DE307101C - - Google Patents

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DE307101C
DE307101C DENDAT307101D DE307101DA DE307101C DE 307101 C DE307101 C DE 307101C DE NDAT307101 D DENDAT307101 D DE NDAT307101D DE 307101D A DE307101D A DE 307101DA DE 307101 C DE307101 C DE 307101C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/48Sulfur dioxide; Sulfurous acid
    • C01B17/50Preparation of sulfur dioxide
    • C01B17/501Preparation of sulfur dioxide by reduction of sulfur compounds
    • C01B17/506Preparation of sulfur dioxide by reduction of sulfur compounds of calcium sulfates
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    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F11/00Compounds of calcium, strontium, or barium
    • C01F11/02Oxides or hydroxides
    • C01F11/08Oxides or hydroxides by reduction of sulfates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
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Description

. JUNI 192t
REICHSPATENTAMT
- JVi 307101 KLASSE 12 i GRUPPE
Zusatz zum Patent 227175.
Durch die Patentschrift 227175 ist es bekannt geworden, Erdalkalisulfate in der Weise zu zersetzen, daß man ein Gemenge der Sulfate mit Brennstoff nach Entzündung mittels eines Luftstromes verbläst und hierbei die A^erblasearbeit so leitet, daß die Hauptmenge des Schwefels in Form von schwefliger Säure gewonnen wird. Bei der Ausführung dieses Verfahrens erscheint es zweckmäßig, um die günstigste Wirkung des Brennstoffes auf das Sulfat zu erreichen, das Erdalkalisulfat und den Brennstoff (z. B.· Koks) möglichst innig miteinander zu vermischen, beide Stoffe also in möglichst feinpulveriger Form zu ver-Avenden. Andererseits ist es notwendig, die zu verblasende Mischung in möglichst lockerer Form dem Verblaseverfahren zu unterwerfen, so daß der Verblasewind möglichst gleichmäßig durch den ganzen Querschnitt der Beschickung hindurchströmen kann. Je feiner die Mischung ist, desto schwieriger ist es naturgemäß, die erforderliche Auflockerung der Beschickung mit den gewöhnlichen Mitteln (z. B. Wasserzusatz) zu erzielen.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun in der Weise verfahren, daß man die in der Mischung enthaltenen Stoffe ■ zwar in möglichst feiner Form verwendet, die Mischung jedoch nachträglich in eine körnige, kugelige oder sonstwie stückige Form überführt und so dem Verblaseverfahren unterwirft. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise in der Weise verfahren, daß man die feinpulverige Mischung mit Bindemitteln versetzt und dieses Gemenge unter Zusatz von Wasser durch eine Schnecke 0. dgl. gehen läßt. Hierbei wird die feinpulverige Mischung in körnige Form übergeführt. Zur Herstellung größerer Kugeln kann man die mit Bindemitteln und Wasser versetzte Mischung auch durch ein Drehrohr laufen lassen, wobei infolge der rollenden Bewegung, wie bekannt, Kugeln entstehen. Man kann ferner beispielsweise die mit einem abbindenden Bindemittel versetzte Mischung auf einer Unterlage feststampfen und abbinden lassen. Man erhält dann eine feste·» zusammenhängende Masse, welche in Stücke zerschlagen werden kann. Schließlich kann man auch ein beliebiges Brikettierungsverfahren anwenden.
Als besonders geeignete Bindemittel können gebrannter Gips oder andere schwefelhaltige und abbindende Eigenschaften besitzende Stoffe, wie Magnesiumsulfat, Eisensulfat u. dgl., verwendet werden. Man kann auch als Bindemittel Säuren, insbesondere Schwefelsäure, benutzen, wenn in die Mischung solche Stoffe, wie Eisenoxyd und Silikate, eingeführt.werden, welche mit der Säure abbindefähige Stoffe erzeugen. Es können aber natürlich auch andere, nicht schwefelhaltige Bindemittel, wie z. B. Zement, Verwendung finden.
Es ist in dem Patent 227175 erwähnt, daß

Claims (2)

&.'■"-A ^l neben dem Brennstoff auch "noch und Reaktionsmittel dem Gemisch "zugefügt' werden können. ■ Als brauchbar haben sich, soweit es sich; bei der Ausführung des Verfahrens darümT! hanaettey'den Schwefel möglichst weitgehencLjfiiji [F|>xm von schwefliger. Säure zu gewinnen, solche Stoffe erwiesen, welche mit den Erdalkalisulfaten Silikate oder Ferrite bilden können, also insbesondere 1Q Kieselsäure, Eisenoxyd, Tonerde und sonstige, einige oder mehrere dieser Stoffe ent-, haltende natürliche oder künstliche Verbindungen. Verwendet man solche in der Hitze den Schwefel der Sulfate austreibenden Stoffe X5 bei der Ausführung des Verfahrens, so hat es .sich gezeigt, daß 'eine;weitgehende Austreibung des Schwefels in Form von schwefliger Säure auch erreicht werden kann, wenn eine innige Berührung des Brennstoffes mit den Sulfatteilchen nicht stattfindet. Man kann infolgedessen gemäß vorliegender Erfindung auch so verfahren, daß man eine Mischung der feinpulverigen Sulfate mit feinen Fluß- und Reaktionsmitteln in. der oben beschriebenen Weise in körnige, kugelige oder sonstwie stückige Form überführt, sie alsdann mit der erforderlichen Brennstoffmenge vermischt und verbläst. Der Brennstoff (z. B. Koks) kann hierbei ebenfalls in stückigem Zustand verwendet werden. Auch . man das Gemenge der in körnige, kugelige oder sonstwie stückige Form übergeführten Mischung mit dem Brennstoff in der Weise herstellen,- daß man eine Schicht des Brennstoffes mit einer Schicht der Mischung abwechseln läßt. Es wird hierbei nur Sorge zu tragen sein, daß die Mischungsschicht im Verhältnis zur Brennstoffschicht nur so groß gewählt wird, daß die erforderliche Temperatur in der gesamten Höhe der 'Mischungsschicht erreicht wird. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Verfahren zur Zersetzung von Erdalkalisulfaten, insbesondere Gips, unter Gewinnung von schwefliger Säure gemäß Patent 227175, dadurch gekennzeichnet, daß eine.feinpulverige Mischung von Erdalkalisulfät und Brennstoff in körnige, kugelige oder sonstwie stückige Form übergeführt und in dieser Form mit Luft verblasen wird.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine feinpulverige Mischung von Erdalkalisulfat und Fluß- und Reaktionsmitteln für sich in körnige, kugelige oder sonstwie stückige Form übergeführt und so. im Gemenge mit Brennstoff verblasen wird. ,
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