DE1090275B - Muenzfernsprecher mit einer Einrichtung zur Signalisierung der Werte im Muenzkanal eingelegter Muenzen - Google Patents

Muenzfernsprecher mit einer Einrichtung zur Signalisierung der Werte im Muenzkanal eingelegter Muenzen

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DE1090275B
DE1090275B DET15820A DET0015820A DE1090275B DE 1090275 B DE1090275 B DE 1090275B DE T15820 A DET15820 A DE T15820A DE T0015820 A DET0015820 A DE T0015820A DE 1090275 B DE1090275 B DE 1090275B
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DET15820A
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English (en)
Inventor
Nils Herbert Edstroem
Carl-Erik Wilhelm Haerlin
Kurt Katzeff
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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Description

Die Erfindung betrifft einen Münzfernsprecher mit einer Einrichtung zur Signalisierung der Werte im Münzkanal eingelegter Münzen an eine in der Vermittlungsstelle angeordnete Steuer- oder Kontrollvorrichtung und mit einem für die Kennziffernwahl vorgesehenen Tonfrequenzgeneratew, dessen Frequenzgang durch Beeinflussung des Schwingkreises mittels Schaltmaßnahmen des anrufenden Teilnehmers verändert wird und dessen Tonfrequenzen in der Vermittlungsstelle ausgewertet werden.
Fernsprechapparate zum Aussenden von Tonfrequenz-Wechselstroinsignalen an einen in einem Selbstanschlußfernsprechamt angeordneten Empfänger zum Betätigen eines Registers in dem Amt sind bereits bekannt, z. B. aus dem schwedischen Patent 144682 oder 154618. Ein solches Gerät umfaßt im allgemeinen einen Schwingungskreis mit einem kapazitiven Teil und einem induktiven Teil und erzeugt kurze, gedämpfte Schwingungen durch Laden oder Entladen einer Energie speichernden Impedanz. Eine Anzahl Schalter sind an verschiedene Abgriffklemmen des Schwingungskreises angeschlossen, so daß diese bei Betätigung eines solchen Schalters geschlossen und die erwähnte Impedanz in die Schaltung eingefügt wird. Hierdurch entsteht eine dem betätigten Schalter entsprechende gedämpfte Schwingung, die einen Tonfrequenzstrom durch die Leitung veranlaßt.
Der Münzfernsprecher nach der Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Tonfrequenzgenerator auch zur Signalisierung der Münzwerte derart herangezogen wird, daß die Kassiervorrichtung in bekannter Weise durch den einzelnen Münzwerten zugeordnete Kontakte den Frequenzgang des Tonfrequenzgenerators beeinflußt, und daß ferner durch die Münzeneinführung betätigbare Schaltmittel vorgesehen sind, welche die Übertragung eines Münzwertsignals während der Ziffernabgabe und die Übertragung der den Ziffern entsprechenden Signale während der Münzwertsignalisierung unterbinden.
Durch eine solche Anordnung wird somit nur ein Tonfrequenzgenerator zur Erzeugung sowohl der Kennziffersignale als auch Münzwertsignale benötigt, und es wird dafür gesorgt, daß die Signale zum gegebenen Zeitpunkt übertragen werden.
