DE30438C - Vorrichtungen zur Anfertigung durchbrochener Notenblätter für Musikwerke - Google Patents

Vorrichtungen zur Anfertigung durchbrochener Notenblätter für Musikwerke

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DE30438C
DE30438C DENDAT30438D DE30438DA DE30438C DE 30438 C DE30438 C DE 30438C DE NDAT30438 D DENDAT30438 D DE NDAT30438D DE 30438D A DE30438D A DE 30438DA DE 30438 C DE30438 C DE 30438C
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Germany
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music
sheet
notes
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DENDAT30438D
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E. SlCHLA in Innsbruck
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/82Making other particular articles perforated music sheets; pattern sheets, e.g. for control purposes, stencils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1884 ab.
Ein Mangel an den Musikwerken, die mit durchbrochenen Notenblättern arbeiten, ist der Umstand, dafs die Uebertragung neuer Musikstücke auf die Notenblätter bezw. die Herstellung der letzteren zu schwierig ist, als dafs jeder ein dergleichen Musikwerk besitzender Laie dieselbe selbst vornehmen könnte.
Durch die nachfolgend erörterte Einrichtung, auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 8 dargestellt, soll es Jedem mit geringer Anleitung möglich werden, jedwelches in gewöhnlichen Noten vorhandene Musikwerk nach denselben auf einem Notenblatt für oben besagten Zweck darzustellen, und zwar mit aller Genauigkeit, ohne Verstümmlungen des Originals, wie solche bei dergleichen Darstellungen bisher gewöhnlich zu finden sind. Bewerkstelligt wird das auf folgende Weise:
Aus Carton oder sonst geeignetem Stoff wird ein Streifen A für ein herzustellendes Notenblatt gebildet, dessen Länge der Anzahl der Takte des gewünschten Musikstückes entsprechend gewählt, dessen Breite nach vorhandenen Notenblättern oder nach einer dem Instrument angepafsten Schablone hergestellt und der nach einem derartigen Muster an seinen Längsseiten mit Löchern α zum Angriff" für die Transportwalzenstifte besetzt wird.
Das Notenblatt ist damit so weit vorbereitet, dafs es das Instrument passiren kann; es ist nun mit den gewünschten Noten zu besetzen, und zwar geschieht das dadurch, dafs sowohl die Taktlängen durch Querstriche, sowie die einzelnen Noten bezw. Stimmhebellagen durch Längsstriche auf dem Blatte vorgezeichnet werden und jede einzelne Note dann, je nach ihrer Klanglänge, mit Hülfe besonderer Messer ausgeschnitten wird.
Zur Bezeichnung der Taktlängen dient der Querbalken B, der in den Winkeln DD1 gelagert und dessen Seite b zu einem Lineal gestaltet ist; gleichzeitig sorgt derselbe für den Andruck der Notenblätter.
Nachdem nun die Kurbel E, Fig. 5, welche durch Räderübersetzungen die Transportwalzen F bewegt, durch die Sperrvorrichtung G, die an der Wand des Instrumentes angebracht ist, eine feste Stellung erhalten hat, wird das vorbereitete Notenblatt so unter den Balken B gebracht, dafs es bei eventueller Drehung der Kurbel E fortbewegt wird. Auf dem Notenblatt bezeichnet man darauf die Linealkante b am Querbalken B durch einen Strich, löst hierauf die Sperrung G der Kurbel E aus und dreht letztere vorwärts, bis sie wieder bei G einschnappt. Es ist damit das Notenblatt um eine Taktlänge fortbewegt, welche dadurch verzeichnet wird, dafs am Lineal b abermals ein Strich gemacht wird.
Mit dem wechselweisen Bezeichnen der Linealkante b und der Drehung der Kurbel E wird fortgefahren, bis die nöthige Anzahl Takte auf dem Notenblatt vorhanden ist. Gleichzeitig wird bei der Fortbewegung des Notenblattes das Anzeichnen der Hebellagen der auf dem Musikwerk vorhandenen Töne folgendermafsen bewirkt: Am Winkel D wird von federnden Lagern L der Stab K festgehalten, welcher an den Armen J die Stifte M führt. Die Arme J federn und sitzen mit einer gewissen Reibung am Stab K fest, um den sie s,ich trotzdem drehen können. Aufserdem

