DE307271C - - Google Patents

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DE307271C
DE307271C DENDAT307271D DE307271DA DE307271C DE 307271 C DE307271 C DE 307271C DE NDAT307271 D DENDAT307271 D DE NDAT307271D DE 307271D A DE307271D A DE 307271DA DE 307271 C DE307271 C DE 307271C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft die Steuerung eines Förderrutschenmotors, dessen Hublänge wäh-. rend des Betriebes" einstellbar ist, und dessen Gang in an sich bekannter Weise durch ein zwangläufig gesteuertes Hilfs- und ein kraftschlüssig gesteuertes Hauptventil geregelt wird. Neu ist die Einrichtung· der Hubeinstellung vermittels des Hilfsventils. die darin besteht, daß das Hilfsventil seine Bewegung
ίο durch eine mit ihm verbundene Steilschraube erfährt, die mit einem Ende im Zylinderdeckel drehbar, aber unverschieblich gelagert ist, während das ändere Ende in dem die Steilschraubenmutter tragenden Kolbe'n Führung findet.
Der Winkelausschlag der Schraube ist proportional der Kolbenweglänge, und um in einer beliebigen Kolbenstellung das Hilfsventil zur Umsteuerung zu veranlassen, ist der zu diesem Ventilkörper gehörige Venfilspiegel verstellbar eingerichtet. Steilschraubenführungen ähnlicher Art sind an sich bekannt, bei Förderrutschenmotoren mit Haupt- und Hilfsventil haben sie aber den besonderen Vorteil, daß die Umsteuerung des Motors an den Hubenden auch bei geringster Schwungmasse mit Sicherheit erfolgt.
Die gegebene Ausführungsform für die neue Einrichtung ist die, daß ein unmittelbar" auf die Spindel aufgesetztes Hahnküken Ver-Wendung findet. Demgemäß "ist dann der als besonderes Stück ausgebildete Ventilspiegel ein durch Verdrehung verstellbarer Mantel, in ihm würde das Küken ständig die volle Winkeldrehung auszuführen haben.
Will man diesen ungünstigen Umstand vermeiden, weil Hahnküken leicht zur Festsetzung neigen, und will man gleichzeitig erreichen, daß eine Reibung der^Steuerteile nur auf wirksamem ,Wege geschieht, so^empfiehlt es sich, einen scheibenförmiger! Ruric|schieber zu verwenden,/dem eine als Ventilschieber'dienende und als eingebautes Zwischenstück verstellbare .Steuerscheibe gegenüberliegt, und der einen geschwerikten Mitnehmer- tragt, welcher gegen verstellbare Anschläge-der Steuerscheibe anschlägt. - ,,*', ^
Einen besonderen Vorteil bietet Schließlich die Aus'bildung des Schiebers" als 'doppelter Muschelschieber, weil ein solcher ata besten , dicht hält. Die geradlinige Bj^weguhg dessel- 50 · ben wird dadurch herbeigeführt daß-die Steilschraube mit einem Ritzel versehen wird, welches mit einer den Mjischelschieber führenden ,Zahnstange kämmt. Die eine'Hälfte^des Muschelsfchiebers wird dann mit., dem"„tverstell- 55' baren Ventilspiegel als Zwischenstück unter"--, legt,'während die andere, Hälfte in bekannter· Weise auf dem Schiebergehäuse ihren Spiegel findet. ' ^ ^ c ' -
In der Zeichnung ist die Erfindung · dargestellt. Es zeigt: , „> „ ,'
Fig. ι einen Längsschnitt eines zweiseitig wirkenden Förderrutschenmotors. ;mit als ' · Hahnküken ausgebildetem HilfsschieW,
Fig. 2 einen Schnitt nach ,Linie''''A-B. -der
Fig. i, . .. y*t :\ \
Fig. 3 eine andere Ausfuhr»ungsform der Steuerungsvorrichtung an einem gleichartigen> Rutschenmotor, „ ' ~ύ. . *·
Fig. 4 und 5 Schnittansichten nach Linie C-D, und . - '> ;(" -'" "
Fig. 6 und 7 Schnittansichten n'ach Linie E-F der Fig. i,'den Hilfsschieber irf verschiedenen Stellungen darstellend) ^' \, « ' f
Fig. 8 einen Längsschnitt eines einseitig wirkenden Förderrutschenmotors mit als scheibenförmiger Rundschieber ausgebildetem Hilfsschieber,
- Fig. 8a bis 8d Einzelheiten des in Fig. 8 dargestellten Rundschiebers,
Fig. 9 bis Ii Schnittansicliten der Steuerungsvorrichtung eines einseitig wirkenden Rutschenmotors, dessen Hilfsschieber aus
ίο einem mittels eines Zahngetriebes bewegten doppelten Muschelschieber besteht,
Fig. 12 und 13 Schnittansichten eines zweiseitig wirkenden Rütschenmotors mit aussetzend wirkendem, scheibenförmig ausgebil- r 15 detem Hilfsschieber,
Fig. 14 Einzelheiten.
