DE304162C - - Google Patents

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DE304162C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B3/00Self-contained rotary compression machines, i.e. with compressor, condenser and evaporator rotating as a single unit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1.7«. -GRUPPE
Firma HEINRICH LANZ in MANNHEIM. Kühlung des Verdiciiters von umlaufenden Kältemaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1916 ab.
Die Erfindung betrifft solche Kältemaschinen, bei welchen der Verdichter innerhalb eines sich drehenden, als Hohlgefäß ausgebildeten Verflüssigers angeordnet ist.
Bei diesen Maschinen erfolgte die Kühlung des Verdichters bisher in der Weise, daß das den Verdichter umgebende öl zusammen, also vermischt mit dem Kältemittel, an den wassergekühlten Mantelflächen des Verflüssigers gekühlt wurde. Nach erfolgter Kühlung mußte dann das hierbei verflüssigte Kältemittel vom öl getrennt werden, bevor letzteres wieder dem Verdichter und ersteres dem Verdampfer zugeführt werden konnte. Diese Trennung er-
!5 forderte besondere mehr oder weniger komplizierte Einrichtungen, erfolgte selten scharf genug, so daß stets öl mit in den Verdampfer übergeleitet wurde, und war überhaupt nicht möglich, sobald der Unterschied im spezifi-
sehen Gewicht zwischen öl und Kälteflüssigkeit klein oder nicht vorhanden war.
Das neue Verfahren begegnet diesen Schwierigkeiten dadurch, daß der Verdichter mittelbar in der Weise gekühlt wird, daß das vom
*5 Verdichter angesaugte und verdichtete Kältemittel allein an den wasserberieselten Wänden des Verflüssigers gekühlt und verflüssigt- wird und hierauf durch Berieselung oder Urnspülung der Außenwand eines den Verdichter umgebenden Behälters das in diesem befindliche Ölbad und hiermit den in dieses Ölbad eintauchenden Verdichter kühlt.
In der beifolgenden Zeichnung ist die zur Anwendung des Verfahrens erforderliche Einrichtung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt." ι ist der als Hohlgefäß ausgebildete, sich drehende Verflüssiger, in welchem der Verdichter 2 in bekannter Weise derart angeordnet ist, daß derselbe infolge seiner losen Aufhängung und seines nach unten hängenden Schwergewichtes an der Drehung des Verflüssigers nicht teilnimmt.
3 ist der Verdampfer, 4 der Kühlwasserbehälter für den Verflüssiger, 5 der Solebehälter für den Verdampfer. Der Verdichter 2 ist von einem Behälter 6 eingeschlossen, welcher entweder einwandig (Fig. 1 bis 3) oder doppelwandig (Fig. 4 bis 6) ausgebildet ist, und welcher so weit mit öl gefüllt wird, daß der Verdichter zum größten Teil in letzteres eintaucht. Dieser Ölbehälter ist mit Öffnungen 7 für den Auslaß der verdichteten Kältemitteldämpfe und mit einer Fangschaufel 8 zum Auffangen des verflüssigten Kältemittels versehen.
Die Kühlung des Verdichters bzw. des ihn umgebenden Öles geht nun in folgender Weise vor sich:
Das von dem Verdichter 2 aus dem Verdampfer 3 in dampfförmigem Zustande angesaugte und verdichtete Kältemittel wird oberhalb des ölspiegels im Behälter 6 ausgeblasen und strömt durch die Öffnungen 7, denen erforderlichenfaües einige Sieb- oder Stoßflächen zum Zurückhalten etwaiger aus dem Zylinder mitgeführter ölteilchen vorgebaut sein können, in den Zwischenraum zyrschen Ölbehälter und Verflüssigermantel. An den wassergekühlten Flächen des letzteren wird das Kältemittel gekühlt, verflüssigt und veranlaßt, an der Drehung des Verflüssigers teilzunehmen. Durch die am stillstehenden Ölbehälter 6 angebrachte Fangschaufel 8 wird nun das flüssige Kältemittel aufgefangen und so verteilt, daß es bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 gleich-
(2. Auflage, ausgegeben am 24. April igi8j
mäßig an der Außenwand des" Ölbehälters 6 herabrieselt oder bei der Ausführung nach Fig. 4 bis 6 in den Mantelraum 2 des doppelwandigen Behälters 6 gelangt. In beiden Fällen wird das Kältemittel als Kühlmittel für die durch die Verdichterarbeit erhitzte Ölfüllung im Behälter 6 wirksam, und zwar in hohem Grade, da durch teilweise Wiederverdampfung des Kältemittels der ölfüllung erhebliche Wärmemengen entzogen und mittelbar an das Kühlwasser für den Verflüssiger abgeführt werden. Bemerkt sei noch, daß in bestimmten Fällen an Stelle des Ölbades ein Glyzerinbad treten kann. Der übrige Kreislauf des Kältemittels geht in bekannter Weise vonstatten und ist durch die eingezeichneten Pfeile aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zum Kühlen des Verdichters bei umlaufenden Kältemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Verdichter angesaugte und verdichtete, an ' den in Drehung befindlichen wassergekühlten Wänden des Verflüssigers gekühlte und verflüssigte Kältemittel durch eine Fangoder Leitvorrichtung auf die Wandungen eines den Verdichter umgebenden Behälters geleitet und durch Berieselung oder Umspülung der Wandungen das in dem Behälter befindliche öl- oder Glyzerinbad und hiermit den in dieses Bad eintauchenden Verdichter kühlt.
  2. 2. Vorrichtung zum Kühlen des Verdichters bei umlaufenden Kältemaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kältemittel in den Mantelraum eines den Verdichter umgebenden doppelwandigen Behälters geleitet wird, zum Zwecke, das in diesem Behälter befindliche öl- oder Glyzerinbad und hiermit den in dieses Bad eintauchenden Verdichter zu kühlen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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