DE708986C - Schlauchfilter mit Gegenluftspuelung - Google Patents

Schlauchfilter mit Gegenluftspuelung

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DE708986C
DE708986C DEM145914D DEM0145914D DE708986C DE 708986 C DE708986 C DE 708986C DE M145914 D DEM145914 D DE M145914D DE M0145914 D DEM0145914 D DE M0145914D DE 708986 C DE708986 C DE 708986C
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DE
Germany
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flap
housing
bag filter
valve
clean gas
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Expired
Application number
DEM145914D
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English (en)
Inventor
Heinrich Pitzer
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HARTMANN AKT GES MASCHF
Original Assignee
HARTMANN AKT GES MASCHF
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/02Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material
    • B01D46/04Cleaning filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/42Auxiliary equipment or operation thereof
    • B01D46/4272Special valve constructions adapted to filters or filter elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/66Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
    • B01D46/70Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by acting counter-currently on the filtering surface, e.g. by flushing on the non-cake side of the filter
    • B01D46/71Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by acting counter-currently on the filtering surface, e.g. by flushing on the non-cake side of the filter with pressurised gas, e.g. pulsed air
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    • B01D46/66Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
    • B01D46/74Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element
    • B01D46/76Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element involving vibrations

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Schlauchfilter mit Gegenluftspülung Zur Reinigung staubhaltiger Gase von ihren festen Beimengungen sind Schlauchfilter bekannt, in welchen die zu reinigende Luft von unten in sackartige Schläuche ein- und durch deren Wände austritt, wobei der an den Innenwänden der Schläuche zurückgehaltene Staub von Zeit zu Zeit durch wiederholtes Rütteln der Schläuche abgeschüttelt wird. Während dieser Abreinigung wird die betroffene Abteilung des Filters von dem Gasstrom abgeschaltet und reines Gas in umgekehrter Strömungsrichtung durch die Schläuche getrieben. Dabei ist es für die allgemeine Arbeitsweise der Schlauchfilter gleichgültig, ob das zu reinigende Gas durch die Vorrichtung hindurchgesaugt oder gedrückt wird.
  • Die im Innern des Filters liegenden Absperrvorrichtungen für die Spülluftleitung und für die Reingasaustrittsleitung müssen mit mechanischen Antrieben versehen werden, welche, um dem Gasstrom entzogen zu sein, außerhalb des Behälters angebracht werden müssen, wo auch ihre Überwachung und Pflege besser möglich ist. Es ist also notwendig, diese Antriebe von außen durch die Behälterwand gasdicht hindurchzuführen.
  • Um die Zahl der Durchführungen für- die Antriebe zu vermindern, hat man bereits vorgeschlagen, die Eintrittsöffnung für die Spülluft und die Austrittsöffnung für das Reingas wechselweise mittels einer einseitig gelagerten Klappe zu verschließen, deren Steuerstange zu einem außerhalb des Filtergehäuses geordneten Antrieb geführt ist. Dabei soll jedoch ein und dieselbe Klappe sowohl die Öffnung des Spüllufteintritts als auch des Reinluftaustritts abdichten, so daß eine saubere Abdichtung schwierig, wenn nicht ganz unmöglich ist, weil besonders an den Drehpunkten ein Luftdurchtritt unvermeidlich ist.
  • Erfindungsgemäß ist die Klappe außerhalb des Bereichs der Öffnungen im Gehäuse gelagert und weist auf jeder Seite einen Ventildeckel mit in sich geschlossenem Dichtungsrand auf. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, den Verschlußdeckel im Spüllufteintritt als auch beim Reingasaustritt in seiner ganzen Ausdehnung abzuheben und beim Verschliel3en saurer anzudrücken. Der Ventildeckel für den Spüllufteintritt ist wesentlich kleiner als derjenige des Reingasaustritts, db damit der Lufteintritt an der Spülluftklappe so weit gedrosselt wird daß das für die Al>-saugung der Staubluft notwendige Druckgefälle bestehen bleibt. Dadurch wird auch die beim NViederöffnen der Abluftklappe erforderliche Kraft erheblich vermindert.
