DE3046508C2 - - Google Patents
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- F16K7/068—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force by means of a screw-spindle, cam, or other mechanical means by bending the hose
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ventilvorrichtung für
ein Gasfeuerzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ventilvorrichtungen für Gasfeuerzeuge sind aus
der DE-AS 12 95 898, der GB-PS 7 27 195 und den
US-PS 35 42 499 und 25 65 903 bekannt.
Die genannten Ventilvorrichtungen haben insbesondere
den Nachteil, daß der Ventilschlauch verklebt,
wenn das Gasfeuerzeug lange nicht benutzt wird,
so daß die Adhäsionskraft der lange Zeit aneinander
liegenden Wände, die so den Ventilschlauch absperren,
größer als die elastische Rückstellkraft des Ventil
schlauches ist. Wird das Feuerzeug betätigt und
der den Ventilschlauch schließende Druck von dem
Ventilschlauch genommen, öffnet sich dieser häufig
nicht und das Feuerzeug ist nicht funktionsfähig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Ventilvorrichtung für ein Gasfeuerzeug zu schaffen,
bei der der Ventilschlauch (zwangsweise) auch dann
geöffnet wird, wenn er verklebt ist.
Die gestellte Aufgabe wird mit einer Ventilvor
richtung nach den Ansprüchen 1 bzw. 2 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens
sind in den Unteransprüchen unter Schutz gestellt.
Mittels der erfindungsgemäßen Ventilvorrichtung
ist ein Gasfeuerzeug auch dann noch funktionsfähig,
wenn der Ventilschlauch verklebt ist, beispielsweise
weil es längere Zeit nicht benutzt worden ist.
Die Zahl der Teile, die das Ventil bilden, ist
sehr klein und entsprechend können die Kosten der
Herstellung deutlich gesenkt werden. Wegen des
sehr einfachen Aufbaus entstehen beim Zusammenbau
der Teile keine Probleme.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele anhand
der Zeichnungen (Fig. 1 bis 13) im einzelnen erläutert
sind. Dabei zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer
Ausführung der Ventileinheit nach der
vorliegenden Erfindung, wobei die Gas
röhre verschlossen ist;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der in
Fig. 1 dargestellten Ventileinheit,
wobei die Gasröhre geöffnet ist;
Fig. 3 einen Vertikalschnitt eines mit der
Ventileinheit versehenen Feuerzeuges
wie
sie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist;
Fig. 4 einen Horizontalschnitt der in Fig. 1
dargestellten Ventileinheit, wobei
die Gasröhre geschlossen ist;
Fig. 5 in Horizontalschnitt die in Fig. 1 dar
gestellte Ventileinheit, wobei die Gas
röhre halb geöffnet ist;
Fig. 6 in Horizontalschnitt die in Fig. 1 dar
gestellte Ventileinheit, wobei die Gas
röhre voll geöffnet ist;
Fig. 7 in Perspektivdarstellung eine andere
Ausführung der Ventileinheit;
Fig. 8 die Ventileinheit im Querschnitt nach
dem Ausführungsbeispiel von Fig. 7 bei
geschlossener Gasröhre;
Fig. 9 die Querschnittansicht der Ventil
einheit nach Fig. 7 bei geöffneter
Gasröhre;
Fig. 10 einen teilweisen Vertikalschnitt einer
anderen Ausführung,
wobei die Gasröhre geschlossen
ist;
Fig. 11 einen teilweisen Vertikalschnitt der in
Fig. 10 dargestellten Ausführung bei
geöffneter Gasröhre;
Fig. 12 einen teilweisen Vertikalschnitt durch
eine weitere Ausführungsform
bei geschlossener
Gasröhre; und
Fig. 13 einen teilweisen Vertikalschnitt einer
weiteren Ausführung,
in der die Gasröhre ge
schlossen ist.
Die Fig. 1 bis 6 zeigen eine Ausführung der vorliegenden
Erfindung, wobei die Fig. 1, 3 und 4 den Zustand zeigen,
in dem die Gasröhre geschlossen ist und Fig. 2 und 6
den Zustand bei geöffneter Gasröhre zeigen. Ein Stütz
teil 1, der in den Körper des Feuerzeugs integriert
ist, hält einen Ventilschlauch 3 durch seine Ober
fläche 2. Der Ventilschlauch 3 - ein Gummischlauch -
und das Stützteil 1 sind vertikal angeordnet und
durch ein rahmenförmiges Preßglied 4 hindurchgeführt.
