DE3100522C2 - Walzenpresse - Google Patents

Walzenpresse

Info

Publication number
DE3100522C2
DE3100522C2 DE3100522A DE3100522A DE3100522C2 DE 3100522 C2 DE3100522 C2 DE 3100522C2 DE 3100522 A DE3100522 A DE 3100522A DE 3100522 A DE3100522 A DE 3100522A DE 3100522 C2 DE3100522 C2 DE 3100522C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
roller
cantilever
roll
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3100522A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3100522A1 (de
Inventor
Rudolf 7922 Herbrechtingen Hasenfuß
Gerhard 7924 Steinheim Kotitschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JM Voith GmbH filed Critical JM Voith GmbH
Priority to DE3100522A priority Critical patent/DE3100522C2/de
Priority to IT8219029A priority patent/IT8219029A0/it
Priority to EP82900359A priority patent/EP0069142A1/de
Priority to PCT/EP1982/000002 priority patent/WO1982002413A1/de
Priority to PL23468782A priority patent/PL234687A1/xx
Priority to YU00046/82A priority patent/YU4682A/xx
Publication of DE3100522A1 publication Critical patent/DE3100522A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3100522C2 publication Critical patent/DE3100522C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/001Wire-changing arrangements

Landscapes

  • Paper (AREA)

Abstract

Eine Walzenpresse für eine Papiermaschine besteht aus einer ersten Preßwalze (10) und einer zweiten Preßwalze (11), die zusammen einen Preßspalt bilden. Ein endloser Filz (19) läuft über Leitwalzen (21 bis 25) durch den Preßspalt und um die erste Preßwalze (10). Ein Cantilever-Träger (16) der sich durch den endlosen Filz (19) hindurch von der Führer- zur Triebseite erstreckt und sich an einem feststehenden Bauteil (7) auf der Triebseite abstützt, dient beim Filzwechsel zur führerseitigen Abstützung der Preßwalze (10). Im weiteren sind die Leitwalzen (21, 22), die der ersten Preßwalze (10), benachbart sind, zumindest auf der Führerseite unmittelbar am Cantileverträger (16) befestigt. Sie können deshalb beim Auswechseln der ersten Preßwalze (10) in der Walzenpresse verbleiben.

