DE3045661C2 - Steigrohr-Be- und -Entlüfter - Google Patents
Steigrohr-Be- und -EntlüfterInfo
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- F16L55/07—Arrangement or mounting of devices, e.g. valves, for venting or aerating or draining
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- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/10—Devices for preventing contamination of drinking-water pipes, e.g. means for aerating self-closing flushing valves
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Description
30
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Steigrohr-Be- und -Entlüfter mit zwei in Wirkungsrichtung
hintereinander angeordtrsten Avbeitselementen, von
denen eines als Schwimn?°r ausgebildet ist und das
andere eine als akustischer Signalgeber dienende J5
Bohrung aufweist.
Derartige Steigrohr-Be- und -Entlüfter haben die Aufgabe sicherzustellen, daß bei Druckabfall im
öffentlichen Wasserleitungsnetz kein verschmutztes Wasser in dieses Netz zurückgesaugt werden kann. Dies
wird jedoch nur gewährleistet, wenn das Verschlußelement des Steigrohr-Be- und -Entlüfters, das bei
Vorhandensein des normalen Betriebsdruckes iiii Wasserleitungsnetz angehoben und in Anlage an einen
Sitz gehalten wird, bei Druckabfall sich von seinem Sitz löst und somit den Eintritt von Luft in das Wasserleitungsnetz
ermöglicht.
Damit im Bedarfsfall eine sichere Funktion gewährleistet ist, muß der Steigrohr-Be- und -Entlüfter von Zeit
zu Zeit auf seine Funktionsfähigkeit hin überprüft werden. Dies ist bei den bekannten Steigrohr-Be- unJ
-Entlüftern jedoch nur mit erheblichem Zeitaufwand möglich, da sich diese Be- und Entlüfter stets am
höchsten Punkt des Gebäudes im privaten Bereich befinden und oftmals kaum zugänglich sind.
Zudem ist es erforderlich, den U-förmigen Überlaufbogen
abzubauen, um durch Augenschein festzustellen, ob bei Druckabfall im Steigrohr das Verschlußelement
abfällt oder nicht. Der Druckabfall wird zu diesem Zweck dadurch erzeugt, daß die Wasserzufuhr zum
Steigrohr unterbunden und das Steigrohr entleert wird.
Es ist bekannt, die Position eines Ventiltellers induktiv zu überwachen und den auf die Weise ermittelten
elektrischen Impuls einer Anzeigevorrichtung zuzuleiten (FR-OS 21 92 261). Hierzu ist jedoch eine Installation
entsprechender stromführender Leitungen erforderlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Überwachung des Steigrohr-Be- und -Entlüfters zu
vereinfachen und — ohne die Notwendigkeit elektrischer Elemente — räumlich getrennt vom Steigrohr-Be-
und -Entlüfter vornehmen zu können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Steigrohr-Be- und -Entlüfter mit zwei in Wirkungsrichtung
hintereinander angeordneten Arbeitselementen, von denen eines als Schwimmer ausgebildet ist und das
andere eine als akustischer Signalgeber dienende Bohrung aufweist, dadurch gelöst, daß beide Arbeitselemente
in einem mit dem Steigrohr in Verbindung stehenden aufsteigenden Ende eines Gehäuses angeordnet
sind, wobei der akustische Signalgeber zwischen dem als Schwimmer ausgebildeten Arbeitselement und
dem Steigrohr angeordnet ist und der dem Luft- und Wasserstrom ausgesetzte Querschnitt des den Signalgeber
aufweisenden Arbeitselementes größer ist als derjenige des anderen Arbeitselementes. Durch Vorsehung
eines akustischen Signalgebers eriolgt die Signalübertragung akustisch über das Hauswasserleitungsnetz.
