DE3107629C2 - 2-Cyan-2-phenylacetamide und diese enthaltende pflanzenwachstumsregulierende Mittel - Google Patents

2-Cyan-2-phenylacetamide und diese enthaltende pflanzenwachstumsregulierende Mittel

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Abstract

Gegenstand der Erfindung sind 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel (Formel) worin R ↓1 und R ↓2 für Wasserstoff, Alkylrest(e) mit 1 bis 5 Kohlenstoffatom(en), Cycloalkylrest(e) mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls halogensubstituierte(n) Arylrest(e), gegebenenfalls im Arylteil halogensubstituierte(n), arylsubstituierte(n) Alkylrest(e) mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom(en) im Alkylteil, Alkenylrest(e) mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen bzw. Alkinylrest(e) mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen stehen oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an welchem sie hängen, eine Morpholino-, Pyrrolidino-, Piperidino- oder Perhydroazepinylrest darstellen und R ↓3 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatom(en) bedeutet, mit den im Patent anspruch 1 angegebenen weiteren Maßgaben. Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen. Ferner sind Gegenstand der Erfindung Pflanzenwuchsregler, welche einen Gehalt an ein oder mehreren der obigen Verbindungen und/oder Verbindung(en) der allgemeinen Formel I mit den im Patentanspruch 21 angegebenen Bedeutungen der Symbole aufweisen.

Description

Die Erfindung betrifft neue 2-Cyan-2-phenylacetamide und ein diese Verbindungen und/oder bekannte 2-Cyan-2-phenylacetamide enthaltendes pflanzenwachstumsregulierendes Mittel.
Pflanzenwachstumsregulierende Mittel sind in der Landwirtschaft und im Gartenbau seit etwa 40 bis 50 Jahren bekannt.
Die bekannten pflanzenwachstumsregulierenden Mittel können in 2 Gruppen eingeteilt werden, und zwar in Stoffe natürlichen Ursprunges und synthetisch hergestellte Verbindungen.
Von der Gruppe der Stoffe natürlichen Ursprunges seien die Auxine, Gibberelline und Abseisinsäuren (R. Wegler: Chemie der Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Seiten 399 bis 429, Springer Verlag [1970]) erwähnt. Diese Stoffe können jedoch keine praktische Verwendung finden.
Es wurden daher umfassende Versuche zur Herstellung von synthetischen Verbindungen mit ähnlicher Wirkung in Gang gesetzt (R. Wegler: Chemie der Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Band 4, Seiten 347 bis 348, Springer Verlag [1977]).
Der Nachteil der meisten synthetisch hergestellten pflanzenwachstumsregulierenden Mittel besteht darin, dass diese entweder nur auf einem engen Gebiet unter sehr bestimmten Verhältnissen eingesetzt werden können oder im Laufe ihrer Anwendung unerwünschte Nebenwirkungen auftreten.
Es ist bekannt, dass die meisten pflanzenwachstumsregulierenden Mittel in höheren Dosen eine herbizide Wirkung haben (B. T. Brown: Pest.Sci.3 [1971], 161. Falls die das Pflanzenwachstum anregende Aufwandmenge bzw. Dosis in der Nähe der herbiziden Aufwandmenge bzw. Dosis liegen, kann das Mittel zur Pflanzenwachstumsregulierung, wenn überhaupt, nur unter großen Schwierigkeiten eingesetzt werden.
Einige 2-Cyan-2-phenylacetamide sind bekannt.
Es wurden nämlich 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel
(I)
bei welchen einer der Substituenten R[tief]1 oder R[tief]2 für Wasserstoff steht, der andere Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, einen nicht halogensubstituierten arylsubstituierten Alkylrest oder einen Alkylenrest mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, und R[tief]3 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatom(en) darstellt oder R[tief]3 und einer der Substituenten R[tief]1 oder R[tief]2 für Wasserstoff stehen und der andere einen nicht substituierten Arylrest bedeutet, im Fachschrifttum (J. Chem. Soc. 1954, 3263, J. Org. Chem. 28, 504; J. Org. Chem. 26, 4868; J. Am. Chem. Soc. 47, 875; C. A. 58, 7827c, 53, 6100a, 55, 27, 201c, 47, 3243i, 59, 2806h, 62, P 14636g, 17, P 1802 und 63, P 14 878k) beschrieben.
Ferner sind aus Compt. Rendues, Band 256 [1963], Seiten 4680 bis 4682 und CA Band 62 [1965], 14 636g 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I,
bei welchen
R[tief]1 und R[tief]2 beide für Methyl- oder Äthylreste stehen oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Morpholino-, Pyrrolodino- oder Piperidinorest darstellen und R[tief]3 Wasserstoff bedeutet,
bekannt.
Weiterhin ist in Australian Journal of Chemistry Band 32 [1979], Heft 3, Seiten 669 bis 679 ein 2-Cyan-2-phenylacetamid der allgemeinen Formel I, bei welchem
R[tief]2 und R[tief]3 beide für Wasserstoff stehen und R[tief]1 einen Cyclohexylrest bedeutet,
beschrieben.
Im vorstehenden Schrifttum ist jedoch über irgendeine pflanzenbiologische Wirkung der 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I nichts erwähnt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Behebung der Nachteile des Standes der Technik neue 2-Cyan-2-phenylacetamide mit überlegener pflanzenwachstumsregulierender Wirkung, welche unerwünschte Nebenwirkungen (wie Missbildung bzw. Deformierung und Absterben) überhaupt nicht oder nur in geringem Maße haben und die ersteren Verbindungen und/oder bekannte 2-Cyan-2-phenylacetamide enthaltende überlegene pflanzenwachstumsregulierende Mittel, welche ebenfalls unerwünschte Nebenwirkungen (wie Missbildungen bzw. Deformierung und Absterben) überhaupt nicht oder nur in geringem Maße haben, zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die 2-Cyan-2-phenylacetamide gemäß Patentanspruch 1 bzw. durch die diese enthaltenden pflanzenwachstumsregulierenden Mittel gemäß Patentanspruch 2 gelöst.