Description

a) ein Cantilever-Träger (16) erstreckt sich vom führerseitigen Abstützbock (13) der einen Preßwalze (10) zur Triebseite und von dort zu einem feststehenden Bauteil (z. B. Gebäudeteil 7);
b) Leitwalzen (21, 22) für ein durch den Preßspalt und um die eine Preßwalze (10) laufendes endloses Band (ζ. B. Filz 19) sind seitlich am Cantilever-Träger (16) befestigt;
c) dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Führerseite der Cantilever-Träger (16) und die Abstützböcke (13, 12) der beiden Preßwalzen (10, 11) aufeinander ruhen, wobei zwischen dem Cantileverträger (16) und dem Abstützbock (13) der innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Preßwalze (10) ein entfernbares Zwischenstück (a) vorgesehen ist, und daß der Cantilever-Träger (16) eine Transporteinrichtung (35) für das Ein- und Ausbauen der vorgenannten Preßwalze (10) aufweist.
2. Walzenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Cantilever-Träger (16) eine Transportbahn (Schiene 27) für eine Bandeinzieheinrichtung (30) aufweist.
Die Erfindung geht aus von einer Walzenpresse nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Stand der Technik
1. GB-PS 8 75 903
2. DE-OS 22 39 267
3. Zeitschrift »Wochenblatt« 1973, Seiten 871 bis 974
4. DE-OS 29 43 974.
Aus der Druckschrift 1 ist eine Walzenpresse bekannt, bei welcher im betriebsbereiten Zustand der führerseitige Abstützbock der innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Preßwalze an einem Cantilever-Träger befestigt ist. An diesem Cantilever-Träger sind außerdem die Lagerböcke von Leitwalzen befestigt. Bei der bekannten Einrichtung ruht der Cantilever-Träger im betriebsbereiten Zustand der Walzenpresse auf einem führerseitigen und einem triebseitigen Längsträger. Diese Bauweise hai den Nachteil, daß der Cantilever-Träger, wenn er als solcher wirksam werden soll (beispielsweise beim Wechseln des endlosen Bandes), zunächst mit einem Hebezeug angehoben werden muß. Erst hierdurch kann er mit Hilfe einer zusätzlichen, triebseitig eingesetzten Stütze zwischen dem triebseitigen Längsträger und dem Gebäudeteil eingespannt werden. Erst in diesem Zustand steht der führerseitige Längsträger dem Einführen eines neuen endlosen Bandes oder dem Auswechseln der am Cantilever-Träger befestigten Preßwalze nicht mehr im Wege.
Aus der Druckschrift 2 ist eine Walzenpresse bekannt, bei der die innerhalb der Bandschlaufe befindliche Preßwalze ebenfalls an einem Cantilever-Träger befestigt ist Dessen führerseitiges Ende ist im betriebsbereiten Zustand über ein Lagerteil an einem Ständer des Hauptrahmens abgestützt. Zum Einführen eines neuen endlosen Bandes kann das vorgenannte Lagerteil seitlich weggeschwenkt werden. Somit entfällt zwar das gemäß Druckschrift 1 vorgesehene Anheben des ίο Cantilever-Trägers. Ein Nachteil dieser bekannten Bauweise besteht jedoch darin, daß für das wegschwenkbare Lagerteil ein hoher Bauaufwand erforderlich ist
Die beiden aus den Druckschriften 1 und 2 bekannten Konstruktionen haben den weiteren Nachteil, daß zusätzliche Einrichtungen, die das Ein- oder Ausbauen der innerhalb der endlosen Bandschlaufe befindlichen Preßwalze erleichtern könnten, fehlen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Walzenpresse möglichst einfacher Bauart zu schaffen, deren innerhalb des endlosen Bandes befindliche Preßwalze auf einfache Weise und mit dem geringst möglichen Zeitaufwand aus- oder eingebaut werden kann und bei der ebenso das Einführen eines neuen endlosen Bandes in Form einer offenen Schlaufe möglich ist
