DE243534C - - Google Patents

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DE243534C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/03Cranes with arms or jibs; Multiple cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243534 KLASSE 81 e. GRUPPE
getragenen Behälter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom !.Januar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verladen von Kohle und anderen Mineralien in Schiffen und anderen Behältern.
Es ist bereits bekannt, die Behälter, in welchen sich das Schüttgut befindet, an Seilen oder Ketten zu befestigen, die ihrerseits wieder an Laufkatzen oder beweglichen Stangen befestigt sind. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Kohlenbehälter durch die
ίο Seilbefestigung hin und her geschleudert werden, wodurch eine Beschädigung derselben sehr leicht eintreten kann.
Zweck der Erfindung ist, diese Übelstände zu beheben und eine Beschädigung zu verhindern.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch Führungen, die einen Rahmen bilden und an Lenkarmen angeschlossen sind, die in einem Kreisbogen beweglich in ihrer Lage einstellbar und ihrerseits wieder mit einem beweglichen Rahmen verbunden sind, zu dem Zwecke, einen starren Rahmen, in welchem der Behälter gleitet, und welcher in Schiffen jeder Größe hineingesenkt und herausgehoben werden kann, zu bilden.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die parallelen Führungen, zwischen denen der Behälter gleitet, an ihrem unteren Ende einen Rahmen tragen können, in welchem der Behälter gefangen wird, wobei die Bodenklappe des Behälters sich selbsttätig öffnet, sobald die Seile der Behälter gelockert werden, so daß. ein selbsttätiges Entladen der Behälter stattfindet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, in welcher darstellt:
Fig. ι eine Seitenansicht der auf einem Kai errichteten Verladevorrichtung,
Fig. ia eine schaubildliche Einzelansicht, den Eimer mit seinen Führungen zeigend,
Fig. 2 eine gleiche Seitenansicht wie Fig. 1, jedoch mit einigen Teilen in anderer Stellung, bei der einige Teile der Deutlichkeit wegen weggelassen sind,
Fig. 3 und 4 Einzelansichten der Wagenkippvorrichtung,
Fig. 5 und 6 Schnittansichten des Eimers mit geschlossenem bzw. geöffnetem Boden.
Gemäß der Erfindung ist ein Eimer oder Behälter α gleitbar an oder zwischen senkrechten Führungen b, von denen je eine sich an jeder Seite desselben befindet. Diese Führungen bilden einen Rahmen, der von vier Lenkerarmen c, zwei davon für jede Führung, getragen wird. Diese Arme c sind mit den hervorstehenden Enden d eines rechtwinkligen Rahmens β derart verbunden, daß sie in einem Kreisbogen schwingen können, indem sie am einen Ende mit den Führungen b und am anderen Ende mit dem Rahmen e drehbar verbunden sind. Der Rahmen e kann (auf Rollen) zwischen Führungsschienen f gleiten, die von einem auf dem Kai, Pier oder der Verladestelle errichteten Gestell h getragen werden. Der Rahmen wird von irgendeiner geeigneten Vorrichtung bewegt. Wie dargestellt, besteht diese aus einer Schraubenspindel ,i mit einer Mutter j, die mit dem Rahmen in dessen Mitte verbunden ist. Die Schraubenspindel wird durch ein Getriebe k von einem Elektromotor /'gedreht. Die Führungen b tragen an ihren unteren Enden einen
rechteckigen Rahmen m und sind an ihren oberen Enden durch eine Querstange mY miteinander verbunden (Fig. la); sie können durch Seile, Ketten o. dgl., welche von einem Motor getrieben werden, gehoben und gesenkt werden. In der Zeichnung sind Drahtseile ο gezeigt, die mit den Führungen verbunden sind und über Rollen p zu einer Winde q laufen, die von einem Elektromotor angetrieben wird.
