DE219513C - - Google Patents
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- DE219513C DE219513C DENDAT219513D DE219513DA DE219513C DE 219513 C DE219513 C DE 219513C DE NDAT219513 D DENDAT219513 D DE NDAT219513D DE 219513D A DE219513D A DE 219513DA DE 219513 C DE219513 C DE 219513C
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- winding
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Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 17
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/26—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
- H02K23/36—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having two or more windings; having two or more commutators; having two or more stators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 219513 -KLASSE 2id. GRUPPE
HARRY EUGENE DEY in JERSEY/V. St. A.
Bei den bisher bekannten elektrischen Doppelmaschinen mit einem ruhenden und drei beweglichen
Teilen, von denen zwei mechanisch miteinander verbunden sind, befindet sich die Wicklung des Ankers jeder Maschine in Reihenschaltung mit der Wicklung der eigenen Feldmagnete
bzw. mit einer Nebenwicklung "dieser Magnete. Es hat sich nun herausgestellt, daß
eine bedeutend günstigere Ausnutzung des
ίο Stromes bzw. der elektromotorischen Kraft
sich erzielen läßt, wenn die Ankerwicklung nicht mit der Feldmagnetwicklung der eigenen
Maschine, sondern mit der der anderen Maschine in Reihe geschaltet wird. So liegt dann die
Ankerwicklung des eigentlichen Motors im Stromkreis der Feldmagnetwicklung des Generators
und die Ankerwicklung des letzteren im Stromkreis der Feldwicklung des Motors. Hierbei wird der starke Strom des Motorankers
ausgenutzt, um das Generatorfeld zu erzeugen, und der schwache Strom des Generators
wirkt auf das Motorfeld ein. Dadurch erzielt man die Wirkung, daß die Belastung des Doppelmotors auf den Generator eine
größere regelnde Wirkung ausübt als auf den Motor, und zwar infolge der durch das geschwächte
Feld sich ergebenden verminderten Gegenkraft.
Bei der schematisch dargestellten Ausführungsform der Doppelmaschine ist angenommen, daß das Feld F des Motorankers drehbar angeordnet ist, während das Feld O des Generatorankers B feststeht. Die Anker A und B sitzen fest auf der Welle C und sind somit gezwungen, sich gleichartig zu drehen. Auf der Welle D des drehbaren Feldmagneten F befindet sich eine Riemenscheibe oder ein Zahnrad E, um die Kraft auf irgendeine beliebige Arbeitsmaschine 0. dgl. zu übertragen.
Bei der schematisch dargestellten Ausführungsform der Doppelmaschine ist angenommen, daß das Feld F des Motorankers drehbar angeordnet ist, während das Feld O des Generatorankers B feststeht. Die Anker A und B sitzen fest auf der Welle C und sind somit gezwungen, sich gleichartig zu drehen. Auf der Welle D des drehbaren Feldmagneten F befindet sich eine Riemenscheibe oder ein Zahnrad E, um die Kraft auf irgendeine beliebige Arbeitsmaschine 0. dgl. zu übertragen.
Der Strom wird der Hauptleitung H durch den Draht / entnommen und in nachstehend
beschriebener Weise weitergeleitet.
Läuft der Anker A als Motoranker, so fließt der Strom von Draht / durch die mit starken
Linien angedeutete Wicklung des feststehenden Feldmagneten O, von dort durch den
Draht S nach dem Anker A und weiter durch 5', um schließlich durch den Draht K die Hauptrückleitung
G wieder zu erreichen. Soll der Anker B als Motor arbeiten, so fließt der Strom
von dem Draht / zunächst durch den Anker B mit Hilfe des Drahtes R, dann durch den
Draht R' nach der Wicklung des Magneten F und schließlich durch den Draht 5' nach der
Hauptrückleitung G.
Wirkt der Anker A, als Generator, so fließt
der Strom durch die Drähte 5 und 5' und die Feldwicklung des Ankers B entgegen der Pfeilrichtung.
Wirkt der Anker B als Generator, so findet ein umgekehrter Stromlauf zwischen
denselben Punkten wie oben beschrieben statt, jedoch nicht über dieselben Drähte. In diesem
Falle sind die Drähte R, R' und die Reihenwicklung des Ankers A in entgegengesetzter
Richtung vom Strome durchflossen.
Befindet sich der durch den Draht V mit der Hauptleitung verbundene Arm des Rheostaten
in der dargestellten Lage, so ist der Wider-
stand T, der durch die Drähte W und Y mit Nebenwicklungen der Feldmagnete verbunden
ist, in beiden Feldmagneten gleichmäßig verteilt. Wird der - Arm nach rechts oder links
bewegt, so schaltet er Widerstände aus dem einen Stromkreis aus und in den anderen Stromkreis
ein. Die Folge davon ist, daß das eine Feld gestärkt und das andere geschwächt wird.
Fließt der Strom nun durch die Wicklung desjenigen Magneten, welcher gestärkt worden ist,
in derselben Richtung wie der Hauptstrom, so wird dieser Magnet eine weitere Stärkung
erfahren. Gleichzeitig fließt ein Strom durch die Wicklung des Magneten, welcher geschwächt
worden ist, jedoch in entgegengesetzter Richtung zu dem Hauptstrom, so daß eine weitere
Schwächung des Feldes eintritt. Die schwächende Wirkung des letzteren ist jedoch im
Verhältnis zu den stärkeren" Wirkungen des ersteren infolge des Unterschiedes in den äo
Stromstärken gering. Die Änderungen treten nach bekannten Gesetzen selbsttätig ein, und
es leuchtet ein, daß das kreuzweise System, den Strom von einem Anker durch das Feld
des anderen Ankers hindurchzuleiten, anstatt durch das der eigenen Maschine, sehr wertvolle
Wirkungen ergeben, die unmöglich zu erreichen sind, wenn der Strom des Ankers durch das eigene Feld geleitet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrische Doppelmaschine mit einem ruhenden und drei beweglichen Teilen, von denen zwei mechanisch miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldwicklung jeder Maschine im Stromkreise des Ankers der anderen Maschine liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219513C true DE219513C (de) |
Family
ID=480642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219513D Active DE219513C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219513C (de) |
-
0
- DE DENDAT219513D patent/DE219513C/de active Active
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