DE219513C - - Google Patents

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DE219513C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/26DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
    • H02K23/36DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having two or more windings; having two or more commutators; having two or more stators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 219513 -KLASSE 2id. GRUPPE
HARRY EUGENE DEY in JERSEY/V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1909 ab.
Bei den bisher bekannten elektrischen Doppelmaschinen mit einem ruhenden und drei beweglichen Teilen, von denen zwei mechanisch miteinander verbunden sind, befindet sich die Wicklung des Ankers jeder Maschine in Reihenschaltung mit der Wicklung der eigenen Feldmagnete bzw. mit einer Nebenwicklung "dieser Magnete. Es hat sich nun herausgestellt, daß eine bedeutend günstigere Ausnutzung des
ίο Stromes bzw. der elektromotorischen Kraft sich erzielen läßt, wenn die Ankerwicklung nicht mit der Feldmagnetwicklung der eigenen Maschine, sondern mit der der anderen Maschine in Reihe geschaltet wird. So liegt dann die Ankerwicklung des eigentlichen Motors im Stromkreis der Feldmagnetwicklung des Generators und die Ankerwicklung des letzteren im Stromkreis der Feldwicklung des Motors. Hierbei wird der starke Strom des Motorankers ausgenutzt, um das Generatorfeld zu erzeugen, und der schwache Strom des Generators wirkt auf das Motorfeld ein. Dadurch erzielt man die Wirkung, daß die Belastung des Doppelmotors auf den Generator eine größere regelnde Wirkung ausübt als auf den Motor, und zwar infolge der durch das geschwächte Feld sich ergebenden verminderten Gegenkraft.
Bei der schematisch dargestellten Ausführungsform der Doppelmaschine ist angenommen, daß das Feld F des Motorankers drehbar angeordnet ist, während das Feld O des Generatorankers B feststeht. Die Anker A und B sitzen fest auf der Welle C und sind somit gezwungen, sich gleichartig zu drehen. Auf der Welle D des drehbaren Feldmagneten F befindet sich eine Riemenscheibe oder ein Zahnrad E, um die Kraft auf irgendeine beliebige Arbeitsmaschine 0. dgl. zu übertragen.
Der Strom wird der Hauptleitung H durch den Draht / entnommen und in nachstehend beschriebener Weise weitergeleitet.
Läuft der Anker A als Motoranker, so fließt der Strom von Draht / durch die mit starken Linien angedeutete Wicklung des feststehenden Feldmagneten O, von dort durch den Draht S nach dem Anker A und weiter durch 5', um schließlich durch den Draht K die Hauptrückleitung G wieder zu erreichen. Soll der Anker B als Motor arbeiten, so fließt der Strom von dem Draht / zunächst durch den Anker B mit Hilfe des Drahtes R, dann durch den Draht R' nach der Wicklung des Magneten F und schließlich durch den Draht 5' nach der Hauptrückleitung G.
Wirkt der Anker A, als Generator, so fließt der Strom durch die Drähte 5 und 5' und die Feldwicklung des Ankers B entgegen der Pfeilrichtung. Wirkt der Anker B als Generator, so findet ein umgekehrter Stromlauf zwischen denselben Punkten wie oben beschrieben statt, jedoch nicht über dieselben Drähte. In diesem Falle sind die Drähte R, R' und die Reihenwicklung des Ankers A in entgegengesetzter Richtung vom Strome durchflossen.
Befindet sich der durch den Draht V mit der Hauptleitung verbundene Arm des Rheostaten in der dargestellten Lage, so ist der Wider-
stand T, der durch die Drähte W und Y mit Nebenwicklungen der Feldmagnete verbunden ist, in beiden Feldmagneten gleichmäßig verteilt. Wird der - Arm nach rechts oder links bewegt, so schaltet er Widerstände aus dem einen Stromkreis aus und in den anderen Stromkreis ein. Die Folge davon ist, daß das eine Feld gestärkt und das andere geschwächt wird. Fließt der Strom nun durch die Wicklung desjenigen Magneten, welcher gestärkt worden ist, in derselben Richtung wie der Hauptstrom, so wird dieser Magnet eine weitere Stärkung erfahren. Gleichzeitig fließt ein Strom durch die Wicklung des Magneten, welcher geschwächt worden ist, jedoch in entgegengesetzter Richtung zu dem Hauptstrom, so daß eine weitere Schwächung des Feldes eintritt. Die schwächende Wirkung des letzteren ist jedoch im Verhältnis zu den stärkeren" Wirkungen des ersteren infolge des Unterschiedes in den äo Stromstärken gering. Die Änderungen treten nach bekannten Gesetzen selbsttätig ein, und es leuchtet ein, daß das kreuzweise System, den Strom von einem Anker durch das Feld des anderen Ankers hindurchzuleiten, anstatt durch das der eigenen Maschine, sehr wertvolle Wirkungen ergeben, die unmöglich zu erreichen sind, wenn der Strom des Ankers durch das eigene Feld geleitet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Doppelmaschine mit einem ruhenden und drei beweglichen Teilen, von denen zwei mechanisch miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldwicklung jeder Maschine im Stromkreise des Ankers der anderen Maschine liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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