Eine Druckfeder 6 ist zwischen der einen der inneren
Endseiten 5 des Preßgliedes 4 und des Stützteils 1
vorgesehen, so daß die Druckfeder 6 das Preßglied 4
in Richtung des Pfeiles P in Fig. 1 zwingt und damit
den Ventilschlauch 3 zwischen dem Preßglied 4 und dem
Stützteil 1 abklemmt und den Ventilschlauch 3 schließt. Außer
halb des Preßgliedes 4 ist ein Hebel 7 vorgesehen,
der an dem Körper des Feuerzeuges befestigt ist und
in Richtung des in Fig. 1 mit Q bezeichneten Pfeils
beweglich ist. Wenn der Hebel 7 von außen in Richtung
des Pfeiles Q gedrückt wird, drückt das gabelförmige
Ende 7 a des Hebels 7 gegen zwei Nocken 4 a des Preß
gliedes 4 in die Richtung Q und bewegt das Preßglied
in dieselbe Richtung. Der Ventilschlauch 3 ist so frei
von dem Preßglied 4 und offen wie in Fig. 2 gezeigt.
Das obere Ende 8 des Ventilschlauchs 3 ist mit der Düse
des Gasfeuerzeugs verbunden, das untere Ende 9 mit einem
Gastank 10 des Gasfeuerzeugs.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines Zigarettengasfeuer
zeuges mit der eben beschriebenen, erfindungsgemäßen
Ventileinheit. Der Gastank 10 ist in zwei Kammern 13
und 14 durch eine Trennwand 11 geteilt. In der Kammer
13 befindet sich verflüssigtes Gas in Polyurethan
schaum 12, der mit dem Gas durchtränkt ist; in der
Kammer 14 ist der Brennstoff gasförmig. Die beiden
Kammern 13 und 14 sind miteinander durch eine Öffnung
15 zwischen der Trennwand 11 und dem Gastank 10 ver
bunden. In die gasgefüllte Kammer 14 ragt das untere
Ende einer Gasaufnahmehülse 16 hinein. Das obere Ende
der Gasaufnahmehülse 16 ist mit dem unteren Ende 9
des Ventilschlauchs 3 verbunden. Das obere Ende 8 dieses Ventilschlauchs
3 ist mit einem röhrenförmigen Teil 17 des
Bodens der Düse verbunden, um einen Gasflußweg
zwischen der gasgefüllten Kammer 14 und der Düse 18
am Düsenboden 17 herzustellen. Der mittlere Abschnitt
des Ventilschlauchs 3 ist durch das rahmenförmige Preß
glied hindurchgeführt. Der Hebel 7 zur Betätigung
des Preßgliedes 4 bildet einen Teil einer äußeren Wand
19 des Körpers des Gasfeuerzeuges und ist in Fig. 3
nach rechts beweglich. Wird der Hebel 7 in Fig. 3
nach rechts eingedrückt, so ist der Ventilschlauch 3 geöffnet,
das Gas gelangt zu der Düse 17. In diesem Zustand
wird das Feuerzeug entzündet durch Drehen eines Zünd
rades, das oben auf dem Gasfeuerzeug befestigt ist.
Alle obenerwähnten Teile mit Ausnahme der Feder 6
sind aus Kunststoff und durch plastische Verformung
hergestellt. Der Ventilschlauch 3 ist aus Gummi herge
stellt.
Es wird jetzt die Wirkungsweise des Preßgliedes 4
einer Ventileinheit, wie sie oben erwähnt wurde,
im Detail und in Bezugnahme auf die Fig. 4, 5 und 6
beschrieben.
Fig. 4 zeigt das Preßglied mit geschlossener Gasröhre,
Fig. 5 das Preßglied mit halbgeöffneter Gasröhre und
Fig. 6 das Preßglied mit voll geöffneter Gasröhre.
Fig. 5 das Preßglied mit halbgeöffneter Gasröhre und
Fig. 6 das Preßglied mit voll geöffneter Gasröhre.
In Fig. 4 wird das Preßglied 4 durch die Druckfeder 6
nach rechts gezwungen, der Schlauch 3 wird zwischen
der inneren Seite des Widerlagers 20 des Preßgliedes
4 und der Oberfläche 2 des Stützteils 1 gepreßt.