Die Alkylreste, Alkylenreste bzw. Alkenylreste, für die R[tief]1 und/oder R[tief]2 stehen kann bzw. können, können geradkettig oder verzweigt sein.
Vorzugsweise sind die Alkylreste, für die R[tief]1 und/oder R[tief]2 stehen können, solche mit 1 bis 4, insbesondere 1 bis 3, ganz besonders 1 oder 2, Kohlenstoffatome(n). Beispiele für Alkylreste sind Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl- und n-Butylreste.
Es ist auch bevorzugt, dass die Cycloalkylreste, für die R[tief]1 und/oder R[tief] 2 stehen können, solche mit 5 bis 6, insbesondere 6, Kohlenstoffatomen, also Cyclopentylreste oder Cyclohexylreste sind.
Ferner ist es bevorzugt, dass die Halogene, durch welche die Phenyl- oder Naphthylreste bzw. die phenyl- oder naphthylsubstituierten Alkylreste substituiert sein können, Chlor und/oder Brom, insbesodnere Chlor, sind.
Von den Phenyl- oder Naphthylresten sind Phenolreste bevorzugt. Sie können, wie bereits erwähnt, entweder nichtsubstituiert sein oder 1 oder mehrere Halogensubstituenten [Fluor-, Brom-, Chlor- und/oder Jodatom(e)], vorzugsweise Chlor- und/oder Bromatom(e), insbesondere Chloratom(e), aufweisen. Beispiele für chlorsubstituierte Phenylreste sind 2-Chlor-, 4-Chlor-, 2,4-Dichlor-, 2,3-Dichlor- und 3,4-Dichlorphenylreste.
Unter den phenyl- oder naphthylsubstituierten Alkylresten, für die R[tief]1 und R[tief]2 stehen können, sind durch 1 oder mehr Phenyl- und/oder Naphthylrest(e) substituierte Alkylreste zu verstehen.
Vorzugsweise sind die phenyl- oder naphthylsubstituierten Alkylreste durch 1 oder 2 Phenyl- oder Naphthylrest(e) substituierte Alkylreste, wobei Phenylreste bevorzugt sind. Der Alkylteil der phenyl- oder naphthylsubstituierten Alkylreste kann geradkettig oder verzweigt sein. Es ist bevorzugt, dass die Alkylreste 1 oder 2, insbesondere 1, Kohlenstoffatom(e) aufweisen. Beispiele für phenyl- oder naphthylsubstituierte Alkylreste sind Benzyl-, Phenyläthyl- und kleines Beta, kleines Beta-Diphenylreste.
Auch die phenyl- oder naphthylsubstituierten Alkylreste können 1 oder mehr Halogensubstituenten, vorzugsweise Chlor- und/oder Bromatom(e), insbesondere Chloratom(e), aufweisen.
Es ist bevorzugt, dass die Alkenylreste, für die R[tief]1 und/oder R[tief]2 stehen können, solche mit 2 bis 4, insbesondere 3, Kohlenstoffatomen sind. Ganz besonders bevorzugt sind dabei Vinyl- und vor allem Allylreste.
Ferner ist es bevorzugt, dass die Alkinylreste solche mit 3 bis 5, insbesondere 3 oder 5, Kohlenstoffatomen sind. Ganz besonders bevorzugt sind dabei Propargyl- und Dialkyl-n-propinylreste, vor allem Dimethyl-n-propinylreste, wie 1,1-Dimethyl-n-prop-2-in-1-ylreste.
Vorzugsweise ist der Alkylrest, für den R[tief]3 stehen kann, ein solcher mit 1 bis 3, insbesondere 1 oder 2, Kohlenstoffatom(en).
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in der Weise hergestellt werden, dass in an sich bekannter Weise
a) 2-Cyan-2-phenylessigsäuren oder Derivate derselben der allgemeinen Formel
(II)
worin R[tief]3 wie oben festgelegt ist und X für Halogen, eine Hydroxygruppe oder einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht, mit Aminen der allgemeinen Formel
(III)
worin R[tief]1 und R[tief]2 wie oben festgelegt sind, umgesetzt werden oder
b) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, bei welchem R[tief]3 einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel
(IV)
worin R[tief]1 und R[tief]2 wie oben festgelegt sind, alkyliert werden.
Die Variante a) des obigen Verfahrens kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden.
So können Ausgangsstoffe 2-Cyan-2-phenylessigsäurederivate der allgemeinen Formel II, bei welchen X für einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht, verwendet und die Umsetzung in organischen Lösungsmitteln durchgeführt werden. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform dieser Umsetzung der Variante a) des obigen Verfahrens wird sie in protischen organischen Lösungsmitteln, vorzugsweise Alkanolen, insbesondere Äthanol, oder apolaren, weniger protischen organischen Lösungsmitteln, insbesondere Benzol, durchgeführt. Ein weiteres Beispiel für als Lösungsmittel verwendbare Alkanole ist Methanol und ein weiteres Beispiel für apolare, weniger protische organische Lösungsmittel ist Toluol. Die Umsetzung kann bei Raumtemperatur bis zum Siedepunkt des Reaktionsgemisches durchgeführt werden, es kann jedoch vorteilhaft auch unter Kühlen bei 5 bis 10 °C gearbeitet werden. Vorteilhaft wird die Umsetzung in Gegenwart von, vorzugsweise organischen, Katalysatoren, insbesondere Pyridin, durchgeführt. Das Aufarbeiten des Reaktionsgemisches kann auf übliche Weise, zum Beispiel durch Abkühlen des Reaktionsgemisches, Filtrieren, und Eindampfen, erfolgen.
