DE305563C - - Google Patents

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DE305563C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/04Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for torpedoes, marine mines or depth charges
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/44Arrangements for disarming, or for rendering harmless, fuzes after arming, e.g. after launch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Minenentschärfer, welcher beim Reißen des Ankertaues durch Anziehen eines bis dahin lose zwischen Mine und Anker hängenden Taues auf die Einrichtung zur Unschädlichmachung einwirkt, und außerdem durch Umlegen einer oder mehrerer Schutzkappen anzeigen soll, daß die treibende Mine nicht mehr gefährlich ist.
Der Minenentschärfer besteht aus dem Gehäuse P, den beiden in loser konischer Führung eingesetzten gezahnten Klemmbacken NN und der Feder O. Ferner ist in einem in seiner Drehbewegung begrenzten Scharnier ein aus weichem. Material hergestellter Scherstift Z?
vorgesehen.
Der Apparat wirkt wie folgt: Nachdem die Mine in üblicher Weise ins Wasser gelassen worden ist, stellt sie sich selbsttätig auf eine bestimmte Wassertiefe ein. Das bewegliche Seilstück oder Ankertau R wird nunmehr von der Klemmvorrichtung NN gerade noch lose festgehalten. Reißt nun das feste Ankertaustück M, so wird das bewegliche Ende R dadurch, daß die Mine an die Oberfläche geht, durch die eigenartige Form und Anordnung der Klemmbacken NN festgehalten und der Scherstift E abgeschert. Dadurch wird der Entschärfer von seiner Befestigung an der Mine gelöst und legt einmal vermittels der Verbindung / die Schutzkappe D um und zieht das andere Mal vermittels der Verbindung K den Zünder L heraus. Die Mine ist jetzt unschädlich gemacht. .
Alle bisherigen Entschärferkonstruktionen litten an dem großen Nachteil, daß sie zuviel bewegliche Teile hatten, die nach längerem Verweilen im Wasser oxydierten und sich dann nicht mehr bewegen konnten, der Entschärfer also seinen Zweck nicht mehr vollkommen erfüllte. Bei der vorliegenden Konstruktion ist ein Versagen ausgeschlossen, da außer den lose eingesetzten Klemmbacken NN bewegliche Teile nicht vorhanden sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Minenentschärfer, welcher beim Reißen des Ankertaues durch Anziehen eines bis dahin lose zwischen Mine und Anker hängenden Taues auf die Einrichtung zur Unschädlichmachung einwirkt,, dadurch gekennzeichnet, daß — zum Zwecke der Verwendung des losen Tauendes (R) von Minen mit einem vom Anker (B) durch die Feststellvorrichtung an der Mine und von da lose über eine Rolle an der Mine zur Seiltrommel am Anker zurücklaufenden Ankertau — an der Mine eine das lose Tauende umfassende Festklemmvorrichtung (P) vorgesehen ist, welche durch ein Schmelzstück (Q) so lange geöffnet gehalten wird, bis die Verankerung der Mine erfolgt.ist, und von welcher eine oder mehrere Verbindungsdrähte (/) und (K) zur Schutzkappe (D) und zum Zünder (L) gezogen sind, so daß beim Reißen des Ankertaues (M) und beim Straffziehen des bis dahin lose hängenden Ankertaues (R) durch die an der Klemmvorrichtung (P) befestigten Drähte der Zünder herausgerissen oder die Schutzkappen umgelegt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE305563C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3823183A1 (de) * 1988-07-08 1990-02-15 Messerschmitt Boelkow Blohm Sicherungseinrichtung fuer eine seemine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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