DE308573C - - Google Patents

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DE308573C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/02Aiming or laying means using an independent line of sight

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Bei Geschützen mit unabhängiger Visierlinie werden bekanntlich Schuß- und Geländewinkel/ an zwei verschiedenen Höhenrichtmaschinen gegeben, zum Zweck, bei Schußwinkeländerungen (die nachstehend immer Aufsatzwinkeländerungen genannt werden sollen), die Visierlinie auf das Ziel zu behalten, während das Geschützrohr seine dem Aufsatzwinkel entsprechende Lage (Winkel
ίο zwischen Visierlinie und Rohrseelenachse) erhält. Bei der Geländewinkeleinstellung bewegen sich Geschützrohr und Visierlinie zusammen um den gleichen Winkel. Bei Luftzielabwehrgeschützen muß bekanntlich außer Aufsatzwinkel und Geländewinkel ein Vorhaltewinkel beim Schießen gegen ein bewegliches Luftziel (Flieger) gegeben werden.
Fig. 6 zeigt die Verhältnisse, wenn der Flieger beim Abschuß I zum Treffpunkt II gelangt. Die Entfernung I bis II ist die Strecke Flugzeuggeschwindigkeit mal Geschoßflugzeit.
Das Geschützrohr muß daher den- Gesamtwinkel C1 -f" α 2 + K3 haben, während die Visierlinie gegenüber der Horizontalen den Winkel K1 hat.
Der Erfindung zufolge soll nun der Vorhaltewinkel dem Geschützrohr erteilt werden, ohne die Visierlinie vom Ziel zu entfernen,
d. h. die Visierlinie soll auch unabhängig sein, wenn der -Vorhaltewinkel eingestellt wird, also nicht allein bei der Einstellung des Aufsatzwinkels.
Demzufolge besitzt das Geschütz drei Höhenricihtmaschineni, eine für die Geländewinkel-, eine für die Aufsatzwinkel- und eine für die Vorhaltewinkeleinstellung.
Die Erfindung ist beispielsweise dargestellt in den Fig. 1 und 2 in einer Ausführungsform und in den Fig. 3 bis 5 in einer anderen.
Bei Betätigen der Geländewinkelrichtmaschine A nach Fig. 1 und 2 werden Rohr und Visierlinie zusammen bewegt, bei der Handhabung der Aufsatzwinkelrichtmaschine B wird das Rohr allein bewegt, desgleichen auch beim Bewegen der Vorhaltewinkelrichtmaschine C. ' Nach dem Ausführungsbeispiel ist ■ die Vorhaltewinkelrichtmaschine C über der Aufsatzwinkelrichtmaschine B angeordnet. Es kann aber auch umgekehrt sein.
Das Geschütz mit unabhängiger Visierlinie mit den beiden Höhenrichtmaschinen A und B ist bekannt. Von Richtmaschine A wird der Zahnbogen Ct1 und von Richtmaschine B, die im Zahnbogen Q1 gelagert ist, wird der Zahnbogen ^1 bewegt.
Es ist also nach dem Ausführungsbeispiel zwischen Aufsatzwinkelrichtmaschine B und der Geschützwiege D die Vorhaltewinkelrichtmaschine C zwischengeschaltet. Zu diesem Zwecke bildet der Zahnbogen bx noch das Lager für die Richtmaschine C, die ein Schneckenritzeltrieb ist. Das Ritzel C1 greift in den Zahnbogen C8 ein. Beim Drehen dieser Richtmaschine wird also der Zahnbogen C3 verschwenkt. Dieser Zahnbogen sitzt, fest an der Geschützwiege D, die also mit Rohr
die entsprechende Erhöhung erhält. Die Größe des Vorhaltewinkels wird an der Teilungsscheibe C2 eingestellt.
Um nun den dritten Zahnbogen cs zu vermeiden, kann man unter Fortlassung der Richtmaschine C die Richtmaschine B mit dem bekannten Planetengetriebe versehen, welches zwei Antriebsräder erhält. Das eine Antriebsrad dient dann zur Einstellung des
ίο Aufsatzwinkels, das andere zur Einstellung des Vorhaltewinkels. Für beide Mechanismen wird dann je eine Teilungsscheibe vorgesehen.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel unter Anwendung des .Planetengetriebes. Es ist nur ein doppelseitiger Zahnbogen E vorhanden, dessen unterer Teil für die Geländewinkelbewegung und dessen oberer Teil für die Aufsatzwinkel- und Schußwinkelbewegung des Geschützes bestimmt ist. F ist die Geländewinkelhöhenrichtmaschine, die durch das Handrad ft betätigt wird.
Das in den Zahnbogen E eingreifende Ritzel G des Planetengetriebes, welches an der Geschützwiege befestigt ist, erhält nun einmal die Bewegung für den Vorhaltewinkel, das andere Mal die für den Aufsatzwinkel von Verschiedenen Schneckenantrieben / und // aus. Trieb / erteilt den Vorhaltewinkel, der an der Trommel it eingestellt werden kann. Die Schnecke/greift in das Schneckenrad·^, welches mit dem Ritzel i3 fest verbunden ist. Das Ritzel is greift in die Planetenräder K1 die in dem Bund gt der Ritzelwelle G gelagert sind. Die Planetenräder K greifen außen in die Innenverzahnung A1 des Schneckenkranzes A2, der durch den Schneckentrieb H gedreht werden kann. Die Plarietenräder K und somit das Ritzel G erhalten die Bewegung einmal durch den Schneckentrieb / vom Ritzel i3 aus, das andere Mal vom Schneckentrieb H von dem Innenzahnkranz A1 aus. Auf dem Schneckenkranz A2 sitzt die Teilungstrommel A3 für den Schußwinkel oder Aufsatzwinkel.
Der Vorhaltewinkelschneckentrieb / erhält seinen Antrieb durch das Handrad i4. Der Aufsatzwinkelschneckentrieb H erhält seinen Antrieb durch das Handrad It4. Die Handräderanordnung A4, i4 ist nur in Fig. 3 der deutlichen Darstellung wegen nach oben über die Rohrmitte geklappt gezeichnet, während in Fig. 4 die Lage der Räder um denselben Betrag nach unten gezeichnet wurde.
Der Erfindungsgegenstand kann auch an einem Geschütz mit seitlich unabhängiger Visierlinie vorgesehen werden. Dann ist die Visierlinie unabhängig beim Erteilen des Aufsatzwinkels, des Vorhaltewinkels' und des Seitenwinkels (Geschützseitenrichtung).
Durch diese Erfindung wird eine wesentliche Feuerschnelligkeit erreicht, weil das Ziel, bei Korrekturen nicht aus der Visierlinie gebracht wird.

Claims (3)

P a tent-Ansprüche:
1. Richtvorrichtung für Geschütze mit unabhängiger Visierlinie, insbesondere für Flugzeugabwehrgeschütze, dadurch gekennzeichnet, daß drei Höhenrichtmaschinen vorhanden sind, von denen die eine zur Einstellung des Geländewinkels und bei stehenbleibender Avisier! inie die zweite zur Einstellung des Schußwinkels und die dritte zur Einstellung des Vorhaltewinkels für bewegliche Ziele dient.
2. Richtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Aufsatzwinkelrichtmaschine auch die Vorhaltewinkelrichtmaschine von der Bewegung der Geländewinkel richtmaschine abhängig ist.
3. Richtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Aufsatzwinkel- und Vorhaltewinkelrichtmaschine durch ein Planetengetriebe verstellt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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