Als andere Möglichkeit können als Ausgangsstoffe 2-Cyan-2-phenylessigsäurederivate der allgemeinen Formel II, bei welchen X Halogen, vorzugsweise Chlor oder Brom, bedeutet, verwendet und die Umsetzung in organischen Lösungsmitteln durchgeführt werden. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform dieser Umsetzung der Variante a) des obigen Verfahrens wird sie in apolaren organischen Lösungsmitteln, insbesondere Chloroform, Dichlormethan, Benzol oder Methylenchlorid, oder dipolaren beziehungsweise einen Dipolcharakter aufweisenden aprotischen organischen Lösungsmitteln, insbesondere Aceton, vorzugsweise in Gegenwart von säurebindenden Mitteln, durchgeführt. Weitere Beispiele für apolare organische Lösungsmittel sind Homologe des Benzoles, wie Toluol. Vorteilhaft wird als säurebindendes Mittel ein Überschuß des Amines der allgemeinen Formel III, eine organische Base, insbesondere Triäthylamin oder Pyridin, oder eine anorganische Base, insbesondere Natriumhydroxyd, verwendet. Weitere Beispiele für als säurebindende Mittel verwendbare Basen sind Natriumcarbonat und Kaliumbicarbonat. Als Reaktionstemperatur können vorteilhaft etwa -10 °C bis zum Siedepunkt des Reaktionsgemisches angewandt werden.
Als weitere Möglichkeit können als Ausgangsstoffe 2-Cyan-2-phenylessigsäuren der allgemeinen Formel II, bei welchen X für eine Hydroxygruppe steht, verwendet werden. Vorteilhaft wird die Umsetzung in Gegenwart von Kondensationsmitteln beziehungsweise Dehydratisierungsmitteln durchgeführt. Es können übliche Kondensationsmittel, insbesondere Dicyclohexylcarbodiimid, verwendet werden. Diese Umsetzung und die mit 2-Cyan-2-phenylessigsäurederivaten der allgemeinen Formel II, bei welchen X für einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht, das heißt mit 2-Cyan-2-phenylessigsäurealkylestern, durchgeführte ist besonders zur
Herstellung von solchen 2-Cyan-2-phenylacetamiden der allgemeinen Formel I, bei welchen R[tief]1 oder R[tief]2 für Wasserstoff steht, geeignet. 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I, bei welchen R[tief]1 und R[tief]2 von Wasserstoff verschieden sind, können vorteilhaft durch Verwendung von 2-Cyan-2-phenylacetamiden der allgemeinen Formel II, bei welchen X für Halogen steht, das heißt von 2-Cyan-2-phenylacetylhalogeniden, hergestellt werden.
Die Alkylierung nach der Variante b) des obigen Verfahrens kann nach aus dem Schrifttum bekannten Verfahrensweisen durchgeführt werden (J. Am. Chem. Soc. 47, 875; J. Org. Chem. 26, 4868; J. Org. Chem. 28, 504). Als Alkylierungsmittel können die entsprechenden Alkylhalogenide, zum Beispiel Methyljodid, Methylchlorid, Äthylchlorid oder Äthylbromid, oder Dialkylsulfate, zum Beispiel Diäthylsulfat, eingesetzt werden. Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der Variante b) des obigen Verfahrens werden die 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel IV zuerst, vorteilhaft durch Umsetzen mit Alkalialkoholaten, vorzugsweise in den entsprechenden Alkanolen als Reaktionsmedium, zum Beispiel mit Natriumäthylat in Äthanol in Alkalimetallderivate überführt und die letzteren mit den entsprechenden Alkylhalogeniden oder Dialkylsulfaten umgesetzt. Zu dieser letzteren Umsetzung kann das erhaltene Alkalimetallderivat ohne Isolierung im Reaktionsgemisch selbst eingesetzt werden.
Die im obigen Verfahren als Ausgangsstoffe verwendbaren 2-Cyan-2-phenylessigsäurederivate der allgemeinen Formel II, bei welchen X für einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht, können nach im Schrifttum beschriebenen Verfahren durch Umsetzen von Benzylcyanid mit Dialkylcarbonaten (Org. Synth. Coll. Vol. IV, 461) und erforderlichenfalls darauffolgenden Alkylieren mit Alkylhalogeniden hergestellt worden sein.
Die im obigen Verfahren als Ausgangsstoffe verwendbaren 2-Cyan-2-phenylessigsäurederivate der allgemeinen Formel II, bei welchen X Halogen bedeutet, können durch Hydrolyse der entsprechenden 2-Cyan-2-phenylessigsäurederivate der allgemeinen Formel II, bei welchen X für einen Alkoxyrest steht, das heitß 2-Cyan-2-phenylessigsäurealkylester, und darauffolgendes Umsetzen der erhaltenen 2-Cyan-2-phenylessigsäuren (allgemeine Formel II mit X = Hydroxygruppe) mit anorganischen Säurehalogeniden, zum Beispiel Phosphorpentachlorid, hergestellt worden sein (Bull. Soc. Chim. Fr. 1959, 1641).
Die erfindungsgemäßen 2-Cyan-2-phenylacetamide und die in den erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mitteln enthaltenen 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I haben wertvolle pflanzenwachstumregulierende Wirkungen.
In den erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mitteln sind als erfindungsgemäße 2-Cyan-2-phenylacetamide solche, welche von den betreffenden Bereichen von Resten für R[tief]1, R[tief]2 und R[tief]3 die oben als bevorzugt angegebenen aufweisen, bevorzugt.
