DE305213C - - Google Patents

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DE305213C
DE305213C DENDAT305213D DE305213DA DE305213C DE 305213 C DE305213 C DE 305213C DE NDAT305213 D DENDAT305213 D DE NDAT305213D DE 305213D A DE305213D A DE 305213DA DE 305213 C DE305213 C DE 305213C
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DE
Germany
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film
lens
prism
light
versatile
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/08Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating transmitting member

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 305213 KLASSE 57a, GRUPPE
■ in NEWYORK.
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Reihenbildern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erzeugung von Reihenbildern, bei dem ein Film sich stetig und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit an der Linse vorbeibewegen kann·, ohne daß das Licht zwischen den einzelnen Bildern durch einen Schieber abgeblendet zu werden braucht. Dabei ist die Einrichtung so getroffen, daß dauernd die größtmögliche Lichtmenge zur
ίο Ausnutzung gelangt. Das neue Verfahren benutzt zum Zwecke des Ausgleichs der Bildwanderung die bekannte Anordnung, bei der zwischen Filmband und Objektiv ein Prisma aus licht brechendem Material umläuft. Gemäß der Erfindung wandert das Strahlenbündel, ehe es auf den Film trifft, mit diesem eine gewisse Strecke. Durch diese Abänderung des älteren Verfahrens ist man in der Lage, bei jeder Stellung- des Films und des Ausgleichsprismas auf den Projektionsschirm ein voll-
■ ständiges, gleichförmig beleuchtetes Bild zu werfen, bei dem das allen, mit Verschluß arbeitenden Apparaten eigentümliche Flimmern des Bildes vermieden wird, das auch bei den älteren Apparaten mit Ausgleichsprisma im oberen und unteren Teil des Bildes noch auftritt. .
Eine Vorrichtung zur Ausführung der Verfahrens ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Bei dieser Vorrichtung ist zwischen dem Film und der Lichtquelle ein vielseitiges, um seine Mittellinie drehbares 'Prisma angeordnet, das den bekannten Ausgleichsprismen ähnlich ist.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung im senkrechten Schnitt durch die Ebene 4-4 der Fig. 2. Fig. 2 ist eine Ansicht von oben, und Fig. 3 eine Ansicht auf die Ebene 6-6 .der Fig. 1. Fig. 4 zeigt die Vorrichtung zur Filmförderung in Ansicht von oben in Richtung des Pfeiles 7 der Fig. 3. Fig. 5 bis 8 sind schematische Darstellungen des Weges, den das Licht durch die beiden rotierenden Körper des Apparates nimmt. Fig. 9 stellt im Längsschnitt schematisch den Kondensor und die parallel richtende Linse dar.
In Lagern B eines Rahmens C ist eine Kurbelwelle D mit Handkurbel D' gelagert. Ein großes, am freien Ende der Antriebswelle D ■ sitzendes Zahnrad d treibt ein fest auf einer Welle E sitzendes Zahnrad d1, ein lose auf einem Zapfen D" laufendes Zahnrad d" und ein breites Zahnrad d'" an, das sich auf der Förderachse H längs verschieben läßt. Das lose Zahnrad d" treibt ein auf der Welle I festsitzendes Zahnrad d"" an. Alle Zahnräder sind Schraubenräder, die geräuschlos und ruhig laufen; dank der Schraubenzahnung wird bei einer Längsverschiebung des breiten Zahnrades d'" auf der Förderrad welle H die Stellung des Filmbildes gegenüber dem Prisma geändert. Die Zahnräder d' und d"" laufen doppelt, daß Zahnrad d'" viermal so schnell wie das große Rad d. Die Wellen E und I drehen sich in entgegengesetzter Riehtung und tragen achteckige Stirnplatten e und i, an denen die achteckigen Glasprismen A und A' befestigt sind. In ihrer Lage werden diese
durch Spitzenlagerschrauben e' und i' gehalten, die in auf dem Rahmen C stehenden Lagern e" und i" liegen und gegen Scheiben e'" und *'" anliegen, die ihrerseits unter Zwischenlagerung von Weichgummischeiben gegen die Prismen drücken. Letztere sind derart zueinander gelagert, daß ihre ebenen Flächen gleichzeitig zu dem Film im Bildfenster parallel liegen; ihre Achsen liegen wagerecht und werden von
ίο der optischen Achse des Kondensors und des Objektivs senkrecht geschnitten.
