DE1531300C - Kappeinrichtung an Schleppwinden - Google Patents
Kappeinrichtung an SchleppwindenInfo
- Publication number
- DE1531300C DE1531300C DE1531300C DE 1531300 C DE1531300 C DE 1531300C DE 1531300 C DE1531300 C DE 1531300C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cutting
- shearing
- guide channel
- cable guide
- cutting device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010008 shearing Methods 0.000 claims description 14
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 2
- 238000009966 trimming Methods 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 2
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000013535 sea water Substances 0.000 description 1
- 230000002459 sustained effect Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung befaßt sich mit einer Kappeinrichtung an Schleppwinden, um das Schleppseil zwischen
dem Schleppfahrzeug und dem zu schleppenden Schiff zu trennen, deren Abscher- bzw. Kapporgan
senkrecht zur Längsachse des Schleppseiles in einer Führungsbahn bewegt wird. Diese Kappeinrichtung
dient dazu, das Verbindungsseil, das nach dem Einfahrvorgang auf einer Winde aufgespult ist, aber mit
dem zu schleppenden Schiff noch in Verbindung steht, zu trennen.
Es ist eine Schleppwinde mit angebauter Kappvorrichtung bekannt, die gemeinsam in einem Gehäuse
untergebracht ist, wobei die als Seiltrommel ausgebildete Aufwickelspule über einen Elektromotor
angetrieben wird. Etwa an der Stelle, an der das Seil von der Trommel wegführt, ist das Gehäuse etwas
verlängert ausgebildet, so daß dort die Kappeinrichtung untergebracht ist. Die Kappeinrichtung besteht
aus einem fallbeilartig ausgebildeten Abschermesser, das senkrecht zur Längsachse des Schleppseiles verschiebbar
ausgebildet ist. Durch einen pyrotechnischen Zündsatz wird über Fernsteuerung das Kappmesser
auf das Schleppseil geschlagen, so daß dieses getrennt wird. Nachteilig wirkt sich an dieser Schleppwinde
aus, daß diese nur für Missionen in größeren Höhen, also nur für Luftfahrzeuge, verwendbar ist.
Für Schleppkörper, die über oder unter der Wasseroberfläche eingesetzt werden, wird sie durch Korrosion
infolge Eindringens von Wasser schnell unbrauchbar. Es wäre denkbar, die Seilaustrittsöffnung
durch eine Gummimanschette abzudichten, jedoch scheidet diese Möglichkeit aus, da infolge der hohen
Austrittsgeschwindigkeit des Schleppseiles die Dichtmanschette an der Berührungsstelle sofort beschädigt
wird.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Schleppwinde zu schaffen, die auch im Einsatz auf
oder unter Wasser abschließbar ist, so daß nach
ίο mehrmaligem Einsatz die Schleppwinde ohne besondere
Wartung wieder verwendet werden kann.
Erfindungsgemäß wird das Ziel dadurch erreicht, daß nach dem erfolgten Kapp- bzw. Abschervorgang
das Abscher- bzw. Kapporgan sich dichtend an die Austrittsöffnung des Seilführungskanals anlegt. Dies
hat den Vorteil, daß mit einem Organ der Draht abgeschert und die Seilaustrittsöffnung abgedichtet werden
kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
ao Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Kappvorrichtung,
Fig. 2 ein erstes Abscherorgan für die Kappvorrichtung,
F i g. 3 das Verriegeln des ersten Abscherorgans, F i g. 4 ein zweites Abscherorgan für die Kappvorrichtung.
F i g. 1 zeigt andeutungsweise die Schleppwinde 1 mit dem Schleppseil 2. An der Oberseite der Schleppwinde
1 ist ein Austrittsstutzen 3 vorgesehen, durch den das Schleppseil 2 geführt ist. Am Ende des Austrittsstutzens
3 ist ein Flansch 4 angeordnet, an dem die Kapp vorrichtung 5 durch Schrauben 6 befestigt
ist. Diese Kappvorrichtung 5 weist in ihrem Inneren eine Führungsbahn 7 auf, die senkrecht zum Seilführungskanal
8 des Schleppseiles 2 verläuft. In der Führungsbahn 7 befindet sich ein Abscherorgan, das
aus einem Kolben 9 oder einem dem Schleppseil 2 zugewandten Schermesser 19 besteht. Eine Zündvorrichtung
10 ist von außen auswechselbar an der Kappvorrichtung S angebracht. Das Abscherorgan 9,
19 hat an der Oberseite eine Schneidkante 11, die zum Abscheren des Schleppseiles 2 vorgesehen ist.
