DE307654C - - Google Patents

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DE307654C
DE307654C DENDAT307654D DE307654DA DE307654C DE 307654 C DE307654 C DE 307654C DE NDAT307654 D DENDAT307654 D DE NDAT307654D DE 307654D A DE307654D A DE 307654DA DE 307654 C DE307654 C DE 307654C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L15/00Chemical aspects of, or use of materials for, bandages, dressings or absorbent pads

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur . Herstellung von als Ersatz für Verbandstoffe, Guttaperchas, Kautschuk, Le,der, Zellulose, Leinen usw., insbesondere bei der Herstellung von Betteinlagen, Umschlagverbänden, Schläuchen, Kanülen, Eisbeuteln, Handschuhen, Fingerlingen, Gasmasken, Membranen, Verschlußkapseln, Luftschläuchen für die Radbereifung, für die \'erklebung und Verkittung
ίο von Luftschiffhüllen usw. geeigneten dünnen, wasser- und gasdichten, widerstandsfähigen ·■ Häutchen. Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß Därme oder .sonstige tierische Häute, wie Schlünde, Blasen, Pansen, Zwerchfelle, Bauchfelle usw. mittels Druck, insbesondere mittels .Preßluft, zum Zwecke der Verdünnung auseinandergetrieber)- werden. , Vor dem bekannten Schleimen der Därme, bei welchen diese an scharfen Kanten abgerieben werden, bietet das neue Verfahren den Vorteil, daß die Därme gasdicht bleiben, und daß es möglich wird, ohne mit scharfen 'Werkzeugen zu arbeiten, die Einzelschichte der Därme voneinander abzuziehen. Durch letztere Maßnahme kann die Verdünnung ohne Minderung der Gasdichtigkeit so weit getrieben werden, daß die erzielten Häutchen sogar als Ersatz für • Zeppelinhäutchen o. dgl. verwendbar werden.
Das Verfahren wird in folgender Weise ausgeführt.
Der mechanisch gut gereinigte Darm wird zweckmäßig zunächst mit- einer Fett ablösenden . ,Flüssigkeit behandelt. Hierzu sind alle bekannten Lösungsmittel für Fett geeignet, wie
Äther, Petroläther, Benzol, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Azeton, Schwefelkohlenstoff, Essigäther u. a. m., aber auch Mittel, welche das Fett in Seifen überführen, . wie schwache alkalische Lösungen. Die so vorbereiteten Därme werden mittels Preßluft *4° oder eigens zu diesem Zweck konstruierten Spannvorrichtungen auseinandergetrieben. Die Behandlung mit Preßluft kann einfach in der Weise geschehen, daß das Ende des. Darmes, der am anderen Ende geschlossen ist, an die Mündung einer Preßluftanlage angeschlossen und auf diese Weise die Druckluft in das Innere des Darmes geleitet wird. Je nach ihrer Dicke werden die Därme mehr oder weniger dem Druck der Preßluft ausgesetzt. Eine mechanische Spannvorrichtung zum Auseinandertreiben der Därme -kann z. B., wie dies die Zeichnung andeutet, aus zwei Brettern α, α bestehen, die halbmondförmigen Querschnitt haben und, nachdem sie in den Darm eingeführt sind, durch Schrauben b,b auseinanderbewegt werden. Der Darm liegt zwischen den beiden Schrauben.
Die verdünnten Därme können einer weiteren Behandlung mit Formaldehyd, oder einer kalten oder heißen Räucherung unterworfen werden, wodurch ihre Widerstandsfähigkeit erhöht wird. Auch können ihre Festigkeit erhöht und ihr Äußeres gefälliger -gestaltet werden, indem man sie mit einem Überzug eines Fettstoffes von Wachs, Lack, Celluloid oder einem anderen Cellulosematerial, Papier oder Papierbrei oder Textilfaserstoff irgendwelcher Art versieht.
Um etwa vorhandene Knötchen zu beseitigen,
können die gepreßten Därme in bekannter Weise abgeschliffen werden; auch kann man sie vor oder nach der Einwirkung des Formaldehyds einer Behandlung mit den in der Lederindustrie gebrauchten gerbenden Stoffen, Lohrinde, Gerbstoffextrakt, Alaun, Zinksalzen, Kupfersalzen u. s. w. unterwerfen.

Claims (4)

  1. . Patent-Ansprüche;
    ίο τ. Verfahren zur Herstellung von als
    Ersatz . für Verbandstoffe, Guttapercha, Kautschuk, Leder, Zellulose, Leinen usw., insbesondere bei der Herstellung von Betteinlagen, Umschlagverbänden, Schläuchen, Kanülen, Eisbeuteln, Handschuhen, Fingerlingen, Gasmasken, Membranen, Verschluß-• kapseln, Luftschläuchen für die Radbereifung, für die Verklebung und Verkittung von Luftschiffhüllen u. dgl. geeigneten dünnen, wasser- und gasdichten, widerstandsfähigen Häutchen, dadurch gekennzeichnet, daß Därme oder sonstige tierische ■ Häute mittels Druck, insbesondere mittels Preßluft, zum Zweck der Verdünnung auseinandergetrieben werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Därme vor dem Auseinandertreiben entfettet
    -werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, "dadurch gekennzeichnet, daß die . durch das Auseinandertreiben erzielten Häutchen mit. Formaldehyd behandelt oder geräuchert werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Häutchen mit einem schützenden Überzuge versehen werden. x
    Hierzu ΐ Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5480443A (en) * 1992-01-31 1996-01-02 Elias; Sarmed G. Artifical implant component and method for securing same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5480443A (en) * 1992-01-31 1996-01-02 Elias; Sarmed G. Artifical implant component and method for securing same

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