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Walzenpresse gelöst Durch das entfernbare Zwischenstück, das zwischen dem führerseitigen Ende des Cantilever-Trägers und dem führerseitigen Abstützbock der innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Preßwalze vorgesehen ist, kann bei Bedarf der vorgenannte Abstützbock vom führerseitigen Abstützbock der anderen Preßwalze ein Stück weit entfernt und näher zum Cantilever-Träger gedrückt werden. Hierdurch wird zweierlei erreicht: Zum einen entsteht zwischen den beiden führerseitigen Abstützböcken der nötige Platz für das Einführen eines neuen endlosen Bandes. Zum anderen kann die (im betriebsbereiten ■to Zustand) innerhalb der Bandschlaufe befindliche Preßwalze bei Bedarf mittels der am Cantilever-Träger vorgesehenen Transporteinrichtung aus- und wieder eingebaut werden. Hierbei ist es von besonderem Vorteil, daß die Leitwalzen seitlich am Cantilever-Träger befestigt sind und in dieser Position verbleiben können. Die erfindungsgemäße Konstruktion ;,st somit besonders für den Fall geeignet, bei dem die innerhalb der Bandschlaufe befindliche Preßwalze eine solche mit einstellbarer Durchbiegung ist und die zusammen mit ihren Abstützböcken aus- und eingebaut werden muß.
Aus der Abbildung 10 der Druckschrift 3 ist zwar eine Walzenpresse bekannt bei der die Abstützböcke der einen Preßwalze auf den Abstützböcken der anderen Preßwalze ruhen. Bei dieser bekannten Konstruktion fehlt jedoch ein Cantilever-Träger. Dadurch ist es dort erforderlich, die Lagerböcke der innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Leitwalzen am Abstützbock der ebenfalls innerhalb der Bandschlaufe' befindlichen Preßwalze zu befestigen. Diese Bauweise hat den feo folgenden Nachteil: Wenn die innerhalb der Bandschlaufe befindliche Preßwalze aus der Papiermaschine ausgebaut werden muß, ζ. Β. zum Zwecke einer Überholung, so müssen zuvor die an den Abstützböcken befestigten Leitwalzen ausgebaut werden. Dies ist zumindest dann erforderlich, wenn die genannte Preßwalze zusammen mit ihrem führerseitigen Abstützbock (und evtl. auch zusammen mit ihrem triebseitigen Abstützbock) aus der Papiermaschine herausgenommen
oder in diese eingesetzt werden muß, z. B. im Falle einer Preßwalze mit einstellbarer Durchbiegung. Das vorherige Ausbauen der Leitwalzen und das Wiedereinbauen derselben nimmt viel zusätzliche Zeit in Anspruch, wodurch ein unangemessen hoher Produktionsausfall 5 verursacht wird. Bei der erfindungsgemäi3en Bauweise können dagegen, wie schon erwähnt, die am Cantilever-Träger befestigten Leitwalzen beim Ein- oder Ausbauen der innerhalb des endlosen Bandes befindlichen Preßwalze in der Papiermaschine verbleiben. Dies ist von besonderer Bedeutung in modernen breiten Papiermaschinen, in denen eine Leitwalze von z. B. annähernd 10 m Länge einen Durchmesser von über 1/2 m aufweist. Durch die Erfindung können somit Montagearbeiten der genannten Art in wesentlich kürzerer Zeit als bisher durchgeführt werden.
Auch aus der Druckschrift 4 ist eine Walzenpresse bekannt, bei der die Abstützböcke von zwei Preßwalzen im betriebsbereiten Zustand aufeinander ruhen. Dort ist auch ein Cantileverträger vorgesehen zum Anheben des führerseitigen Abstützbockes der innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Preßwalze. Dort fehlt jedoch das Merkmal, daß die innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Leitwalzen am Cantilever-Träger befestigt sind. Dies könnte dort auch gar nicht vorgesehen werden, weil das führerseitige Ende des Cantilever-Trägers in vertikaler Richtung relativ zu den Abstützbökken verschiebbar ist (Gleitführungen 5, 6). Mit anderen Worten: Im betriebsbereiten Zustand dieser bekannten Walzenpresse besteht keine starre Verbindung zwisehen dem führerseitigen Ende des Cantilever-Trägers und den Abstützböcken.