Bei Auftreten eines unterdruckes in der Steigleitung
befinden sich beide Arbeitselemente in ihrer Freigabestellung, in welcher sie einen ungehinderten Luftzutritt
in die Steigleitung ermöglichen. Bei wieder zunehmenden Druck in der Steigleitung wird aufgrund der
unterschiedlich großen, dem Luft- odjr Wasserstrom ausgesetzten Querschnitte der beiden Arbeitselemente
stets das als akustischer Signalgeber dienende Arbeitselement in seine Schließstellung gebracht, so daß die Luft
das Steigrohr nur durch die Bohrung dieses Arbeitselementes verlassen kann. Das diesem als Signalgeber
ausgebildeten Arbeitselement nachfolgende Arbeitselement steht somit nur unter einem geringen Druck und
bleibt solange in seiner Freigabestellung, bis es durch das nachfolgende Wasser angehoben und zur Anlage an
seinen Sitz gebracht wird. Die Signalerzeugung ist somit abgeschlossen. Da Luft nur dann in die Steigleitung
eindringen kann, wenn beide Arbeitselemente zuvor abgefallen waren, ist die Erieugun·^ eines Signales ein
sicheres Zeichen dafür, daß zuvor beide Arbeitselemente abgefallen waren.
Es ist zwar bereits bekannt, in Steigrohr-Be- und -Entlüftern ein als akustischer Signalgeber ausgebildetes
Verschluß- oder Arbeitselement vorzusehen (DE-GM 18 15 777). Hierbei handelt es sich jedoch um
ein Rückschlagventil, das sich in dem über dem Auffangtrichter endenden Teil des U-förmigen Gehäuses
befindet und lediglich dann anspricht, wenn das Verschlußelement des Steigrohr-Be- und -Entlüfters
leckt und Wasser durch das als akustischer Signalgeber ausgebildete Verschlußteil austritt. Da jedoch an diesem
Rückschlagventil diese Druckunterschiede auch dann auftreten können, wenn das Arbeitselement des
Steigrohr-Be- und -Entlüfters unverändert in der Belüfterstellung verbleibt, ist die bekannte Vorrichtung
lediglich in der Lage anzuzeigen, ob der Steigrohr-Be- und -Entlüfter dicht abschließt oder nicht. Ob ein solcher
Be- und -Entlüfter jedoch abgdichtet oder nicht, ist für die Funktion der Vorrichtung nicht entscheidend; auf
diese Weise wird lediglich durgh Einsparung von
Wasserverlusten die Wirtschaftlichkeit erhöht. Eine Kontrolle der Funktionsfähigkeit des Steigrohr-Be- und
-Entlüfters ist jedoch nicht möglich.
Um ein Luftpolster in dem der akustischen Signalabgabe
dienenden ersten Arbeitselement zu bilden und damit eine lange Signalabgabe zu erzielen, ist gemäß
einem weiteren Merkmal der Erfindung die als
akustischer Signalgeber dienende Bohrung in einer im Abstand von dem dem Steigrohr zugewandten Ende des
Arbeitselementes angeordneten Querwand vorgesehen. Ein besonders kräftiges akustisches Signal wird
erfindungsgemäß dadurch erzeugt, daß die Querwand mit der als akustischer Signalgeber wirkenden Bohrung
als Membran ausgebildet ist.
Der Erfindungsgegenstand ist einfach im Aufbau und ermöglicht die Fernkontrolle der Funktionsfähigkeit des
Steigrohr-Be- und -Entlüfters. Auf diese Weise ist es möglich, mit der*>
Ablesen des Wasserzählers eine Kontrolle des Steigrohr-Be- und -Entlüfters zu verbinden,
indem durch Absperren der Wasserzufuhr, Entleeren der Hauswasserleitung und anschließender
erneuter Wasserzufuhr in die Wasserleitung eine Be- und Entlüftung der hausinternen Wasserleitung vorgenommen
und gleichzeitig ohne Verlassen des Standortes die Funktionsfähigkeit des Steigrohr-Be- und
-Entlüfters kontrolliert werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert, die einen erfindungsgemäß
ausgebildeten Steigrohr-Be- und -Entlüfter im Querschnitt zeigt.
