DE30567C - Verfahren zur Herstellung von Drahtgeflechten und die hierbei benutzte Maschine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Drahtgeflechten und die hierbei benutzte MaschineInfo
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- DE30567C DE30567C DENDAT30567D DE30567DA DE30567C DE 30567 C DE30567 C DE 30567C DE NDAT30567 D DENDAT30567 D DE NDAT30567D DE 30567D A DE30567D A DE 30567DA DE 30567 C DE30567 C DE 30567C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F27/00—Making wire network, i.e. wire nets
- B21F27/02—Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting
- B21F27/06—Manufacturing on twister-gear machines
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7: Blech- und Drahterzeugung.
(Westfalen).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. April 1884 ab.
Bei den bis jetzt zur Anwendung gekommenen Drahtflechtmaschinen ist man von dem
Grundsatz ausgegangen, dafs entweder alle Rollen, Spulen und Kronen, welche den Drahtvorrath
halten, oder wenigstens die Hälfte derselben beweglich sind, so dafs entweder alle
Drahtvorrathhalter sich bei der jedesmaligen Verschlingung zweier Drähte um einander oder
nur die Hälfte der Drähte auf Spulen sich um die andere Hälfte direct von feststehenden
Kronen herkommenden Drähte drehen, um eine doppelte Verwickelung zu verhüten.
Auf diese Weise wird ein Geflecht erzeugt, das entweder alternirend einmal rechts und das
andere Mal links gewunden oder, wenn die Drehung der Halbspindel stets nach einer
Richtung erfolgt, entweder nur rechts oder links gewundene Verwickelung zeigt.
Die von den Patentsuchern neuerdings erfundene Construction, welche hiermit beschrieben
ist, hat den Zweck, das Spulen des Drahtes überhaupt zu vermeiden und sämmtliche
Drähte von feststehenden Kronen aus direct zu verflechten. Dadurch entsteht ein Geflecht, welches bei jeder einzelnen Verwickelung
zweier Drähte, wie die Zeichnung verdeutlicht, zugleich eine rechts und links gewundene
Verschlingung bildet.
Der Vorgang ist folgender:
AA1 sind zwei Bügel, welche, in rechten
Winkeln gebogen, am unteren horizontal liegenden Theile flach und am aufrechtstehenden
Theile halbcylinderförmig geformt, vermittelst der Schrauben x1 x2 x3 xi an den Balken B
und B1 festgeschraubt sind. In dem Balken B1
liegt eine Zahnstange Z, welche in die aus zwei Hälften bestehende Hülse H und H1
eingreift, die an ihrem mittleren, stärkeren Theile ebenfalls Zähne tragen. Auf jeder
Hälfte dieser Hülsen ist am oberen Ende vermittelst der Schrauben S und S1 je ein entweder
halbkreisförmig oder, wie die Zeichnung anzeigt, kreisausschnittartig ausgespartes Plättchen
aufgeschraubt, so dafs sie sich mit den Hülsen bewegen müssen. Die Halbcylindertheile
der Bügel A und A1 sind nach ihrer Längenachse durchbohrt und nehmen in ihren
Bohrungen je einen Draht auf; die Bohrungen der Hülsen sind oben kegelförmig verjüngt
und bieten dadurch die Auflagerung auf der Einsatzplatte E und E1; die Drähte D und D1
treten, aus Bügeln kommend, seitlich von den Spitzen der Einsatzplatten aus den Hülsen
heraus und werden oberhalb der Einsatzplatten so befestigt, wie dies bei den am Eingange erwähnten
Flechtmaschinen geschieht.
Erfolgt nun eine Verschiebung der Zahnstange Z, so drehen sich die Hülsenhälften H
und H1 um die feststehenden Halbcylinderbügel herum. Die Nasen der Einsatzplatten
halten den Draht in der Mitte fest und drehen sich von der Mitte zwischen dem oberen Ende
der Halbcylinderbügel und dem oberen festgehakten Ende aus um einander, dadurch entsteht zugleich eine Verwickelung der Drähte
an der gedrehten Stelle nach rechts und links,
Sind die Einsatzplatten halbkreisförmig und stehen nur um. die Drahtstärke von einander
Claims (1)
- entfernt, so halten sie die Drähte ebenso fest und es geschieht bei der Drehung der Hülsen dasselbe wie vorhin.Ist die Verwickelung erfolgt, so treten die Balken B und jB1 um eine Kleinigkeit aus einander, lassen die Knoten durch und schliefsen sich wieder.Erfolgt hierauf eine Verschiebung der Balken nach ihrer Längsrichtung so weit, dafs die eine Hälfte der Halbcylinderbügel mit umschliefsender Hülsenhälfte zu einer anderen Hälfte eines gleichen, in den Balken B und B1 gelagerten Systems tritt, dessen Drähte z. B. mit D1 und D2 bezeichnet seien, und zwar so, dafs z. B. der Draht D1 dem Draht ΰ2 des zweiten Systems gegenüber zu stehen kommt, so wird bei einer zweiten Verschiebung der Zahnstange Z in gleicher Weise eine Verwickelung der Drähte D1 und D2 erfolgen wie vorhin. Machen die Balken hierauf die entgegengesetzte Bewegung, so tritt Draht D1 wieder zu D und verwickelt sich durch Drehung der Hülsen wieder wie vorhin.Pate ν τ-An sprüche:Das Verfahren zur Herstellung von Drahtgeflecht, bei welchem die Verwickelung in der Weise geschieht, dafs dieselbe von der Mitte aus zur Hälfte als Rechts-, zur Hälfte als Linkswickelung erfolgt.
Der zur Herstellung dieses Geflechtes dienende Apparat, bestehend in der Anordnung zweier mit den Zuführungsöffnungen für die Drähte versehenen Halbcylinder AA1, welche von einer aus zwei Hälften bestehenden Hülse HH1 umschlossen sind, so dafs bei einer Drehung dieser letzteren die von festen Kronen sich abwickelnden Drähte durch Klemmplatten festgehalten werden, wobei eine Verwickelung der unter ι. bezeichneten Art entsteht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30567C true DE30567C (de) |
Family
ID=306681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30567D Expired - Lifetime DE30567C (de) | Verfahren zur Herstellung von Drahtgeflechten und die hierbei benutzte Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30567C (de) |
-
0
- DE DENDAT30567D patent/DE30567C/de not_active Expired - Lifetime
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