Am oberen Teil der Führungsbahn 7 ist der Abschlußdeckel 12 vorgesehen. Dieser Abschlußdeckel"
12 weist eine Auswurföffnung 13 auf, um die abgescherten Seilstücke 2 α auswerfen zu können. Wird
nun durch die Zündvorrichtung 10 im vorgesehenen Augenblick das Abscherorgan 9, 19 durch Zündung
des Sprengsatzes nach oben bewegt, so wird durch die Schneidkante 11 das Schleppseil 2 abgeschert und
gleichzeitig der Seilführungskanal 8 nach außen hin
.." abgedichtet. Die Abdichtung erfolgt dadurch, daß das
Schermesser 19 zu beiden Seiten mit einem Dichtstreifen 18' oder einem Dichtpfropfen 15 ausgerüstet
ist, wie dies in den beiden Darstellungen der Fig. 4 aufgezeigt ist. Der Kolben 9 hingegen hat, wie dies
aus der F i g. 2 zu ersehen ist, eine Manschette 14 in der Form eines Dichtpfropfens 15. Wesentlich ist, daß
das Abscherorgan 9, 19 in der Endstellung verharrt und nicht durch Vibrationsbewegungen aus dieser
Lage gerät. Aus diesem Grunde ist für das kolbenartige Abscherorgan 9 eine Verriegelungseinrichtung
vorgesehen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, falls aus irgendeinem Grunde die Abdichtstellung des Kolbens
9, z. B. durch Reibung nicht aufrechterhalten werden kann. Diese Verriegelungseinrichtung wird
durch Ansenkungen 16 gebildet, in die ein unter
Federspannung 18 stehender Haltestift 17 gedrückt wird.
Da bei einem gleichzeitigen Kappen des Seiles sichergestellt wird, daß die Schleppwinde abgedichtet
wird, kann diese nicht durch Eindringen von salzhaltigem Seewasser beschädigt werden. Das Einlegen
eines Schleppseiles ist durch eine einfache Öffnungsvorrichtung leicht zu bewerkstelligen, und somit kann
die Schleppwinde ohne zusätzliche Wartung wiederverwendet werden.
Claims (4)
1. Kappeinrichtung an Schleppwinden, um das Schleppseil zwischen dem Schleppfahrzeug und
dem zu schleppenden Schiff zu trennen, deren Abscher- bzw. Kapporgan senkrecht zur Längsachse
des Schleppseiles in einer Führungsbahn bewegt wird, dadurchgekennzeichnet, daß nach dem erfolgten Kapp- bzw. Abschervorgang
das Abscher- bzw. Kapporgan (9, 19) sich dichtend an die Austrittsöffnung des Seilführungskanals
(8) anlegt.
2. Kappeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Abscherorgans
(9, 19) mit der senkrecht zum Seilführungskanal (8) verlaufenden Führungsbahn (7)
übereinstimmt, so daß der Seilführungskanal zu beiden Seiten der Führungsbahn abgedichtet
wird.
3. Kappeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abscherorgan (9, 19) auf
den beiden dem Seilführungskanal (8) zugewandten Seiten mit Dichtstreifen (18') bzw. Dichtpfropfen
(15) versehen ist, die in der Führungsbahn (7) eine Lage einnehmen, in der sie mit dem
Seilführungskanal übereinstimmen, und daß das Abscherorgan an seiner Oberseite Schneidkanten
(11) aufweist.
4. Kappeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abscherorgan (9, 19)
durch eine Verriegelungsvorrichtung (16, 17, 18) in seiner Abdichtstellung gehalten wird.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1531300C (de) | Kappeinrichtung an Schleppwinden | |
| DE2218719A1 (de) | Kraftwagenfoerderer, insbesondere fuer eine wagenwaschanlage | |
| DE1531300B2 (de) | Kappeinrichtung an schleppwinden | |
| DE2815318A1 (de) | Sicherung einer last | |
| DE1228950B (de) | Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Schiebedaechern fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge | |
| DE102016118948B4 (de) | Fahrzeugaufprallsystem mit einem angetriebenen Barrierewagen | |
| DE3045977A1 (de) | "einrichtung zur verkleinerung des wasserwiderstands gegen die vorwaertsfahrtbewegung eines schiffs" | |
| DE885947C (de) | Seilkausche | |
| DE1246202B (de) | Spill | |
| DE413999C (de) | Stromkraftmaschine | |
| DE2155881A1 (de) | Leinenwurfvorrichtung | |
| DE2216709A1 (de) | Vorrichtung zum aufwickeln und abwickeln eines an einem sicherheitsgurt fuer fahrzeuge, insbesondere fuer kraftfahrzeuge, befestigten seils | |
| DE305563C (de) | ||
| DE694503C (de) | Einrichtung zum Verholen von Schiffen | |
| DE2151922C2 (de) | Vorrichtung zum Anwickeln eines bahnförmigen Gebildes, insbesondere Furnierbandes, auf eine Haspel | |
| DE949622C (de) | Notruder fuer Schiffe | |
| DE730942C (de) | Treibanker-Einrichtung fuer Wasserflungzeuge | |
| DE619850C (de) | Spargelschaelmaschine, bei der die Spargelstange unter selbsttaetigem Vorschub und Drehung um ihre eigene Achse geschaelt wird | |
| DE2454173C3 (de) | Verladehilfseinrichtung für Viehtransporter | |
| DE504527C (de) | Vorrichtung zum Feststellen von Propellern, insbesondere Flugzeugpropellern | |
| DE440529C (de) | Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zum Schutz gegen ein ueber die Fahrbahn gespanntes Seil | |
| DE1578085C (de) | Einrichtung zur zugfesten Verankerung einer Drahtverbindung für die Übertragung von Lenksignalen von einer Leitstelle zu einem rückstoßgetriebenen Flugkörper | |
| DE413635C (de) | Einrichtung zum Abwerfen von Wassertorpedos aus Luftfahrzeugen | |
| DE314802C (de) | ||
| DE1082130B (de) | Schnellwirkende Ausloesevorrichtung fuer Flugzeugabsturzort-Anzeige-einrichtungen |