DE3100522C2 - Walzenpresse - Google Patents
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Abstract
Eine Walzenpresse für eine Papiermaschine besteht aus einer ersten Preßwalze (10) und einer zweiten Preßwalze (11), die zusammen einen Preßspalt bilden. Ein endloser Filz (19) läuft über Leitwalzen (21 bis 25) durch den Preßspalt und um die erste Preßwalze (10). Ein Cantilever-Träger (16) der sich durch den endlosen Filz (19) hindurch von der Führer- zur Triebseite erstreckt und sich an einem feststehenden Bauteil (7) auf der Triebseite abstützt, dient beim Filzwechsel zur führerseitigen Abstützung der Preßwalze (10). Im weiteren sind die Leitwalzen (21, 22), die der ersten Preßwalze (10), benachbart sind, zumindest auf der Führerseite unmittelbar am Cantileverträger (16) befestigt. Sie können deshalb beim Auswechseln der ersten Preßwalze (10) in der Walzenpresse verbleiben.
Description
a) ein Cantilever-Träger (16) erstreckt sich vom führerseitigen Abstützbock (13) der einen
Preßwalze (10) zur Triebseite und von dort zu einem feststehenden Bauteil (z. B. Gebäudeteil
7);
b) Leitwalzen (21, 22) für ein durch den Preßspalt und um die eine Preßwalze (10) laufendes
endloses Band (ζ. B. Filz 19) sind seitlich am Cantilever-Träger (16) befestigt;
c) dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Führerseite der Cantilever-Träger
(16) und die Abstützböcke (13, 12) der beiden Preßwalzen (10, 11) aufeinander ruhen, wobei
zwischen dem Cantileverträger (16) und dem Abstützbock (13) der innerhalb der Bandschlaufe
befindlichen Preßwalze (10) ein entfernbares Zwischenstück (a) vorgesehen ist, und daß der
Cantilever-Träger (16) eine Transporteinrichtung (35) für das Ein- und Ausbauen der
vorgenannten Preßwalze (10) aufweist.
2. Walzenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Cantilever-Träger (16) eine
Transportbahn (Schiene 27) für eine Bandeinzieheinrichtung (30) aufweist.
Die Erfindung geht aus von einer Walzenpresse nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Stand der Technik
1. GB-PS 8 75 903
2. DE-OS 22 39 267
3. Zeitschrift »Wochenblatt« 1973, Seiten 871 bis 974
4. DE-OS 29 43 974.
Aus der Druckschrift 1 ist eine Walzenpresse bekannt, bei welcher im betriebsbereiten Zustand der führerseitige
Abstützbock der innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Preßwalze an einem Cantilever-Träger
befestigt ist. An diesem Cantilever-Träger sind außerdem die Lagerböcke von Leitwalzen befestigt. Bei der
bekannten Einrichtung ruht der Cantilever-Träger im betriebsbereiten Zustand der Walzenpresse auf einem
führerseitigen und einem triebseitigen Längsträger. Diese Bauweise hai den Nachteil, daß der Cantilever-Träger,
wenn er als solcher wirksam werden soll (beispielsweise beim Wechseln des endlosen Bandes),
zunächst mit einem Hebezeug angehoben werden muß. Erst hierdurch kann er mit Hilfe einer zusätzlichen,
triebseitig eingesetzten Stütze zwischen dem triebseitigen Längsträger und dem Gebäudeteil eingespannt
werden. Erst in diesem Zustand steht der führerseitige Längsträger dem Einführen eines neuen endlosen
Bandes oder dem Auswechseln der am Cantilever-Träger befestigten Preßwalze nicht mehr im Wege.