In der erfindungsgemäßen Walzenpresse können die Abstützböcke der Preßwalzen paarweise unmittelbar aufeinanderliegen, wie dies aus der Druckschrift 3 « bekannt ist. Stattdessen kann man aber auch zumindest zwischen den führerseitigen Abstützböcken ein weiteres entfernbares Zwischenstück einbauen, das man zum Einführen eines neuen endlosen Bandes in an sich bekannter Weise entfernt.
Die gemäß der Erfindung ein- und ausfahrbare Preßwalze kann unterhalb des Cantilever-Trägers angeordnet sein (und somit oberhalb der anderen Preßwalze). Jedoch ist auch die umgekehrte Anordnung möglich, bei welcher der Cantilever-Träger unterhalb 4r> der ein- und ausbaubaren Preßwalze und die andere Preßwalze oberhalb liegt. Das in jedem Falle zwischen dem führerseitigen Ende des Cantilever-Trägers und dem Abstützbock der ein- und ausbaubaren Preßwalze befindliche Zwischenstück sorgt im betriebsbereiten >° Zustand der Walzenpresse für eine starre Verbindung des Cantilever-Trägers mit den Abstützböcken, wodurch der Gefahr von Schwingungen des Cantilever-Trägers vorgebeugt wird.
Das Einziehen eines neuen endlosen Bandes in Form einer offenen Schlaufe erfolgt zweckmäßig dadurch, daß man die Bandschlaufe auf einer Transporteinrichtung aufhängt. Vorzugsweise ist dies ein sogenannter Einziehwagen, für den man zweckmäßig auf dem Cantilever-Träger eine Fahrbahn anordnet (Anspruch 2). Durch diese Maßnahme wird das Einführen insbesondere solcher Bänder sehr erleichtert, die schwer und steif sind, wie dies insbesondere bei mehrlagigen Filzbändern der Fall ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt in schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Walzenpresse, die Teil einer Papiermaschine ist, in einer Ansicht von der Führerseite;
F i g. 2 den triebseitigen Teil der Walzenpresse gemäß F i g. 1 in einer Ansicht, der einen Teilquerschnitt durch die Papiermaschine bildet.
Die dargestellte Walzenpresse hat eine erste Preßwalze 10 und eine zweite Preßwalze 11, die einen Antriebszapfen 5 (F i g. 2) aufweist. Durch den von den Walzen 10 und 11 gebildeten Preßspalt läuft ein endloses Filzband 19. Die erste Preßwalze 10 liegt innerhalb dieses Filzbandes, die zweite Preßwalze 11 außerhalb. Bei dem dargestellten Beispiel ist die zweite Preßwalze 11 unterhalb der ersten Preßwalze 10 angeordnet und deshalb in Abstützböcken 12 und 12' gelagert, die auf dem Fundament 9 ruhen.
Die erste Preßwalze 10 ruht in einem führerseitigen Abstützbock 13 und in einem triebseitigen Abstützbock 13'. Diese Abstützböcke sind auf den entsprechenden Abstützböcken 12 bzw. 12' der zweiten Preßwalze befestigt. Zwischen je zwei aufeinanderliegenden Abstützböcken ist ein herausnehmbares Zwischenstück 14 bzw. 14' angeordnet Die erste Preßwalze 10 ist von der zweiten Preßwalze 11 abhebbar. Zu diesem Zweck kann in den Abstützböcken 13 und 13' ein vertikal verschiebbares Lager angeordnet sein, wie bei 15 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. In diesem Lager 15 kann die Preßwaize 10 selbst drehbar gelagert sein.