Auf der Welle H sitzt das Filmförderrad F', das den Film zwischen den beiden Prismen mit solcher Geschwindigkeit hindurchzieht, daß vor jede Fläche der Prismen ein Filmbild geführt wird. Da der Film gewöhnlich für jedes Bild vier Lochungen aufweist, aber nicht immer im richtigen Eingriff mit der Förderrolle bleibt, ist das breite Zahnrad d'" in einem Bügel K gelagert, an dem eine Zahnstange k sitzt, die mit einem Zahnrad k' in Eingriff ist, durch dessen Drehung das breite Zahnrad d'" auf der Welle H längs verschoben, hierdurch die Förderrolle auf die Prismen eingestellt und das Bild richtig zwischen diesen hindurchgeführt werden kann. Der Film F wird aus einem Schutzkasten M nach abwärts und zwischen den Prismen durch einen Führungsrahmen m gezogen, gegen den er von einer unter Federwirkung stehenden ausgesparten Platte m' gedrückt wird. Der Film ist mit der Förderrolle F' in Eingriff, gegen . die er von einer unter Federwirkung stehenden und ausrückbaren Rolle f gepreßt wird, und tritt unten in einen Schutzkasten M' ein.
Zwischen das Prisma A und das Objektiv L
wird zweckmäßig eine Blende /"' mit einer der Bildgröße gleichen Öffnung eingefügt, um alles etwa reflektierte Licht vom Objektiv fernzuhalten. Wie Fig. 9 zeigt, gelangt das Licht von der Lichtquelle in verhältnismäßig größe Kondensoren /, die genügend weit von der Lichtquelle / entfernt angeordnet werden können, und wird dann durch diese in einer so kleinen Breite, daß das ganze Licht auf das Bildrechteck konzentriert wird, auf eine Parallelrichtungslinse /' geworfen. Wenn es möglich wäre, einen kleinen Kondensor, etwa einen solchen von der Größe der Linse /', so nahe an die Lampe heranzulegen, daß er die gleiche Lichtmenge aufnehmen könnte, wie ein großer, weiter von der Lichtquelle entfernter Kondensor, so könnte er annähernd vollständig paralleles Licht erzeugen und die Linse f könnte fortfallen. Dies ist aber nicht möglich, weil schon bei einer halb so großen Stromstärke, wie sie gewöhnlich verwendet werden muß, die Erhitzung durch die Lichtquelle so stark ist, daß ein dicht an ihr gelagerter Kondensor springen würde; infolgedessen muß man auf die Einrichtung nach Fig. 9 zurückgreifen.
Fig. 5 bis 8 veranschaulichen vier verschiedene Stellungen des Films und der Prismen; jeder der Pfeile auf dem Film soll ein Bild darstellen; zwecks besserer Unterscheidung ist jeder zweite Pfeil schraffiert. Aus diesen Figuren ist klar zu erkennen, in welcher Weise die parallelen Lichtstrahlen durch die Prismen und den Film hindurchgehen. Rechts neben dem Prisma A ist das ins Objektiv gelangende Pfeilbild dargestellt, und aus Fig. 5 und 6 ist ersichtlich, daß, obwohl der Film sich inzwischen verschoben hat, das ins Objektiv geworfene Bild immer noch das gleiche ist, während bei den Stellungen nach Fig. 7 und 8 das Licht schon durch Teile zweier Pfeilbilder hindurchgeht und das ins Objektiv gelangende Bild hier zum Teil aus dem einen (hellen), zum Teil aus dem anderen (schraffierten) Pfeil zusammengesetzt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung von Reihenbildern, bei dem zwischen Filmband und Objektiv zum Zweck des Ausgleichs der Bildwanderung ein vielseitiges Prisma aus lichtbrechendem Material umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß man den Lichtstrahl, ehe er auf den Film trifft, eine bestimmte
y Strecke in gleichem MaJ3e wie den Film selbst wandern läßt.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem zwischen Filmband und Objektiv beweglich angeordneten vielseitigen Prisma aus lichtbrechendem Material, dadurch gekennzeichnet, daß auch zwischen dem Filmband und der Lichtquelle ein vielseitiges, um seine Mittellinie drehbares Prisma angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT305213D Active DE305213C (de)

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DE (1) DE305213C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080794B (de) * 1954-05-20 1960-04-28 Werner Loeffler Verfahren und Vorrichtung fuer den optischen Ausgleich mittels eines rotierenden Polygonalprismas
DE1096189B (de) * 1957-05-07 1960-12-29 Franz Krautschneider Vorrichtung zur Projektion mittels optischen Ausgleichs durch ein Polygonprisma
DE1136506B (de) * 1957-07-11 1962-09-13 Freiberger Praez Smechanik Veb Photometrische Messblende

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080794B (de) * 1954-05-20 1960-04-28 Werner Loeffler Verfahren und Vorrichtung fuer den optischen Ausgleich mittels eines rotierenden Polygonalprismas
DE1096189B (de) * 1957-05-07 1960-12-29 Franz Krautschneider Vorrichtung zur Projektion mittels optischen Ausgleichs durch ein Polygonprisma
DE1136506B (de) * 1957-07-11 1962-09-13 Freiberger Praez Smechanik Veb Photometrische Messblende

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