Claims (2)

  1. sind sie derart angebracht, dafs der an ihrem äufseren Ende verschiebbar eingesteckte Stift M nicht seitlich ausweichen kann, es werden somit die Stifte M unter einem gewissen Druck in unausweichbafer Stellung auf dem durchlaufenden Notenblatt hingleiten und somit auf demselben Längsstreifen entstehen, durch die die Tonlagen des Instrumentes dargestellt und die von den Taktlinien quer durchzogen werden, wie in Fig. ι ersichtlich.
    Es erübrigt nun noch, nachdem das ganze Notenblatt auf diese Weise eingetheilt, in jeder Taktabtheilung die darin vorkommenden Noten auszuschneiden, was einfach mit dem in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellten, zu diesem besonderen Zweck eingerichteten Messer geschieht.
    Dieses Messer .wird gebildet aus den Schneidbacken JV und JV', die mit ihren Obertheilen am Griff O fest- und durch die Schrauben η zusammengehalten werden. Zwischen den Backen JV und JV' sind Quermesser P angebracht, welche mit Nasen ρ die Backen JV JV' ebenfalls zusammenhalten und in Abständen von einander stehen, durch welche die Klanglängen für die Noten repräsentirt sind. Die Schneidenabtheilungen an JV und an JV' zwischen den verschiedenen Messern P sind einander unter gewissen Winkeln angereiht, so dafs ermöglicht ist, jede Messerabtheilung für sich zu benutzen. Es entspricht z. B. die Abtheilung m einem ganzen Takt, m' einem halben, m" dem viertel (beide zusammen also dem dreiviertel), m'" dem achtel, m"" dem sechzehntel und m'"" dem zweiunddreifsigstel Takt. Hiermit können zwischen den Takt- und Notenlinien alle Noten in entsprechender Länge ausgestochen werden, nachdem unter Abmessung mit Hülfe der anderen Messerlängen deren richtige Taktstellung festgestellt ist. Selbstredend läfst sich jede Taktlänge allein durch ein ähnlich gebildetes, besonderes Messer darstellen.
    Auf diese Weise hergestellte Notenblätter gestatten bei der Durchführung durch das Instrument jedem der durch das Notenblatt und den Querbalken B niedergehaltenen Stimmhebel, sobald eine ausgeschnittene Note ihn trifft, · sich zu heben und damit seine Stimme zum Tönen zu bringen, und zwar so lange, als dem Notenausschnitt entspricht.
    Bei der Abspielung des Stückes wird die Sperrvorrichtung G für die Kurbel E durch den Wirbel H niedergehalten, damit die Umdrehung der Kurbel ungehindert erfolgen kann.
    Pateντ-Ansprüche:
    ι . Zum Zweck des Vorzeichnens durchbrochener Notenblätter für mechanische Musikwerke an letzteren die Anbringung des Druckbalkens B, dessen eine Kante zum Lineal umgestaltet ist, in Combination mit dem die Stifte M mittelst der federnden Arme / tragenden Stab K.
  2. 2. Zum Zweck des Ausstechens der Notenzeichen bei durchbrochenen Notenblättern die Anwendung von Messern, die aus Schneidbalken JVJV, deren Schneiden polygonal gestaltet und deren Polygonseiten nach den Längen der Noten bemessen sind, sowie aus Quermessern -P zusammengesetzt werden, welche an den Ecken von JVJV' so angebracht sind, dafs sie mit den Nasen ρ die Schneidbacken zusammenhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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