Dieselben Bevorzugungen gelten für den Gehalt der erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel an bekannten 2-Cyan-2-phenylacetamiden. Vorzugsweise enthalten also die erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel als bekannte 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I solche, welche von den betreffenden Bereichen von Resten für R[tief]1, R[tief]2 und R[tief]3 die oben als bevorzugt angegebenen haben, wobei R[tief]1 für Wasserstoff steht.
Eine besonders bevorzugte Gruppe der erfindungsgemäßen 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I beziehungsweise der in den erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mitteln enthaltenen 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I sind diejenigen, bei welchen R[tief]1 für Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, einen Benzylrest oder einen Allylrest steht und R[tief]2 Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder einen Allylrest bedeutet oder R[tief]1 und R[tief]2 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Perhydroazepinyl- oder Morpholinorest darstellen sowie R[tief]3 für einen Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen steht.
Eine ganz besonders vorteilhafte Gruppe der erfindungsgemäßen 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I beziehungsweise der in den erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mitteln enthaltenen 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I sind diejenigen, bei welchen R[tief]1 für Wasserstoff, einen Methylrest, einen Äthylrest, einen n-Propylrest, einen Isopropylrest oder einen Benzylrest steht und R[tief]2 Wasserstoff, einen Methylrest oder einen Allylrest bedeutet oder R[tief]1 und R[tief]2 zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Perhydroazepinyl- oder Morpholinorest darstellen sowie R[tief]3 für einen Äthylrest steht.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel besteht darin, dass auch das 5fache oder sogar 10fache der auf das Pflanzenwachstum anregend wirkenden Aufwandmenge beziehungsweise Dosis die Kulturpflanzen noch nicht schädigt. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel liegt darin, dass diese gegenüber Warmblütern überhaupt nicht toxisch sind; ihre Toxizität ist vernachlässigbar. Ein noch weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel ist ihre einfache und wirtschaftliche Herstellbarkeit auch im Betriebsmaßstab.
Die erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel können ihre Wirkung sowohl in der vegetativen als auch in der generativen Entwicklungsphase der Pflanzen ausüben und eignen sich in von der Verwendungsart abhängigen verhältnismäßig kleinen Aufwandmengen beziehungsweise Dosen nicht nur zur Pflanzenwachstumsregulierung, sondern auch zur Ertragserhöhung.
Die erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel üben ihre das Pflanzenwachstum anregende Wirkung sowohl bei Vorlaufanwendung als auch bei Nachlaufanwendung aus und können vorteilhaft an Mais, Sonnenblumen, Tomaten, Soja und Bohnen eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel können nach an sich bekannten Verfahrensweisen der Pflanzenschutzmitteltechnik als übliche Präparate bereitet werden.
In den erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mitteln können als Hilfsstoffe zusätzlich zu den oder statt der oberflächenaktiven Agentien Dispergiermittel, die Wirkungsdauer regelnde Mittel und/oder das
Haftvermögen fördernde Mittel enthalten sein.
Vorteilhaft können die erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel als benetzbare Pulver, emulgierbare Konzentrate, kolloidale Suspensionen, Mikrogranulate oder Filmüberzüge vorliegen.
Benetzbare Pulver können zum Beispiel in der Weise bereitet werden, dass der beziehungsweise die in einer üblichen Mühle zu Teilchengrößen von 1 bis 20 µ gemahlene(n) 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff(e) mit üblichen Trägern, zum Beispiel Kaolin und/oder Kieselgur, und mit ionogenen oder nichtionogenen Netzmitteln, zum Beispiel 1 oder 2 langkettige Alkylgruppe(n) aufweisenden quaternären Ammoniumsalzen, Natriumoleyllaurid, verschiedenen Netzmitteln der Atloxgruppe und/oder Kondensationsprodukten von Äthylenoxid und niederen Alkylphenolen, und gegebenenfalls mit Dispergiermitteln, zum Beispiel Sulfitablaugepulver, das Haftvermögen fördernden Mitteln, zum Beispiel Wachsen und/oder Molkenpulver, vermischt wird beziehungsweise werden. Aus den so hergestellten etwa 20 bis 90 Gew.-%, vorteilhaft 50 bis 90 Gew.-%, 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffe enthaltenden benetzbaren Pulvern können durch Verdünnen mit Wasser zur Vorlauf- oder Nachlaufbehandlung von Pflanzen unmittelbar anwendbare Spritzbrühen bereitet werden. Der Wirkstoffgehalt dieser Spritzbrühen beträgt vorteilhaft etwa 0,01 bis 10 Gew.-%, insbesondere etwa 0,1 bis 1,0 Gew.-%.
Mehrere 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I sind in Wasser löslich. Aus diesen Verbindungen können durch Gegenwart von kleinen Mengen von Netzmitteln durchgeführtes einfaches Lösen in Wasser ohne Zugabe von anderen Verdünnungsmitteln Spritzbrühen bereitet werden, welche gegebenenfalls mit das Haftvermögen fördernden Mitteln ergänzt werden können.
Emulgierbare Konzentrate oder kolloidale Suspensionen können durch Lösen oder Suspendieren des 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffes beziehungsweise der 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffe der allgemeinen Formel I in mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmitteln, zum Beispiel Xylol, Petroleum, Isophoron oder Rapsöl, und Zugabe von ionogenen oder nichtionogenen oberflächenaktiven Netzmitteln in zur Herstellung von stabilen Emulsionen notwendigen Mengen zu den so erhaltenen im allgemeinen etwa 10 bis 50 Gew.-% 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff(e) enthaltenden Konzentraten bereitet werden. Als oberflächenaktive Netzmittel können beispielsweise die bei der Bereitung der benetzbaren Pulver aufgezählten oberflächenaktiven Agentien verwendet werden. Aus den so erhaltenen emulgierbaren Konzentraten können 0,01 bis 1,0 Gew.-% 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff(e) enthaltende gebrauchsfertige Sprühmittel beziehungsweise Spritzbrühen durch Verdünnung mit Wasser hergestellt werden.
