DE30812C - Maschine zum Bügeln, Pressen und Mangeln - Google Patents

Maschine zum Bügeln, Pressen und Mangeln

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Publication number
DE30812C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
ironing
pressing
sliding block
lever
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30812D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. A. zschiesche in Cottbus
Publication of DE30812C publication Critical patent/DE30812C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F69/00Ironing machines not otherwise provided for
    • D06F69/04Ironing machines not otherwise provided for with relatively-sliding flat surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
FRIEDRICH ADOLPH ZSCHIESCHE in COTTBUS. Maschine zum Bügeln, Pressen und Mangeln.
Zusatz - Patent zu No. 28168 vom 15: Februar 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. September 1884 ab. Längste Dauer: 14. Februar 1899.
Die durch Patent No. 28168 geschützte Maschine zum Bügeln, Pressen und Mangeln modificire ich in nachfolgend beschriebener Weise. Die Modificationen sind auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der mit einem gewöhnlichen Bügeleisen versehenen Maschine, Fig. 2 einen Horizontalschnitt derselben,
Fig. 3 einen Verticalschnitt.
Die Fig. 4 bis 10 stellen die zur Ausrüstung der Maschine bestimmten, bereits im Haupt-Patent enthaltenen Zubehörstücke dar.
Fig. 11 ist ein Querschnitt,
Fig. 12 ein Längenschnitt und
Fig. 13 ein Horizontalschnitt einer etwas modificirten Maschine.
Bei der auf Blatt I dargestellten Maschine wird die runde Stange b jetzt statt an der Wand in dem an dem Bügeltisch befestigten Halsring a1 und der an den Fufsboden geschraubten Pfanne a, in letzterer mittelst Klemmschraube c, festgehalten.
Auf dem oberen Ende von b dreht sich mit dem Spurzapfen e1 und dem Halslager e der horizontale Arm d, in dessen sich fast durch die ganze Länge erstreckendem Schlitz ein mit Frictionsrollen f1 auf der Oberkante von d ruhender Gleitblock f Führung findet. . In der verticalen, mit der Büchse f2 ausgelegten Bohrung des letzteren läfst sich die Schraubenspindel g auf- und niederschieben. Dieselbe wird von einer sich um die Büchse f2 windenden starken Spiralfeder h umgeben, deren unteres Ende sich auf einen Bund der Büchse f1 stützt, während auf die Feder selbst das mit Muttergewinde versehene Handrad g1 drückt. Die im Patent No. 28168 enthaltene Vorrichtung, die Spindel g durch Pedal und Druckhebel zu senken, kommt ganz in Fortfall.
Das zweite mit Muttergewinde versehene Handrad ρ befindet sich, wie bisher, dicht unter der Büchse f2, und ist man nun durch Verstellen der Handräder gl und ρ im Stande, das am unteren Ende der Spindel g sitzende Bügeleisen s beliebig niederzudrücken oder anzuheben. Beim Nachlassen des Handrades ρ hebt die Feder h das Bügeleisen und die Spindel g. Die Büchse f1 verhindert, dafs gx und ρ zu nahe an einander geschraubt werden, wodurch die Feder h beschädigt werden würde.
Der Hebel r des Bügeleisens ist nicht mehr direct an das Ende der Spindel g angeschlossen, sondern an das untere Ende der Spindel g ist mittelst des Stiftes q das Gelenk q1 und an dieses mittelst des zu q rechtwinklig gestellten Stiftes q1 der Hebel r befestigt, auf den die mit Klemmschrauben versehenen Oesen t des Bügeleisens 5 aufgeschoben werden. Das Gewicht des an dem langen Hebelarm von d angehängten Bügeleisens s wird durch das verschiebbare Gegengewicht u ausgeglichen. Ist das Bügeleisen nach Einstellung der Handräder ρ und g1 mit gewünschtem Druck auf
