DE31075C - Trockenhaus zum Trocknen von Hopfen, Cerealien, Früchten u. s. w - Google Patents
Trockenhaus zum Trocknen von Hopfen, Cerealien, Früchten u. s. wInfo
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- DE31075C DE31075C DENDAT31075D DE31075DA DE31075C DE 31075 C DE31075 C DE 31075C DE NDAT31075 D DENDAT31075 D DE NDAT31075D DE 31075D A DE31075D A DE 31075DA DE 31075 C DE31075 C DE 31075C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
- F26B9/06—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
Landscapes
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- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 82:
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Trockenhaus mit beliebig vielen thurmartigen
Trockenkammern, in welche die einzelnen Hordentafeln in etwas geneigter Lage und in gleichen Abständen von einander eingesetzt
sind. Unter den Trockenkammern befinden sich Feuerungsanlagen, durch welche die aus dem- Freien eintretende Luft in den
Luftkanälen der Feuerungsanlage bis zur erforderlichen Temperatur erwärmt wird und in
■diesem Zustande in die Trockenkammer gelangt, wo sie den zu trocknenden Körpern
die Feuchtigkeit entzieht und hierauf durch einen Dunstschlauch entweicht. Die Räume
zwischen den Kammern sowie der innere Raum des Trockenhauses sind zum Zwecke der Beschickung
der einzelnen Horden in Etagen getheilt, welche durch Stiegen zugänglich sind.
In beiliegender Zeichnung ist ein Trockenhaus der neuen Construction mit vier Trockencolonnen
in Fig. 1 im Längenschnitt nach der Linie x-x in Fig. 2 dargestellt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie x2-x2
in Fig. ι und,
Fig. 3 ein solcher nach der Linie xl-xl in
Fig. .1.
Das zu trocknende Material wird in die Räume A A1 A2 . . . eingebracht und daselbst
auf Hordentafeln B ausgebreitet.
Diese Hordentafeln bestehen aus einem schwachen Holzrahmen, welcher mit Leinwand
überspannt ist. Die Leinwand? ist mit einem Anstrich versehen, welcher aus Schlemmkreide
und Milch besteht, wodurch die Hordentafeln glatte Oberflächen erhalten und das Durchstreichen
der feuchten Luft von Horde zu Horde verhindert wird. Ueberdies hat der Anstrich,,
da er hygroskopisch ist, noch die Eigenschaft, dafs er einen Theil des Wassergehaltes der
aufgebrachten zu trocknenden Körper absorbirt und denselben nach und nach an die zwischen
den Hordentafeln durchstreichende warme Luft abgiebt.
In den thurmartigen Trockenkammern (den Colonnen) C C sind Laufleisten angebracht, in
welche die Hordentafeln nach erfolgter Beschickung eingeschoben werden.
Diese Leisten sind derart angeordnet, dafs nach dem Einschieben sämmtlicher Hordentafeln
B in die Trockenkammer C längs der Hordencolonne zwei keilförmig aufsteigende
Räume α und b gebildet werden, welche für das Zuführen der warmen Luft und Ableiten
der Dünste besonders vortheilhaft sind.
Um das Einschieben und Entfernen behufs Entleerung der Hordentafeln leicht bewerkstelligen
zu können, ist der innere Raum des Trockenhauses in Etagen getheilt und sind
diese Kammern AA1A2A9, Fig. 1 und 3,
durch Stiegen c mit einander verbunden. Die Trockenthürme C sind gegen die Kammern
AA1. . . durch Thflren d abgeschlossen, welche,
wie die Hordentafeln, aus einem mit Leinwandüberzogenen Rahmen bestehen, wobei die Leinwand
mit dem gleichen Anstrich wie die Hordentafeln versehen ist. Der zwischen den Trockenthürmen
C befindliche, nicht als Stiegenhaus benutzte Raum D, Fig. 3, kann zur Depomrung1
des zu trocknenden Materials verwendet werden.