Bevorzugt wird man jedoch die erste Preßwalze 10 als Durchbiegungseinstellwalze ausbilden, wobei man beispielsweise die aus der eingangs erwähnten Druckschrift 3 bekannte Konstruktion anwenden kann. In Fig.2 ist das feststehende Joch 8 einer solchen Durchbiegungseinstellwalze erkennbar.
Ein sich quer durch die Papiermaschine erstreckender Cantileverträger 16 ist als hohler Balken mit Rechteckquerschnitt ausgebildet; er erstreckt sich oberhalb der ersten Preßwalze 10 von der Führerseite, durch das endlose Filzband 19 hindurch zur Triebseite und von dort bis zu einem Längsträger 7 des Gebäudes, an dem er sich abstützt. Zwischen dem führerseitigen Ende des Cantileverträgers 16 und den Abstützbock 13 der Preßwalze 10 ist ein gewisser Abstand a vorgesehen, also ein Zwischenraum. Dieser Zwischenraum ist normalerweise, um den Cantileverträger fest mit den führerseitigen Abstützböcken 12 und 13 zu verbinden, durch ein entfernbares Zwischenstück ausgefüllt (in der Zeichnung nicht dargestellt). Auf der Triebseite ist an der entsprechenden Stelle ein solches Zwischenstück 6 vorgesehen, so daß sich dort der Cantileverträger über die Abstützböcke 13' und 12' auf dem Fundament 9 abstützt.
Das Filzband 19 läuft über fünf Leitwalzen 21 bis 25 und über eine Breitstreckwalze 26. Die Leitwalzen 21 und 22 sind in Lagerböcken 31 und 32 gelagert, die an den Seitenflächen des Cantileverträgers 16 befestigt sind. Die anderen Leitwalzen 23 bis 25 sind auf einem Längsträger 29 abgestützt; dieser ruht auf einem Maschinengestell 20, das unabhängig von der Walzenpresse auf der einen Seite derselben (F i g. 1) angeordnet ist. Auf der anderen Seite befindet sich ein ähnliches Maschinengestell, von dem in der Zeichnung nur das äußerste Ende eines Längsträgers 39 sichtbar ist. Zwei von den genannten Leitwalzen, nämlich die mit 24 und 25 bezeichneten, befinden sich innerhalb des endlosen Filzbandes 19. Diese werden deshalb, während ein neues Filzband eingezogen wird, vorübergehend oben auf dem Cantileverträger 16 abgelegt, wie dies bei 24' und 25' angedeutet ist (Ablagefläche 40).
Die Zeichnung zeigt ferner, daß auf der Oberseite des
Cantileverträgers 16 für einen Filzeinziehwagen 30 eine Schiene 27 angeordnet ist, die sich in der Längsrichtung des Cantileverträgers über die Walzenpresse erstreckt. Eine zweite Schiene 28 für den Wagen 30 ist auf dem Längsträger 39 befestigt. Beim Einziehen eines neuen Filzbandes 19' ist dieses zunächst noch teilweise auf den Wickelstangen 17 und 18 aufgerollt. Diese werden an dem Einziehwagen 30 befestigt, sodaß das Filzband die strichpunktiert dargestellte Schlaufe 19' bildet. Im Inneren des führerseitigen Endes des Cantileverträgers 16 ist an dessen oberer Wand ein Hydraulikzylinder 33 befestigt. Dessen Kolbenstange 34 ist mit dem Abstützbock 13 verbunden und kann somit diesen zusammen mit dem führerseitigen Ende der ersten Preßwalze 10 anheben. Danach kann das Zwischenstück 14 entfernt werden, worauf die Filzschlaufe 19' mit Hilfe des Einziehwagens 30 ohne Schwierigkeiten in die Papiermaschine eingefahren werden kann.
An der Unterseite des Cantileverträgers 16 befindet sich noch eine Transporteinrichtung 35, die auf zwei L-Profilen 38 am Cantileverträger 16 entlang laufen kann. Diese Transporteinrichtung dient zum Ein- und Ausbauen der Preßwalze 10, die hierzu angehoben, an der Transporteinrichtung aufgehängt, vom Hydraulikzylinder 33, 34 gelöst und danach zusammen mit dem führerseitigen Abstützbock 13 ausgefahren wird. Die Leitwalzen 21 und 22 können hierbei in der Papiermaschine verbleiben. Das gleiche trifft zu für einen Schaber 36, der am Lagerbock 32 der Leitwalze 22 befestigt ist.