Auf diese Weise ist der Ventilschlauch 3 geschlossen
und liegt in der Ausnehmung 21 des Preßgliedes 4.
Wenn das Preßglied 4, wie es in Fig. 5 dargestellt
ist, nach links bewegt wird, vergrößert sich die Ent
fernung zwischen der Seite 20 des Widerlagers des
Preßgliedes 4 und der Oberfläche 2 des Stützteiles 1,
der Ventilschlauch 3 nähert sich aufgrund seiner Elasti
zität wieder der Ausgangsform an. Wird das Preß
glied 4 weiter nach links bewegt, wie es in Fig. 6
gezeigt wird, so ist die Seite 20 des Widerlagers
völlig von dem Schlauch 3 getrennt, darüber hinaus wird
der Schlauch 3 lateral leicht von seitlichen Wänden
22 des Preßgliedes 4 gedrückt und so in eine Form
gezwungen, in der die volle Öffnung erreicht wird.
Auf diese Weise wird der Ventilschlauch 3 auch dann zur
vollen Öffnung gebracht, wenn die inneren Wände des
Schlauches 3 aneinanderkleben.
Fig. 13 zeigt eine andere Ausführung, die den oben
beschriebenen, in den Fig. 1 bis 6 gezeigten ähnelt.
Ein Stützteil 31 hat eine Oberfläche 32 entsprechend
der Oberfläche 2 des Stützteiles 1 in oben beschrie
bener Ausführung. Ein flexibler Ventilschlauch 33 ist
durch ein rahmenförmiges Preßglied 34 hindurchge
führt, sein oberes Ende 38 ist mit einer Düse und ihr
unteres Ende 39 mit dem darunter befindlichen Gas
tank 40 verbunden. Das Preßglied 34 ist um eine
Achse 34 a drehbar befestigt und wird durch eine Feder
36 - in Fig. 13 im Uhrzeigersinn - nach außen ge
drückt. Das Preßglied 34 hat einen auf ihm befestigten
Nocken 34 b, der gegen ein Widerlager 37 a des manuell
zu betätigenden Hebels 37 stößt. Wenn das Gasfeuer
zeug umfaßt und der Hebel 37 durch einen Teil der
Hand oder einen Finger eingedrückt wird, drückt der
Nocken 37 a den Nocken 34 a nach links, das Preßglied
34 schwenkt ein wenig entgegen dem Uhrzeigersinn
gegen die Kraft der Feder 36. Der Schlauch 33 ist so ge
öffnet, weil der Teil 35 des Preßgliedes 34 von dem
Ventilschlauch 33 entfernt ist. Wird der Hebel 37 los
gelassen, kehrt das Preßglied 34 in seine ursprüngliche
Position zurück und preßt den Ventilschlauch 33 gegen
die Oberfläche 32 des Stützteiles 31.
In der eben geschilderten Ausführung, wie sie in der
Fig. 13 gezeigt ist, ist nicht erkennbar, daß das
Preßteil 34 eine Öffnung für den Schlauch hat, die mit
seitlichen Wänden 22 ausgeformt ist, wie es in den
Fig. 4 bis 6 gezeigt wird. Es versteht sich, daß das
Preßglied 34 mit eben solchen seitlichen Verdickungen
ausgestattet ist.
Es ist möglich, eine Einrichtung zum Verschließen des
Schlauchs getrennt von der Einrichtung zur Öffnung des
Ventilschlauchs vorzusehen. Ein solches Beispiel wird
unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 9 beschrieben.
In den Fig. 7 bis 9 ist der Ventilschlauch 108 darge
stellt, wie sie in einer Ecke eines L-förmigen Stütz
teiles 101 des Gasfeuerzeuges liegt. Der Ventilschlauch
108 ist aus synthetischem Gummi hergestellt. Sie liegt
zwischen der Vorderseite 101 a des L-förmigen Stütz
teils 101 und einer Preßfläche 120 a des Preßgliedes
120, das durch Federkraft in Richtung auf die Vorderseite
101 a gedrückt wird und in Ruhestellung den Ventilschlauch
108 abklemmt und ihn so schließt. Das Preßglied 120 trägt einen Ansatz 120 a. Der Ventilschlauch
liegt weiter zwischen den anderen inneren Flächen 101 b
des L-förmigen Stützteiles 101 und eines zur Öffnung
dienenden Flügels 130 b des Öffnungshebels 130, der in
der Nähe des Ventilschlauchs 108 befestigt ist. Das Preß
glied 120 wird durch eine Druckfeder 106 belastet und ist
auf seiner Oberseite mit einem Nocken 120 b so versehen,
daß er mit dem manuell zu betätigenden Hebel 107
von dem L-förmigen Stützteil 101 entfernt wird. Das
Zusammenwirken des Öffnungshebels mit dem Preßglied
120 läßt sich in den Fig. 8 und 9 erkennen. Wird das
Preßglied 120 von der Vorderseite 101 a des L-förmigen
Stützteiles 101 entfernt, um den Ventilschlauch 108
freizugeben, schwenkt der Öffnungshebel 130 ent
gegen dem Uhrzeigersinn um eine Achse 130 a mit seinem Ende 130 b zur
Öffnung, wie es in Fig. 9 gezeigt wird, und umgekehrt.