In dem fm Zylinder 1 (Fig. 1) spielenden Kolben 2 ist eine Steilgangmutter 3 zur Führung einer Steilschraube (Drallspindel) 4 angebracht, deren Tnnenend© in e'ine Längsbohrung 5 der Kolbenstange 6 hineinragt, und deren Außenende in dem Zylinderdeckel 7 drehbar, aber nicht verschieblich gelagert ist. Das äußere Ende der Drallspindel greift mittels eines Vierkants 8 in den als Hahnküken 9' ausgebildeten Hilfsschieber. ein. Das Hahn küken ist von einem Stellmäntel 10 umgeben, der mittels eines Griffes 11 von außen verstellbar ist.
In dem auf dem Zylinderdeckel 7 angeordneten Ventilgehäuse 12 ist der Hauptschieber, bestehend aus dem Muschelschieber 13 und den beiden Steuerkolben 14 und 15, untergebracht. Der Muschelschieber 13 beherrscht in bekannter Weise "die Einlaßkanäle 16 und 17 sowie den Auspuffkanal,18. Die Verbindung der Triebmittelkammer 19 mit der Druckseite des - Steuerkolbens 14 erfolgt im wesentlichen durch die Kanäle 20 und 21, und in ähnlicher Weise witd die Verbindung der Kammer τ9, mit der Druckseite des Steuerkolbens ι S durch die Kanäle 22 und 23 ver- , mittelt. Der Zutritt des Triebmittels (Druckluft) zu den Steuerkolben 14 und 15 wird durch Längsnuten 24, 25 des Hahnkükens 9 geregelt, und der Auspuff der Abluft durch gleichfalls im Hahnküken angeordnete Ausnehmungen 26, 27 ermöglicht. Die A^erbindung zwischen den Kanälen 20 bis 23 und den erwähnten Aussparungen des Kükenspiegels vermitteln die als Fortsetzungen dieser Kanäle dienenden Kanäle 28 und 29 des Stell-" mantels 10. 1
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nimmt das Hahnküken 9 die aus Fig. j, 4 bis 7 ersichtliche Stellung ein, so hat der Muschelschieber 13 unter Einwirkung des Steuerkolbens 14 den Einlaßkanal 16 freigelegt, und der Kolben 2 führt seinen Hingang aus, d. h. die belastete Rutsche wird ange-. hoben. Während des Kolbenhinganges erleidet die Drallspindel 4 durch die Steiigangmutter 3 — vom Spindelkopfende aus gesehen'—eine Rechtsdrehung (Fig. 1), weil der Kolben 2 auf Grund seiner zwangläufigen Verbindung mit der Rutsche keinerlei Drehung ausführen kann. Die Drehbewegung der Drallspindel, die hier beispielsweise bei vollem Kolbenhube einem Zentriwinkel von 90 ° entspricht, wird unverkürzt auf das Hahnküken 9 übertragen, so daß dieses während des Kolbenhinganges aus der aus Fig. 4 und 6 ersichtlichen Stellung in die in Fig. 5 und 7 angedeutete übertritt. Die Folge hiervon ist, daß der Steuerkolbeh 15 Frischluft erhält, während die bisher auf den Steuerkolben 14 einwirkende -Druckluft ■ durch die Kanäle 21, 28 und die diesen jetzt vorgelagerte Ausnehmung 26 (Fig. ,5.) des Hahnkükens entweicht/ Der Muschelschieber 13 stellt hierbei die Verbindung zwischen' dem vor dem Kolben 2 liegenden Zylinderraum und der Atmosphäre her und gestattet dem, Triebmittel gleichzeitig" Zutritt zum Einlaßkanal 17, durch den es hinter den Kolben-2 gelangt und im \rerein mit dem Rutschengewicht das Niederfallen der Rutsche veranlaßt. Je nach »der Belastung der Rutsche kann de'r Querschnitt des zur Hinterseite des Kolbens 2 führenden Kanals 17' mit Hilfe einer Stell-; schraube 30 so bemessen werden, daß die Druckluftmenge gerade genügt, den Kolben in seine Ausgangsstellung zurückzubringen.; Während des Kolbenrückganges erfährt die Spindel 4 und mit ihr das Hahnküken 9 eine Linksdrehung, so daß die Steuerkolben 14 und 15 sowie der Muschelschieber 13 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden und dadurch das Anheben der Rutsche von neuem einleiten (Fig. 1).
