DE304527C - - Google Patents

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DE304527C
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control
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hopper
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DENDAT304527D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • B60L15/34Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with human control of a setting device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist eine Vielfachsteuerung für elektrische Bahnen mit durch Steuermotoren betriebenen, stufenweise schaltbaren Hauptschaltwalzen bekannt, bei der zum Zweck der Umsteuerung des Steuermotors der eine Teil der Steuerwalze gegenüber dem andern um die Breite einer Schaltstufe verschiebbar ist und den letzteren gegebenenfalls erst nach Verschiebung um diese Strecke mitnimmt. Dabei ist
ίο die Steuerwalze mit zwei treppenförmig abgestuften Kontaktbelägen versehen, deren einer der Vorwärtsdrehung und deren anderer der Rückwärtsdrehung des Steuermotors zugeordnet ist. Durch die Einstellung der Steuerwalze in der einen Drehrichtung wird die Steuerstromqüelle durch den Belag der Steuerwalze für Vorwärtsdrehung des Steuermotors mit dem einen Teil der Steuerleitungen, durch die Einstellung in der andern Drehrichtung durch den Belag für Rückwärtsdrehung des Steuermotors mit dem andern Teil der Steuerleitungen verbunden, worauf der Steuermotor in der gewünschten Drehrichtung so lange läuft, bis der letzte der mit der Steuerstromquelle verbundenen Steuerkontakte durch eine mit dem Steuermotor gekuppelte Rückmeldewalze abgeschaltet ist.
Die Erfindung betrifft nun eine Vereinfachung dieser bekannten Vielfachsteuerung.
Erfindungsgemäß erhält zu diesem Zwecke der Steuermotor nur eine einzige Hauptsteuerleitung zwischen Steuerstromquelle und Rückmeldewalze, und die Stufen der Steuerung werden durch Hüpferschalter eingestellt, welche in die der Stufenzahl entsprechenden Abzweigungen der einzigen Hauptsteuerleitung eingebaut sind. Zu den Elektromagnetspulen der Hüpfer führen von der Steuerwalze aus besondere Hilfssteuerleitungen, die je einen Stromkreis für sich bilden. Dadurch wird gegenüber der bekannten Anordnung der Vorteil erzielt, daß die Steuerleitungen nicht sämtlich den Hauptstrom aller Steuermotoren des Zuges zu führen haben, sondern nur jeweils den Erregerstrom für die der Zahl der Steuerstellen entsprechende Anzahl Hüpfer. Die durch den Zug gehenden Steuerleitungen können daher bis auf eine sehr dünn gehalten, jene eine kann aber so reichlich bemessen werden, daß ein merklicher Spannungsabfall zwischen der ersten und der letzten Steuerstelle des Zuges nicht eintritt.
Das beispielsweise dargestellte Steuerschema für sieben Schaltstufen entspricht im allgemeinen dem bekannten, nur die Rückmeldung ist nach der Erfindung ausgebildet. Die Schaltwagen, nämlich die Reversierwalzen und die Steuerwalze mit ihren zwei Teilen b und c, sind wie üblich in der Abwicklung dargestellt und durch strichpunktierte Linien begrenzt. Für die Rückmeldung dient der Gleitkontakt t, der durch die vom Steuermotor e. aus in Drehung versetzte Welle f und Schraubenspindel u auf der festen Kontaktreihe ν weiterbewegt wird. Die Gleitbürste t ist so breit gewählt, daß sie zu gleicher Zeit
zwei aufeinanderfolgende feste Kontakte ν des ! Rückmeldeapparats berührt, so daß eine Unterbrechung des Steuermotorstromes beim Über- S gang von einer Schaltstufe zur nächsten nicht I stattfindet. Die festen Kontakte ο bis VII der Reihe ν sind von der Hauptsteuer leitung + abgezweigt, und in jeder Abzweigleitung liegt einer der mit ο bis 7 bezeichneten Hüpferschalter w. Die Spulen dieser Hüpferschalter liegen in'den Hilfssteuerleitungen 0 bis 7. Die Welle f ist mit der Welle g der nicht gezeichneten Hauptschaltwalze starr gekuppelt, und beide werden vom Motor e über die Rutschkupplung h angetrieben. Die Fahrtrichtungs-,15 schalter der Fahrmotoren und ihre Steuer elektromagnete sind ebenfalls nicht gezeichnet. Gesteuert werden diese letzteren Fahrtrichtungsmagnete von der Walze α durch die Leitungen + und V (vorwärts) oder R (rückwärts); der eine Magnet ist an die Leitung V, der andere an die Leitung R angeschlossen, und beide sind unmittelbar geerdet. Da in der Nullstellung der Reversierwalze a die Steuerwalze b, c stromlos sein soll, ist die positive Steuerleitung +, welche auch den Hilfsmotorstrom führt, über die Walze α geleitet und in deren dargestellter Nullstellung unterbrochen. Solange der Hilfsmotor β Strom j führt, ist der Verriegelungsmagnet i erregt, welcher dann mittels der Klinke k eine Bewegung der Reversierwalze α aus einer Schaltstellung heraus, und mittels der Klinke I eine Drehung der Steuerwalze b im Sinne einer Fahrtbeschleunigung verhindert. Der obere Teil der Steuerwalze b ist gegen den unteren c um das Stück m verschiebbar, welches dem Weg einer Schaltstufe entspricht. Dadurch kann entweder der Belag η oder der Belag 0 des Walzenunterteils c mit der +-Leitung verbunden werden. Im ersteren Fall wird durch die Leitung 7 das Rückwärtsrelais q des Steuermotors e, im letzteren Fall durch die Leitung ο sein Vorwärtsrelais p erregt. In der gezeichneten Stellung A ist die Steuerwalze b, c aus-
