DE311014C - - Google Patents

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DE311014C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/14Devices for separating liquid or solid substances from sewage, e.g. sand or sludge traps, rakes or grates
    • E03F5/16Devices for separating oil, water or grease from sewage in drains leading to the main sewer

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Removal Of Floating Material (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ! 311014-KLASSE 85 e. GRUPPE
RUDOLPH BÖCKING&CIE.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1915 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und. eine Vorrichtung zur Wiedergewinnung • von Fetten beim Sinkkastenbetriebe mittels verstellbarer Fettauffanggefäße.
Gemäß der Erfindung geschieht die Einstellung des Fettauffanggefäßes vor Inbetriebsetzung nach Maßgabe der Einheitsgewichte der wiederzugewinnenden, übereinandergelagerten Flüssigkeiten. Es wird hierdurch mög-
ίο lieh, übereinandergelagerte Schichten mehrerer verschieden schwerer Fette und Öle nacheinander und getrennt aufzufangen.
Bei der zur Ausführung des Verfahrens benutzten Vorrichtung ist unterhalb des Fettfanggefäßes, und zwar im Schlammfange, vor dem eintretenden Wasserstrom ein Kegel eingefügt, der in an sich bekannter Weise eine Prallwirkung ausübt. Dieser Kegel greift nun aber über den ganzen Querschnitt der Vorrichtung durch seine Größe und Bauart hinweg, übt also in diesem Bereiche eine Lenkwirkung nach oben hin aus. Damit nun einerseits Stauungen in dem Ausgleich zwischen Ober- und Unterwasser nicht eintreten, anderseits Fäulniserzeugnisse nicht zum Oberwasser gelangen, ist der Mantel des Prallkegels mit
' einer Reihe von Öffnungen versehen, und im Innern des Kegels ist ein zweiter Kegel mit ' einer im Abstande gehaltenen Auffangplatte angeordnet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Durch die Leitung α tritt das zu entfettende bzw. zu entölende Wasser ein, die Abströmung befindet sich bei b. Im unteren Teile des Gefäßes befindet sich der Schlammfang c mit dem Schlammeimer i. Darüber liegt ein abgestumpfter Prallkegel d, der den Querschnitt überdacht und mit einer Reihe Lochungen e ausgestattet ist. Oben ist an ihm ein Trichter g befestigt, der durch einige Laschen im Abstande eine als Fangplatte dienende Kugelhaube h trägt, so daß in den Trichter g Fäulniserzeugnisse nicht hineingelangen können. Über der Einrichtung d, g, h liegt ein Eimer k, der ringförmig mit mittlerem Durchtritt versehen ist. Um nicht durch den Auftrieb hochgehoben zu werden, sitzt der Eimer k an einem Traggerüst ζ, das bei y in Bajonettschlitzen des Abscheiders eingefügt worden ist. In diesem Gerüst ist nun der Fettfangbehälter k verschiebbar. Das Gerüst ist mit Schlitzen χ ausgestattet, und die Außenwandung des Behälters k weist Kopfschrauben w auf. Durch die aus der Zeichnung ersichtliche Längenausdehnung der Schlitze χ ist es möglich, nach Lösung der Schrauben w dem Behälter k gegenüber dem Gerüst ζ höhere oder tiefere Lage zu geben und dadurch nur spezifisch leichtere oder auch schwerere Fettschichten abzufangen. Desgleichen wird durch entsprechende Einstellung das Überfließen von Wasser in den Eimer verhütet:

Claims (2)

  1. Die Umkehrkante m ist gemäß der Zeichnung vom Deckel η um die Strecke I entfernt. Diese ist so groß zu wählen, daß eine ölsäule von der Höhe p, vom Deckel η aus gerechnet, nicht imstande ist, das unter ihr befindliche Wasser von der Höhe r vollständig zu verdrängen. Es kann infolgedessen auch bei vermehrtem Zufluß die Flüssigkeit mit leichterem Einheitsgewicht nicht unter die
    ίο Kante m heruntergedrückt werden.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r ü c η ε :
    i. Verfahren, zur Wiedergewinnung von
    Fetten beim Sinkkastenbetriebe mittels verstellbarer Fettauffanggefäße, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Fettfanggefäßes (k) vor Inbetriebsetzung nach Maßgabe der Einheitsgewichte der wiederzugewinnenden, übereinandergelagerten Flüssigkeiten geschieht.
  2. 2. Fettabscheider zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei dem zulaufenden Wasserstrome ein Prallkegel in den Weg gestellt ist, gekennzeichnet durch einen im unteren Mantelteil mit einer Reihenlochung (e) versehenen abgestumpften Prallkegel (d), in dessen oberer öffnung ein Trichter (g) mit einer darunter im Abstand befestigten Kugelhaube (K) sitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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