DE307755C - - Google Patents

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DE307755C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

Bisher war es nur möglich, einen genügend gasdichten Ballonstoff unter Verwendung von tierischer Haut herzustellen, die nach dem Hauptpatent mit einem besonders elastisehen Imprägnierungsmittel mit dem Gewebe verbunden wurde. Es hat sich nun herausgestellt, daß man einen Ballonstoff herstellen kann ohne Verwendung von tierischer ,Haut, ausschließlich aus dem Imprägnierungsmittel und Gewebe, das infolge seiner ,gasdichten Beschaffenheit und Elastizität alle Schichten der Haut ersetzt. Dadurch tritt eine große Ersparnis der teueren und kostbaren Haut ein.
Das Imprägnierungsmittel besteht aus einer Mischung von leimgebender Substanz, wie Knochenleim (Hausenblase, Kasein, Gelatine usw.), mit elastisch machenden Substanzen, wie wasserunlöslichen ölen, wasserlöslichen Ölen, wasserunlöslichen Fettsäuren, Glyzerin.
Es kann z. B- folgende Lösung benutzt werden :
Auf 100 Teile Wasser kommen 10 Prozent
Gelatine, 10 Prozent Turkonöl (Ersatz für Türkischrotöl), 5 Prozent Glyzerin. Als Zusatz für große Wasserbeständigkeit könnten außer-
25, dem noch a/4 Prozent Kaliumbichromat oder
x/4 Prozent Formaldehyd verwendet werden.
Die Herstellung kann in der Weise geschehen, daß das Imprägnierungsmittel in dünnen Schichten mittels der Streichmaschine auf das seitlich gespannte Gewebe aufgestrichen wird, und zwar so, daß die Maschine zunächst eine ganz feine Einstellung erhält, die Anstriche also ganz dünn werden, während die dritte und vierte und darauffolgenden Schichten in stärkerer Lage aufgebracht werden. Ebenso kann der Stoff, anstatt gestrichen, durch eine Imprägnierungsmaschine gezogen werden, wobei nach der Imprägnierung mit der Imprägnierungsmasse der Stoff ein Walzenpaar passiert, welches das überschüssige Imprägnierungsmittel vom Gewebe abpreßt; dabei werden gleichfalls die erstejh Imprägnierungen schwächer, die späteren stärker gewählt.

Claims (2)

  1. - Patent-Ansprüche: '
    i. Ballonstoff, bestehend aus dem Imprägnierungsmittel des Hauplpatentes und Gewebe. .
  2. 2 Verfahren zur Herstellung des Ballonstoffes nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß das Imprägnierungsmittel in dünnen, vorteilhaft allmählich stärker werdenden Schichten mit -dem Gewebe vereinigt wird.
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