Bei den obigen Ausführungsbeispielen wird der Ventil
schlauch abgeklemmt, um den Gasdurchfluß zu verhindern.
Es ist möglich, den Ventilschlauch abzuknicken, um
den Gasdurchfluß zu verhindern. Ein Beispiel einer
solchen Einrichtung wird unter Bezugnahme auf
die Fig. 10 und 11 im folgenden beschrieben.
Ein Ventilschlauch 208, der eine gasgefüllte Kammer 214
mit einer Düse 218 verbindet, verläuft in einer
Schlaufe durch eine Öffnung 210. Ein Preßglied 220
ist in dem Gasfeuerzeug um eine Achse 220 a schwenkbar
befestigt. Das Preßglied 220 hat drei Arme, ein Arm
220 b liegt auf dem Schlaufenteil des Ventil
schlauchs 208, ein anderer Arm 220 c ist gleitschlüssig ver
bunden mit einem Teil des Betätigungshebels 207, der
auf einer Achse 207 a drehbar befestigt ist; ein
dritter Arm ist mit einer Feder 206 verbunden, so daß
eine Federkraft im Uhrzeigersinn auf das Preßglied
wirkt und den schlaufenförmigen Teil des Ventilschlauchs
208 mit dem ersten Arm 220 b abgeknickt. Der zweite Arm
220 c des Preßgliedes 220 wird in Fig. 10 durch
den Betätigungshebel 207 nach rechts bewegt, wenn
der Hebel 207 durch einen Finger oder ähnliches einge
drückt wird, das Preßglied wird dann entgegen dem Uhr
zeigersinn bewegt, der erste Arm 220 b rückt von dem
schlaufenförmigen Abschnitt des Ventilschlauchs 208 ab.
Der Betätigungshebel wird durch einen Finger, der
das Zündrad 223 betätigt hat, niederdrückt. In
folgedessen wird, wenn der Benutzer des Gasfeuerzeuges
das Zündrad 223 in Fig. 10 entgegen dem Uhrzeiger
sinn dreht und den Hebel 207 niederdrückt, das Preß
glied 220 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, der
erste Arm 220 b entfernt sich von dem schlaufenförmigen
Teil des Ventilschlauchs 208. Auf diese Weise wird der
Ventilschlauch geöffnet und dem Gas erlaubt, hindurch
zur Düse 218 zu fließen, das Gasfeuerzeug brennt.
Auch in dieser Ausführung wird nur die Feder 206 aus
Metall hergestellt, alle anderen Teile aus Kunst
stoff.
Diese Ausführung ist vorteilhaft, weil die Entzündung des Gases
und die Öffnung des Ventilschlauchs kombiniert sind, so
daß die Entzündung und Öffnung in einer einzigen Bewegung vorgenommen wer
den können. Es versteht sich jedoch, daß es auch bei
den anderen Ausführungen möglich ist, beide Vorgänge
wie bei dieser Ausführunsform zu kombinieren, indem
einfach der den Ventilschlauch öffnende Hebel in der
Nähe des Zündrades angebracht wird, ähnlich, wie dies
bei dem in den Fig. 10 und 11 dargestellten Ausführungs
beispiel deutlich gemacht ist.
Bei obiger Ausführung sind der Hebel, der von dem
Benutzer des Gasfeuerzeuges manuell betätigt wird
und der oder die Einrichtungen zum Schließen und
Öffnen des Ventilschlauchs getrennt angeordnet. Es ist
möglich, diese drei Elemente zusammen zu einer Ein
heit zu verbinden. Ein Ausführungsbeispiel dafür
wird in Fig. 12 gezeigt.