Soll der Kolbenweg während des Anhebens der Rutsche gekürzt werden, so wird' der Stellmantel 10 mit Hilfe des Griffes 11 dementsprechend nach rechts geschwenkt. Damit einerseits die Kanäle 20 und 21, anderseits die Kanäle 22 und 23 in Fühlung, mit den Längsnuten 24, 25 bzw. mit den Ausnehmungen 26, 27 des Hahnkükens bleiben, sind die. : Kanäle 20 und 21 je mit einem Zweigkänal 20' bzw. 23' ausgerüstet, und eine Anzahl von Kanälen 29 sind in zwei Parallelreihen angeordnet (Fig. 1, 4 bis 7). Wird beispielsweise..; der Stellmantel 10" so eingestellt, ckjß seine Kanäle 28 dem rechten Ende der·-Zweigkanäle 20', 21' gegenüberliegen, so wird der Weg,' :' den die Längsnut 25 bis zu ihrer Gegenüberstellung mit den Kanälen 23 und 22 zurück- · legen muß, entsprechend gekürzt. Da die Gegenüberstellung der Kanäle 22, 25 und 23 aber gleichbedeutend mit der Einleitung des Niederfallens der Rutsche ist, so,muß der Weg des Kolbens 2 bei seinem Hingartg kürzer ausfallen, als wenn der Stellmantel 10 seine aus
Fig. 4 bis 7 ersichtliche Stellung einnimmt. Aus dem früheren Einsetzen des Kölbenrückganges ergibt sich ^somit der verkürzte Kolbenweg·, dessen Länge durch die jeweilige Stellung der Stellmantelkanäle 28. in bezug,auf die Kanäle 20, 2.1 und deren Zweigkanäle 20', 21' be-';. stimmt wird. .V
: ·' Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform der Erfindung deckt sich nach Einrichtung ,10 und Wirkungsweise im wesentlichen mit der '„ im vorstehenden .beschriebenen. Die Unter-. schiede bestehen hauptsächlich in der Ausbildung des Hahnkukens 9, des Stellmäntelsro, ■und des Halslagers 31 der Drällspindel 4, Hahnküken und Stellmantel haben in Fig. 3 im Vergleich zu Fig. 1 eine Umkehrung erfahreni: während das in Fig. 1 als Ring aus- . , : gebildete Halslager 31 in. Fig. 3 als Klammer
32 ausgebildet und mittels eines Überwurf- . ringes 33; mit dem .Zylinderdeckel 7 vereinigt '■ 'ist.;.- ■-..-;" v; - Y.. '■■'- '■''■' ■■■■' . '.-■'.""."■' ' : .;, In dem in Fig. 8; bis 8d dargestellten ein- \, seitig wirkenden Förderrutschenmotor setzt sich, der Hilfsschieber aus einem scheibenförmigeri Rundschieber 34 und einer drehbaren Stellscheibe 35 zusammen, durch-deren . ·'■ :. Drehung . der Kolbenweg bestimmt wird. Ersterer ist mittels eines Federkeils mit der Drällspindel 4 verbunden, während die Stell-.scheibe wie das Hahnküken 9 in Fig. 1 mittels eines Griffes 11 von außen verstellbar ist.' , Nehmen diese Teile die aus Fig. 8 und 8b er-■-■-sichtliche Stellung zueinander ein, so legt der . Muschelschieber 13 den. Einläßkänal.16 frei,, wobei Druckluft aus :der Kammer 19 durch ; ,. die Kanäle 