DE2306840C3 - Brenner für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige Fette - Google Patents
Brenner für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige FetteInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C99/00—Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/02—Combustion apparatus using liquid fuel
- F23C2700/026—Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means
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Description
Die Erfindung betrifft einen Brenner für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige Fette mit
einem elektrisch beheizten, wendeiförmigen Verdampfungsrohr,
dem dor Drennstoff mit geringem Oberdruck zugeführt wird und an dessen Ende eine Austrittsdüse
für den verdampften Brennstoff angeordnet ist.
Aus der Zeitschrift »Öl + G*s«, Heft 4, 1965, Seiten
34—44 war ein Brenner der voranstehend beschriebenen Art in Form einer Versuchsausführung bekannt.
Trotz einer ständigen Beschickung des Verdampferrohres entweder mit natürlichem Luftzug oder mit
Druckluft nach dem Abstellen des Brennstoffdurchflusses verstopfte das Verdampferrohr durch starke
Ablagerungen, so daß die bekannte Versuchsausführung für die Praxis ungeeignet war.
Ausgehend von dieser bekannten Versuchsanlage liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
Brenner der eingangs beschriebenen Art für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige Fette zu
schaffen, mit welchem die Brennstoffe unter normalen Betriebsbedingungen rückstandslos verdampft und
vollständig verbrannt werden können, ohne daß eine aufwendige Konstruktion erforderlich ist.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Verdampfungsrohr
als Heizwiderstand ausgebildet ist und bei einem lichten Durchmesser in der Größenordnung
von 2 mm eine der für die Verdampfung erforderlichen Verweilzeit entsprechend große Länge aufweist.
Durch die im Verhältnis zum lichten Durchmesser große Länge des als Heizwiderstand ausgebildeten
Verdampfungsrohres, die gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in der Größenordnung von 5 m liegt,
wird eine vollständige Verdampfung des Brennstoffes garantiert und eine Verkokung des Brennstoffes
vermieden. Die geringe lichte Weite und die hierdurch sich ergebende hohe Strömungsgeschwindigkeit des
Brennstoffes im Verdampfungsrohr verhindern zuverlässig jegliche Ablagerungen von Verunreinigungen des
Brennstoffes im Verdampfungsrohr. Im Schweröl unvermeidbare Rückstände werden aufgrund der
erfindungsgemäßen Verhältnisse durch die im Verdampfungsrohr stattfindende Verdampfung aus diesem
herausgetrieben. Aufgrund dieses Sachverhaltes ist es ohne Schwierigkeiten auch möglich, neben leicht- und
schwerflüssigem Heizöl fließfähige Fette rückstandfrei zu verbrennen. Die infolge der großen Länge des
Verdampfungsrohres zur Verfügung stehende Zeit ergibt eine derart vollständige Verdampfung, daß für die
eingentliche Verbrennung ein Bunsenbrennr als- Austrittsdüse genügt, so daß auch für dieses Bauteil des
erfindungsgemäßen Brenners kein großer konstruktiver Aufwand getrieben werden muß.
Aus der GB-PS 93 97 718 war zwar ein Brenner für Heizöle bekannt, bei dem der Brennstoff unter hohem
Druck in einem ersten elektrisch beheizten Rohrabschnitt erwärmt anschließend durch Druckabsenkung
verdampft und schließlich in einem zweiten elektrisch beheizten Rohrabschnitt getrocknet wird, bevor er
einer Austrittsdüse zugeführt wird. Die Verdampfung erfolgt bei diesem bekannten Brenner jedoch im
Gegensatz zur Erfindung durch Druckabsenkung. Allerdings ist der bekannten Konstruktion die Ausbildung
eines Rohrabschnittes als Heizwiderstand mit regelbarer elektrischer Beheizung zu entnehmen.
Bei einer erfindungsgemäßen Weiterentwicklung ist die Austrittsdüse von einem rohrförmigen Gehäuse
umgeben, an dem one von der Flamme beheizte Rohrwendel angeordnet ist die dem als elektrischen
Heizwiderstand ausgebildeten Verdampfungsrohr in Strömungsrichtung des Brennstoffes vorgeschaltet ist.
Hierdurch wird die Wärme der Flamme zum Zwecke der Temperaturerhöhung des dem Verdampfungsrohr
zugeführten Brennstoffes bzw. für eine teilweise Verdampfung desselben ausgenutzt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Brenners dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel
mit ausschließlich elektrischer Beheizung und
Fig.2 einen Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel
mit einer zusätzlichen Beheizung durch die Flamme.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Brenners nach Fig. 1 wird der Brennstoff mit einem Druck von 3 bis
4 bar aus einem Brennstoffzufuhrrohr einem Verdampfungsrohr 1 zugeführt, das eine lichte Weise von 2 mm
und eine Länge von 5 m aufweist und die Form einer Wendel besitzt. Das Verdampfungsrohr 1 mündet in
einer Austrittsdüse 2, die eine lichte Weite von 1 mm aufweist und innerhalb eines rohrförmigen Gehäuses 3
in der Art eines Bunsenbrenners liegt. Der wendeiförmige Teil des Verdampfungsrohres 1 ist in ein Traggerüst 4
aus Isoliermaterial eingesetzt.
Die beiden Enden des wendeiförmigen Verdampfungsrohres I sind über elektrische Leitungen mit einem
Stromkreis verbunden, so daß das Verdampfungsrohr 1 als Heizwiderstand des elektrischen Stromkreises dient.