Der Steigrohr-Be- und -Entlüfter weist ein Gehäuse 1
auf, das im wesentlichen aus einer ein Arbeitselement 7 aufnehmenden Kammer 10 und einem U-förmigen
Überlaufbogen 11 besteht Die Kammer 10 befindet sich
zwischen einem mit dem öffentlichen Wasserleitungsnetz in Verbindung stehenden Steigrohr (nicht gezeigt)
und dem Überlaufbogen 11, dessen freies Ende oberhalb
eines Auffangtrichters 12 endet.
Die Kammer 10 befindet sich in einem Zylinderstück 100, das mittels einer Überwurfmutter 101 unter
Zwischenschaltung eines Dichtringes 102 mit dem Überlaufbogen 11 verschraubt ist. Die Kammer 10 weist
Zylinderform auf und besitzt eine solche Längsausdehnung, daß das als Schwimmer ausgebildete Arbeitselement
7 eine Längsbewegung innerhalb der Kammer 10 ausführen kann. Der Außendurchmesser des Arbeitselementes
7 ist kleiner als der Innendurchmesser der Kammer 10; um ein Verkanten des Arbeitselementes 7
zu vermeiden, ./eist dieses in an sich bekannter Weise
Führungsflügel 70 an seinem Außenumfang auf.
Das Arbeitselement 7 weist im wesentlichen die Form eines an beiden Enden offenen Zylinders auf. Der
Innenraum des Arbeitselementes 7 ist durch eine Zwischenwand unterteilt, die durch eine Membran 7i
gebildet ist, welche eme kleine Öffnui.g 710 aufweist
Zwischen dem Zylinderstück 100 und dem Ende des Rohrbogens 11 ist mit Hilfe der Überwurfmutter 101
eine Scheibe 15 angeordnet, die als Sitz für das Arbeitselement 7 dient. Von der Scheibe 15 aus
erstrecken sich einzelne Stäbe 16 nach unten, die bis in den dem Steigrohr abgewandten Hohlraum des
Arbeitselementes 7 hineinreichen und jeweils ein radial nach innen ragendes Ende 17 aufweisen. Hierdurch wird
eine Art elastischer Käfig gebildet, in dem sich ein als Schwimmer ausgebildetes Arbcitselement 8 befindet.
Das Arbeitselement 8 besitzt an seinem dem Arbeitselement 7 abgewandten Kopfende eine Dichtscheibe 80,
die mit der Scheibe 15 zusammenarbeitet, welche eine zentrale Öffnung 150 aufweist, die von einem Sitz 151
für das Arbcitselement 8 umgeben ist.
Das dem Überlaufbogcn 11 abgewandtc Ende der
Kammer 10 weist cmc konische Verjüngung 103 auf. auf der suh du1· -Xroeitsclcment 7 im abgefallenen Zustand
"ir. Hüte seiner Fiihringsfiügcl 70 abstützen kann.
i Ui die Verbindung mit dem Steigrohr besitzt das die
Kammer 10 aufnehmende Zylinderstück 100 ein Außengewinde 104. Das Steigrohr weist in bekannter
Weise an geeigneter Stelle eine Absperreinrichtung (nicht gezeigt) und zwischen dieser und dem Zylinderstück
100 ein Entleerventil (nicht gezeigt) auf.
Wenn im Steigrohr der normale Betriebsdruck herrscht, dann befindet sich in der Kammer 10 Wasser
und das Arbeitselement 8 mit seiner Dichtscheibe 80 in Anlage am Sitz 151, während das Arbeitselement 7
ίο abgefallen ist und sich mit seinen Führungsflügeln 70 an
der Verjüngung 103 abstützt Wenn Arbeitselement 8 und Sitz 15! intakt sind, tritt somit kein Wasser aus.
Sollten trotz normaler Druckverhältnisse im Steigrohr durch Abnützung oder Ablagerungen am Arbeitselement
8 oder Sitz 151 geringe Wassermengen in den Überlaufbogen 11 gelangen, so fließen diese über den
Auffangtrichter 12 wieder ab.
