwickelt, das aus einer
    U-f<irmig gelogenen Klammer mit an den Innen-
    seiten der starren Schenkel angeordnetem Putzstoff
    und einem die Schenkel verbindenden federudc#n
    Steg besteht. Dabei sind die Schenkel mit einen
    zum Messerschärfen geeigneten Werkstoff und der
    federnde Steg mit einem Putzstoff aus Leder
    od. dgl. versehen. Ein solches Gerät ist jedoch nur
    für die Behandlung voii Messern und allenfalls noch
    für Gabeln, iin letzteren Fall nur zum Putzen der-
    selben, geeignet. Eine vielseitige @'erwendungsmög-
    lichkeit besitzt es nicht.
    Andererseits kennt man auch Reinigungsgeräte,
    bei denen der Schmirgelblock von einer Hülse um-
    geben ist. die gleichzeitig als Handgriff und zur
    Führung des Schmirgelblockes dient. Dieser
    Schmirgelblock besteht aus einem einheitlichen
    Werkstoff und weist an seinen beiden gegeniüber-
    liegenden Enden lediglich eine verschiedene Ober-
    flächenbeschaffenheit auf.
    Diese nur für einen beschränkten Verwendungs-
    bereich bestimmten Geräte genügen jedoch nicht
    den Anforderungen, die an sie sowohl im Haushalt
    als auch ]in Gewerbe gestellt werden. Je nach vier
    Art des den zu reinigenden Gegenständen anhaften-
    den Schmutzes oder der von ihnen zu beseitigenden
    Beläge müssen verschiedenartige Reinigungsgeräte
    benutzt werden, die unterschiedliche Struktur auf-
    weisen. So ist es beispielsweise bei der Reinigung
    von Haushaltsgeschirr erforderlich, sich mehrerer
    Pinsel, Bürsten, Spüllappen od. d.gl. zu bedienen, um die auf dem Geschirr angetrockneten oder all den Töpfen angesetzten Speisereste zu beseitigen. Meistens genügen auch diese allein nicht, sondern man muß sich noch eines härteren Scheuermittels, wie z. B. eines Rasches, eines Bimssteines oder Schmirgels, bedienen, um den erwünschten Erfolg zu erzielen. Zu diesem Zweck mußten die einzelnen Reinigungsgeräte jedesmal gewechselt werden. Damit war ein beträchtlicher Zeitverlust und eine Unbequemlichkeit verbunden, besonders dann, wenn das härtere Scheuermittel nicht gleich zur Hand war.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird gemäß der Erfindung ein doppelseitiges Reinigungsgerät geschaffen, das aus einem Körper besteht, an dessen einem Ende eine weiche Quaste, Bürste oder Pinsel und all dessen anderem Ende eine aus härterem Werkstoff, z. B. Stahl oder Messing, bestehende Bürste oder ein Schmirgel- oder Bimsstein angebracht ist. Die Herstellung dieses Reinigungsgerätes kann aus einem einheitlichen Grundstoff, z. B. Kunstharz, erfolgen, in welchem einerseits die Haare oder Borsten und andererseits die härteren Stahl- oder Messingdrähte eingebettet sind. Wird an Stelle dieser Messing- oder Stahlbürste ein Schmirgelstein verwendet, so kann dieser aus einem mit Schmirgel als Füllstoff versetzten Kunstharz bestehen und mit einer die weicheren Haare oder Borsten aufnehmenden Kunstharzmasse verbunden sein. Schließlich kann das Reinigungsgerät mit einer Hiilse aus beliebigem Werkstoff umgeben sein.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist an einem für Haushaltszwecke dienenden Spülschrubber näher erläutert.
  • Die Abbildung zeigt einen Spülschrubber, der all seinem einen Ende aus einem abgeschrägten und abgestumpften, mit einem Füllstoff versehenen Schmirgelstein i besteht und an seinem anderen Ende mit einem Pinsel 2 versehen ist, der mit dem Schmirgelstein i zu einem festen Ganzen verbunden ist. Um dem Spülschrubber unter Umständen einen festeren Halt und eine handlichere Form oder ein besseres Aussehen zu verleihen, kann er zusätzlich noch mit einer Hülse 3, aus Metall oder einem anderen geeigneten Werkstoff versehen sein. Bei geeigneter Wahl des für den Schmirgelstein und die Einbettung der Bürste verwendeten Rohmaterials kann diese Hülse entbehrt werden. Holz als Verbindungsglied zwischen den beiden Reinigungskörpern ist hierzu nicht empfehlenswert, da es bei der Verwendung iin Haushalt zum Quellen neigt und leicht verfault.