36, 37 und 21 hinter den Steuer- ; ■■;■;. kolben 14, tritt, während Abluft durch Kanal . '; ■ 23, Schlitz 38, Kanal 39 und Schlitz 40 tritt \ und1 : aus: /dem Auspuffkanal 41; entweicht. Während:des jetzt einsetzenden Anheberis der Rutsche7 entweicht die hinter'dem Kolben 2 , ; stehende' atmosphärische Luft durch die Öffnung.42 des hinteren Zylinderdeckels, und die Drallspindel 4 erfährt eine Linksdrehung, (Fig. 8). : Diese; dem, Rundschieber 34 bei : vollem'Kolbenhube' beispielsweise einen Ausschlag von .90°, erteilende Linksdrehung verursacht, daß das äußere Ende des Kanals 39 . seine \Terbindungmit:dem Schlitz38 (Fig.8d) 50. löst Und eine Verbindung mit dem Kanal ;■ 37 herstellt, während sein inneres; ;Ehde'mit .,dem Schlitz 40 verbunden bleibt.;' Die bis-Λ her hinter ;dem ^Steuerkolben 14 stehende, ■ Druckluft entweicht 'durch die jetzt äneinaridergereihten, Kanäle 21, 37, 39 und ; 43, ;
während Frischluft aus der Kammer 19 durch
. die Öffnung44 der unbeweglichen Überdek-
;, ' kungsscheibe45, den ' Kanal^o: des Rundschiebers 34,: Schlitz 38 und. Kanal 23; hinter,
■60 den Kolben 15 tritt. Der Kolben 15 stellt
nunmehr den Muschelschieber zum Auspuff der vor dem Kolben 2 stehenden Druckluft ein, so daß das Niederfallen der Rutsche ein- : setzt. Während, dieses Vorganges nehmen sämtliche Teile der Steuerung die aus Fig. 8 ersichtliche Stellung wieder ein,.wodurch das Anheben-der Rutsche von ,neuem veranlaßt 'wird. ■■'.·.■ : '·.·.■ ..."··
Soll, der Kolbenweg während des Anhebens . > der .Rutsche gekürzt werden, so wird die Stellscheibe 35 in. der Mündung des Pfeiles I (Fig. 8d) dementsprechend verstellt. Geschieht dies in derii Maße, daß das rechte Ende des Schlitzes 38 'sich mit der Wirkung des Kanals 23 deckt, während das äußere.75 Ende des Kanals -29; an das linke Ende des Schlitzes 38 anschließt, so wird der Weg des Kanals 46, der den Zutritt von Frischluft zum. Steuerkolben 15 erst dann gestattet^ wenn er sich mit dem Kanal 44 deckt, um die Länge des Schlitzes 38 gekürzt. Die Einstellung der zur Beaufschlagung- des Steuerkolbens 15 dienenden Kanäle erfolgt natürlich auch jetzt in derselben Reihenfolge wie beim vollen Kolbenhub, aber umso früher beim Hinlauf des Kolbens 2, je mehr das rechte Ende des Schlitzes 38 dem Kanal 44 genähert oder die Anfangsentfernung zwischen den Kanälen 39, und 21 vermindert wird. Damit die Steuerkolben 14 und 15 bei belie-'biger Stellung der Stellseheibe 35 einwand- ; . frei bedient werden können·,-ist die Mündung ' des Kanals, 21 schlitzartig erweitert, und die , .Auspuffkanäle 41 und 43 sind in mehrfacher Ausführung vorgesehen (Fig. 8b·).