Wenn in dem mit dem Versorgungsnetz in Verbindung stehenden Steigrohr der Wasserdruck nachläßt
oder schließlich sogar ein Unterdruck auftritt, so besteht die Gefahr, daß von irgendwelchen an die Wasserversorgungsleitung
angeschlossenen Verbrauchern Schmutzwasser in das Versorgungsnetz zunjckgesaugt
wird. Um dies zu verhindern, muß sichergestellt werden, daß das Arbeitselement 8 bei einem derartigen
Druckabfall sich von seinem Sitz 151 löst und zwischen den Führungsflügeln 70 des Arbeitseiementes 7
hindurch das Einströmen von Luft in das Steigrohr ermöglicht, wodurch dann kein Wasser in die Leitung
jo zurückgesaugt werden kann.
Um die einwandfreie Funktion des Slei<?rohr-Be- und
-Entlüfters zu kontrollieren, werden — beispielsweise gleichzeitig mit dem Ablesen der Wasseruhr — die
Absperreinrichtung geschlossen und das Steigrohr mit Hilfe des Entleerventiles, zumindest teilweise, entleert.
Hierbei fällt das Arbeitselement 8 ab. Durch die Öffnung 150, zwischen den Stäben 16 hindurch, über den oberen
Rand des Arbeitseiementes 7 hinweg und zwischen dessen Führungsflügeln 70 hindurch kann somit Luft in
das Steigrohr einfließen, das auf diese Weise belüftet wird.
Zur Wiederherstellung des Wasserdruckes nach der Entler-ung des Steigrohres wird das Entleerventil
wieder geschlossen und die Absperreinrichtung erneut geöffnet. Während der hierdurch einsetzendem Entlüftung
wird zunächst das Arbeitselement 7 angehoben und zur Anlage an die als Sitz fungierende Scheibe 15
gebracht. Ein Abfließen von Luft ist somit nur durch die kleine Öffnung 710 in der Membran 71 möglich, die
hierbei zum Schwingen gebracht wird. Hierdurch wird so lange ein akustisches Signal erzeugt, bis das Wasser
in das Innere des Arbeitseiementes 7 eindring! und das als Schwimmer ausgebildete zweite Arbeitselemenl 8
anhebt und zur Anlage an seinen Sitz 151 bringt Wenn dann zwischen den beiden Seiten der Membran 71 ein
Druckausgleich stattgefunden hat, sinkt das mit Hilfe seiner Führungsflügeln 70 im Zylinderstück 100 geführte
Arbeitselement 7 ab und stützt sich dann mit diesen Führungsflügeln 70 an der Verjüngung 103 ab.
"0 Mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung läßt sich
eine Fernkontrolle c'js Steigrohr-Be- und -Entlüfters
durchführen, wobei die Geräuschübermittlung durch die Hauswasserleitung erfolgt. Nur wenn beide Arbeitselemente
7 und 8 sich von ihren Sitzen 15 und 151 gelöst
ti) hatten und anschließend nach Durchführung der
Belüftung wieder an ihre Sitze 15 und 151 anlegen, ist eine Gerauschcrzcugii.ij.: niögüch so daß das Auftreten
dieser Signa,geräuschc ein sicheres Zeichen für ein
einwandfreies Funktionieren des Steigrohr-He- und
Entlüfters ist. Der mil der Kontrolle Beauftragte, beispielsweise der Ableser der Wasseruhr, kann somit,
obwohl er sich räumlich gelrennt vom Steigrohr-Be-
und -F.ntlüfter — /. B. im Keller des Gebäudes —
befindet, die einwandfreie Funktion des Sicigrohr-Be-
und -Entlüfters anhand dieses akustischen Signales überprüfen.
Durch die Ausbildung des ersten Arbeitselementes 7 als Signalgeber und des /weiten Arbeitselementes 8 als
Schwimmer wird eine besonders lange Dauer der Geräuscherzcugung erzielt, da sich das erste Arbeitselement
infolge seiner grollen Querschnittsfliiche sofort an
seinen Sit/ anlegt, ohne daß die l.iift vorher gedrosselt
wird.
