DE308987C - - Google Patents

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DE308987C
DE308987C DENDAT308987D DE308987DA DE308987C DE 308987 C DE308987 C DE 308987C DE NDAT308987 D DENDAT308987 D DE NDAT308987D DE 308987D A DE308987D A DE 308987DA DE 308987 C DE308987 C DE 308987C
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closure
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flaps
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • B65D90/58Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening
    • B65D90/582Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening having a rotational motion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2590/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D2590/54Gates or closures
    • B65D2590/547Gates or closures in multiple arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 308987' — KLASSE 81 e. GRUPPE
LUDWIG GERHARD in NEUSTADT a. Haardt.
Siloverschluß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1917 ab.
Bei den bisher bekannten Siloverschlüssen zeigten sich ' folgende Nachteile beim Abfüllen: Es wurden einerseits die in den unteren Teil der Auslauföffnung hineinragenden Abschlußorgane, wie Rechen, Schieber, Zugseile^ Ketten o. dgl., infolge der Wucht des in geöffnetem Zustand über sie hinweggehenden Auslaufstroms starkem Verschleiß, ausgesetzt, anderseits konnte die obere A'erschlußklappe der freite nach nicht mehrteilig und seine Auslauföffnung deshalb nicht in verhältnismäßig genügend großer Breite ausgeführt werden. Bei den anderen mehrteiligen Klappenverschlüssen mit vorderem Fangblech konnte kein sicherer 'Verschluß erfolgen, weil in geöffnetem Zustand abgesprengte Stücke des Auslaufstroms leicht zwischen Fangblech und Klappe fielen, wodurch die Klappe sich festkeilte und daher nicht schließen konnte.
Ferner kam es vor, daß sich beim Schließet! größere Erzstücke zwischen Klappe und Auslaufbodenende legten und so einen dichten Verschluß unmöglich machten. Suchte man aber durch leichtes Anheben der Klappe das eingeklemmte Stück freizugeben, so schob sich meist infolge starken Druckes des durch kein Zwischenmittel zurückgedämmten anstehenden Lagergutes ein anderes, oft größeres Stück in den abgehobenen Spalt, so daß die Klappe wiederum sich nicht schließen konnte. Ferner ist bei vielen'Ausführungen ein genaues Abfüllen nicht oder nur in begrenztem Maße möglich. Bei weiteren Anordnungen wiederum, z. B. bei den sogenannten Vorhangverschlüssen, sind die Bedienungsorgane in Gestalt von Ketten, Seilen o. dgl. auch bei geschlossenem Zustand voll belastet, so daß bei etwaigem Bruch derselben der Y erschluß sich öffnet und den Inhalt freigibt. Bei einem anderen bekannt gewordenen Versthluß mit an der Oberkante der Auslauföffnung angebrachtem beweglichen \^orhang' aus Kettengliedern hat der Vorhang nur den Zweck, abspringendes Lagergut zurückzuhalten, wodurch aber das darunter angeordnete Förderband nicht entlastet wird.
Vorliegende Erfindung betrifft nun einen Verschluß, der genannte Mängel ausschließt, indem das abzufüllende Gut zunächst durch einen an einem oberen und einem unteren Querbalken gespannten, elastischen Rost zurückgehalten wird. Dadurch wird die vor dem Rost liegende Abschlußklappe derart entlastet, daß sie den Abschluß durch ihr Eigengewicht vollständig sichert; feiner kann die mehrteilige Abschlußklappe anfänglich bis zu einer gewissen Höhe geöffnet werden, ohne daß das durch den Rost zurückgehaltene Material ausläuft, abgesehen von geringen, nicht unter dem Einfluß des Rostes stehenden Teilen des Lagergutes, die zum genauen Tarieren bestimmt sind. Um das Material voll ausfließen zu lassen, wird die Klappe weiter hochgezogen, wodurch der Rost durch einen Anschlag mit hochgezogen wird, so daß die Auslauföffnung frei wird. Bei vorliegender Erfindung ist also einerseits der Auslaufquerschnitt in geöffnetem Zustand vollständig frei und durch keine der Abnutzung unterworfenen Verschlußteile unterbrochen, anderseits ist der Verschluß durch das Eigenge-■ .wicht der Klappe geschlossen, ohne daß die
Bedienungsorgane irgendwie belastet sind. Ferner besitzt die vorliegende Anordnung den Vorteil, daß mehrere Abschlußklappen über einer verhältnismäßig sehr breiten Auslauföffnung nebeneinander angeordnet werden können, wodurch eine Gewölbebildung des Lagergutes im Innern des Verschlusses unschädlich gemacht und durch abwechselndes Öffnen der verschiedenen Klappen das Abfüllen wesentlich erleichtert wird.