  • In dem Ventildeckel für den Reingasaustritt ist ein kleines Hilfsventil derart angeordnet, daß der Deckel des Hilfsventils zeitlich vor dem Abheben des großen Ventildeckels von dem Reingasauslaß abgehoben wird. Die Klappe mit den Ventildeckeln ist an einer in der Gehäusedecke herausnehmbar angeordneten Platte befestigt. nach deren Entfernung die Klappe ganz aus dem Gehause herausnehmbar ist.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I den Oberteil eines Filters im Seitenschnitt in der Betriebsstellung, d. h. in derjenigen Stellung. in welcher die Luft aus den Schläuchen in gereinigtem Zustand in den Reinluftkanal eintritt. In gestrichelter Darstellung ist außerdem die Stellung der Ventile wiedergegeben, die diese während der Nbreinigung und Spülung einnehmen. Fig. 2 zeigt in gleicher Weise wie Fig. I, jedoch mit dem vollständigen Antrieb, eine weitere Ausbildungsform der Erfindung mit einer Teilöffnung für den Reingasauslaß. Fig. 3 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel des Ventildeckels für einander parallel gegenüberliegende Öffnungen. Fig. 4 zeigt die gleiche Anordnung wie Fig. 3, jedoch mit Teilöffnung für den Reingasauslaß. In dem Filtergehäuse I sind an einem auf und ab hejeglichen Rahmen 2 die Filterschläuche 3 aufgehangen. Der Rahmen 2 hängt an einer luftdicht durch die Decke 4 des Gehäuses hindurchgeführten Stange 5. welche durch einen an sich bekannten Abklopfmechanismus bet.itigt wird. Die Decke 4 des Gehäuses ist schräg seitlich ansteigend ausgeführt und endet seitlich in eine Wand 6, an welche sich außen der Reinluftkanal 7 anschließt, der durch die Reingasauslaßöffnung 8 in der Wand 6 mit dem Innern des Filtergehäuses in Verbindung steht. Zum Verschluß dieser Öffnung 8 dient eine Verschlußklappe 9, welche nahe dem höchsten Punkt des Gehäuses mit einem Gelenk 10 an der Geliäusedecke 4 gelenkig befestigt ist. Zur Abdichtung ist die Klappe an ihrer Unterseite 9 zweckmäßig mit einer Gummiwulstdichtung 11 versehen.
  • Die Klappe g trägt ferner an ihrer Oberseite einen Dichtungswulst 1 1', mit welchem sie sich, nach oben gezogen, gegen den Rand der Spüllufteintrittsöffnung 15 legt und dadurch diese verschließt. Die Zug- oder Steuer-Stange 17 ist mittels eines Zapfenträgers 16 und eines Zapfens I6' an einer Stelle der Klappe g befestigt, welche bei Abschluß des Spüllufteintritts im Bereich der Spüllufteintrittsöffnung liegt. Zugleich ist die Führung der Zugstange 17 so ausgebildet, daß sie sich stets frei durch diese Öffnung hindurchbewegen kann. Dahei ist es nicht unbedingt erforderlich, die Spülluft- bzw. Reingasöffnungen im Winkel zueinander anzuordnen und die Klappe 9 in einem Gelenk zu bewegen. Vielmehr können beide Öffnungen beispielsweise auch parallel zueinander liegen, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. Die Ausführung nach Fig. i mit im Winkel zu einander liegenden Öffnungen bietet den Vorteil besonders günstiger Strömungsverhältnisse und damit geringer Strömungswiderstande im Filter, ein Umstand, der deswegen von Bedeutung ist, weil sich entgegen früheren Annahmen gezeigt hat, daß die Widerstände der Saugschlauchfilter nur zu einem Rruchteil dem eigentlichen Filterwiderstand der Schläuche zu verdanken sind und in erheblichem Maße durch Strömungsverluste innerhalb der Filter durch ungünstige Strömungsverhältnisse entstehen. Die Anordnung nach Fig. 3 hingegen bietet den insbesondere für Druckschlauchfllter wesentlichen Vorteil einer geradlinigen Bewegung der Zugstange 17 und damit eine sehr einfache Durchführung durch die Wände der Spülluftzuführungsleitung und den Fortfall jeglicher Gelenk anordnung im Filterinnern. Zum Antrieb der Zugstange I7 (Fig. 1) ist sie über ein Gelenk I8 mit einem Lenker 19 verbunden, der im Punkt 20 auf der Gehäusedecke schwenkbar gelagert ist und an seinem anderen Ende eine Gleitrolle 2I trägt, die auf dem Umfang einer angetriebenen Kurvenscheibe 22 abrollt.
  • Dabei übt die Kurvenscheibe 22 während des Verschlusses der Spüllufteintrittsöffnung 15 einen solchen Druck auf die Rolle 21 aus, daß dadurch die Ventilklappe 14 fest auf ihren Sitz gedrückt wird.
  • Damit die Kräfte zum Öffnen der Klappe 9 bei einem Vorliegen großer Druckunterschiede zwischen dem Inneren des Gehäuses 1 und demReinluftkanal nicht zu groß werden, kann - wie in Fig. 2 dargestellt - in der Klappe g eine Teilöffnung 23 angebracht werden, zweckmäßig gegenüber der Spüllufteintrittsöffnung I5. Die Klappeg wird nun ihrerseits mit einer eigenen Hilfsklappe 14 versehen, die zum Abschluß dieser Teilöffnung 23 dient und ebenfalls von der Zugstange 17 betätigt wird, und zwar derart, daß die Teilöffnung 23 kurze Zeit vor der Klappe g von der Reingasaustrittsleitung abgehoben wird. Vorteilhaft wird dabei die Teilöffnung 23 so angeordnet, daß sie der Spüllufteintrittsöffnung gegenüber zu liegen kommt, wenn die Klappe 9 diese schließt. Bei dieser in Fig. 2 erläuterten Ausfiihrung wird dann die Dichtungswulst 11' statt unmittelbar auf der Klappe 9 auf der Oberseite der Hilfsklappe 14 angebracht. Der Zapfenträger I6 wird nun an der Hilfsklappe 14 angebracht und für diese an der Klappe 9 ein Anschlag, beispielsweise der Bügel I2, derart vorgesehen, daß sie nach kurzer Bewegung der Hilfslilappe 14 von dieser mittels der Nase 13 mitgenommen wird.