ίο Mit dem Gestell h ist ein hydraulischer oder anderer Aufzug r verbunden; derselbe hat eine Wippe s mit darauf befindlichen Fahrschienen. Der Aufzug kann z. B. durch ein Drahtseil s1 gehoben und gesenkt werden, welches über eine Rolle s2 zu einer Winde u läuft, die von einem Elektromotor betrieben wird. Dieser Aufzug, der, wie üblich, zwischen senkrechten Führungen ν im Gestell läuft, ist durch Gegengewichte v1 (je eines an jeder Seite), die mit
ao über Rollen v3 oben am Gestell laufenden Seilen v2 verbunden sind, ausbalanciert, wobei die Anordnung so getroffen sein kann, daß, wenn der beladene Wagen auf den Schienen w zum Aufzug fährt, von diesem aufgenommen wird und dann, wenn der Aufzug bis zu einer gewissen Höhe hochgewunden und darauf eine kurze Entfernung fallen gelassen wird, eine Fangvorrichtung (Fig. 3 und 4) zur Wirkung kommt. Dabei kommt der Fanghaken χ an der Wippe s des Aufzugs in Eingriff, so daß die Wippe mit dem beladenen Wagen in eine schiefe Lage gebracht wird, in welcher die Kohlen oder andere Mineralien in eine Schüttrinne y und von dort in das Gefäß α gelangen. Wie Fig. 3 und 4 zeigen, wird der Fanghaken χ durch eine Feder x% nach vorn gezogen und gewünschtenfalls durch einen mittels Seiles #* mit dem Fanghaken verbundenen Handhebel x3 nach hinten, äußer Bereich des Aufzugs gezogen.
Das Gefäß wird in den Führungen b durch Drahtseile ζ gehoben und gesenkt, die über Rollen z1 an den Führungen und Rollen z2 am Gestell h zu Winden zs laufen, die .von einem Elektromotor oder einer anderen Maschine betrieben werden.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Die beladenen Wagen laufen auf den Schienen w des Kais nacheinander zum Aufzug r.
Wenn dieser mit seinem Wagen bis zu der zum Entladen geeigneten Stellung hochgewunden ist, verursacht eine geringe Abwärtsbewegung des Aufzugs die Hemmung seiner Wippe durch den richtig eingestellten Fanghaken χ; darauf wird der Wagen gekippt, wobei sein Inhalt in die Schüttrinne y und von dort in das Gefäß a gelangt, das eine gewöhnliche Wagenladung aufzunehmen vermag. Nun wird die Schraubenspindel i gedreht und somit der Rahmen e zusammen mit den Führungen b und dem Gefäß a nach vorn geschoben, bis dieses sich an dem zu ladenden Schiffe befindet. Jetzt werden die Seile 0 gelockert, so daß sich die Führungen b mit dem beladenen Gefäß senken und sich gleichzeitig nach außen, über und in den Schiffsraum hinein bewegen, wie in punktierten Linien (Fig. 1) dargestellt ist. Hiernach werden die Seile ζ gelockert, um das Gefäß zu senken, dessen abgeschrägtes unteres Ende von dem rechteckigen Rahmen m (Fig. 6) . gefangen und in dieser Lage gehalten wird, wobei die Bodenklappen des Gefäßes, wenn die Seile ζ gelockert werden, sich unter dem Druck des Inhalts öffnen und diesen in den Schiffsraum fallen lassen. Wenn dies geschehen, werden Gefäß und Führungen durch die schwingenden Arme c beim Aufwinden der Seile wieder gehoben.
Die Seile ζ können durch Ketten zi mit den Bodenklappen des Eimers verbunden sein. Die Ketten sind durch Mäntel z5 geschützt.
Der die Verladevorrichtung Bedienende kann in einem geeigneten Hause bei A seinen Standort haben, wo sämtliche Winden zum Antriebe der verschiedenen Seile unter seiner Aufsicht sind. Zweckmäßig werden sämtliche Winden durch Elektromotoren getrieben und die Schalter sämtlich im Führerstand angeordnet, ebenso der Schalter für den Motor I, so daß sämtliche . arbeitenden Teile unter der einen Kontrolle sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Verladen von Kohle und anderen Materialien in Schiffsräume mit einem das Material aufnehmenden, von beweglichen Führungen getragenen Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (b) einen Rahmen bilden, der durch Lenkarme (c) in der senkrechten Ebene gerade geführt ist, die ihrerseits wieder an einem in der Horizontalebene verschiebbaren Rahmen (e) drehbar befestigt sind, zu dem Zwecke, einen starren Rahmen, in welchem der Behälter gleitet, und welcher in Schiffe beliebiger Größe hineingesenkt und aus ihnen herausgehoben werden kann, zu bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsrahmen (b), zwischen welchem der Behälter (a) gleitet, an seinem unteren Ende einen horizontalen Rahmen fm) trägt, in welchem der Behälter gefangen wird, wobei sich dessen Bodenklappe selbsttätig öffnet, sobald die Seile der Behälter gelockert werden und so ein Selbsttätiges Entladen der Behälter stattfindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE243534C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131145B (de) * 1959-11-02 1962-06-07 Buehler Ag Geb Schuettgutentladeanlage, insbesondere zum Entladen von Schiffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1131145B (de) * 1959-11-02 1962-06-07 Buehler Ag Geb Schuettgutentladeanlage, insbesondere zum Entladen von Schiffen

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