Die geschilderten Vorteile gegenüber den bekannten Ausführungen werden durch die nachbeschriebene \^ereinigung an sich be-. kannter Einzelheiten erzielt.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt durch den Verschluß in geschlossenem Zustand,
Fig. 2 denselben Querschnitt mit teilweise geöffneter Verschlußklappe, jedoch ohne daß der Rost schon angehoben wurde,
Fig. 3 denselben Querschnitt in völlig geöffnetem Zustand des Verschlusses.
An der überkante der wie üblich ausgebildeten Siloauslauföffnung, die durch die vier Trichterwände a, b, c, d begrenzt wird, ist der ein- oder mehrteilige, in sich gelenkige Rost e bei / aufgehängt. Dieser wird bei g durch unten zahnartig ausgebildete und oben durch Gewichte m beschwerte Hebel / gespannt, die ebenfalls bei g mit Stützhebeln h gelenkartig verbunden sind. Die Hebel h sind auf dem an den Auslaufseiten c und d befestigten Querbalken i drehbar gelagert. Die ein- oder mehrteilige Abschlußklappe k ist gleich dem Rost c bei f drehbar aufgehängt. Tn bekannter Weise durchquert sie beim Schließen des* Verschlusses den auslaufenden Gutstrom, wobei ihre Kante sich hinter die Kante / des Siloauslaufs legt. Die Klappe k nimmt dabei beim öffnen und Schließen streckenweise das Gewicht m mit, wodurch mittels der Hebel ; der Rost c angehoben oder gesenkt wird.
Das Öffnen des Verschlusses geschieht durch einfaches Hochziehen der Klappe k, wobei sie, um das abzufüllende Gut frei auslaufen zu lassen, in ihre höchste Lage gebracht wird. Hierbei wird der Rost e mittels der Hebel j mit hochgenommen, nachdem sich das Gewicht in auf den Balken der Verschlußklappe aufgesetzt hat. Gegen Schluß der Abfüllung wird die Klappe A' nur teilweise hochgezogen, damit der Rost e je nach Bedarf den auslaufenden Scriüttgutsti-om mehr oder weniger zurückdämmt.
Das Schließen des Siloverschlusses geschieht durch einfaches Fallenlassen der · Klappe k, wodurch das Schüttgut zunächst vom Rost e zurückgehalten und dann erst durch die Klappe k vollständig gegen Ablaufen gesichert wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Siloverschluß zum Abfüllen von klein- und großkörnigem Material, insbesondere von Erzen, Kohlen, Koks, Steinen
o. dgl., mit zwei, übereinander angeordneten Abschlußmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß als äußeres Abschlußmittel beliebig viele nebeneinanderliegende Klappen (k) angeordnet sind, während als inneres Abschlußmittel ein in sich beweglicher Rost (e) über die ganze Verschlußbreite gespannt ist, der den Druck des Schüttgutes in erster Linie zurückhält, beim Anheben einer der äußeren Verschlußklappen (k) geschlossen bleibt und sich erst beim weiteren öffnen dieser Klappe (fe)" sowohl unter der letzteren als auch teilweise unter den beiderseitig anstoßenden Klappen wellenartig anhebt.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des beweglichen Rostes (e) und zu gleichzeiti- / gern Anspannen desselben Kniehebel (h,j) angeordnet sind, die durch je ein Gewicht (m) belastet sind, das gleichzeitig den Anschlag für das Öffnen und Schließen des Rostes (<?) bildet.
3. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kniehebel (//·, j) auf einen zwischen die Seiteii-Avände (c, d) gespannten Balken (i) abstützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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