DE310308C - - Google Patents

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DE310308C
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current
switching
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pulsating direct
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems
    • H04Q5/14Signalling by pulses
    • H04Q5/16Signalling by pulses by predetermined number of pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 310308 -. KLASSE 21 a. GRUPPE
AKTIENGESELLSCHAFT MIX & GENEST,
TELEPHON- UND TELEGRAPHEN-WERKE
in BERLIN-SCHÖNEBERG.
Bei Schaltungsanordnungen für mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Nebenstellen; bei denen' die Fortbewegung der Schaltwerke der einzelnen Nebenstellen und das Einschalten des Anruf signals durch voneinander verschiedene Stromarten bewirkt wird, müssen.an jeder Nebenstelle von Hand zu bedienende Schalter zur wahlweisen Einschaltung der Induktorströme und außerdem noch ein Relais angeordnet werden, durch . welches bewirkt wird, daß .bei seiner Erregung pulsierender Gleichstrom durch die Kondensatoren fließt und hier in Wechselstrom verwandelt wird. Die Erfindung bezweckt,
die von Hand zu bedienenden Schalter durch einen selbsttätigen Schalter zu ersetzen, das Relais zu vermeiden, wie überhaupt die ganze Schaltungsanordnung zu vereinfachen. Erfindungsgemäß wird dies im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Umschaltung von Wechselstrom auf pulsierenden Gleichstrom und umgekehrt durch eine von dem Zeigerschaltwerk abgeleitete Bewegung selbsttätig bewirkt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Schaltungsanordnung in einem Beispiel dargestellt. Hierbei sind der Einfachheit halber nur zwei Nebenstellen I, II veranschaulicht. Es ist eine Rufstromquelle angeordnet, die sowohl Wechselstrom als auch pulsierenden Gleichstrom erzeugt. Die bei bekannten Schaltungsanordnungen vorhandenen, von Hand zu bedienenden Schalttasten d, d' werden jedoch erfindungsgemäß durch eine selbsttätig umschaltbare Taste ersetzt.
Wie alle derartigen, mit Induktionsstrom arbeitenden selbsttätigen Stationswähler, besitzt auch der vorliegende ein durch den Induktorstrom fortschaltbares Schaltwerk, welches auf den verschiedenen Sprechstellen derart versetzt angeordnete Kontakte besitzt, daß immer nur die jeweils gewünschte Stelle zum Anrufen eingeschaltet wird.
Bei dem dargestellten Beispiel ist ein Induktor ι angeordnet,, von welchem durch Bürste 2 pulsierender Gleichstrom und durch Bürste 3 Wechselstrom abgenommen wird. Die Bürste 2 ist mit einem Kontakt 4 und die Bürste 3 mit einem Kontakt 5 leitend verbunden. Zwischen beiden Kontakten ist ein Kontaktarm 6 schwingbar angeordnet, der mit der Leitung α durch Leitung 7 verbunden ist. Die Kontaktfeder 8 des Induktors ist durch Leitung 9 mit der Leitung b verbunden. Das freie Ende des Kontaktarmes 6 berührt den Umfang einer auf der Zeigerachse 10 befestigten Scheibe 11, die einen Ausschnitt 12 besitzt. Ein Schaltwerk 13 dient in bekannter Weise zum Fortschalten des nicht dargestellten Wählerwerkes. Mit der Leitung b' ist ferner die eine Belegung eines Kondensators 14 verbunden, dessen andere Belegung mit dem einen Pol des Wechselstromweckers 16 verbunden ist, dessen anderer Pol einen im Bereich der Nase 17 der auf der Zeigerachse 10 befestigten Scheibe
18 befindlichen Kontaktarm 21 besitzt. Die Scheibe 18 ist leitend mit dem Telephonschal thaken 19 verbunden, der bei angehängtem Hörer einen mit der Leitung α verbundenen Kontakt 20 berührt.
Wirkungsweise: Nachdem durch im Kreise um die Zeigerachse erfolgendes Drehen des Armes 6 oder in anderer Weise das Wählerwerk der rufenden Station I für den Anruf der anzurufenden Station II vorbereitet ist, wird der Induktor 1 gedreht. Hierbei fließt Wechselstrom über 3, 5, 6, 7, a, !3) t>, g, 8 der Station I und über 3, 5, 6, 7, α der Station I nach 13 der Station II zurück über b zum Induktor der Station I. Hierbei erfolgt schrittweises Weiterschalten der Scheiben, der Zeigerachse 10 und der Scheibe 18 'mit Nase 17, bis der Kontaktarm 6 mit seinem freien Ende in den Ausschnitt 12 fällt. Hierdurch wird der Wechselstrom unterbrochen, und die Teilen, 10, 18 der anrufenden Station I und der angerufenen Station II bleiben stehen. Der Kontaktarm 6 hat hierbei den Kontakt 5 verlassen und sich gegen den Kontakt 4 gelegt. Gleichzeitig hat die Nase 17 der Station II den Kontakt 17, 21 geschlossen. Durch Weiterdrehen des Induktors 1 der Station I fließt, nunmehr pulsierender' Gleichstrom über 1, 9 der Station I, über b und den Kondensator 14 der Station II, wird hier in Wechselstrom übergeführt und fließt weiter über 16, 17, 18, 19, 20 der Station II und dann über α nach 7, 6, 4, 2, i, 8, 9 der Station I und über b.
Der Wechselstrom bewirkt ein Ertönen des Weckers an der Station II. Der hier befindliche Beamte nimmt daher seinen Hörer vom Haken 19, unterbricht dadurch den Weckerstrom und kann sich nunmehr mit dem Beamten der Station I verständigen. Ein Teil des pulsierenden Gleichstromes geht über das Schaltwerk 13, übt jedoch, da dieses polarisiert ist, keine Fortschaltwirkung aus.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Schaltungsanordnung für mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Nebenstellen, bei denen die Fortbewegung der Schaltwerke der einzelnen Nebenstellen und das Einschalten des Anrufsignals durch voneinander verschiedene Stromarten bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung von Wechselstrom auf pulsierenden Gleichstrom und umgekehrt bei unveränderter Handhabung der Wählvorrichtung selbsttätig bewirkt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechsel von Wechselstrombetrieb auf Betrieb mit pulsierendem Gleichstrom durch einen Schalter (6) bewirkt wird, der bei Erreichung der Wählerstellung des Schaltwerkes der rufenden Stelle das Schaltwerk abschaltet und gleichzeitig an Stelle der einen Stromart die andere Stromart einschaltet. ;
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Ein- und Ausschaltung des 70' Wählerschaltwerkes und die Umschaltung der Stromarten (Wechselstrom und pulsierender Gleichstrom) bewirkende Organ (11) zwangläufig mit dem Schaltorgan (17, 18) für den Weckerstrom verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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