Aus der Druckschrift 2 ist eine Walzenpresse bekannt,
bei der die innerhalb der Bandschlaufe befindliche Preßwalze ebenfalls an einem Cantilever-Träger befestigt
ist Dessen führerseitiges Ende ist im betriebsbereiten Zustand über ein Lagerteil an einem Ständer des
Hauptrahmens abgestützt. Zum Einführen eines neuen endlosen Bandes kann das vorgenannte Lagerteil
seitlich weggeschwenkt werden. Somit entfällt zwar das gemäß Druckschrift 1 vorgesehene Anheben des
ίο Cantilever-Trägers. Ein Nachteil dieser bekannten
Bauweise besteht jedoch darin, daß für das wegschwenkbare Lagerteil ein hoher Bauaufwand erforderlich
ist
Die beiden aus den Druckschriften 1 und 2 bekannten Konstruktionen haben den weiteren Nachteil, daß
zusätzliche Einrichtungen, die das Ein- oder Ausbauen der innerhalb der endlosen Bandschlaufe befindlichen
Preßwalze erleichtern könnten, fehlen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Walzenpresse möglichst einfacher Bauart zu schaffen,
deren innerhalb des endlosen Bandes befindliche Preßwalze auf einfache Weise und mit dem geringst
möglichen Zeitaufwand aus- oder eingebaut werden kann und bei der ebenso das Einführen eines neuen
endlosen Bandes in Form einer offenen Schlaufe möglich ist
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Walzenpresse gelöst Durch das entfernbare
Zwischenstück, das zwischen dem führerseitigen Ende des Cantilever-Trägers und dem führerseitigen
Abstützbock der innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Preßwalze vorgesehen ist, kann bei Bedarf der
vorgenannte Abstützbock vom führerseitigen Abstützbock der anderen Preßwalze ein Stück weit entfernt und
näher zum Cantilever-Träger gedrückt werden. Hierdurch wird zweierlei erreicht: Zum einen entsteht
zwischen den beiden führerseitigen Abstützböcken der nötige Platz für das Einführen eines neuen endlosen
Bandes. Zum anderen kann die (im betriebsbereiten ■to Zustand) innerhalb der Bandschlaufe befindliche Preßwalze
bei Bedarf mittels der am Cantilever-Träger vorgesehenen Transporteinrichtung aus- und wieder
eingebaut werden. Hierbei ist es von besonderem Vorteil, daß die Leitwalzen seitlich am Cantilever-Träger
befestigt sind und in dieser Position verbleiben können. Die erfindungsgemäße Konstruktion ;,st somit
besonders für den Fall geeignet, bei dem die innerhalb der Bandschlaufe befindliche Preßwalze eine solche mit
einstellbarer Durchbiegung ist und die zusammen mit ihren Abstützböcken aus- und eingebaut werden muß.
Aus der Abbildung 10 der Druckschrift 3 ist zwar eine Walzenpresse bekannt bei der die Abstützböcke der
einen Preßwalze auf den Abstützböcken der anderen Preßwalze ruhen. Bei dieser bekannten Konstruktion
fehlt jedoch ein Cantilever-Träger. Dadurch ist es dort erforderlich, die Lagerböcke der innerhalb der Bandschlaufe
befindlichen Leitwalzen am Abstützbock der ebenfalls innerhalb der Bandschlaufe' befindlichen
Preßwalze zu befestigen. Diese Bauweise hat den feo folgenden Nachteil: Wenn die innerhalb der Bandschlaufe
befindliche Preßwalze aus der Papiermaschine ausgebaut werden muß, ζ. Β. zum Zwecke einer
Überholung, so müssen zuvor die an den Abstützböcken befestigten Leitwalzen ausgebaut werden. Dies ist
zumindest dann erforderlich, wenn die genannte Preßwalze zusammen mit ihrem führerseitigen Abstützbock
(und evtl. auch zusammen mit ihrem triebseitigen Abstützbock) aus der Papiermaschine herausgenommen
oder in diese eingesetzt werden muß, z. B. im Falle einer
Preßwalze mit einstellbarer Durchbiegung. Das vorherige Ausbauen der Leitwalzen und das Wiedereinbauen
derselben nimmt viel zusätzliche Zeit in Anspruch, wodurch ein unangemessen hoher Produktionsausfall 5
verursacht wird. Bei der erfindungsgemäi3en Bauweise
können dagegen, wie schon erwähnt, die am Cantilever-Träger befestigten Leitwalzen beim Ein- oder Ausbauen
der innerhalb des endlosen Bandes befindlichen Preßwalze in der Papiermaschine verbleiben. Dies ist
von besonderer Bedeutung in modernen breiten Papiermaschinen, in denen eine Leitwalze von z. B.
annähernd 10 m Länge einen Durchmesser von über 1/2 m aufweist. Durch die Erfindung können somit
Montagearbeiten der genannten Art in wesentlich kürzerer Zeit als bisher durchgeführt werden.
