DE307484C - - Google Patents

Info

Publication number
DE307484C
DE307484C DENDAT307484D DE307484DA DE307484C DE 307484 C DE307484 C DE 307484C DE NDAT307484 D DENDAT307484 D DE NDAT307484D DE 307484D A DE307484D A DE 307484DA DE 307484 C DE307484 C DE 307484C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal
jacket
metal jacket
expansion
iron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT307484D
Other languages
English (en)
Publication of DE307484C publication Critical patent/DE307484C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K5/00Gas flame welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 307484 KLASSE 49/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Februar 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Anbringung fest anhaftender geschlossener Metallmantel auf Rundkörpern (Walzen, Zylindern, Röhren o. dgl.) von Eisen oder Stahl durch Aufschweißen oder Auflöten (Hartlöten). Der Erfindung gemäß ist zu beachten, daß der/zum Zwecke des Schweißens oder Hartlötens erhitzte Metallmantel sich nach der Abkühlung nicht wieder auf den
ίο ursprünglichen Durchmesser zusammenzieht, und daß die Dehnung des Metallmantels größer als die des Eisenkernes ist. Das hat zur Folge, daß beim Aufschweißen der innige Zusammenhang des Metallmantels mit dem Eisenkern nicht erreicht und beim Auflöten die gänzliche Ausfüllung des Zwischenraumes zwischen Mantel und Kern durch flüssiges Lot verhindert wird.
Um diesen Ubelstand zu beseitigen und
ao somit einen zuverlässig fest anhaftenden Metallmantel zu erzielen, wird der Erfindung, gemäß die beim Erhitzen sonst eintretende Aufweitung des Metallmantels durch einen den Ausdehnungsdruck überwiegenden konzentrisehen Widerstand oder Gegendruck verhindert. Dieser Widerstand kann z. B. durch einen den Metallmantel außen passend umschließenden Hilfsmantel erzeugt werden, dessen Material einen geringeren Dehnungskoeffizienten wie das Material des aufzuschweißenden oder aufzulötenden Mantels besitzt.
Eine Ausführungsform des Verfahrens sei nachstehend beschrieben. -
Nachdem der mit einem Metallmantel versehene runde Eisenkern (Walze, Zylinder, Röhre o. dgl.) von Oxyd und Unreiriigkeiten befreit worden ist, wird er, falls er aufgelötet werden soll, mit dem Lötmittel bestrichen und mit dem erforderlichen Lötmetall in der Weise versehen, daß dieses in Blechform um den Eisenkern aufgewickelt oder auf diesen durch ein Spritzverfahren aufgebracht wird. Der geschlossene Metallmantel wird; alsdann über den eisernen Kern geschoben und mittels Hindurchpressens durch eine passende Ziehmatrize so fest gegen den Eisenkern angepreßt, daß die zwischen diesem und1 dem Mantel eingeschlossene Luft weggetrieben wird und die nachfolgende Lötung —oder Schweißung, die natürlich ohne die geschilderte Einfügung des Lotes geschieht — vollständig Runter Luftverschluß vor sich geht. Um den Metallmantel wird nun unter großer Spannung eine eng geschlossene zylindrische Spirale aus rechteckigem Eisendraht .aufgewickelt, deren Enden gegen Nachgeben, gesichert werden. Der so eingeschlossene Rundkörper wird dann.in einem geeigneten Ofen auf die Schweiß temperatur oder auf die Schmelztemperatur des Lötmetalls gebracht, dann dem Ofen wieder entnommen und nach dem völligen Erkalten von der äußeren Eisenspirale befreit. Die Schweißung oder Lötung ist alsdann beendigt, wobei volle Gewähr dafür besteht, daß der Metallmantel fest auf dem Eisenkern aufsitzt und fest, damit verbunden ist.
Statt »der Spirale könnte z. B. auch ein an dem Metallmantel außen eng anliegender Hilfsmantel., aus Eisen oder eine Reihe von Eisenringen oder auch ein weiteres Eisenrohr mit dazwischenliegender unelastischer Füllmasse aufgelegt werden. In allen Fällen muß der beim Schweißen oder Löten um den Metall-, mantel gelegte Hilfsmantel so stark sein, daß er den Dehnungsdruck des erwärmten aufzuschweißenden oder aufzulötenden Metallmantels überwindet und so dessen Aufweitung verhindert. Außerdem muß der Dehnungskoeffizient geringer als der des Metallmantels sein.
ig Dieses Verfahren erweist sich übrigens auch besser als die Anbringung des Metallmantels auf elektrolytischem Wege. Bei letzterem ist der Zusammenhang zwischen dem Eisenkörper und dem Metallmantel bei sorgfältiger Aus-.
führung der Arbeit wohl recht innig. Aber in Fällen, wo solche Metallmäntel entweder einem großen spezifischen Druck oder stärken Temperaturveränderungen ausgesetzt sind, wie dies z. B. bei Druckwalzen und Siederöhren der Fall ist, lösen sich häufig diese Metallüberzüge von den darunter liegenden Eisenoder Stahlkörpern wieder los, was bei dem vorliegenden Verfahren ausgeschlossen ist.
Zum Schluß sei noch erwähnt, daß sich dieses Verfahren nicht nur für Rotationskörper, sondern für alle Rundkörper, z. B. Körper mit elliptischem Querschnitt, sowie auch für ungefähre Rundkörper, also z. B. Körper mit· polygonalem Querschnitt, eignet.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Anbringung von fest anhaftenden Metallüberzügen auf eisernen und stählernen Rundkörpern oder ähnlichen Kernkörpern durch Aufschweißen oder Auflöten des geschlossenen Metallmantels, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Erwärmung sonst eintretende Aufweitung des Metallmantel^ durch einen konzentrisch auf den Metallmantel ausgeübten, den Dehnungsdruck des Mantels überwiegenden Gegendruck verhindert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurchx gekennzeichnet, daß der Gegendruck durch einen den Metallmantel unmittelbar oder unter Zwischenschaltung einer unelastischen Füllmasse umfassenden Hilfsmantel gebildet wird, der einen geringeren Dehnungskoeffizienten als der aufzuschweißende oder aufzulötende Metallmantel besitzt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkern- mit dem aufgebrachten Metallmantel nach geeigneter Vorbereitung durch eine eng geschlossene Spirale aus rechteckigem Draht, dessen Enden gegen Bewegung gesichert sind, eng umschlossen, so der Erhitzung ausgesetzt und nach völligem Erkalten von der Spirale befreit wird.
DENDAT307484D Active DE307484C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE307484C true DE307484C (de)