; In Fig. 9 bis 11 wird- die · Verstellbarkeit des Kolberiweges mittels einer von außen ver- : stellbaren Stellschiene 47 erzielt. Steht diese, wie. aus. Fig. 9 und 11 ersichtlich, so fällt die Förderrutsche herab. Hierbei gelangt Frisch-.luft aus der Kammer .19 durch die Öffnung 48. der Stellschiene 47 und durch den Kanal 23 ; hinter den Steuerkolben 15, wogegen gleich- ' zeitig Abluft vom Steuerkolben 14 durch den Kanal 21 in: den kleinen Muschelschieber 49 gelangt ,und aus diesem durch den Auspuffkanal 50 entweicht. Während des Nieder-· · fallens-der Rutsche führt die Drallspindel 4 ' eine Linksdrehung .'im Sinne des Pfeiles II '(Fig. 11) aus, welche,Bewegung mittels eines Zahnsegments; S ι auf eine Zahnstange 52 -■.■· übertragen wird, die außer mit dem Muschel- ' schieber 49 noch mit einem Muschelschieber / .53 verbunden ist.. Durch die Verschiebung der Zahnstange 52 im Sinne des Pfeiles III 1-15 (Fig. 11) wird der Kanal 21 durch den Schie- _ ber 49 freigelegt, dagegen die Öffnung 48 von dem Muschelschieber'53 ^ abgedeckt und mit der Auspufföffnung 54 der Stellschiene und mi,t dem Auspuffkanal 55 verbunden, so daß der Kolben 15 entlüftet wird. Die Folge dieser Zahnstangenverschiebung ist, daß am
-Ms·

Claims (3)

  1. Schlüsse des Kolbenrückweges "Frischluft durch den freigelegten, Kanal 2 χ hinter den Steuerkolben 14 gelangt, und ■ der Muschelschieber 13 den Einlaßkanal. 16 freilegt. Der Kolben 2 wird jetzt zum Anheben der. Rutsche beaufschlagt, wobei die .Drallspin-' del4 im Sinne.des Pfeiles.IV (Fig. 11) beeinflußt wird, so daß die Schieber 49 und 53 sowie die übrigen Teile der Steuerung wieder ' in ihre Ausgangsstellung (Fig. 9, 10 und 11) zurückgeführt .werden.
    Um den Kolbenweg beim Anheben der Rutsche zu kürzen, wird die Stellschiene 47 mittels der ' Stellschraube 56 einwärts verschoben. Hierdurch; wird der Weg, den die Außenkante der inneren Stirnwand 53''-des bei jedem Kolbenrückgange in. seine strichpunktierte Stellung, zurückgehenden Schiebers 53 beim Anheben der Rutsche zur Freilegung des .Kanals 23 zurücklegen muß, um die Länge der Stellschienenverschiebung gekürzt, was gleichbedeutend mit einem früher eingeleiteten Niederfallen der Rutsche ist. Ist diese Bewegung eingeleitet, so wird die Zahnstange im Sinne des Pfeiles HI verschoben, bis der Kanal. 21 wieder für die Beaufschlagung des Kolbens 14 freigelegt ist,; der alsdann den Muschelschieber 13 zur Freigabe • des Einlaßkanals 16 verstellt. Es. wirddemnach auch mit Hilfe dieser Ausführungsform des Hilfsschiebers eine beliebige Verkürzung des Kolbenweges ermöglicht.
    In der Ausführungsform des Rutschenmotors gemäß; Fig. 12,-13 uPd H . ist der Hauptschieber 57 als zylindrischer, und der Hilfsischieber 58 als scheibenförmiger Rundschieber ausgebildet. Der als. Doppelschieber hergestellte Häuptschieber 57 beherrscht die Kanäle.59, 60, 61 und 62, von denen der Kanal 6p zur Hinterseite des Kolbens 2 führt, während der Kanal 61 mit der' Vorderseite desselben in Verbindung steht, wogegen die Kanäle 59 und 62 unter sich und mit der Kammer 19 verbunden sind. Durch den Boden des den Hilfsschieber 58 aufnehmenden Gehäuses 63 treten Kanäle 64 und 65 ein, die
    . die. Verbindung zwischen den Stirnflächen des Hauptschiebers 57 und der Unterseite des Hilfsschiebers 58 herstellen.. Die Stirnflächen des Hauptschiebers stehen mit Hilfe der kleinen Kanäle 66 und 67 ständig unter dem Einflüsse des Triebmittels, das von den Kanälen 59 und 62 abzweigt. Der Hilfsschieber 58 ist mittels Feder und Nut 68 mit einer Stelltromniel 69, gekuppelt, die den Hilfsschieber mit Hilfe einer·· Druckfeder 70 ständig gegen seinen Spiegel: 71. drückt.' LAIs .Widerlager .der Feder 70 dient ein Kugellager 72, das sich gegen einen starr mit der Drallspindel 4 ver-
    ,60 buiidenen Mitnehmer 73 abstützt. . : Nimmt,..der Hauptschieber .5.7 die : aus.
