AT47354B - Rohrrücklaufbremse für Geschütze mit Einrichtung zur Regelung der Rücklauflänge. - Google Patents

Rohrrücklaufbremse für Geschütze mit Einrichtung zur Regelung der Rücklauflänge.

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AT47354B
AT47354B AT47354DA AT47354B AT 47354 B AT47354 B AT 47354B AT 47354D A AT47354D A AT 47354DA AT 47354 B AT47354 B AT 47354B
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Rheinische Metallw & Maschf
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  Rohrrücklaufbremse für Geschütze mit Einrichtung zur Regelung der   Rücklauflânge.   



    Die Erfindung bezieht sich auf eine Flüssigkeitsbremse für Rohrrücklaufgeschütze, bei der der Kolben in bekannter Weise durch zwei Längsnuten im Bremszylinder geführt ist, und durch seine Drehbewegung während des Rücklaufs und Vorlaufs des Geschützrohres allmählich die Durchnussöffnungon zur Drosselung der Bremsflüssigkeit schliesst und wieder öffnet. Gemäss der Erfindung, bei der der Kolben sich auf dem Kolbenstangonkopfe drehen und in achsialor Richtung sich um die Länge der Durchflussquerschnitte verschieben kann, ist auf der Kolbenstange eine in den Kolbenstangenkopf eingreifende Schieberhtilse angeordnet, die sich ebenfalls in achsialer Richtung verschiebt und dadurch die Regelung der Durchflussöffnungen zur Verkürzung des Rücklaufes herbeiführt. 



  In Fig. 1 ist eine Gesamtanordnung des Kolbens mit der Schioberhülse dargestellt, und zwar zu Beginn des Rücklaufes in horizontaler Schussstellung ; Fig. 2 zeigt die Ansicht des Kolbens. Die Bremsflüssigkeit wird beim Rücklauf durch die Kanäle a des Kolbens b, des Kolbenstangenkopfes c und der Schiebehülse d hindurch in den eingedrehten Raum e des Kolbenstangenkopfes c gedrückt, und gelangt somit auf die andere Seite des Kolbens.   
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 in der Längsrichtung so verschoben, dass die Rücklauföffnungen a ganz ausser Wirkung kommen, hingegen die Öffnungen h zum Vorlauf geöffnet sind. Der Abschluss der Durchflussöffnungen h erfolgt durch die umgekehrte Drehbewegung des Kolbens b beim Vorlauf. 
 EMI1.2 
 durch die Öffnungen h auf die andere Seite des Kolbens.

   Da bei horizontaler   Rohrlage   die vollen   Vorlaufquerschnitte   h zu gross sind, sind sie durch die Schieberhülse d, die in den   Kolbenstaagenkopf c eingreift,   auf das nötige Mass abgeschlossen. 



   Fig. 4 zeigt die   Rücklaufstellung   des Kolbens bei erhöhter Rohrlage. Hier ist die Schieberhülse d selbsttätig in achsialer Richtung so verschoben, dass die Durchflussöffnungen   der Kanäle a für   den Rücklauf schon bei Beginn des Rücklaufs teilweise abgeschlossen sind, wodurch eine bedeutend   stärkere   Drosselung der Bremsflüssigkeit auftritt, die den Rücklauf und die Rücklaufenergie auf einem kürzeren Wege als bei horizontaler Lage   aufhobt, dagegen   sind jetzt die Öffnungen   h   für den Vorlauf ganz geöffnet. 



   Die   Schieberhülse   d, Fig. 1, ist vorne mit steilem Gewinde i versehen, das in eine 
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 steht. Das Zahnrad l steht wieder mit einem   Zahnbogen n   (Fig. 5) in Eingriff. Wird nun der Zahnbogen n durch ein Getriebe verdreht, so folgt das Zahnrad l mit der Gabel-   mutter k   der Drehbewegung und die Schieberhülse d wird auf der Kolbenstange o nach 

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 der einen oder anderen Richtung hin verschoben. Damit sich die Schieberhülse d nicht verdrehen kann, trägt sie ein paar Keile   p, die   in Nuten der Kolbenstange o eingreifen, wie Fig. 6 veranschaulicht. 



   Eine andere Ausführungsform zum Verschieben der   Schiebehülse     d   zeigen die Fig. 7 bis 10. Hier ist die Schiebehülse   d   vorne mit einer Ringnut versehen, in die sich ein zweiteiliger Scharnierring q legt, der die Zapfen r trägt. Über die Zapfen r greift eine   Gabel s, die auf einer Welle t   mit Sechskant befestigt ist. Auf derselben Welle ist ein   'Hebel v   befestigt, der mit einer Zugstange w verbunden ist. Durch Ziehen der Zugstange w wird mittels des Hebels fi die Welle t verdreht, wodurch die Gabel   s ausschwingt   und so die Schiebehülse d verschiebt. 



   Die   Wandstärke   der Schieberhülse ist bei der beschriebenen Anordnung so gewählt, dass sie unter der Einwirkung des Flüssigkeitsdruckes nach innen federt und sich so dicht auf die Kolbenstange aufpresst, so dass es einer besonderen Abdichtung nicht bedarf. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Rohrrücklaufbremse für Geschütze mit Einrichtung zur Regelung der Rücklauflänge bei Veränderung der Höhenrichtung nach dem Patente Nr.   4ó219,   dadurch gekennzeichnet, dass eine in achsialer Richtung verschiebbare Schieberhülse derart zwischen die Kolbenstange und den darauf drehbaren und achsial verschiebbaren Kolben greift, dass sie je nach der Rohrlage des Geschützes die Durchflussöffnungen für die Bremsflüssigkeit mehr oder weniger abschliesst.

Claims (1)

  1. 3. Eine Ausführungsform der Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebehülse eine solche Wandstärke hat, dass sie sich unter dem Einfluss des Flüssigkeitsdruckes federnd an die Kolbenstange anpresst und somit gegen diese selbsttätig dichtet.
AT47354D 1906-02-12 1909-03-08 Rohrrücklaufbremse für Geschütze mit Einrichtung zur Regelung der Rücklauflänge. AT47354B (de)

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