Nach einer speziellen vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen pflanzenwachstumsregulierenden Mittel liegen diese daher als aus emulgierbaren Konzentraten durch Verdünnung mit Wasser hergestellte Sprühmittel vor.
Mikrogranulate können vorteilhaft durch Imprägnieren von körnigen Trägern, zum Beispiel von Dolomit, Perlit, Koks oder Furfurolkleiemikrogranulat, mit Teilchengrößen von etwa 0,1 bis 1 mm mit Lösungen des 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffes beziehungsweise der 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffe in organischen Lösungsmitteln und darauffolgendes Entfernen des Lösungsmittels bereitet werden.
Mikrogranulate können auch in herkömmlicher Weise durch Vermischen des 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffes beziehungsweise der 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffe mit Verdünnungsmitteln, Granulieren auf nassem Wege, Trocknen und Sieben zu einer geeigneten Teilchengröße bereitet werden.
Die Mikrogranulate können unter Verwendung von üblichen Streuvorrichtungen auf das zu behandelnde Gebiet aufgebracht werden.
Die erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel fördern die Keimfähigkeit und üben einen günstigen Einfluß auf die Entwicklung der Pflanzen aus. Zu diesem Zweck kann der zubereitete 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff beziehungsweise können die zubereiteten 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffe auf die Oberfläche des Saatgutes aufgebracht sein, zum Beispiel als Filmüberzug oder durch Beizen. So kann das Saatgut mit aus benetzbaren Pulvern, emulgierbaren Konzentraten oder kolloidalen Suspensionen bereiteten Spritzbrühen in herkömmlicher Weise gebeizt sein. Vorteilhaft kann das Beizen in der Weise erfolgen, dass die Spritzbrühen mit Filmbildnern, zum Beispiel Gelatine, Stärkederivaten und/oder Ultraamylopektin, ergänzt werden und der 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff beziehungsweise die 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffe in Form eines Filmüberzuges (Folie) auf die Oberfläche des Saatgutes aufgebracht wird beziehungsweise werden.
Die erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel können als neben dem 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff beziehungsweise den 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffen der allgemeinen Formel I gegebenenfalls vorliegende weitere pflanzenbiologisch aktive Substanz(en) 1 oder mehr bekannte fungicide, insekticide oder das Wild abschreckende Mittel enthalten. Solche sind zum Beispiel Tetramethylthiuramdisulfid, N-Trichlormethylthiotetrahydrophthalimid, O,O-Dimethyl-S-{1,2-(dicarbäthoxy)-äthyl}-dithiophosphat und (3,5-Dimethyl-4-methylmercaptophenyl-N-methylharnstoff).
Die erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel können zum Behandeln von Pflanzen, einzelnen Pflanzenteilen, Saatgut und/oder des Bodens verwendet werden. Die pflanzenwachstumregulierende Wirksamkeit der erfindungsgemäßen 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I beziehungsweise der in den erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mitteln enthaltenen 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I wurde durch die folgenden Versuche nachgewiesen.
Versuch 1
Einarbeiten des Versuchspräparates in Sand unter Laboratoriumsbedingungen
2mal gewaschener Flusssand wurde in Petrischalen aus Glas eingewogen. Dieser Sand wurde mit einer Lösung oder Suspension des 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffes in 10 cm[hoch]3 Aceton vermischt. Mit der Aussaat wurde nach dem Entfernen des Lösungsmittels begonnen. In die einzelnen Petrischalen wurden 20 Maiskörner, 20
Sonnenblumenkörner und 40 Tomatenkörner ausgesät. Die Wirkstoffe wurden in 3 Aufwandmengen beziehungsweise Konzentrationen (0,1, 1 beziehungsweise 10 kg/ha) untersucht; jeder Versuch wurde 4mal wiederholt. Die Temperatur während des Versuches betrug durchschnittlich 22 °C. Die prozentuale Keimung wurde am 8ten Tag und die Höhe der Pflanzen am 15ten Tag bestimmt. Die Ergebnisse sind in der unten folgenden Tabelle 1 zusammengestellt.
Versuch 2
Treibhausversuch, Aussaat in die Erde
Je 50 g eines mehrschichtigen Humuswaldbodens wurden in Petrischalen eingewogen. Nach dem Einebnen wurde auf die Oberfläche des Bodens jeweils 1 g 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffhaltige Erde (Wirkstoffaufwandmenge beziehungsweise -konzentration 1,3 beziehungsweise 5 kg/ha) gestreut. Danach wurden die Samen der Versuchspflanzen (Mais, Soja beziehungsweise Sonnenblume) ausgesät und mit Boden überschichtet.
In die Petrischalen wurden 24 cm[hoch]3 destilliertes Wasser eingewogen und die Schalen wurden so lange abgeschlossen, bis die Keimlinge aufliefen. Der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens während des Versuches betrug 30% und seine Temperatur war 21 °C. Die Ergebnisse (Höhe der Pflanzen, prozentuale Keimung und Trockengewicht) wurden am 21sten Tag bestimmt und bewertet. Die Ergebnisse sind als Durchschnitt von 5 Versuchen in den unten folgenden Tabellen 2 bis 10 zusammengestellt.