Auch aus der Druckschrift 4 ist eine Walzenpresse bekannt, bei der die Abstützböcke von zwei Preßwalzen
im betriebsbereiten Zustand aufeinander ruhen. Dort ist auch ein Cantileverträger vorgesehen zum Anheben des
führerseitigen Abstützbockes der innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Preßwalze. Dort fehlt jedoch
das Merkmal, daß die innerhalb der Bandschlaufe befindlichen Leitwalzen am Cantilever-Träger befestigt
sind. Dies könnte dort auch gar nicht vorgesehen
werden, weil das führerseitige Ende des Cantilever-Trägers in vertikaler Richtung relativ zu den Abstützbökken
verschiebbar ist (Gleitführungen 5, 6). Mit anderen Worten: Im betriebsbereiten Zustand dieser bekannten
Walzenpresse besteht keine starre Verbindung zwisehen dem führerseitigen Ende des Cantilever-Trägers
und den Abstützböcken.
In der erfindungsgemäßen Walzenpresse können die Abstützböcke der Preßwalzen paarweise unmittelbar
aufeinanderliegen, wie dies aus der Druckschrift 3 « bekannt ist. Stattdessen kann man aber auch zumindest
zwischen den führerseitigen Abstützböcken ein weiteres entfernbares Zwischenstück einbauen, das man zum
Einführen eines neuen endlosen Bandes in an sich bekannter Weise entfernt.
Die gemäß der Erfindung ein- und ausfahrbare Preßwalze kann unterhalb des Cantilever-Trägers
angeordnet sein (und somit oberhalb der anderen Preßwalze). Jedoch ist auch die umgekehrte Anordnung
möglich, bei welcher der Cantilever-Träger unterhalb 4r>
der ein- und ausbaubaren Preßwalze und die andere Preßwalze oberhalb liegt. Das in jedem Falle zwischen
dem führerseitigen Ende des Cantilever-Trägers und dem Abstützbock der ein- und ausbaubaren Preßwalze
befindliche Zwischenstück sorgt im betriebsbereiten >°
Zustand der Walzenpresse für eine starre Verbindung des Cantilever-Trägers mit den Abstützböcken, wodurch
der Gefahr von Schwingungen des Cantilever-Trägers vorgebeugt wird.
Das Einziehen eines neuen endlosen Bandes in Form einer offenen Schlaufe erfolgt zweckmäßig dadurch, daß
man die Bandschlaufe auf einer Transporteinrichtung aufhängt. Vorzugsweise ist dies ein sogenannter
Einziehwagen, für den man zweckmäßig auf dem Cantilever-Träger eine Fahrbahn anordnet (Anspruch
2). Durch diese Maßnahme wird das Einführen insbesondere solcher Bänder sehr erleichtert, die
schwer und steif sind, wie dies insbesondere bei mehrlagigen Filzbändern der Fall ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt in
schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Walzenpresse, die Teil einer Papiermaschine ist, in einer Ansicht von der Führerseite;
F i g. 2 den triebseitigen Teil der Walzenpresse gemäß F i g. 1 in einer Ansicht, der einen Teilquerschnitt durch
die Papiermaschine bildet.
Die dargestellte Walzenpresse hat eine erste Preßwalze 10 und eine zweite Preßwalze 11, die einen
Antriebszapfen 5 (F i g. 2) aufweist. Durch den von den Walzen 10 und 11 gebildeten Preßspalt läuft ein
endloses Filzband 19. Die erste Preßwalze 10 liegt innerhalb dieses Filzbandes, die zweite Preßwalze 11
außerhalb. Bei dem dargestellten Beispiel ist die zweite Preßwalze 11 unterhalb der ersten Preßwalze 10
angeordnet und deshalb in Abstützböcken 12 und 12' gelagert, die auf dem Fundament 9 ruhen.