Die gezeigte Vorrichtung läßt sich in verschiedener Weise abwandeln. Zunächst einmal ist es nicht
unbedingt erforderlich, daß /um Aufnehmen des als Schwimmer ausgebildeten Arbeitselementcs 8 ein Käfig
(siehe Stäbe 16 mit radial nach innen rauenden Fnden . 17) vorgesehen ist. Da auf diese Weise sich das
Arbeitselement 8 jedoch nicht am Arbeitselement 7 abzustützen braucht, ist dessen Ansprechgeschwindigkeit
besonders groß. Die elastisch ;n Stäbe 16 des Käfigs
erlauben ein problemloses Einsetzen des Arbeilselcmcntcs 8 in den noch ausgebauten Käfig.
Fbenso ist es auch möglich, für das Arbeitselcmcnt 7
und das Arbeitsclcment 8 voneinander völlig getrennte
Sitze vorzusehen, doch ist es günstig, beiden Arbeitselernenten
7 und 8 ein gemeinsames, als Sitz dienendes Element zuzuordnen. Diese Aufgabe erfüllt die Scheibe
15.
Das Arbeitselement 7 ist gemäß der gezeigten Ausführung durch eine Zwischenwand 71 unterteilt.
Prinzipiell ist für die Funktionssicherheit lediglich eine Querwand im Arbeitselement 7 erforderlich. Wenn
diese jedoch — wiegezeigt — im Abstand von dem dem
Steigrohr zugewandten F.nde des Arbeitselementcs 7 angeordnet ist. so entsteht ein zusätzlicher l.uftsammelraum.
der eine Verlängerung des im Steigrohr- Be- und j
-Entlüfter erzeugten akustischen Signale bewirkt.
Ein akustisches Signal läßt sich allein schon durch eine
entsprechende Dimensionierung der Bohrung 710 erreichen. Wenn jedoch die die Öffnung oder Bohrung
710 aufweisende Wand als Membran 71 ausgebildet ist. j
so ist eine besonders laute .Signalabgabe möglich.
Mit dem beschriebenen Steigrohr-Be- und -Entlüfter
läßt sich eine Fernkontrolle der Funktionsfähigkeit des Be- und Entlüfters durchführen. Diese Kontrolle zeigt
an. ob das Arbeitselement oder die Arbei'selemente die >i
erforderlichen Hubbewegungen durchgeführt haben oder nicht, von denen allein es abhängt, ob bei plötzlich
eintretendem Unterdrück in der Wasserleitung in diese Luft eintreten und so ein Ansaugen von Schmutzwasser
unterbinden kann. Die beschriebene Kontrolle sagt jedoch nichts darüber aus. ob die Arbeitsclemcnte des
Steigrohr-Be- und -Entlüfters richtig abdichten oder
nicht. Für die vom Be und Entlüfter durchzuführende Sicherhcitsfunklion ist dies auch ohne Belang. Da
jedoch ein Austreten von Wasser aus wirtschaftlichen Gründen nicht erwünscht ist, ist im Gehäuse I auch eine
Vorrichtung vorgesehen, die ein solches Austreten von Wasser bei nicht dichtem Abschließen des Rohr-Be-und
•Entlüfters anzeigt. Da die Arbeitsclementc 7 nach erfolgtem Druckausgleich abfallen, sinil sie nicht in der
Lage, einen derartigen Wasscraustritt anzuzeigen. Es ist deshalb in clem über dem Auffangtrichtcr 12 endenden
Ende des Rohrbogens 11 ein Rückschlagventil 9
angeordnet, das bei Aufvreien von l.eckwasser ein
akustisches Signal abgibt. Das Rückschlagventil 9 weist
einen Ventilkegel 90 auf. der einen von Fühningsflugeln
900 umgebenen llohlschaft 901 aufweist. In das Ende
des Rohrbogens Il ist eine einen Sit/ 910 aufweisende
Büchse 91 eingeschraubt, die auch als Führung des Ventilkegels 90 dient. Um /ii verhindern, daß der
Ventilkegel 90 aus der Büchse 91 herausgesaugt werden kann, ist im Rohrbogen 11 in geeignetem Abstand vom
Sitz 910 ein Anschlag III für den Ventilkegel 90
vorgesehen. Gemäß der gezeigten Ausführung ist dieser Anschlag 111 in Art einer Öse ausgebildet, so daß I .lift
auch durch den llohlschaft 901 und den Anschlag III
ström-ίη kann.