Die Erfindung wird ausführlicher an Hand der Zeichnung durch einige Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung, und
Fig. 2 und 3 zeigen verschiedene Fortschaltmittel für die Münzenvorrückvorrichtung der Kassiervorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung für einen Fernsprechapparat mit Mitteln zum Aussenden von
Münzfernsprecher mit einer Einrichtung
zur Signalisierung der Werte
im Münzkanal eingelegter Münzen
Anmelder:
Telefonaktiebolaget LM Ericsson,
Stockholm
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau, Lauterstr. 37,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München. 27,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 6. November 1957
Nils Herbert Edström,
Carl-Erik Wilhelm Härlin, HägeTsten,
und Kurt Katzeff, Stockholm (Schweden),
sind als Erfinder genannt worden
Tonfrequenz-Wechselstromsignalen, einer mit dem Fernsprechapparat verbundenen Kassiervorrichtung, um den Werten der verschiedenen Münzen entsprechende Tonfrequenz-Wechselstromsignale zu erzeugen, und Vorrichtungen in dem Fernsprechamt, die für die Funktion der Anordnung erforderlich sind. Der Fernsprechapparat weist eine Induktionsspule IC auf, an die ein Mikrophon M und ein Hörer R in an sich bekannter Weise angeschlossen sind. Im Ruhezustand ist der Wecker B über einen Kondensator C1 an die Leitung La, Lb geschaltet. Wird der Gabelkontakt K geschlossen, so wird ein Stromkreis zu den Teilnehmerschal ttaf ein LR im Amt über den Kontakt K 2, den Gleichrichter LI3 die Spule IC und das Mikrophon M gebildet. Hierdurch wird die Polarität auf der Leitung durch Schaltmittel umgekehrt, die in dem Amt angeordnet sind. Da der Gleichrichter L1 den Strom in dieser Richtung sperrt, wird der Kondensator Cl geladen,. Eine Selbstinduktionsspule PC ist mit einer Anzahl Abgriffklemmen P1 bis P 0 versehen, die an zehn Kontakte angeschlossen sind. Falls einer der Kontakte betätigt wird, wird ein Stromkreis geschlossen, der aus den Kondensatoren Cl, C3 und einem Teil der Selbstinduktionsspule PC besteht. Die
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in dem Kondensator C1 gespeicherte Energie verursacht eine gedämpfte Schwingung in dem Schwingungskreis, so daß ein Tonfrequenzstrom erhalten wird, der über die Leitung übertragen wird. Wenn sich der gerufene Teilnehmer gemeldet hat, erfolgt wiederum eine Leitungsumpolung, und die ursprüngliche Polarität der Leitung wird wiederhergestellt.
In der Zeichnung sind nur solche Teile der Kassiervorrichtung MT dargestellt, die für die Erläuterung der Erfindung Bedeutung haben. Die mechanische Konstruktion, die Münzkontrolle usw. unterscheiden sich nicht von den in üblichen Kassiervorrichtungen verwendeten Mitteln. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist die Kassiervorrichtung zur Verwendung von drei verschiedenen Münzenarten A, B und C bestimmt und mit drei Kontakten versehen, von denen jeder bei Betätigung durch eine Münze durch Schließen ein spezielles Impedanzelement mit dem Schwingungskreis verbinden kann. Die Kassiervorrichtung MT hat einen Vorrückmagneten FM, der bei Polaritätsumkehr von dem Amt magnetisiert wird, wie später erklärt wird, und der im Betriebszustand einen Vorrückhebel FA betätigt. Dieser Hebel bildet in seinem Ruhezustand durch seinen oberen knief örmigen Teil eine Auflagestütze für eine in die Kassiervorrichtung eingesetzte Münze. Wenn der Hebel von dem Vorrückmagneten betätigt wird, wird er derart verschwenkt, daß sein oberer Teil freien Durchgang der Münze ermöglicht, während sein unterer Teil eine derartige Stellung einnimmt, daß die herabgefallene Münze an einem der Kontakte 1, 2 und 3 anliegt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Neigung des Hebels so eingestellt, daß jede Münze einen zu dem entsprechenden Münzwert gehörenden Kontakt betätigt. Auf diese Weise wird ein spezielles Impedanzelement in den Schwingungskreis eingeschaltet, der Kondensator C 3 kann geladen werden, und ein dem Münzwert entsprechendes Tonfrequenzsignal wird über der Leitung übertragen. Der Hebel FA unterbricht die Kontakte 4, 5 und infolgedessen einen Strompfad zwisehen dem Kondensator C 3 und den Kontakten P1 bis PO, so daß kein Signal über die Leitung durch Betätigung der Ziffernkontakte übertragen werden kann.
