DE306396C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE306396C DE306396C DENDAT306396D DE306396DA DE306396C DE 306396 C DE306396 C DE 306396C DE NDAT306396 D DENDAT306396 D DE NDAT306396D DE 306396D A DE306396D A DE 306396DA DE 306396 C DE306396 C DE 306396C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ammunition
- slide
- switch
- curve
- loaded
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 claims 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical group [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000004580 weight loss Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/06—Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
- F41A9/09—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
- F41A9/20—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating
- F41A9/21—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating in a vertical direction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
Description
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Aufzug zur Förderung von
. Einzellasten, beispielsweise von Munition, ' Kartuschen u. dgl.
An derartige Aufzüge werden mannigfaltige
Anforderungen gestellt. Die Munition wird unten auf besondere Tische. aufgesetzt
und alsdann durch einen Schlitten nach oben befördert, wo sie auf einen Tisch abgesetzt
wird.
Die Abnahme der Geschosse vom Abladetisch muß mit Rücksicht auf die leichte Verletzbarkeit
der Kupferringe vorsichtig von unten erfolgen und ebenso muß das Ablegen
*5 von oben her stattfinden, wobei der Schlitten
durch den Abladetisch hindurchgleitet. Ist nun oben am Abladetisch die Munition noch
nicht abgenommen, dann muß der ankommende Schlitten, gleichgültig ob er leer oder
beladen ist, hinter dem Abladetisch zurücklaufen, weil er sonst mit der noch nicht weggenommenen
Munition kollidieren würde. Kommt andererseits der Schlitten beladen wieder nach' unten zurück, dann muß er hinter
dem Tisch wieder hochgehen, gleichgültig, ob der Ladetisch leer oder besetzt ist.
Ist der Schlitten dagegen leer und der Ladetisch besetzt, dann greift er von unten
her unter das auf dem Abladetisch ruhende Geschoß und fördert es hoch.
. Alle diese Bewegungen müssen vollständig selbständig von einer stetig umlaufenden Antriebskraft
abgeleitet werden. Dabei ist aber darauf Rücksicht zu nehmen, daß das Abnehmen
und Aufsetzen der. Geschosse mit einer verringerten Geschwindigkeit statt-.
findet. Ferner ist zu berücksichtigen, daß der eigentliche Tunnel für den Schlitten in mehrfacher.
Weise luftdicht abgeschlossen werden soll, wenn der Schlitten die in Frage stehenden
Verschluß stellen passiert hat.
Diese Forderung ist notwendig, beispielsweise mit Rücksicht auf die Feuersicherheit
oder bei Unterseebooten, um das Eindringen von Wasser in den Geschoßraum zu vermeiden.
Um alle diese Aufgaben zu erfüllen, ist eine vollkommene automatische Betätigung
notwendig. . ■ . ■
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung in der Seitenansicht,
Fig. 2 den Schlitten in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Abladetisch bzw. den Schlitten gemäß der Linie 3-3.
Fig. 4 zeigt den Schlitten in der Abnahmestellung. '
Fig. 5 und 6 zeigen die Weichenkonstruktion.
Fig. 7 zeigt den maschinellen Antrieb, für
den Schlitten,
Fig. 8 die Seitenansicht der Fig. 7, und
. Fig. 9 schließlich den Abschluß des Schlittentunnels. . .
In Fig. ι ist die Aufladestelle mit A, die
Abladestelle mit B bezeichnet, der Schlitten mit C, der Tunnel mit D, die. Weichen mit E .
und F, die Schlittenbahn selbst mit G. Die Schlittenbahn G besitzt nach oben und unten
hin Ausläufer G1 und G2. Diese Ausläufer haben den Zweck, daß die Umkehrung der
Bewegung unabhängig von einer Streckung des Seiles erfolgen kann, so daß die Abnahme
und das' Abladen der Geschosse auf der Strecke selbst erfolgt, unabhängig von den
Umkehrpunkten der Schlittenbewegung.
Der Schlitten C wird von einem Seil H, das über einen Flaschenzug m, η geführt ist
(Fig. 7 und 8), auf und ab gezogen. Diese Bewegung wird dadurch erzielt, daß der Zap-
lo. fen ο eines Rollenblockes η sich kurbelartig
auf einem Kreise um Zapfen s bewegt, während der-Rollenblock η fest gelagert ist oder
sich doch aus später angeführten Gründen nur wenig bewegt. Der Kurbelzapfen ο bewegt
sich dauernd in derselben Drehrichtung. Die jeweilige Totpunktlage des Kurbelzapfens
ο ist gleichzeitig das Ende der Laufbahn des Schlittens C. Durch diese Anordnung
wird erreicht, daß der Schlitten auf der
so Strecke schnell fährt und sich die Geschwindigkeit
gegen das Ende der Laufbahn mehr und mehr verlangsamt. Dies ist erforderlich,
damit die Munition nicht mit zu großen Stoßen aufgenommen und abgesetzt wird.