Die in den folgenden Tabellen 1 bis 10 gebrachten Angaben sind auf die unbehandelten Blindversuchs- beziehungsweise Kontrollpflanzen bezogen. Die Auswertung erfolgte nach der folgenden Skala:
5 = höher als 110% der unbehandelten Blindversuchspflanzen
4 = 100 bis 110% der unbehandelten Blindversuchspflanzen
3 = 100% der unbehandelten Blindversuchspflanzen
2 = 90 bis 100% der unbehandelten Blindversuchspflanzen
1 = 75 bis 90% der unbehandelten Blindversuchspflanzen.
Tabelle 1
Tabelle 2
Tabelle 3
Tabelle 4
Tabelle 5
Tabelle 6
Tabelle 7
Tabelle 8
Tabelle 9
Tabelle 10
Aus den obigen Tabellen 1 bis 10 geht hervor, dass die 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffe der erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel schon bei geringen Aufwandmengen starke das Pflanzenwachstum anregende Wirkungen aufweisen, wobei sie schon bei diesen ihr Maximum erreichen.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert, wobei diese zum Teil die Herstellung von bekannten 2-Cyan-2-phenylacetamiden der erfindungsgemäßen pflanzenwachstumregulierenden Mittel betreffen. Die in den Beispielen angegebenen Schmelzpunkte wurden unter Anwendung eines Kofler-Schmelzpunktapparates gemessen.
Die folgenden Beispiele 1, 2, 8, 10, 11, 15 und 29 beschreiben die Herstellung bekannter Verbindungen.
Beispiel 1
Es wurde eine 10%ige Lösung von 2-Cyan-2-phenylessigsäureäthylester in Benzol unter Kühlen mit Ammoniak gesättigt. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur 2 Stunden lang stehengelassen und filtriert. Das 2-Cyan-2-phenylacetamid mit einem Schmelzpunkt von 148,5 bis 150 °C wurde in einer Ausbeute von 75% der Theorie erhalten.
Beispiel 2
Es wurde eine 10%ige Lösung von 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylessigsäureäthylester in Äthanol unter Kühlen mit Ammoniak gesättigt. Das Reaktionsgemisch wurde 96 Stunden lang bei 5 °C stehengelassen und das überschüssige Ammoniak und das Äthanol wurden entfernt. Das Produkt wurde durch Filtrieren isoliert. Das 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacetamid mit einem Schmelzpunkt von 116,5 bis 117 °C wurde in einer Ausbeute von 80% der Theorie erhalten.
Beispiel 3
Es wurden 8,7 g (0,1 Mol) Morpholin in 20 cm[hoch]3 wasserfreiem Diäthyläther gelöst. Der Lösung wurde unter Eiskühlung bei einer Temperatur unter 10 °C eine Lösung von 10,5 g (0,05 Mol) 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacetylchlorid in 20 cm[hoch]3 wasserfreiem Diäthyläther zugetropft. Das Reaktionsgemisch wurde 30 Minuten lang unter Rückfluß zum Sieden erhitzt, danach abgekühlt und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde aufeinanderfolgend mit einer 5%igen wässrigen Natriumcarbonatlösung, einer 2 n-Salzsäure und Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft. So wurden 11,4 g (88,4 % der Theorie) 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacetmorpholid mit einem Schmelzpunkt von 88 bis 90 °C erhalten.
Beispiel 4
Es wurden einer Lösung von 3 g (0,05 Mol) n-Propylamin und 4 g Pyridin in 20 cm[hoch]3 wasserfreiem Benzol unter Kühlen bei 20 bis 30 °C 11 g (0,044 Mol) 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacetylbromid zugetropft. Das Reaktionsgemisch wurde 30 Minuten lang unter Rückfluß zum Sieden erhitzt und in der im Beispiel 3 beschriebenen Weise aufgearbeitet. So wurden 7,9 g (78% der Theorie) 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacet-(N-n-propyl)-amid mit einem Schmelzpunkt von 55 bis 56 °C erhalten.
Beispiel 5
Es wurden 10,5 g (0,05 Mol) 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacetylchlorid in 50 cm[hoch]3 Dichlormethan gelöst und die Lösung wurde auf 5 °C abgekühlt. Es wurden 9,7 (0,01 Mol) Diallylamin zugesetzt; während der Zugabe wurde die Temperatur unter 10 °C gehalten. Das Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt beziehungsweise geschüttelt, mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel wurde entfernt. So wurden 8,79 g (64,8% der Theorie) 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacet-(N,N-diallyl)-amid mit einem Schmelzpunkt von 33 bis 37 °C erhalten.
Beispiel 6
Es wurden 4,4 g (0,05 Mol) Morpholin in 50 cm[hoch]3 Methylenchlorid gelöst. Nach der Zugabe von 20 cm[hoch]3 einer 20%igen Natriumhydroxydlösung wurde das Gemisch mit einer Kochsalzkältemischung auf eine Temperatur unter -10 °C gekühlt. Dem Gemisch wurden unter kräftigen Rühren beziehungsweise Schütteln in Portionen 10,5 g (0,05 Mol) 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacetylchlorid zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 1 Stunde lang bei 0 °C gerührt beziehungsweise geschüttelt, die Phasen wurden getrennt und die organische Schicht wurde 2mal mit verdünnter Salzsäure gewaschen, über einem Gemisch von wasserfreiem Magnesiumsulfat und Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. So wurden 10,3 g (78,9% der Theorie) 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacetmorpholid mit einem Schmelzpunkt von 87 bis 89,5 °C erhalten.