In der Vermittlungsstelle ist ein Münzsignalempfänger Tm vorhanden, der die dem Münzwert entsprechenden Tonfrequenzsignale aufnimmt und einen dem entsprechenden Münzwert zugehörigen Stromkreis in dem Amt schließt. Die Tonfrequenzsignale können auch aus einer Kombination einer Anzahl von Signalen bestehen, jedoch ist zur Vereinfachung angenommen worden, daß eine einer bestimmten Ziffer entsprechende Tonfrequenz auch eine bestimmte Münze definiert. Wenn sich der gerufene Teilnehmer gemeldet hat, betätigt das in der Speisebrücke angeordnete Relais R 4 das Relais R 5. Das letztgenannte Relais betätigt das Relais R1, das den Münzsignalempfänger Tm mit der Leitung verbindet und das Relais R 2 betätigt. Letzteres verursacht die Polaritätsumkehr auf der Leitung. Diese Umpolung betätigt den Vorrückmagneten FM derart, daß die eingesetzte Münze herabfällt und die Aussendung einer dem Münzwert entsprechenden Tonfrequenz bewirkt. Die Kassiervorrichtung ist mit Fortschaltmitteln FS versehen, die verhindern, daß der Vorrückmagnet bei der ersten Umpolung betätigt wird, die erforderlich ist, um die Kennzifferngabe zu ermöglichen. Einige Ausführungen solcher Fortschaltmittel werden später ausführlich beschrieben. Wenn der Münzsignalempfänger Tm das Münzwertsignal empfangen hat, wird ein dem Wert der Münze entsprechender Stromkreis geschlossen, z. B. der Stromkreis A1 was bedeutet, daß das Relais RA über die untere Wicklung betätigt wird. Das Amt enthält Drehwählervorrichtungen Vk, die längs leitenden Segmenten mittels gleichmäßiger Stromimpulse fortgeschaltet werden können, so daß während des Vorrückens um eine bestimmte Schrittzahl ein Stromkreis durch jedes dieser Segmente geschlossen gehalten wird. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist der Wähler mit drei Segmenten Sa, Sb und Sc versehen, die den drei Münzenarten entsprechen, und eines der Relais RA bis RC wird über sein zugehöriges Segment betätigt gehalten, bis die beabsichtigte Schrittzahl von dem Kontaktarm des Wählers durchlaufen worden ist, so daß der Kontaktarm das Segment verlassen hat und der Stromkreis unterbrochen ist. Die Segmente haben verschiedene Längen, die der Gesprächszeit entsprechen, die in Übereinstimmung mit der zugehörigen Münze zugelassen ist. Das Relais RA, das als betätigt angenommen wurde, unterbricht bei seiner Betätigung den Stromkreis des Relais RS, so daß der Münzsignalempfänger Tm abgetrennt wird. Hierdurch fällt auch das Relais R2 ab, und die Leitungspolarität wird auf der La-Ader wiederum Plus und auf der Lö-Ader wiederum Minus. Das Relais RA bereitet einen Stromkreis für einen Summer über einen Kontakt vor, der sich an der Peripherie des Wählers an einer Stelle befindet, an die der Kontaktarm einen Schritt vor dem Schritt gelangt, bei dem er das Segment Λ verläßt. Gleichartige Kontakte längs der Peripherie entsprechen jedem Segment.
