DE310596C - - Google Patents

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DE310596C
DE310596C DENDAT310596D DE310596DA DE310596C DE 310596 C DE310596 C DE 310596C DE NDAT310596 D DENDAT310596 D DE NDAT310596D DE 310596D A DE310596D A DE 310596DA DE 310596 C DE310596 C DE 310596C
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Germany
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wedge
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chair
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/44Fastening the rail on the tie-plate
    • E01B9/50Fastening the rail on the tie-plate by keys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES Sli
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λϊ 310596 -KLASSE 19«. GRUPPE
; PETER HOFFMANN in MANNHEIM.
Unterlagsplatten u. dgl. mittels eines Metallkeiles.
Patentiert im Deutschen Reiche vom !.Februar 1916 ab.
Bei den bisher bekannten Einrichtungen zum Befestigen von Eisenbahnschienen auf Schienenstühlen, Unterlagsplatten u. dgl. mittels eines zwischen den Schienenfuß und den Schienenstuhl ο. dgl. eingetriebenen metallenen Keiles ging man stets von der Ansicht aus, daß es nötig sei, den Keil auf seiner ., Rückseite und zugleich auf seiner Oberseite zu führen. Verschiedentlich wurde sowohl die »° Rückseite als auch die Oberseite des Keiles als Anzugfläche ausgebildet, um nicht nur : den Keil in wagerechter Richtung anzuspannen, λ sondern auch den Schienenfuß von oben gegen seine untere Auflagerfläche zu pressen. Diese Einrichtungen haben sich aber. in der Praxis nicht bewährt, weil sich beide Keilflächen nicht gleichmäßig zum Anliegen bringen lassen. : In Wirklichkeit wird stets nur eine Keilfläche . anliegen, und es tritt im Betriebe bald eine ao ' Lockerung des Keiles ,ein.
Es ist auch vorgeschlagen worden, einen
; Keil mit nur einer Anzugfläche anzuwenden, der sich gegen ein geneigt angeordnetes Wider-' lager stützt, um den Schienenfuß sowohl in
»5 wagerechter Richtung anzuspannen, als auch ihn gegen seine untere Auflagerfläche zu pressen. Aber auch bei dieser Anordnung
. wurde es für erforderlich erachtet, den Keil ; auf seiner Oberseite zu führen.
Fig. ι zeigt diese bekannte Anordnung.
Die Schiene α ruht'auf dem Schienenstuhl δ, der mit zwei Widerlagern c una.d versehen ist. Letzteres greift unmittelbar über die eine obere Kante des Schienenfußes, während das Widerlager c den auf die gegenüberliegende Kante des Schienenfußes einwirkenden Keil e ' ' stützt; Die Druckfläche des Widerlagers c ist geneigt angeordnet, damit der Keil sowohl in wagerechter als auch in senkrechter Richtung auf den Rand des Schienenfußes ein- 4ö wirkt. Am oberen Ende des Widerlagers 6 ist ein Vorsprung c1 vorgesehen, der sich a,uf die Oberseite des Keiles legt.
. Ein derartiger Keil kann nur dann mit seiner Rückseite voll an der geneigten Fläche des Widerlagers anliegen, wenn er sorgfältig eingepaßt ist. Ändern sich die gegenseitigen Verhältnisse zwischen dem Keil und seinen Anlageflächen etwas, fällt z. B. der Abstand zwischen dem Vorsprung c1 des Widerlagers' und der Kante des Schienenfußes etwas geringer aus, was infolge der bei der Herstellung der Schienen, der Schienenstühle und der Keile sich ergebenden Unregelmäßigkeiten, mit denen im praktischen Betriebe von vornherein gerechnet wird (sog. Toleranz), häufig eintreten wird, so !wird der sowohl an der Ober- als auch an der Rückseite geführte Keil beim Eintreiben eine Drehbewegung ausführen, wie in Fig. 2 dargestellt. Hierdurch geht einerseits die notwendige Flächenberührung des Keiles mit dem Widerlager c verloren, indem der Keil sowohl an der Oberais auch an der Rückseite nur auf einer Linie ■ anliegt, anderseits wird, wie eingehende Versuche gezeigt haben, durch diese Drehung des Keiles der Schienenfuß von seiner Unterlage einseitig abgehoben, so daß auch für die

Claims (1)

  1. Schiene die notwendige Flächenauflage verloren geht. Beim Befahren der Schiene werden infolgedessen Bewegungen des Schienenfußes und des Keiles gegeneinander erfolgen, die ein baldiges Lockern des Keiles herbeiführen.
    Nach der vorliegenden Erfindung werden diese Übelstände in einfachster Weise dadurch vermieden, daß das Widerlager für den Keil, wie in Fig. 3 dargestellt, unter Fortlassung des oberen Führungsstückes c1 nur mit einer einzigen ebenen Anlagefläche versehen wird, so daß der Keil bei Veränderung des Abstandes zwischen Widerlager und Schienenfuß oder bei kleinen Abweichungen in der Form des Keiles sich unter entsprechender Drehung . um die abgerundete obere Kante des Schienen-
    '.:■:... fußes stets selbsttätig so einstellen kann, daß er mit seiner ganzen Rückenfläche an dem Widerlager anliegt. Diese selbsttätige Ein-
    ao stellung des Keiles ist möglich, da er weder oben "noch unten anliegt und nach beiden
    ./.. Richtungen freien Spielraum hat. Infolge dieser Anordnung ist ein genaues Einpassen des Keiles 'zwischen Schienenfuß und Wider«
    »5 lager von Fall zu Fall nicht erforderlich, es kann vielmehr jeder nur ungefähr passende ' Keil zwischen Schiene und Schienenstuhl ein-· getrieben werden, und er wird jedesmal mit seiner ganzen Rückenfläche an dem Widerlager anliegen, so daß ein Losrütteln des Keiles im Betriebe nicht zu befürchten ist.
    Um die Herstellung des Schienenstuhles zu ; erleichtern, ist es zweckmäßig, die Keilfläche, gegen die sich die Rückenfläche des Keiles stützt, nicht an dem Schienenstuhl selbst anzubringen, sondern an einer besonderen Bei- ■ lage, die in bekannter Weise an dem Schienenstuhl befestigt wird.
    Ρλτεν τ-Anspruch:
    Einrichtung zum Befestigen von Eisenbahnschienen auf Schienenstühlen, Unterlagsplatten u. dgl. mittels eines Metallkeiles, der sich einerseits gegen den abgerundeten oberen Rand des Schienenfußes, anderseits gegen ein geneigt an- ; geordnetes Widerlager stützt, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager nur mit einer einzigen, ebenen Anlagefläche für den Keil versehen ist. -
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE310596C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2989009A (en) * 1956-03-08 1961-06-20 Mac Lean Fogg Lock Nut Co Anchor for lading straps and the like

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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