Beispiel 7
Es wurde eine Lösung von 9,75 g (0,05 Mol) 2-Cyan-2-phenyl-2-methylacetylchlorid in 20 cm[hoch]3 Aceton auf 5 °C gekühlt, worauf ein Gemisch von 5 g (0,05 Mol) Cyclohexylamin, 5,2 g Triäthylamin und 10 cm[hoch]3 Aceton bei einer Temperatur unter 10 °C zugegeben wurde. Das Reaktionsgemisch wurde in eiskaltes Wasser eingegossen und das ausgeschiedene feste Produkt wurde abfiltriert und unter vermindertem Druck getrocknet. So wurden
12,12 g (93,6% der Theorie) 2-Cyan-2-methyl-2-phenylacet-(N-cyclohexyl)-amid mit einem Schmelzpunkt von 76 bis 78 °C erhalten.
Beispiel 8
Es wurde zu einer Lösung von 8,75 g (0,05 Mol) 2-Cyan-2-phenylessigsäuremethylester in 100 cm[hoch]3 Toluol 1 cm[hoch]3 Pyridin zugegeben. Dem erhaltenen Gemisch wurde unter Erhitzen zum Sieden unter Rückfluß eine Lösung von 4,65 g (0,05 Mol) Anilin in 50 cm[hoch]3 Toluol zugesetzt, wobei das gebildete Methanol aus dem Reaktionsgemisch durch azeotropische Destillation entfernt wurde. Nach einer Reaktionzeit von 3 Stunden kristallisierten aus dem Reaktionsgemisch 9,3 g (78,8% der Theorie) 2-Cyan-2-phenylacetanilid mit einem Schmelzpunkt von 134 bis 136 °C aus.
Beispiel 9
Es wurde aus 23 g wasserfreiem Äthanol und 2,3 g (0,1 Grammatom) Natrium zunächst eine Natriumäthylatlösung hergestellt, zu welcher bei 50 °C zunächst eine alkoholische Lösung von 23,6 g (0,1 Mol) wie im Beispiel 8 beschrieben hergestelltes 2-Cyan-2-phenylacetanilid und danach 12 g (0,11 Mol) Äthylbromid zugegeben wurden. Die einen Niederschlag enthaltende gebildete Lösung wurde unter Rückfluß solange zum Sieden erhitzt, bis der pH-Wert 7 erreichte (etwa 2 Stunden). Der größte Teil des Äthanoles wurde entfernt und zum Rückstand wurde eine zum Lösen des Natriumbromides notwendige Menge eiskaltes Wasser zugegeben. Das Gemisch wurde 2mal mit je 100 cm[hoch]3 Benzol extrahiert und die vereinigten benzolischen Lösungen wurden mit einer kalten 20%igen Natriumhydroxydlösung und Salzsäure gewaschen, über einer Mischung von wasserfreiem Magnesiumsulfat und Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. So wurden 17,1 g (64,8% der Theorie) 2-Cyan-2-äthyl-2-phenylacetanilid mit einem Schmelzpunkt von 110,4 bis 112,4 °C (aus einem Gemisch von Äthanol und Wasser) erhalten.
Beispiele 10 bis 36
Die in der unten folgenden Tabelle 11 zusammengestellten 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel I wurden nach den in den vorherigen Beispielen beschriebenen Verfahrensweisen hergestellt, wobei im einzelnen die folgenden Verfahrensweisen verwendet wurden.
In der folgenden Tabelle 11 sind auch die zur Identifizierung geeigneten physikalischen Konstanten und Elementaranalysedaten der in ihr enthaltenen Verbindungen angegeben.
Tabelle 11
Beispiel 37
Benetzbares Pulver
Es wurde ein nach einem der Beispiel 1 bis 36 hergestellter 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff in einer Luftstrahlmühle zu Teilchengrößen von 1 bis 20 µ gemahlen und das erhaltene Material wurde mit 3 Gew.-% Natriumoleyltaurid und 40 Gew.-% Dolomit homogenisiert. Aus dem so erhaltenen 57 Gew.-% 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff enthaltenden benetzbaren Pulver konnte auf übliche Weise eine Spritzbrühe mit einem
2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffgehalt von 0,01 bis 1,0 Gew.-% bereitet werden.
Die vorstehende Verfahrensweise wurde mit anderen Natriumoleyltauridmengen im Bereich von 1 bis 5 Gew.-% und mit anderen Dolomitmengen im Bereich von 20 bis 60 Gew.-% wiederholt. Bei anderen Wiederholungen wurde als Füllstoff an Stelle des Dolomites Kaolin oder Kieselgur verwendet.
Beispiel 38
Benetzbares Pulver
Die Verfahrensweise des Beispieles 37 wurde mit dem Unterschied durchgeführt, dass der Dolomit in einer Menge von 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, verwendet wurde und dem Mittel auch 10 Gew.-% Sulfitablaugepulver oder Molkenpulver zugesetzt wurde. Mit Hilfe dieser Zusatzstoffe konnte eine bessere Dispergierbarkeit und bei Nachlaufbehandlung eine stärkere Haftung an der Oberfläche der Pflanzen erreicht werden.
Beispiel 39
Benetzbares Pulver
Es wurde ein nach einem der Beispiele 1 bis 36 hergestellter 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff mit 5 Gew.-% Natriumoleyltaurid homogenisiert. Aus dem so erhaltenen 95 Gew.-% 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff enthaltenden Präparat konnte durch Verdünnen mit Wasser eine Spritzbrühe mit einem 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffgehalt von 0,01 bis 0,5 Gew.-% bereitet werden.
Zur Nachlaufbehandlung konnte ein 80 Gew.-%% 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff, 5 Gew.-% Natriumoleyltaurid und 15 Gew.-% Molkenpulver enthaltendes benetzbares Pulver bereitet werden.