Gleichzeitig mit der Unterbrechung des Stromkreises z. B. durch das Relais RA wird ein Stromkreis durch den Summer geschlossen, so daß der rufende Teilnehmer ein Warnsignal erhält, daß die Münze verbraucht worden ist. Der Wähler wird mittels periodischer Impulse fortgeschaltet, die einer bestimmten Gesprächslänge bei einem bestimmten Tarif entsprechen. Die Länge der Segmente Sa, Sb, Sc ist derart bestimmt, daß die Summe der genannten festgesetzten Gesprächslängen dem zu dem zugehörigen Segment gehörenden Münzwert entspricht. Falls eine bestimmte Anzahl periodischer Zeitabschnitte seit Beginn des Gespräches verflossen und der Wert der Münze nahezu verbraucht ist, d. h. bei dem vorletzten VoiTÜckimpuls, arbeitet auf diese Weise der Summer so, daß der Teilnehmer weiß, daß er eine neue Münze einsetzen muß. Gleichzeitig fällt das Relais RA ab, so daß einerseits die Vorrückimpulse für den Wähler aufhören, andererseits ein Stromkreis für den Rückstellmagneten RB des Wählers über einen Ruhekontakt f/L geschlossen wird, so daß der Wähler in seine Ausgangsstellung zurückgelangt. Der Münzsignalempfänger wird wiederum angeschlossen, und die Umpolung erfolgt auf der Leitung, so daß die Vorrückvorrichtung der Kassiervorrichtung eine neue Münze vorschiebt und das Gespräch fortgesetzt werden kann, vorausgesetzt, daß eine Münze in die Kassiervorrichtung eingesetzt worden ist. Falls dies nicht geschehen ist, wird die Verbindung innerhalb eines bestimmten Zeitraums unterbrochen. Die periodischen Zeitabschnitte zwischen den Vorrückschritten des Wählers werden in an sich bekannter Weise durch den Gesprächstarif bestimmt, der von der Nummer des gerufenen Teilnehmers abhängt. In der Zeichnung ist ein Impulsgeber IG schematisch dargestellt, der eine Anzahl Drehnockenscheiben aufweist, die Kontakte in gleichen periodischen Zeitabschnitten abhängig von dem Gesprächstarif schließen können. Die Kontakte
werden von einem der drei Relais RI, RII, RHI betätigt, von denen eines entsprechend der in dem Register registrierten Nummer arbeitet. Wie schematisch dargestellt ist, hat das Register Klemmen, die durch »Plus« entsprechend der Rufnummer des gerufenen Teilnehmers bezeichnet sind. Diese Klemmen werden über sogenannte »Und«-Schaltungen, die bei Plus-Markierung aller Eingänge Stromdurchgang zulassen, derart kombiniert, daß bei bestimmten, ZiffernkcmbinatioTien. bestimmte Strompfade erhalten werden und eines der Relais RI bis i?III betätigt wird, wodurch die Länge der periodischen Zeitabschnitte bestimmt wird. Die Impulse können naturgemäß in einer anderen beliebigen Weise erzeugt werden, und die beschriebene Lösung ist nur zur Veranschaulichung der Erfindung dargestellt.
Fig. 2 zeigt das Prinzip einer in der Kassiervorrichtung angeordneten Fortschaltvorrichtung FS, um die Betätigung des Vorrückmagneten bei Polaritätsumkehr zu verhindern, die zur Zifrerngabe erforder-Hch ist, falls der Vorrückmagnet durch Umpolung betätigt wird. Die Fortschaltvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Quecksilberschaltern Sl, S 2 und aus drei Magneten, deren Wicklungen in Reihe mit Gleichrichtern geschaltet sind. Wenn die erste Umpolung auf der Leitung erfolgt, kann ein Strom durch den Gleichrichter Li 1 zu der in. Reihe mit diesem Gleichrichter geschalteten Magnetwicklung Zl fließen. Der Magnet Zl zieht an und schwenkt den Schalter Sl aus der Stellung α in die Stellung b, die durch eine strichpunktierte Linie markiert ist und in welcher die Magnetwicklung Z 2 an die Leitung geschaltet ist. Solange die Umpolung auf der Leitung beibehalten wird, kann jedoch kein Strom durch die Wicklung Z2 fließen, so daß der Magnet nicht anzieht. Wird die Umpolung rückgängig gemacht, so wird die Magnetwicklung Z 2 magnetisiert und schwenkt den Schalter S12 aus der Stellung α in die Stellung b, wodurch die Magnetwicklung ZS mit der Leitung verbunden wird. Der Magnet Z3 kann jedoch nicht anziehen, da der Gleichrichter Li 3 diese Stromrichtung sperrt. Bei der nächsten Umpolung, die von dem Münzsignalempfänger in dem Amt hergestellt wird, spricht die Magnetrichtung Z 3 an, die dem in Fig. 1 dargestellten Vorrückmagneten FM entspricht. Infolgedessen wird der Vorrückhebel FA betätigt, und die Münze verursacht Kontakt, wie zuvor beschrieben wurde. Die Magnetwicklung Z 3 hat gleichzeitig die Zurückstellung des Schalters Sl in die Stellung α bewirkt. Die Rückstellung des Schalters· S2 wird mechanisch durchgeführt, wenn der Hörer aufgelegt wird, und zwar mittels des Gabelkontaktes Ka, der den Kurbelhebel Kb verschwenkt, der seinerseits den Schalter in seine ursprüngliche Lage zurückbringt, so daß der Apparat für den nächsten Anruf bereit ist.