den zu bearbeitenden Stoff gesenkt, so führt man es mittelst. des auf dem Ende von Hebel r sitzenden Handgriffes. Da der Gleitblock f sich in Arm d verschiebt und dieser sich um Stange b dreht, kann das Bügeleisen zu jedem Punkte des Bügeltisches geführt und durch die Scharnierstifte q und q2 in der Längs- wie Querrichtung in schaukelnde Bewegung versetzt oder geneigt werden.
Will man das erwärmte Bügeleisen an der Spindel g befestigen, so stützt man eine am Ende von Hebel r eingeschnittene Kerbe auf eine der an dem Ständer m mit Säule k befestigten Quersprossen /, hebt den Handgriff von r und schiebt den Stift q2 ein. Wenn man, um das Bügeleisen zu erwärmen, letzteren herausnimmt, schiebt man das Ende des Hakens ν in das Loch von r und trägt das Bügeleisen dann mittelst des Hakens ν zum Feuer.
Die in den Fig. 11 bis 13 dargestellte Maschine weicht nur darin von der beschriebenen ab, dafs die Rollen f1 des Gleitblockes f sich auf zwei Schienen ds bewegen, die an den Enden durch Querstücke und je ein Rad x1 zu einem Wagen vervollständigt sind. Jedes Rad x1 rollt nun zwischen zwei horizontalen Schienen ^2, die mittelst eines Gestelles entweder an die Zimmerdecke angehängt oder, wie in der Zeichnung, an dem Arbeitstisch befestigt sind.
Der Gleitblock f kann auch, wie dies in dem Verticalschnitt in Fig. 14 und der Seitenansicht in Fig. 15 auf Blatt II dargestellt ist, aufser den Rollen f\ mit denen er auf dem Arm d bezw. den Schienen da läuft, ebensolche Rollen fl haben, die sich von unten gegen den Arm d bezw. die Schienen d3 stellen und bei starker Anpressung das Fortgleiten des Blockes f erleichtern.
Weiterhin wird zweckmäfsigerweise auf dem Bügeltisch, wie dies in der Seitenansicht, Fig. 16, und dem Horizontalschnitt, Fig. 17, dargestellt ist, ein besonderes Bügelbrett A angebracht, das auf den Säulen B ruht.
Letztere führen sich in dem Bügeltisch und sind unten durch den Rahmen C vereinigt, der mit dem Ende des in den Lagern E ruhenden Pedals D verbunden ist. Durch einen Druck des Fufses auf das Pedal D kann man also das Brett A anheben und einen leichten Andruck des auf A liegenden Stoffes gegen das Bügeleisen hervorbringen, ohne zu diesem Zweck erst mit der Hand eine Verstellung der Spindel g vornehmen zu müssen.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: An der durch Patent No. 28168 geschützten Maschine zum Bügeln, Pressen und Mangeln:
1. Die am Fufsboden und Arbeitstisch befestigte Stange b, auf der sich der mit Gegengewicht u versehene Arm d mit Spurzapfen e1 und Halslager e dreht, als Ersatz der an der Wand befestigten, den Arm drehbar tragenden Stange des Haupt-Patents.
2. Die Anordnung der Frictionsrollen f1 für den Gleitblock f in Verbindung mit der im Gleitblock verschiebbaren Büchse _/2, die zwischen Spindel g und Feder h liegt und die Tritthebelbewegung ersetzt.
3. Die Verbindung der Spindel g mit Hebel r durch Gelenk q1 und die rechtwinklig zu einander stehenden Scharnierstifte q und ^2 statt der um. den Stift q drehbaren Befestigung des Hebels r in der Spindelgabel.
4. Die Lagerung der Rollen f1 des Gleitblockes f auf zwei die Seitenwände eines Wagens bildenden Schienen d3 und die Schienenpaare ^2, zwischen denen die zwei Räder x1 dieses Wagens laufen.
5. Das Bügelbrett A, dessen Säulen B im Bügeltisch geführt werden und das durch einen Druck des Fufses auf das Pedal D ein wenig angehoben werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT30812D Maschine zum Bügeln, Pressen und Mangeln Expired - Lifetime DE30812C (de)

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