.25 Die Kurbelbewegung allein hält jedoch diese Geschwindigkeit noch nicht niedrig genug.
Um die Aufzugsgeschwindigkeit im Augenblick der Auf- oder Abnahme der Munition
noch weiter zu reduzieren, ist der Block m in der Winde von einem Rahmen Wi1 gehalten,
der mit einer Rolle in2 versehen und zwischen
Leisten ms geführt ist. Die Rolle m2 läuft
auf einer Kurvenscheibe O1, in der auch der
Kurbelzapfen «gelagert ist. Auf dieser Kurvenscheibe O1 sind Vertiefungen O3 vorhanden,
in welche die Rolle m2 hineingleitet, wenn sich
der Schlitten C in der Nähe der Tische A
und B befindet. Auf diese AVeise wird der Schlitten C mit einer veränderlichen Geschwindigkeit
bewegt, die sich aus der Verkürzung oder Verlängerung des Flaschenzuges ergibt, wenn die Rollenführungen des
oben beschriebenen Getriebes ihre Kurvenbewegungen ausführen. Die Kurvenscheiben
sind auswechselbar, so daß die Geschwindigkeit und ihre Änderung beliebig abgestimmt
λνε^εη kann.
Wie eingangs erwähnt, ist der Schacht in jeder Stellung des Wagens f wegen der Explosionsgefahr
möglichst gasdicht abzuschließen. Um dies zu erreichen, ist mit der den Kurbelzapfen 0 tragenden Kurvenscheibe
O1 eine weitere Kurvenscheibe O4 verbunden,
deren Kurvenform abhängig von der Stellung des Kurbelzapfens 0 zu wählen ist.
Stellt der Kurbelzapfen 0 z. B. unten, d. h. der Schlitten C oben, so ist der untere Schieber
S2 (Fig. 9) geschlossen, und zwar dadurch,
daß die Rolle r (Fig. 7) in die A^ertie-
Co füng der Kurvenscheibe O4 gelaufen ist. Sobald
der Schlitten C unterhalb des Schiebers S1 angelangt ist, schließt sich dieser durch Einlaufen
der Rolle r in die Vertiefung der Kurvenscheibe ö4, während gleichzeitig der Schieber
S2 geöffnet wird, um den Schlitten durchzulassen.
Die durch eine Feder Y1 dauernd an die Kurvenscheibe O4 angepreßte Rolle r
sitzt an einer Hebelwelle des zweiarmigen Hebels r2, an dessen anderem Hebelarm ein
Seil befestigt ist, weiches die Schieber S1 und S2 betätigt.
Der Schlitten C ist so ausgebildet, daß er zu beiden Seiten der Tische A und B und an
der Tischstütze i (s. Fig. 3 und 4) vorbeigeht. Unten hat der Schlitten einen Rand flt weleher
die Geschosse vom Tisch abhebt und sie unterwegs trägt.
Die AVeichen E und F dienen gleichzeitig
dem Vor- und Rücklauf. Die Steuerung der Weichen ist in Fig. 2, 3 und 4 näher gezeigt.
Kommt der Schlitten leer von oben herunter, so läuft die Rolle fCi gegen die Kurve U1
und drängt die Weiche E zurück, so daß die Rollen k und g in die Weichen hineinlaufen
können.
Dieses geschieht nur, wenn die Rolle /,. des
leeren Wagens C die Kurve et in der richtigen
Stellung gefunden hat. Die Kurve B1 nimmt
diese Lage jedoch nur ein, wenn der Ladetisch i besetzt ist. Das Geschoß drückt nämlieh
auf den Drücker w und bewegt ihn nach unten. Hierdurch wird die mit dem Drükker
w gelenkig verbundene, doppelt geknickte Welle t (Fig. 3) verdreht und Wellen und
mit ihr die Auf lauf kurve et auf der Welle V1
so weit zur Seite geschoben, daß die Rolle fa des Schlittens C . auf die Kurve ^1 aufläuft
und die Weiche E zur Seite schiebt, so daß der Schlitten .C einlaufen und die Munition
abheben kann.