Fig. 3 zeigt eine andere Fortschaltvorrichtung, die den Zweck hat, die Funktion des Vorrückmagneten bei der ersten Umpolung zu verhindern. Der Vorrückarm FA ist mit einem Querhebel d versehen, der mit Bezug auf den Hebel FA mittels des Fortschaltmagneten Z 3 geschwenkt werden kann. Jedesmal, wenn der Magnet arbeitet, wird der Hebel d verschwenkt, unabhängig davon, welche Folgezahl die Polarität hat, welche den Betätigungsvorgang verursacht. Der Vorrückhebel folgt jedoch nicht der ersten, sondern erst der zweiten Schwenkbewegung. An dem vom Magneten abgeiwandten Ende des Querhebels ist ein bogenförmiges Element b schwenkbar angeordnet, dessen Krümmung der Krümmung der Außenfläche eines Vocrsprunges e entspricht, der an dem Vorrückarm FA angebracht ist. Solange der Hörer auf der Gabel ruht, verhindert das Element c, das gegen das bogenförmige Element gedruckt wird, eine Schwenkbewegung des letztgenannten Elementes. Wenn sich die Gabel K nach oben bewegt, wird das Element c von dem bogenförmigen Teil b abgehoben, dessen Schwenkbewegung jedoch noch so lange verhindert wird, wie es von dem Haken α gehalten wird. Wenn der Vorrückmagnet erstmalig betätigt wird, greift der bogenförmige Teil an der Außenfläche des Hakens an, so daß er längs der Oberfläche des Vorsprunges e beim Schwenken des Querarmes d verlaufen kann, ohne den Vorsprung zu beeinflussen. Während dieser Bewegung wird der Haken α freigegeben und von der Feder h so verschwenkt, daß das Element b, wenn dieses nach dem Abfallen des Magneten in seine Ausgangslage zurückkehrt, von einer Feder / rings um den Endpunkt des Querhebels d in die mit gestrichelter Lage markierte Stellung verschwenkt wird. Falls nun der Magnet Z 3 erneut betätigt wird, kann das Element d den Vorsprung e nicht passieren, sondern stößt gegen diesen, wodurch eine Schwenkbewegung des Vorrückarmes FA verursacht wird, so daß die Münze in einer zuvor beschriebenen Weise transportiert wird. Wenn der Hörer wieder auf die Gabel aufgelegt wird, wird das Element b rings um den Endpunkt des Querhebels gegen die Zugkraft der Feder j mittels des Elementes c geschwenkt, wobei das Ende des bogenförmigen Teiles entlang der geneigten Oberfläche k des Hakens α gleitet und die Vorrichtung in die Ausgangslage zurückgestellt wird.