Die erste Preßwalze 10 ruht in einem führerseitigen Abstützbock 13 und in einem triebseitigen Abstützbock
13'. Diese Abstützböcke sind auf den entsprechenden Abstützböcken 12 bzw. 12' der zweiten Preßwalze
befestigt. Zwischen je zwei aufeinanderliegenden Abstützböcken ist ein herausnehmbares Zwischenstück
14 bzw. 14' angeordnet Die erste Preßwalze 10 ist von der zweiten Preßwalze 11 abhebbar. Zu diesem Zweck
kann in den Abstützböcken 13 und 13' ein vertikal verschiebbares Lager angeordnet sein, wie bei 15 mit
gestrichelten Linien angedeutet ist. In diesem Lager 15
kann die Preßwaize 10 selbst drehbar gelagert sein.
Bevorzugt wird man jedoch die erste Preßwalze 10 als Durchbiegungseinstellwalze ausbilden, wobei man
beispielsweise die aus der eingangs erwähnten Druckschrift 3 bekannte Konstruktion anwenden kann. In
Fig.2 ist das feststehende Joch 8 einer solchen Durchbiegungseinstellwalze erkennbar.
Ein sich quer durch die Papiermaschine erstreckender Cantileverträger 16 ist als hohler Balken mit Rechteckquerschnitt
ausgebildet; er erstreckt sich oberhalb der ersten Preßwalze 10 von der Führerseite, durch das
endlose Filzband 19 hindurch zur Triebseite und von dort bis zu einem Längsträger 7 des Gebäudes, an dem
er sich abstützt. Zwischen dem führerseitigen Ende des Cantileverträgers 16 und den Abstützbock 13 der
Preßwalze 10 ist ein gewisser Abstand a vorgesehen, also ein Zwischenraum. Dieser Zwischenraum ist
normalerweise, um den Cantileverträger fest mit den führerseitigen Abstützböcken 12 und 13 zu verbinden,
durch ein entfernbares Zwischenstück ausgefüllt (in der Zeichnung nicht dargestellt). Auf der Triebseite ist an
der entsprechenden Stelle ein solches Zwischenstück 6 vorgesehen, so daß sich dort der Cantileverträger über
die Abstützböcke 13' und 12' auf dem Fundament 9 abstützt.
Das Filzband 19 läuft über fünf Leitwalzen 21 bis 25 und über eine Breitstreckwalze 26. Die Leitwalzen 21
und 22 sind in Lagerböcken 31 und 32 gelagert, die an den Seitenflächen des Cantileverträgers 16 befestigt
sind. Die anderen Leitwalzen 23 bis 25 sind auf einem Längsträger 29 abgestützt; dieser ruht auf einem
Maschinengestell 20, das unabhängig von der Walzenpresse auf der einen Seite derselben (F i g. 1) angeordnet
ist. Auf der anderen Seite befindet sich ein ähnliches Maschinengestell, von dem in der Zeichnung nur das
äußerste Ende eines Längsträgers 39 sichtbar ist. Zwei von den genannten Leitwalzen, nämlich die mit 24 und
25 bezeichneten, befinden sich innerhalb des endlosen Filzbandes 19. Diese werden deshalb, während ein neues
Filzband eingezogen wird, vorübergehend oben auf dem Cantileverträger 16 abgelegt, wie dies bei 24' und 25'
angedeutet ist (Ablagefläche 40).
Die Zeichnung zeigt ferner, daß auf der Oberseite des
Cantileverträgers 16 für einen Filzeinziehwagen 30 eine Schiene 27 angeordnet ist, die sich in der Längsrichtung
des Cantileverträgers über die Walzenpresse erstreckt. Eine zweite Schiene 28 für den Wagen 30 ist auf dem
Längsträger 39 befestigt. Beim Einziehen eines neuen Filzbandes 19' ist dieses zunächst noch teilweise auf den
Wickelstangen 17 und 18 aufgerollt. Diese werden an dem Einziehwagen 30 befestigt, sodaß das Filzband die
strichpunktiert dargestellte Schlaufe 19' bildet. Im Inneren des führerseitigen Endes des Cantileverträgers
16 ist an dessen oberer Wand ein Hydraulikzylinder 33 befestigt. Dessen Kolbenstange 34 ist mit dem
Abstützbock 13 verbunden und kann somit diesen zusammen mit dem führerseitigen Ende der ersten
Preßwalze 10 anheben. Danach kann das Zwischenstück 14 entfernt werden, worauf die Filzschlaufe 19' mit Hilfe
des Einziehwagens 30 ohne Schwierigkeiten in die Papiermaschine eingefahren werden kann.