geschaltet. ■ j
Schaltet man nun bei eingeschalteter Reversierwalze α durch Linksdrehung der Walze b um die Strecke m, wobei die Walze c stehen bleibt, den Belag η ab und verbindet den Belag 0 mit der +-Leitung (Stellung 0) und rückt dann b und c zusammen um eine Schaltstufe weiter in die Stellung I, die jetzt auf der gezeichneten o-Linie liegt, so wird durch die Leitung ο der Steuerstromkreis des Motors e geschlossen. Er zweigt auf der Reversierwalze α von der +-Leitung ab, verläuft dann über den Hauptkontakt des Steuerwalzenoberteils b und den Belag 0 des Walzenteils c zur Leitung ο und von da einerseits über die Erregerwicklung des Hüpfers 0, andererseits über diejenige des Vorwärtsrelais p zur Erde E. Das Vorwärtsrelais p und der Hüpferschalter ο schließen sich, und da der Gleitkontakt t auf ο steht, ist somit der Motorstromkreis geschlossen. Er verläuft von der +-Leitung über den Reversierwalzenkontakt zum Verriegelungsmagnet i, von da über die Leitung +, den Hüpferschalter 0, den Gleitkontakt t, durch die verbundenen Kontakte des Relais p zum linken Motorfeld und Motoranker e, schließlich über den Klinkenmagneten r zur Erde E. Der Magnet r hebt die Klinke s an, und nunmehr läuft der Mo- ■· tor e im Sinne einer Vorwärtsdrehung der Hauptwalze an. Solange der Motor e Strom führt, ziehen die Magnete i und r ihre Anker an, und die Klinken k und I verriegeln sowohl . die Reversierwalze α als auch die Steuerwalze b, c, während die Klinke s die Drehung der Schaltwelle freigibt.
Wenn der Motor e die Hauptwalze' um eine Stufe weitergeschaltet hat, so hat sich auch der Gleitkontakt t um eine Stufe, nämlich von ο auf I weiterbewegt und hat damit den Motorstrom unterbrochen. Die Klinke s schnappt ein, während die Klinken k und I die Walzen α und b freigeben, so daß die Ausschaltung der Walze α nur noch durch die übliche mechanische Verriegelung mit der Walze b verhindert wird.
Will man auf die nächste Schaltstufe übergehen, so rückt man die Steuerwalze b, c um eine weitere Stufenteilung nach links, so daß jetzt der folgende Abschnitt des Belages 0 der Walze c mit der Leitung 1 verbunden ist und durch Einschnappen des Hüpfers 1 der Motor e wiederum Strom erhält, um die Hauptwalze um eine Stufe weiterzurücken.
Beim Zurückschalten der Hauptschaltwalze ist der Führer nicht an stufenweises Schalten gebunden, da die eingeschnappte Klinke I die Rechtsdrehung der Walze b nicht hindert. Beim Weiterschalten der Steuer walze c. werden also nur die entsprechenden Hüpferschalter w geschlossen und damit die zugehörigen Kontakte der Reihe ν unter Spannung gesetzt. Die Überbrückung je zweier Kontakte ν durch den Gleitkontakt t verhindert ein Unterbrechen des Motorstromes bis zum Schluß der eingestellten Bewegung; eine Rückwirkung auf die Bedienung der Hüpferschalter in den anderen Steuerstellen des Zuges kann nicht eintreten.
Soll der Führerstand verlassen werden, so muß nach Drehung der Steuerwalze b, c in die Nullstellung zunächst die Reversierwalze a in ihre Nullstellung gebracht werden. Ist das geschehen, so wurde damit deren nicht gezeichnete mechanische Verriegelung mit der Steuerwalze gelöst, und diese kann in die dargestellte Stromlosstellung A gebracht werden, in welcher alle Kontakte isoliert sind.

Claims (1)

  1. PxVTENT-An SPRUCH:
    Vielfachsteuerung für elektrische Bahnen mit durch Steuermotoren betriebenen, stufenweise schaltbaren Hauptschaltwalzen, bei welcher der Steuermotor durch eine vom Führer zu verstellende Steuerwalze unter Strom gesetzt wird, während er durch eine Rückmeldevorrichtung selbsttätig abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermotor nur eine einzige Leitung zwischen der Rückmelde
    vorrichtung und der Steuerstromquelle besitzt und die Stufen der Steuerung entsprechend den Stellungen der Steuerwalze durch Hüpferschalter eingestellt werden, welche in die den einzelnen Steuerstufen entsprechenden Abzweigungen der Motorsteuerleitung eingebaut sind, während die Spulen der Hüpferschalter ihren Strom durch besondere, von der Steuerleitung des Motors getrennte Hilfssteuerleitungen erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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