Die Fortschaltvorrichtung kann in jeder anderen beliebigen Weise ausgebildet sein, und die beschriebenen Ausführungsformen beabsichtigen lediglich eine Veranschaulichung des Erfindungsprinzips. So kann z. B. die Vorrückvorrichtung auch durch von der Vermittlungsstelle übertragene Tonfrequenzsignale betätigt werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Münzfernsprecher mit einer Einrichtung zur Signalisierung der Werte im Münzkanal eingelegter Münzen an eine in der Vermittlungsstelle angeordnete Steuer- oder Kontrollvorrichtung und mit einem für die Kennziffernwahl vorgesehenen Tonfrequenzgenerator, dessen Frequenzgang durch Beeinflussung des Schwingkreises mittels Schaltmaßnahmen des anrufenden Teilnehmers verändert wird und dessen Tonfrequenzen in der Vermittlungsstelle ausgewertet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonfrequenzgenerator auch zur Signalisierung der Münzwerte derart herangezogen wird, daß die Kassiervorrichtung in bekannter Weise durch den einzelnen Münzwerten (A, B, C) zugeordnete Kontakte (1, 2, 3) den Frequenzgang des Tonfrequenzgenerators beeinflußt, und daß ferner durch die Münzeneinführung betätigbare Schaltmittel (FA) vorgesehen sind,
' welche die Übertragung eines Münzwertsignals während der Ziffernabgabe und die Übertragung der den Ziffern entsprechenden Signale während der Münzwertsignalisierung unterbinden.
2. Münzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassiervorrichtung eine Vorrückvorricntung (FM) aufweist, um eine Münze in Kontakt mit den Kontakten (1, 2, 3) zu bringen, und daß in der Vermittlungsstelle Mittel
(RS) vorgesehen sind, die nach Meldung des gerufenen Teilnehmers die Betätigung der Vorrückvorrichtung in der Kassiervorrichtung veranlassen und einen Tonfrequenzempfänger (Tm) zur Auswertung von den Wert der Münze anzeigenden Tonfrequenzsignalen anschließen, in welchem derjenige Münzwertmarkierungskreis (RA, RB, RC) betätigt wird, der einer speziellen Münzsorte und damit dem dem Wert der Münze bestimmten. Tonfrequenzsignal entspricht, und daß eine Vergleichs-Schaltung (Sa, Sb, Sc) von den Münzwertmarkierungskreisen betätigt wird und nach einem Zeitraum, der einerseits von den entsprechenden Münzwertmarkierungskreisen und andererseits von den Gesprächskosten für eine Zeiteinheit bestimmt wird, anzeigt, daß die Münze verbfaucht worden ist.
3. Münzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrückvorrichtung (FM) durch Polaritätsumkehr oder Umpolung der Leitang betätigt wird.
4. Münzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrückvorrichtung (FM) der Kassiervorrichtung (MT) mit einer Fortschaltvorrichtung (FS) versehen ist, die durch TJmpolungen von der Vermittlungsstelle aus fortgeschaltet wird und die Vorrückvorrichtung erst betätigt, wenn eine Umpolung einer bestimmten Folgezahl erfolgt ist, nachdem der Hörer von der Gabel abgehoben worden ist.
5. Münzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fortschaltvorrichtung (FS) Schaltmittel (Zl bis Z3 in Fig. 2) vorgesehen sind, von denen eines bei der Umpolung der Leitung wirksam wird und einen Stromkreis des nachfolgenden Schaltmittels vorbereitet, und daß ein Stromkreis (Z 3, 5*2) einen Vorrückmagneten, für die Vorrückvorrichtung aufweist, der so eingerichtet ist, daß er nach Umpolungen einer bestimmten Anzahl betätigt wird.
6. Münzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltvorrichtung (FS in Fig. 3) einen mechanischen Fortschaltmechanismus, (a bis k) aufweist, der durch jede Betätigung eines Vorrückmagneten (Z 3) infolge Umpolung betätigt wird und nach einer bestimmten Zahl von Arbeitsvorgängen eine mechanische Verbindung zwischen dem Anker (d) des Vorrückmagneten und einem Vorrückhebel (FA) herstellt.
7. Münzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrückvorrichtung (FM) so ausgebildet ist, daß sie mittels Tonfrequenzsignalen von der Vermittlungsstelle betätigt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 008 786.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 610/104 9.60
DET15820A 1957-11-06 1958-10-31 Muenzfernsprecher mit einer Einrichtung zur Signalisierung der Werte im Muenzkanal eingelegter Muenzen Pending DE1090275B (de)

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