  • Mit diesem Spülschrubber wird erreicht, dä.ß wahlweise mit dem gleichen Gerät sowohl der normale Spülvorgang durchgeführt als auch die am Geschirr fester haftenden Bestandteile entfernt werden können. Auch kann der Schmirgelstein gleichzeitig für das Putzen voti Messern, Gabeln od. dgl. benutzt werden. 1?s ist dadurch nicht erforderlich, zu einem anderen Reinigungsmittel z:i greifen, so daß der Reinigungsvorgang unter Einsparung von Zeit schneller und bequemer als bisli,, r durchgeführt werden kann. Darüber hinaus erübrigt es sich, bei der Verwendung eines Schmirgelsteines oder Bimssteines besondere Scheuermittel heranzuziehen.
  • Wird das Reinigungsgerät auf der einen Seite mit einem weichen Pinsel und auf der anderen Seite mit einer Stahlbürste versehen, so kann es vor allein in gewerblichen Betrieben nicht nur zur Reinigung, sondern auch zur Bearbeitung der Werkstücke eine vielseitige Anwendung finden. Zum Beispiel dient die härtere Stahlbürste in Schlossereien zur Reinigung der Feilen, während der weichere Pinsel für die Reinigung des Werktisches benutzt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelseitige: Reinigungsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Körper besteht, an dessen einem 1?nde eine weichere Quaste, Bürste oder Pinsel (2) und all dessen anderem Ende eine aus härterem Werkstoff, z. B. Stahl oder Messing, bestehende Bürste oder ein Schmirgel- oder Bimsstein (i) angebracht ist.
  2. 2. Doppelseitiges Reinigungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem einheitlichen Grundstoff, z. B. Zement, Kautschuk, Kunstharz, besteht, in welchem einerseits die Haare oder Borsten und andererseits die härteren Stahl- oder Messingdrähte oder Schmirgelteilchen eingebettet sind.
  3. 3. Doppelseitiges Reinigungsgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es in der Mitte voll eitler Hülse (3) umgeben ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 303 175, 640 341-
DEP47454A 1949-06-30 1949-06-30 Doppelseitiges Reinigungsgeraet Expired DE857574C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP47454A DE857574C (de) 1949-06-30 1949-06-30 Doppelseitiges Reinigungsgeraet

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP47454A DE857574C (de) 1949-06-30 1949-06-30 Doppelseitiges Reinigungsgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE857574C true DE857574C (de) 1952-12-01

Family

ID=7382402

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP47454A Expired DE857574C (de) 1949-06-30 1949-06-30 Doppelseitiges Reinigungsgeraet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE857574C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE503175C (de) * 1928-12-07 1930-07-18 Johann Janssen In einer Huelle mit Handgriff angeordneter Schmirgelblock zum Putzen oder Scheuern von Bestecken, Kochgeschirren und Herdplatten
DE640341C (de) * 1936-12-30 Lydia Olschowsky Geb V Kochano Geraet zum Putzen und Schleifen von Messern, Gabeln o. dgl.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE640341C (de) * 1936-12-30 Lydia Olschowsky Geb V Kochano Geraet zum Putzen und Schleifen von Messern, Gabeln o. dgl.
DE503175C (de) * 1928-12-07 1930-07-18 Johann Janssen In einer Huelle mit Handgriff angeordneter Schmirgelblock zum Putzen oder Scheuern von Bestecken, Kochgeschirren und Herdplatten

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