Um eine elektrische Trennung des Verdampfungsrohres 1 von der Brennstoffzuleitung zu erreichen, befindet sich
/.wischen diesen beiden ein Verbindungsrohr 5 aus Isoliermaterial. Zur Erzielung der erforderlichen elektrischen
Absicherung sind sowohl die Brennstoffzuleitung als auch das die Austrittsdüse 2 umgebende Gehäuse 3
geerdet.
Der Brennstoff wird dem Verdampfungsrohr 1, das beispielsweise aus C'hrom-Nickel-Stahl besteht, mit
einem Druck zugeführt der der jeweils benötigten
Flamme angepaßt wird. Die Temperatur des als elektrischer Heizwiderstand ausgebildeten Verdampfungsrohres
1 wird 15-20 Sekunden nach Einschalten des elektrischen Stromkreises erreicht Die Temperatur
des Verdampfungsrohrs 1 entspricht dann der Verdampfungstemperatur des jeweiligen Brennstoffes. Der
Heizstrom kann durch einen Transformator dem Widerstand des Verdampfungsrohres 1 angepaßt
werden. Bei geeignetem Material des Verdampfungsrohres 1 kann er direkt dem Netz entnommen werden.
Die Regelung der Stromstärke erfolgt auf einfache Weise durch Thyristoren. Der erforderliche Druck für
den Brennstoff kann entweder durch eine Brennstoffpumpe, durch natürliches Gefälle, Luftdruck oder
Wasserdruck erzeugt werden.
Während bei der Ausführungsfoim nach F i g. 1 die
gesamte zur Verdampfung des Brennstoffes erforderli-
ehe Wärmemenge durch elektrische Energie erzeugt wird, erfolgt beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 eine
Aufteilung der Beheizung. Zu diesem Zweck ist die Brennstoffzuleitung 6 in Form einer Rohrwendel 7 um
das die Austrittsdüse (2) umgebende rohrförmige
Gehäuse 3 gewickelt. Der über das Verbindungsrohr 5 in das Verdampfungsrohr 1 eintretende Brennstoff ist
auf diese Weise bereits durch die Flamme vorgewärmt, so daß in der als elektrischer Heizwiderstand ausgebildeten
Wendel des Verdampfungsrohres 1 nur noch ein Teil der insgesamt zur Verdampfung erforderlichen
Wärmemenge zugeführt werden muß. Wie aus Fig.2 deutlich ersichtlich, ist die von der Flamme beheizte
Rohrwendel 7 in Durchflußrichtung des Brennstoffes vor dem elektrisch beheizten Verdampfungsrohr 1
angeordnet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Brenner für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige Fette mit einem elektrisch
beheizten, wendeiförmigen Verdampfungsrohr, dem der Brennstoff mit geringem Überdruck zugeführt
wird und an dessen Ende eine Austrittsdüse für den verdampften Brennstoff angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verdampfungsrohr (1) als Heizwiderstand ausgebildet ist und bei einem
lichten Durchmesser in der Größenordnung von 2 mm eine der für die Verdampfung erforderlichen
Verweilzeit entsprechend große Länge aufweist
2. Brenner nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Verdampfungsrohres (1)
in der Größenordnung von 5 m liegt.
3. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsdüse (2) von einem
rohrförmigen Gehäuse (3) umgeben ist, an dem eine von der Flamjie beheizte Rohrwendel (7) angeordnet
ist, die dem als elektrischen Heizwiderstand
ausgebildeten Verdampfungsrohr (1) in Strömungsrichtung des Brennstoffes vorgeschaltet ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732306840 DE2306840C3 (de) | 1973-02-12 | 1973-02-12 | Brenner für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige Fette |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732306840 DE2306840C3 (de) | 1973-02-12 | 1973-02-12 | Brenner für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige Fette |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2306840A1 DE2306840A1 (de) | 1974-08-29 |
| DE2306840B2 DE2306840B2 (de) | 1979-07-19 |
| DE2306840C3 true DE2306840C3 (de) | 1980-04-24 |
Family
ID=5871655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732306840 Expired DE2306840C3 (de) | 1973-02-12 | 1973-02-12 | Brenner für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige Fette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2306840C3 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2832115C2 (de) * | 1978-07-21 | 1985-05-09 | Rheinische Braunkohlenwerke AG, 5000 Köln | Zündvorrichtung für ein in einem Brennraum zu verbrennendes Gasgemisch |
| US4472134A (en) * | 1980-02-15 | 1984-09-18 | Electro Vapor Energy Corp. | Vaporizing fuel oil burner |
| DE3727146C1 (de) * | 1987-08-14 | 1988-09-22 | Rheinische Braunkohlenw Ag | Verfahren zum Anfahren eines Vergasers |
| DE9417303U1 (de) * | 1994-10-28 | 1994-12-15 | Pfister, Ralph, Adlikon | Gasturbine, insbesondere für Modellflugzeuge |
| DE19533335A1 (de) * | 1995-09-11 | 1997-03-13 | Nemmert Peter Dipl Ing Fh | Brenner zur Verfeuerung von Lipiden |
-
1973
- 1973-02-12 DE DE19732306840 patent/DE2306840C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2306840B2 (de) | 1979-07-19 |
| DE2306840A1 (de) | 1974-08-29 |
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