Ist die Kurve B1 jedoch durch die Hebelübertragung
v, t Und w beiseite geschoben, d. h. steht der Drücker w infolge des Fehlens,
der Last auf dem Ladetisch hoch,, so. wird die
Rolle fa des Schlittens die Kurve et nicht i°5
treffen und auf gerader Schiene wieder hinter der Weiche nach oben.fahren.
Da nun ein leerer Schlitten, auch bei beladenem
Ladetisch — also verschobener Kurve e1 — beladen werden darf und kann,
ist auch am Schlitten selbst eine Sicherheit getroffen, daß der beladene Schlitten die
Weiche nicht verstellt. Der Schlitten C1 welcher
an einem Seil hängt, wird nämlich nicht direkt von diesem Seil ergriffen, sondern erst
durch eine Feder /v„ welche sich bei beladenem
Wagen zusammendrückt; da die Stange f2 mit der Rollenlagerung fs verbunden
ist, wird auch die eine oder andere der in verschiedenen Ebenen liegenden Rollen f6
oder /4 nach vorn geschoben. Kommt also' ein voller, oben nicht entladener Schlitten von
Claims (6)
1. Ununterbrochen auf und ab gehender Aufzug, insbesondere für Munition,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (c) die in seiner Bahn vorgesehenen Weichen (E, F) entsprechend seiner eigenen
Belastung oder der Besetzung der Auf- und Abladestellen (A, B) umsteuert.
2. Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung
derart umkehrbar ist, daß die Ablenkung in der einen Förderrichtung hinter
den Weichen am Ende der Bahn, in der anderen. Förclerrichtung zwischen den
." Weichen erfolgt. ·
3. Schlitten für den Aufzug nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen gefederten
Boden.
4. Aufzug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken
emer kontinuierlichengleichmäßigenDrehbewegung zum Antriebe des Seiles (H)
mit wegverlängernden Elementen, z. B. einem Flaschenzug (m,n).
.5. Aufzug nach Anspruch 1 und 4, gekennzeichnet durch eine in den Flaschen- ,
zug derart eingeschaltete Leitrolle (m2),
daß die Geschwindigkeit der hin und her gehenden Förderbewegung an einzelnen Stellen verändert wird.
6. Aufzug nach Anspruch 1 und.4, da-. durch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit
von der Hubbewegung des Fördergefäßes· die Verschlußvorrichtungen für den Schlittentunnel wechselweise betätigt
. werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306396C true DE306396C (de) |
Family
ID=559825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306396D Active DE306396C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306396C (de) |
-
0
- DE DENDAT306396D patent/DE306396C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3244232A1 (de) | Transportvorrichtung mit einer laufflaeche fuer die uebernahme von rollpaletten oder rollcontainern | |
| DE69003824T2 (de) | Frachtumladevorrichtung zum Be- und Entladen von Schiffen. | |
| DE306396C (de) | ||
| AT391118B (de) | Kippvorrichtung zum entleeren eines muellbehaelters, insbesondere fuer muellfahrzeuge | |
| DE2815186A1 (de) | Lastaufnahmemittel fuer ein hebezeug, insbesondere fuer einen containerkran | |
| DE2121356C2 (de) | Einrichtung zur automatischen Be- und Entladung eines Aufzuges | |
| DE3713336C2 (de) | ||
| DE2731579A1 (de) | Stapelvorrichtung fuer profilstaebe aus stahl | |
| AT18827B (de) | Vorrichtung zum Zubringen und Einführen der Ladung bei in Geschütztürmen untergebrachten Geschützen. | |
| DE57187C (de) | Wasserdruck - Lauf krahn mit besonderer Seilanordnung | |
| DE1527691C (de) | Blocktransportwagen | |
| DE165889C (de) | ||
| DE617579C (de) | Sturmsicherung fuer Verladebruecken o. dgl. | |
| DE158339C (de) | ||
| DE943316C (de) | Druckluftbetaetigte Schwenkbuehne an Foerderschaechten | |
| DE263783C (de) | ||
| DE243534C (de) | ||
| DE250878C (de) | ||
| DE2215680B2 (de) | Vorschubvorrichtung für Gewinnungsmaschinen des Untertagebergbaues | |
| DE919660C (de) | Skip-Foerdereinrichtung | |
| CH279809A (de) | Verfahren zum Stapeln und Verladen von Stückgütern von annähernd gleicher äusserer Gestalt und ähnlichem Gewicht sowie Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. | |
| AT53495B (de) | Wagenschiebevorrichtung, insbesondere zum Beladen der Förderkörbe von Schachtanlagen. | |
| DE2154016B2 (de) | Fordervorrichtung zum Fordern von Lasten mit einer angenähert ebenen Unterflache | |
| DE170498C (de) | ||
| DE182292C (de) |