An der Unterseite des Cantileverträgers 16 befindet sich noch eine Transporteinrichtung 35, die auf zwei
L-Profilen 38 am Cantileverträger 16 entlang laufen kann. Diese Transporteinrichtung dient zum Ein- und
Ausbauen der Preßwalze 10, die hierzu angehoben, an der Transporteinrichtung aufgehängt, vom Hydraulikzylinder
33, 34 gelöst und danach zusammen mit dem führerseitigen Abstützbock 13 ausgefahren wird. Die
Leitwalzen 21 und 22 können hierbei in der Papiermaschine verbleiben. Das gleiche trifft zu für einen Schaber
36, der am Lagerbock 32 der Leitwalze 22 befestigt ist.
Während des normalen Papiermaschinen-Betriebes kann man das führerseitige Ende des Cantileverträgers
16 mit Hilfe eines Scharnieres 37 starr mit dem benachbarten Maschinengestell 39 verbinden.
Die in F i g. 2 mit vollen Linien dargestellte Anordnung, wonach der Cantileverträger 16 am triebseitigen
Ende der Walzenpresse auf den Abstützböcken 13' und 12' ruht, ist nur unter der folgenden Voraussetzung
realisierbar: Beim Ausbauen der ersten Preßwalze 10 (zusammen mit dem Joch 8 und dem führerseitigen
Abstützbock 13) muß der triebseitige Abstützbock 13' in der Papiermaschine verbleiben können, um den
Cantileverträger 16 zu stützen; denn dessen führerseitiges Ende kann hierbei nicht gestützt werden. Das heißt,
es muß möglich sein, das Joch 8 in Achsrichtung aus dem Abstützbock 13' herauszuziehen. Wenn es aber
notwendig ist, beim Ausbauen der Walze 10 stets auch den triebseitigen Abstützbock 13' mit aus der Maschine
zu enfernen, dann muß das Abstützen des Cantileverträgers 16 am triebseitigen Ende der Walzenpresse in
anderer Weise erfolgen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
a) Man ordnet neben der Walzenpresse eine Hilfsstütze 16a an (in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien
angedeutet), die eine Öffnung, für den Antriebszapfen 5 und die daran anzuschließenden (in der
Zeichnung weggelassenen) Antriebsteile aufweist.
b) Eine solche Hilfsstütze wird nicht separat angeordnet,
sondern mit dem triebseitigen Abstützbock 12' der zweiten Preßwalze 11 integriert.
c) Auf der Triebseite der Papiermaschine ist ein Längsträger vorgesehen, der vorzugsweise in der
gleichen Höhe angeordnet ist wie die in F i g. 1 gezeigten führerseitigen Längsträger 29 und 39. Er
ist jedoch, abweichend von Fig. 1, im Bereich der Walzenpresse nicht unterbrochen, sonder ist als ein
über der Walzenpresse durchgehender Längsträger ausgebildet, an dem sich der Cantileverträger
abstützt. Hierzu ist es zweckmäßig, den Längsträger im Bereich der Walzenpresse zu verstärken
oder sogar so weit auszubauchen, daß sich der Cantileverträger 16 durch den Längsträger hindurch
erstrecken kann.
Gemäß F i g. 1 ist die innerhalb des Filzes 19 liegende erste Preßwalze 10 oberhalb der zweiten Preßwalze 11
angeordnet und unterhalb des Cantileverträgers 16. Es ist jedoch auch die umgekehrte Anordnung denkbar.
Hierbei könnte die zweite Preßwalze mit ihren Abstützböcken oben an einem Maschinengestell befestigt
sein. An der Unterseite dieser Abstützböcke könnte man die Abstützböcke der ersten Preßwalze
befestigen, und unterhalb dieser würde sich der Cantileverträger befinden, dessen führerseitiges Ende
im Betriebszustand über ein entfernbares Zwischenstück auf dem Fundament ruht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Walzenpresse mit zwei übereinander angeordneten Preßwalzen (10,11) für Papiermaschinen öder
ähnliche Faserstoff-Entwässerungsmaschinen, welche Preßwalzen einen Preßspalt bilden und in
Abstützböcken (13,12; 13', 12') ruhen, ferner mit den folgenden Merkmalen:
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