Family

ID=560818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT307484D Active DE307484C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE307484C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3624403C2 (de) Dickwandiges zusammengesetztes Stahlrohr und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1639148A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer thermoelektrisch heissen Verbindung
DE307484C (de)
DE1627718A1 (de) Verfahren zum UEberziehen einer Metalloberflaeche
DE2147735C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Gegenständen oder Halbzeug aus Verbundwerkstoffen mit metallischer Matrix und mit Verstärkungseinlageningen
DE4029185C2 (de) Glühkerze
AT75047B (de) Verfahren zur Anbringung fest anhaftender, geschlossener Metallmäntel auf Rundkörpern von Eisen oder Stahl.
DE3428954A1 (de) Huellrohr aus einer zirkoniumlegierung insbesondere fuer einen kernreaktorbrennstab und verfahren zum herstellen dieses huellrohres
DE2306840C3 (de) Brenner für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige Fette
DE1952148A1 (de) Supraleiter
DE551532C (de) Elektrische Gluehkathodenentladungsroehre
CH245503A (de) Verfahren zum Verbinden von elektrischen Leitungsdrähten mittels Schweissung.
DE3030598C2 (de) Verfahren zur Herstellung von gegen Spannungsrißkorrosion beständigen Rohren
DE141159C (de)
DE3523025A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum biegen von langgestreckten metallischen werkstuecken
DE965432C (de) Gewendelter Heizer mit fuer den Anschluss versehenen UEberwendeln zur Elektrodenbeheizung in elektrischen Entladungsgefaessen
DE918997C (de) Blockkondensator mit aus keramischem Werkstoff bestehenden, mit beiderseits aufgebrannten metallischen Belegungen versehenen Kondensatorplatten
DE1065100B (de) Verfahren zum Aufbringen einer Stahl-oder Eisenplattierung auf die Huelsen von Kernreaktorbrennstoffelementen
DE69305666T2 (de) Verfahren zum Verbinden einer Hülse mit einem Rohr und Rohr derart versehen mit einer Hülse
DE932622C (de) Heizwendelanschluss, insbesondere fuer elektrisch beheizte Rohrheizkoerper
DE246300C (de)
DE202061C (de)
DE1452414B1 (de) Verfahren zum herstellen von verbundrohren
DE628379C (de) Federnde, als Stromzufuehrung dienende Halterung fuer Gluehkathodenfaeden o. dgl. von Entladungsroehren
DE3236987C2 (de) Austauschkörper für Regeneratoren bestehend aus einem Metalldrahtgestrick