    Fig. 13 ersichtliche Stellung ein, so verbindet der Kanal 74 des Hilfsschiebers 58 den Kanal 65 mit dem Auspuffkanal 75, und Druckluft gelangt aus dem Kanal 62 durch : den Kanal 61 vor dem Kolben 2 in . den. Zylinder ι, so ,■ daß-das Anheben der Förderrutsche eingeleitet wird. Der Kanal 60 ist während dieses Vorganges geöffnet, so daß , die hinter dem Kolben 2 stehende Druckluft ;durch den. Auspuffausschnitt 76 entweichen kann. ..Beim Hingang des Kolbens führt !die Spindel 4 eine „ Rechtsdrehung aus, wobei der Mitnehmer 73 gegen den mit. dem Trommelflansch 69' auswechselbar verbundenen Anschlag : j'j stößt- und dadurch die Stelltrommel nach rechts verdreht Hierdurch wird der Kanal 74. so ein-: gestellt, daß;er die Kanäle 64 und .75 miteinander verbindet. Der .Hauptschieber 57 wird ; jetzt nach links verschoben, so daß die Vorderseite des Kolbens.: 2 durch 61, 76 entlüftet, seine Hinterseite dagegen durch .-die Kanäle ' 59, 60 mit Frischluft.beaufschlagt wird. Die ;. hierzu verwendete Druckluft'kann durch Einstellung der Stellschraube 78 der Belastung der Rutsche entsprechend^ gedrosselt werden. Beim \ Niederfallen der Rutsche, : führt die Drällspindel 4 eine Linksdrehung aus (Fig. 12), so daß der Mitnehmer 73 am Ende . dieser Bewegung. gegen den Anschlag 78 stößt, und dadurch die Stelltrommel wieder in ihre Ausgangsstellung zurückführt, wodurch das Anheben der. Rutsche von neuem eingeleitet wird'. Es erhellt, daß bei dieser Arbeitsweise der Stelltrommel der Kolbenweg um so größer ausfällt, je näher die Anschläge yj und 78 aneinandergerückt sind, und umgekehrt. ., Durch gleichzeitiges Zurücksetzen der Anschläge 77 und 78 kann der Kolbenhub auch an jedem Ende gekürzt werden. .·
    ■.;-. Y,' "■'.■■.·'■ ■■ . '.';■ ■ ■··. Patent-Ansprüche: ; >
    i. Steuerung mit zwangläufig bewegtem Hilfs- und kraftschlüssig- gesteuertem Hauptschieber, eines mit , einstellbarem Hub versehenen Förderrutschenmotors, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hubwechsel herbeiführende zwangläüfige Bewegung des Hilfsschiebers durch eine. Steilschraubenführung > geschieht, deren die Hublänge ■ bestimmende Winkeldrehung durch einen gegen den Hilfsschieber ■:' einstellbaren,.. die Öffnung, zum Haupt-, schieber" vermittelnden Körper., (ioj 35, 7.7,78, 47). begrenzt wird. /.. , .
  2. 2.. .Förderrutschenmotorsteuerung mit einstellbarem Hüb nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß der. Hilfsschieber , aus einem ' gegen - eine . verstellbare S teilscheibe (35) anliegenden scheibenfor- ■ migen Drehschieber -(34) besteht, dessen
    Weg durch verstellbare Anschläge (jj, 78) bestimmt wird, gegen die ein von der Drallspindel geführter Mitnehmer (73) . anschlägt.
  3. 3. Förderrutschenmotorsteuerung mit /.Huheinstellung nach Anspruch 1, dadurch . gekennzeichnet, daß der Hilf sschieber aus einem von der Drallspindel (4) mittels Zahntrieb ,(51, 52) bewegten doppelten Muschelschieber (49,53) besteht, unter dessen einem Teil (53) eine als Ventilspiegel dienende Stellschiene (47) angeordnet ist, durch deren Verschiebung die Hubeinstellung bewirkt wird. '' ;;'·■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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