Wenr bei Druckabfall im Steigrohr Luft in dieses Steigrohr eingesaugt wird, so hebt sich der Ventilkegel
90 von seinem Sitz. 910 ab und stützt sich am Anschlag
III ab. Wenn der Druck wieder ansteigt, so fällt der
Ventilkegel 90 wieder ab und legt sich mit seiner Dichtung an seinen Sitz 910 an. Durch den llohlschaft
901 kann die im Steigrohr befindliche Luft jedoch entweichen. Der Hohlschaft 901 ist dabei in Fonr und
Durchmesser se dimensioniert, daß hierbei kein Geräusch entsteht. Wenn jedoch Leckwasser in den
Rohrbogen Il austritt, das dann den Rohrbogen ti durch den Hohlschaft 901 verläßt, so wird ein Geräusch
erzeugt, das sich über das Steigrohr überträgt. Damit erkennbar ist. welcher Fehler ein derartiges akustisehes
Signal erzeugt, sind die akustischen Signalgeber im Zylinderstück 100 und im Rückschlagventil 9 so
ausgebildet, daß sie Signale unterschiedlicher Frequenzen erzeugen, so daß an der Höhe des Geräusches
festgestellt werden kann, ob der Steigrohr-Be- und -Entlüfter leckt oder ob das Arbeitselement seine
Position verändert hatte.
Die Erfindung ist bei verschieden ausgebildeten Steigrohr-Be- und -Entlüftern anwendbar und ist nicht
auf solche Ausführungen mit U-förmigen Rohrbot :n 1!
als Überlauforgan und Auffangtrichter 12 einge schränkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Steigrohr-Be- und -Entlüfter mit zwei in
Wirkungsrichtung hintereinander angeordneten Arbeitselementen, von denen eines als Schwimmer
ausgebildet ist und das andere eine als akustischer Signalgeber dienende Bohrung aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Arbeitselemente (7, 8) in einem mit dem Steigrohr in Verbindung
stehenden aufsteigenden Ende eines Gehäuses (1) angeordnet sind, wobei der akustische Signalgeber
(710) zwischen dem als Schwimmer ausgebildeten Arbeitselement (8) und dem Steigrohr angeordnet ist
und der dem Luft- und Wasserstrom ausgesetzte Querschnitt des den Signalgeber (710) aufweisenden
Arbeitselementes (7) größer ist als derjenige des anderen Arbeitselementes (8).
2. Steigrohr-Be- und -Entlüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als akustischer
Signalgeber dienende Bohrung (710) in einer im Abstand voodem dem Steigrohr zugewandten Ende
des Arbeitselementes (7) angeordneten Querwand (71) vorgesehen ist
3. Steigrohr-Be- und -Entlüfter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand (71) als
Membran ausgebildet ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045661 DE3045661C2 (de) | 1980-12-04 | 1980-12-04 | Steigrohr-Be- und -Entlüfter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045661 DE3045661C2 (de) | 1980-12-04 | 1980-12-04 | Steigrohr-Be- und -Entlüfter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3045661A1 DE3045661A1 (de) | 1982-06-09 |
| DE3045661C2 true DE3045661C2 (de) | 1982-11-18 |
Family
ID=6118254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803045661 Expired DE3045661C2 (de) | 1980-12-04 | 1980-12-04 | Steigrohr-Be- und -Entlüfter |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3045661C2 (de) |
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1980
- 1980-12-04 DE DE19803045661 patent/DE3045661C2/de not_active Expired
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| DE3805462A1 (de) * | 1988-02-22 | 1989-08-31 | Grohe Armaturen Friedrich | Armaturenbelueftungsvorrichtung |
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