  • Beim Schließen des Reinluftkanals dichtet die Klappe 14 mittels ihrer Hilfsklappe 14 die Teilöffnung 23 ab. Beim Öffnen durch Zug der Stange I7 wird zunächst die Hilfsklappe 14 angehoben und dadurch die Teilöffnung 23 freigegeben. Nunmehr kann ein Druckausgleich eintreten, so. daß das Öffnen der Klappe 9 keine nennenswerte Kraft mehr beansprucht und stattfindet, sobald der Vorsprung 13 an dem Bügel I2 zum Anschlag gekommen ist.
  • Die Anordnung der beiden zu steuernden Öffnungen 8 und I5 in den im spitzen Winkel zueinander liegenden Wänden (der Decke 4 und der Wand 6) erleichtert die Anbringung der Erfindung. Dabei liegt nur das einzige Gelenk 10 im Innern des Gehäuses. Dieses Gelenk kann von außen durch Staufferbüchse 25 geschmiert werden und ist im übrigen wegen der nur geringen Bewegung, welche die Klappe 9 und ihre Hilfsklappe 4 ausführen, wenig beansprucht und unempfindlich.
  • Wie aus den Figuren I und 2 ersichtlich, ist das die beiden Klappen g und 14 tragende Gelenk 10 an einer besonderen Platte 26 angeordnet, die in einer Öffnung der Wand 4 herausnehmbar eingesetzt ist. Diese Platte 26 ist so groß gewählt, daß man bei ihrem Ausschrauben den ganzen Klappenmechanismus mit herausnehmen kann. Das hat den weiteren Vorteil, daß die Klappen selbst leicht zugänglich sind, und schließlich erhält man dadurch einen besseren Zugang zu den oberen Teilen der Filterschläuche.
  • Liegen, wie in den Beispielen der Fig. 3 und 4 erläutert, die beiden zu steuernden Öffnungen einander parallel gegenüber, so ergibt sich eine geradlinige Bewegung 27 der Zugstange 17. Sie kann nunmehr fest an der Klappe g angebracht und in einer einfachen Stopfbüchse durch die Wand der Spülluftzuleitung, falls eine solche erforderlich ist, hindurchgeführt werden. Die Anordnung eines Hilfsventils ist, wie Fig. 4 erläutert, auch in diesem Falle möglich und kann beispielsweise so ausgeführt werden, daß das Hilfsventil IA zwischen den beiden durch Stege 28 fest verbundenen Teilen g' und g" der Klappe g, welche die Dichtungen 1 1 und II' tragen, hin und her bewegt wird und mit ihrer Dichtung 24 die Teilöffnung 23 in dem Teil g' verschließen kann. Die Zugstange 17 wird dabei durch eine öffnung des Teiles 9" hindurchbewegt, die im angehobenen Zustand des Hilfsventils von diesem in nicht besonders dargestellter Weise verschlossen werden kann.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Schlauchfilter mit Gegenluftspülung. bei dem die Eintrittsöffnung für die Spülluft und die Austrittsöffnung für das Reingas wechselweise mittels einer einseitig gelagerten Klappe verschließbar sind, deren Steuerstange zu einem außerhalb des Filtergehäuses angeordneten Antrieb geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe außerhalb des Bereichs der Öffnungen im Gehäuse gelagert ist und auf jeder Seite einen Ventildeckel mit in sich geschlossenem Dichtungsrand aufweist.
  2. 2. Schlauchfilter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventildeckel für den Spüllufteintritt wesentlich kleiner als derjenige für den Reingasaustritt ist.
  3. 3. Schlauchfilter nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Ventildeckel für den Reingasaustritt ein kleines Hilfsventil derart angeordnet ist, daß der Deckel des Hilfsventils zeitlich vor dem Abheben des großen Ventildeckels von dem Reingasauslaß abgehoben wird.
  4. 4. Schlauchfilter nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen mit den Ventildeckeln an einer in der Gehäusedecke heransnehmbar angeordneten Platte (26) befestigt ist, nach deren Entfernung die Klappe ganz aus dem Gehäuse herausnehmbar ist.
DEM145914D 1939-08-19 1939-08-19 Schlauchfilter mit Gegenluftspuelung Expired DE708986C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3239724A1 (de) * 1981-04-01 1983-07-28 Adl Innovation Gewebefilter zum reinigen staubhaltiger gase durch filtern an filterkassetten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3239724A1 (de) * 1981-04-01 1983-07-28 Adl Innovation Gewebefilter zum reinigen staubhaltiger gase durch filtern an filterkassetten

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