DE31177C - Neuerung in der Regulirung des elektrischen Stromes - Google Patents
Neuerung in der Regulirung des elektrischen StromesInfo
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- DE31177C DE31177C DENDAT31177D DE31177DA DE31177C DE 31177 C DE31177 C DE 31177C DE NDAT31177 D DENDAT31177 D DE NDAT31177D DE 31177D A DE31177D A DE 31177DA DE 31177 C DE31177 C DE 31177C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F1/00—Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
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- Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. December 1882 ab.
Zum Zweck der Regulirung des elektrischen Stromes einer dynamo - elektrischen Maschine
bewickelt man die Elektromagneten mit zwei Drähten, wovon der eine in dem Hauptstromkreis
liegt, der andere aber eine Nebenschliefsung bildet. Dieses Regulirungsmittel genügt aber in vielen Fällen noch nicht,
erstens, indem es an sich noch keine genügende Regelmäfsigkeit hervorbringt, und zweitens,
weil immer Ursachen für Unregelmäfsigkeit vorkommen, wogegen die Einrichtung überhaupt
unwirksam ist. Um nun eine stets gute Regulirung zu erhalten, dient die in beiliegender
Zeichnung schematisch dargestellte Einrichtung.
An dem Elektromagnetdraht A B, welcher in der Hauptstromleitung liegt, sind an verschiedenen
Stellen Abzweigungen angebracht, welche mit den Theilen eines Commutators verbunden sind. Auf dem Commutator schleift
die Contactfeder /. Diese Contactfeder wird nun entweder mit dem einen Elektromagnetdraht
α b verbunden, welcher in einer Nebenschliefsung liegt, oder, wie in der Figur punktirt
angedeutet ist, mit der Hauptleitung L, wobei dann α an irgend einem Punkt mit der
Hauptleitung verbunden wird, oder es werden beide Einrichtungen zusammen combinirt, es
sei mit nur einer Contactfeder oder jede mit einer Contactfeder.
Hat die Maschine mehrere Elektromagneten, so sind alle in gleicher Weise anzuordnen,
weil sonst eine Vergeudung an Magnetkraft stattfindet, indem die schwachen Theile als
Anker für die stärkeren wirken. Es genügt ein Commutator, wenn die Drähte richtig verbunden
sind.
Man denke sich nun die Maschine bei irgend einer Stellung der Contactfeder in Wirkung,
und dafs die gemischte Wickelung des Elektromagneten so construirt sei, dafs gerade
die beste Regulirung erzielt wird. Nun ändert sich aber der Zustand der Wirkung in irgend
welcher Weise (z. B. durch die Erhitzung der Drähte, was schon gar nicht zu vermeiden ist),
infolge dessen hat die gemischte Wickelung jetzt nicht mehr die günstigste Einrichtung.
Dem läfst sich nun durch Aenderung in der Stellung der Contactfeder Z abhelfen, denn es
ändert sich dadurch die Vertheilung des Stromes über die beiden Elektromagnetdrähte.
Die nöthige Verschiebung der Contactfeder I kann nun entweder mit der Hand bewirkt
werden öder auch automatisch durch den Strom. Irgend welche elektromagnetische Bewegungsvorrichtung
kann dazu dienen, um bei einer Aenderung in dem zu regulirenden Strom eine Verschiebung des Contactes I herbeizuführen.
Auch indirect kann man den Strom benutzen (wenn z. B. starke Reibung zu überwinden
ist), um mittelst eines elektrischen Motors einen Centrifugalregulator in Rotation
zu versetzen, der dann die Verschiebung der Contactfeder hervorbringt, oder man kann
auch den Strom blos zum Ein- und Ausrücken einer Kupplung benutzen, wodurch
dann irgend ein Motor (derselbe, der die Maschine treibt) die Bewegung der Contactfeder
hervorbringt. Solche Vorrichtungen sind als Regulatoren für Dampfmaschinen und Wasserräder
zur Genüge bekannt.
. Die Anordnung des Commutators kann irgend einer gebräuchlichen Einrichtung ent-
. Die Anordnung des Commutators kann irgend einer gebräuchlichen Einrichtung ent-
nommen sein. So können die Commutatortheile in einem Kreis oder am Umfang eines
Cylinders angeordnet sein, die Feder kann feststehen und der Commutator sich bewegen
u. s. w.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei dynamo-elektrischen Maschinen mit einer doppelten Wickelung, von welchen die eine in den Hauptstromkreis, die andere in eine Abzweigung desselben so eingeschaltet ist, dafs beide Windungen in demselben Sinne wirken, eine Contactvorrichtung in Verbindung mit den Elektromagnetwickelungen zu dem Zwecke, um durch Hin- oder Herbewegung an dieser Contactvorrichtung durch Aenderung in der Schaltung und Anzahl der vom Strom durchflossenen Drahtwindungen der einen oder beiden Wickelungen die für die Wirkungsverhältnisse der Maschine meist geeignete Anordnung der Drahtwickelungen herstellen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31177C true DE31177C (de) |
Family
ID=307268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31177D Expired - Lifetime DE31177C (de) | Neuerung in der Regulirung des elektrischen Stromes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31177C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189188B (de) * | 1960-07-26 | 1965-03-18 | Braun Ag | Elektromotor mit ausgepraegten Polen und einer auf dem Statorpaket aufgebrachten, in mindestens zwei Teilspulen aufgeteilten Feldwicklung |
-
0
- DE DENDAT31177D patent/DE31177C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189188B (de) * | 1960-07-26 | 1965-03-18 | Braun Ag | Elektromotor mit ausgepraegten Polen und einer auf dem Statorpaket aufgebrachten, in mindestens zwei Teilspulen aufgeteilten Feldwicklung |
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