Während des normalen Papiermaschinen-Betriebes kann man das führerseitige Ende des Cantileverträgers 16 mit Hilfe eines Scharnieres 37 starr mit dem benachbarten Maschinengestell 39 verbinden.
Die in F i g. 2 mit vollen Linien dargestellte Anordnung, wonach der Cantileverträger 16 am triebseitigen Ende der Walzenpresse auf den Abstützböcken 13' und 12' ruht, ist nur unter der folgenden Voraussetzung realisierbar: Beim Ausbauen der ersten Preßwalze 10 (zusammen mit dem Joch 8 und dem führerseitigen Abstützbock 13) muß der triebseitige Abstützbock 13' in der Papiermaschine verbleiben können, um den Cantileverträger 16 zu stützen; denn dessen führerseitiges Ende kann hierbei nicht gestützt werden. Das heißt, es muß möglich sein, das Joch 8 in Achsrichtung aus dem Abstützbock 13' herauszuziehen. Wenn es aber notwendig ist, beim Ausbauen der Walze 10 stets auch den triebseitigen Abstützbock 13' mit aus der Maschine zu enfernen, dann muß das Abstützen des Cantileverträgers 16 am triebseitigen Ende der Walzenpresse in anderer Weise erfolgen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
a) Man ordnet neben der Walzenpresse eine Hilfsstütze 16a an (in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutet), die eine Öffnung, für den Antriebszapfen 5 und die daran anzuschließenden (in der Zeichnung weggelassenen) Antriebsteile aufweist.
b) Eine solche Hilfsstütze wird nicht separat angeordnet, sondern mit dem triebseitigen Abstützbock 12' der zweiten Preßwalze 11 integriert.
c) Auf der Triebseite der Papiermaschine ist ein Längsträger vorgesehen, der vorzugsweise in der gleichen Höhe angeordnet ist wie die in F i g. 1 gezeigten führerseitigen Längsträger 29 und 39. Er ist jedoch, abweichend von Fig. 1, im Bereich der Walzenpresse nicht unterbrochen, sonder ist als ein über der Walzenpresse durchgehender Längsträger ausgebildet, an dem sich der Cantileverträger abstützt. Hierzu ist es zweckmäßig, den Längsträger im Bereich der Walzenpresse zu verstärken oder sogar so weit auszubauchen, daß sich der Cantileverträger 16 durch den Längsträger hindurch erstrecken kann.
Gemäß F i g. 1 ist die innerhalb des Filzes 19 liegende erste Preßwalze 10 oberhalb der zweiten Preßwalze 11 angeordnet und unterhalb des Cantileverträgers 16. Es ist jedoch auch die umgekehrte Anordnung denkbar. Hierbei könnte die zweite Preßwalze mit ihren Abstützböcken oben an einem Maschinengestell befestigt sein. An der Unterseite dieser Abstützböcke könnte man die Abstützböcke der ersten Preßwalze befestigen, und unterhalb dieser würde sich der Cantileverträger befinden, dessen führerseitiges Ende im Betriebszustand über ein entfernbares Zwischenstück auf dem Fundament ruht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Walzenpresse mit zwei übereinander angeordneten Preßwalzen (10,11) für Papiermaschinen öder ähnliche Faserstoff-Entwässerungsmaschinen, welche Preßwalzen einen Preßspalt bilden und in Abstützböcken (13,12; 13', 12') ruhen, ferner mit den folgenden Merkmalen:
DE3100522A 1981-01-10 1981-01-10 Walzenpresse Expired DE3100522C2 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3100522A DE3100522C2 (de) 1981-01-10 1981-01-10 Walzenpresse
IT8219029A IT8219029A0 (it) 1981-01-10 1982-01-07 Pressa a rulli.
EP82900359A EP0069142A1 (de) 1981-01-10 1982-01-09 Walzenpresse
PCT/EP1982/000002 WO1982002413A1 (en) 1981-01-10 1982-01-09 Roller press
PL23468782A PL234687A1 (de) 1981-01-10 1982-01-11
YU00046/82A YU4682A (en) 1981-01-10 1982-01-11 Roller press