Das Material selbst wird mittelst eines Aufzuges E, Fig. ι, in die einzelnen Kammern
A1 A2 A3 befördert, zu welchem Zwecke die
Fufsböden dieser Kammern mit verschliefsbaren Oeffnungen e, Fig. ι und 3, versehen sind.
Zum Sammeln des von den Hordentafeln entfernten getrockneten Materials sind in den
Fufsböden der Kammern A1 A2 ΑΆ Oeffnungen g, Fig. ι und 3, angebracht, unter welchen
Säcke / gehängt werden können, die, nachdem sie gefüllt sind, abgenommen und durch den Aufzug in die unterste Kammer A
herabgelassen werden.
Unter den Trockenthürmen C befinden sich zum Erwärmen der dem Trockenthurm zuzu-.
führenden Luft Feuerungsanlagen, welche von dem Heizraum F, Fig. 1 und 2, zugänglich
sind. Eine solche Anlage besteht aus einem Heizraum G, über welchen ein mit Luftkanälen
h versehener eiserner Mante1i5i2?**gestülpt
ist. Die Rauchgase ziehen -aus dem Mantel H durch den Rauchkanal #-a>M ^Die
Luft strömt durch mit Regulirschiebern versehene Oeffnungen j ein, streicht durch die
Kanäle h des Mantels H, woselbst sie erwärmt in den Raum J tritt, von wo aus dieselbe
durch die Oeffnung k in den Trockenthurm C streicht. Zum Schutz gegen die strahlende
Wärme ist zwischen den Luftkanälen h und der Oeffnung k ein Schirm m eingesetzt.
Die bei k ausströmende warme Luft steigt
in dem keilförmigen Raum α empor.
Durch diese Anordnung des Raumes α streicht
die warme Luft zwischen den Hordentafeln B hindurch, wodurch das auf derselben ausgebreitete
Material schnell getrocknet wird.
Die Wasserdünste steigen in dem keilförmigen Räum b empor und ziehen durch das mit
einer Klappe I versehene Dunstrohr K ab.
Die Anordnung der Hordentafeln in einem thurmartigen hohen Raum, sowie die Anlage
des keilförmigen Raumes b beschleunigt das Abziehen der mit Dünsten geschwängerten Luft
aufserordentlich.
Die Anzahl der Trockenthürme sowie die Gruppirung derselben kann eine ganz beliebige
sein. Selbstverständlich kann die durch die Thürme streichende Luft auf jede passende
Temperatur gebracht werden.
Ich habe gefunden, dafs für das Trocknen von Hopfen eine Temperatur von 200 G. der
in die Colonne streichenden Luft für den Anfang, welche allmälig bis 250 C. gesteigert wirdj1
sich als besonders vortheilhaft erweist. Die vollständige Trocknung frischen Hopfens bis
zur Versandtfähigkeit dauert ca. 12 Stunden.
Claims (2)
1. In Trockenhäusern eine derartige Anordnung der schräg und über einander stehenden
Horden, dafs ein von den tiefer liegenden Enden der Horden begrenzter keilförmiger
Raum α frei bleibt, in welchem die in den Trockenraum einströmende Luft
aufsteigt, während auf der anderen Seite des Trockenraumes ein sich nach oben zu
verbreiternder, in,den Dunstfang K mündender keilförmiger Raum b frei bleibt, der
eine rasche Abführung der zwischen den Horden durchgegangenen, mit Feuchtigkeit geschwängerten Luft ermöglicht.
2. Das Versehen der auf Rahmen gespannten Stoffhorden mit einem Anstrich von
Schlemmkreide und Milch.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31075C true DE31075C (de) |
Family
ID=307171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31075D Expired - Lifetime DE31075C (de) | Trockenhaus zum Trocknen von Hopfen, Cerealien, Früchten u. s. w |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31075C (de) |
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0
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