Dort ist ein Betätigungshebel 307 unterhalb des Zünd
rades 323 so angebracht, daß er von dem Finger, der
das Zündrad dreht, niedergedrückt wird. Der Hebel 307
ist im Gasfeuerzeug so befestigt, daß ein Arm sich
um die Schwenkachse bewegt, wenn der nach außen heraus
ragende Arm des Hebels 307 unterhalb des Zündrades
323 niedergedrückt wird. Der Arm des Hebels innerhalb
des Gasfeuerzeuges hat dieselbe Form wie das Preß
glied 4, das in den Fig. 4 bis 6 gezeigt wird; es
hat einen Preßabschnitt 307 a zum Schließen des Schlauchs
308 und einen Öffnungsabschnitt 307 b mit Verdickungen
220 wie das Preßteil bei der ersten Ausführung.
Wenn der Hebel 307 niedergedrückt wird, wird der
inwändige Arm auf einem bogenförmigen Weg nach rechts
um die Achse des Hebels 307 herum bewegt, der Preß
abschnitt 307 a wird von dem Ventilschlauch 308 entfernt
und der Öffnungsabschnitt 307 b öffnet den Ventil
schlauch 308, wie es das Preßteil 4 bei der ersten Aus
führung tut. Wird der Hebel 307 losgelassen, so
schwingt der Hebel aufgrund der Einwirkung der Feder
306, die in Ruhestellung den Hebel nach oben drückt,
zurück. Bei der Herstellung eines Ventilelementes nach
der Erfindung sollte der Ventilschlauch vorzugsweise aus
synthetischem Gummi bestehen und eine dicke Wand haben,
so daß die Schließung gut bewerkstelligt werden kann.
Wenn der innere Durchmesser z. B. einen Millimeter be
trägt, sollte die Wandstärke vorzugsweise auch etwa
einen Millimeter betragen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Ansprüchen
sowie in der Zeichnung aufgeführten Merkmale der Er
findung können sowohl einzeln als auch in beliebigen
Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung
in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
Claims (5)
1. Ventilvorrichtung für ein Gasfeuerzeug, mit
einem mit flüssigem, brennbaren Gas gefüllten
Tank, einer darauf angebrachten Zündeinrichtung
und einer in deren Nähe vorgesehenen Düse zum
Heranführen des brennbaren Gases vom Tank vor
die Zündeinrichtung, wobei zwischen dem Gastank
und der Düse ein beide miteinander verbindender
Ventilschlauch aus elastischem Material angeordnet
ist und ein über einen von außen betätigbaren
Hebel bewegbares Preßglied für die Bewegung
zwischen einer geschlossenen und einer geöffneten
Position des Ventilschlauches vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Preßglied (4) einen Stützteil (1), zum
Schließen des Ventilschlauches (3) durch
Pressen desselben gegen ein Widerlager (20)
Ausnehmungen (21) zur Aufnahme
des zugepreßten und verschlossenen Ventilschlauches
(3) und einen dem Aufnahmeabschnitt benachbart
angeordneten Ventilschlauchöffnungsabschnitt
zum zwangsweisen Öffnen des Ventilschlauches
(3) aufweist, der zwei Wandungen (22) hat, deren
gegenseitiger Abstand geringfügig kleiner ist
als der Durchmesser des Ventilschlauches, wobei
der Ventilschlauchöffnungsabschnitt mit
dem Preßglied (4) integriert ausgeführt ist.
2. Ventilvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, gekennzeichnet durch eine Öffnungs
einrichtung, welche bei Bewegung
des Preßgliedes in die geöffnete
Position des Ventilschlauches (108, 208) in einer
zu der Bewegungsrichtung des Preßgliedes senk
rechten Richtung gegen den Ventilschlauch drückt.
3. Ventilvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Preßglied
(4, 120, 220) den Ventilschlauch (3, 108, 208)
gegen ein festes Widerlager (20, 101 a) drückt,
um den Ventilschlauch abzuquetschen und die
Durchflußöffnung in der Schließposition zu ver
schließen.
4. Ventilvorrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Preßglied (220 b) den Ventilschlauch
(208) abknickt, um den Durchfluß durch diesen
in der Schließposition zu unterbinden.
5. Ventilvorrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilschlauch (3, 108, 208) aus synthetischem
Gummi hergestellt ist.
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