Beispiel 40
Emulgierbares Konzentrat
Es wurde ein nach einem der Beispiele 1 bis 36 hergestellter 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff in der 3,5fachen Menge Isophoren gelöst und der Lösung wurden 1 Gew.-% Atlox 3400 B und 2 Gew.-% Atlox 4851 B, bezogen auf das Gesamtgewicht der Lösung, zugesetzt. Aus dem so erhaltenen emulgierbaren Konzentrat konnte auf übliche Weise durch Verdünnen mit Wasser eine Spritzbrühe mit einem 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffgehalt von 0,01 bis 1,0 Gew.-% hergestellt werden.
Beispiel 41
Kolloidale Suspension
Es wurde ein nach einem der Beispiele 1 bis 36 hergestellter 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff zu Teilchengrößen von 1 bis 20 µ gemahlen. 45 Gew.-% des Mahlgutes wurden mit 45 Gew.-% eines organischen Lösungsmittels, wie Xylol, Petroleum oder Rapsöl, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, vermischt und mit 10 Gew.-% eines Netzmittels homogenisiert. Aus der erhaltenen 45 Gew.-% 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff enthaltenden kolloidalen Suspension konnte durch Verdünnen mit Wasser eine Spritzbrühe mit einem 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffgehalt von 0,01 bis 1,0 Gew.- hergestellt werden.
Beispiel 42
Mikrogranulat
Es wurde ein nach einem der Beispiele 1 bis 36 hergestellter 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff in einer Menge von 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, in Aceton gelöst und die Lösung auf Perlit (Teilchengrößen 0,8 bis 1 mm) aufgebracht. Nach dem Entfernen des Lösungsmittels wurde ein Mikrogranulat mit einem 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffgehalt von 10 Gew.-% erhalten.
Bei der obigen Verfahrensweise wurde als Träger auch Dolomit, Furfurolkleiegranulat oder Koks an Stelle des Perlites eingesetzt.
Beispiel 43
Filmüberzug
Es wurde aus einem nach einem der Beispiele 1 bis 36 hergestellten 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoff eine 10%ige acetonische Lösung bereitet. Diese Lösung wurde unter Rühren beziehungsweise Schütteln in einem Mengenanteil von 9,4 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, einem Gemisch von 47,24 Gew.-% Aceton, 3,93 Gew.-% Hydroxy-n-propylcellulose, 7,87 Gew.-% Polyäthylenglykol und 31,56 Gew.-% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, zugesetzt, so dass eine einen 2-Cyan-2-phenylacetamidwirkstoffgehalt von 0,94 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, aufweisende Mischung erhalten wurde. Der
Mischung konnte gegebenenfalls ein nichtphytotoxischer Farbstoff zugemischt werden.
Aus dem so erhaltenen Mittel konnte auf übliche Weise in einem üblichen Dragierkessel oder einer Wirbelschichtvorrichtung eine Saatgutfolie hergestellt werden.
Ein Filmüberzug konnte auch wie folgt hergestellt werden: Aus einem benetzbaren Pulver, emulgierbaren Konzentrat oder einer kolloidalen Suspension nach einem der Beispiele 37 bis 41 wurde eine Spritzbrühe bereitet, welcher 1 Gew.-% Ultraamylopektin-Filmbildner zugesetzt wurde. Das so bereitete Präparat wurde mittels eines geeigneten Apparates auf die Oberfläche von Saatgut aufgebracht. Die Spritzbrühe konnte vor oder nach der Zugabe des Filmbildners gegebenenfalls mit einem Farbstoff gefärbt werden.

Claims (2)

1. 2-Cyan-2-phenylacetamide der allgemeinen Formel
(I)
worin R[tief]1 und R[tief]2 unabhängig voneinander für Wasserstoff, Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylreste mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls halogensubstituierte Phenyl- oder Naphthylreste, phenyl- oder naphthylsubstituierte Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, die gegebenenfalls 1 oder mehrere Halogensubstituenten im Phenyl- oder Naphthylrest aufweisen, Alkylenreste mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen oder Alkinylreste mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen stehen oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Morpholino-, Pyrrolidino-, Piperidino- oder Perhydroazepinylrest darstellen und R[hoch]3 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, mit den Maßgaben dass,
a) im Falle, dass einer der Substituenten R[tief]1 oder R[tief]2 für Wasserstoff steht, der andere von Wasserstoff, einem Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, einem nicht halogensubstituierten phenyl- oder naphthylsubstituierten Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylteil und einem Alkenylrest mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen verschieden ist,
b) im Falle, dass R[tief]3 und einer der Substituenten R[tief]1 oder R[tief]2 Wasserstoff bedeuten, der andere auch von einem nicht substituierten Phenyl- oder Naphthylrest verschieden ist,
c) im Falle, dass R[tief]1 und R[tief]2 beide für Methyl- oder Ethylreste stehen oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Morpholino, Pyrrolidino- oder Piperidinorest darstellen, R[tief]3 von Wasserstoff verschieden ist, und
d) im Falle, dass R[tief]2 und R[tief]3 beide für Wasserstoff stehen, R[tief]1 von einem Cyclohexylrest verschieden ist.
2. Pflanzenwachstumgsregulierendes Mittel, enthaltend als Wirkstoff eine oder mehrere Verbindung(en) der allgemeinen Formel
(I)
worin R[tief]1 und R[tief]2 unabhängig voneinander für Wasserstoff, Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylreste mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls halogensubstituierte Phenyl- oder Naphthylreste, phenyl- oder naphthylsubstituierte Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, die gegebenenfalls 1 oder mehrere Halogensubstituenten im Phenyl- oder Naphthylrest aufweisen, Alkenylreste mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen oder Alkinylreste mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen stehen oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Morpholino-, Pyrrolidino-, Piperidino- oder Perhydroazepinylrest darstellen, und R[tief]3 Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet, in einer Menge von 0,001 bis 95 Gew.-%, zusammen mit üblichen inerten Trägerstoffen und gegebenenfalls weiteren Hilfsstoffen.
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