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3100522A DE3100522C2 (de) 1981-01-10 1981-01-10 Walzenpresse

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3100522A1 DE3100522A1 (de) 1982-07-29
DE3100522C2 true DE3100522C2 (de) 1984-02-09

Family

ID=6122387

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3100522A Expired DE3100522C2 (de) 1981-01-10 1981-01-10 Walzenpresse

Country Status (6)

Country Link
EP (1) EP0069142A1 (de)
DE (1) DE3100522C2 (de)
IT (1) IT8219029A0 (de)
PL (1) PL234687A1 (de)
WO (1) WO1982002413A1 (de)
YU (1) YU4682A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3836164A1 (de) * 1988-10-24 1990-04-26 Escher Wyss Gmbh Verfahren zum einziehen eines endlosen bespannungsbandes in eine papiermaschine
DE4219503A1 (de) * 1992-06-13 1993-12-16 Escher Wyss Gmbh Walzenanordnung

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3231511C2 (de) * 1982-08-25 1986-07-24 J.M. Voith Gmbh, 7920 Heidenheim Vorrichtung zum seitlichen Einfahren eines endlosen Bandes in eine Papiermaschine

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB875903A (en) * 1958-12-12 1961-08-23 Clupak Inc Method and means for replacing endless fexible blankets in machines for treating sheet material
US3547776A (en) * 1969-06-05 1970-12-15 Allis Chalmers Mfg Co Cantilever wet press for a papermaking machine
AT319733B (de) * 1971-08-18 1975-01-10 Andritz Ag Maschf Walzenstuhlung, insbesondere für die Pressenpartie einer Papiermaschine
DE2307848B2 (de) * 1973-02-17 1977-09-01 J.M. Voith Gmbh, 7920 Heidenheim Mehrlagen-kartonmaschine
DE2943974C2 (de) * 1979-10-31 1984-02-16 J.M. Voith Gmbh, 7920 Heidenheim Pressenpartie einer Papiermaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3836164A1 (de) * 1988-10-24 1990-04-26 Escher Wyss Gmbh Verfahren zum einziehen eines endlosen bespannungsbandes in eine papiermaschine
DE4219503A1 (de) * 1992-06-13 1993-12-16 Escher Wyss Gmbh Walzenanordnung

Also Published As

Publication number Publication date
YU4682A (en) 1985-06-30
DE3100522A1 (de) 1982-07-29
IT8219029A0 (it) 1982-01-07
EP0069142A1 (de) 1983-01-12
WO1982002413A1 (en) 1982-07-22
PL234687A1 (de) 1982-09-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3541943C2 (de) Pressenpartie einer Papiermaschine
DE102007053588A1 (de) Abrollvorrichtung für Wickelrollen
DE2943974C2 (de) Pressenpartie einer Papiermaschine
DE112008001016T5 (de) System zum Austausch eines Gewebes bzw. Bandes in einer Bahnbildungsmaschine, Hubvorrichtung, die zum Austausch eines Gewebes bzw. Bandes in einer Bahnbildungsmaschine verwendet wird, und Verfahren zum Austausch eines Gewebes bzw. Bandes in einer Bahnbildungsmaschine
DE69416004T2 (de) Kompakte rahmenanordnung für eine presse in einer maschine zur herstellung von papier oder karton
DE4415645A1 (de) Walze für eine Papiermaschine
DE4129165C2 (de)
EP0553462A1 (de) Supportverbindungen zwischen zwei Walzen
DE4228616C1 (de) Bogenanleger an Druckmaschinen
DE3916740C2 (de) Textilmaschine mit verstellbarer Glättwalzenanordnung
DE4328505C2 (de) Cantileverbare Walze
DE3100522C2 (de) Walzenpresse
DE9206152U1 (de) Maschinengestell
DE2914448A1 (de) Vorrichtung zum verschieben der filterplatten einer filterpresse
DE69608937T2 (de) Richtmaschine mit parallelem zylinder
DE3242721C2 (de) Naßpresse zum Entwässern einer laufenden Faserbahn
EP0531786B1 (de) Bogenanleger mit einer Non-Stop-Einrichtung
DE8232424U1 (de) Preßvorrichtung zum Entwässern einer laufenden Faserbahn
AT501497B1 (de) Florführungsmulde
EP0799931B1 (de) Walzenpresse
DE4129139C1 (de)
EP3686341A1 (de) Walzenwechsel
DE102006000324A1 (de) Anordnung und Verfahren zum Wechseln eines endlosen Bandes oder dergleichen in einer Papier- oder Kartonmaschine oder Nachbehandlungsmaschine
DE10297318B4 (de) Walzenwechselvorrichtung
DE3000103C2 (de) Vorrichtung zum Führen eines Zugmittels mit mehreren das jeweilige Zugmitteltrum- ziehendes Trum und/oder Leertrum -führenden Rollen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee