DE3036802C2 - Dämpfungseinrichtung - Google Patents
DämpfungseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dämpfungseinrichtung zum
Absorbieren von Aufprallenergie eines anprallenden Fahrzeugs
der im Oberbegriff von Anspruch 1 und 11 erläuterten Art.
Eine derartige Dämpfungseinrichtung ist der US-PS 4 073 482 zu
entnehmen. Das Dämpfungselement der bekannten
Dämpfungseinrichtung weist einen Behälter mit einem sich
kegelstumpfförmig nach oben erweiternden Außenwandteil auf. Im
Inneren dieses Behälters ist ein weiterer, das zerstreubare
Material aufnehmender Behälter angeordnet, der einen im
wesentlichen weinglasförmigen Längsschnitt zeigt. Der "Stiel"
des inneren Behälters steht zentral zum Außenwandteil auf der
Standfläche auf und weist einen relativ kleinen, kreisförmigen
Querschnitt auf. Der Leerraum erstreckt sich rund um den
"Stiel" bis zum Außenwandteil. Der "Kelch" des inneren
Behälters füllt hingegen die gesamte Querschnittsfläche des
Außenwandteiles aus. Am Übergang zwischen dem "Kelch" und dem
"Stiel" sind am inneren Behälter Verstärkungsrippen
angeordnet, die diesen Bereich versteifen sollen.
Bei einem Fahrzeugaufprall wird das Dämpfungselement zerstört,
wobei diese Zerstörung und die Sandfüllung soviel
Aufprallenergie schlucken, daß der Aufprall relativ glimpflich
abläuft. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die bekannten
Dämpfungselemente noch zu verbessern sind. So wurde
beispielsweise festgestellt, daß mit dem bekannten
Dämpfungselement Verzögerungsspitzen insbesondere am Beginn
des Aufpralls nicht zu vermeiden sind.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine
Dämpfungseinrichtung bereitzustellen, bei der die Verzögerung
des Fahrzeuges am Beginn des Aufpralls gleichmäßig verläuft.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 bzw. 11 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird ein Ausweichraum
geschaffen, in den bei Beginn das verdrängte Material
ausweichen kann, bevor der gesamte Behälter vollständig
zerstört wird. Dieser innerhalb von Sekundenbruchteilen
ablaufende Vorgang reicht aus, Belastungsspitzen abzutragen
bzw. zu vermeiden. Das Fahrzeug wird wesentlich
kontinuierlicher abgebremst als dies bei den
Dämpfungseinrichtungen des Standes der Technik der Fall ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen 2 bis 10, 12 und 13
zu entnehmen.
Die einstückige Ausbildung von Behälterteilen bzw. des
gesamten Behälters der Dämpfungselemente wird bevorzugt, um
Leckstellen für das zerstreubare Material zu vermeiden.
Die Ausbildung des Füllraumes als sich nach oben erweiternder
Ringspalt erleichtert einerseits die Befüllung und wirkt sich
andererseits positiv auf die gewünschte Energieabsorptions-
Eigenschaften aus. Auch wird dadurch die Tendenz verstärkt,
daß ein Teil des zerstreubaren Materials beim Aufprall nach
oben geschleudert wird. Diese Vertikalkomponente der
Materialverteilung hilft ebenfalls Belastungsspitzen
abzubauen. Der Deckel kann ebenfalls aus Kunststoff gefertigt
und lösbar, beispielsweise durch einen Schnappverschluß, auf
der oberen Öffnung des Behälters aufgesetzt sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung von Teilen eines
zweiteiligen Dämpfungselementes in einer ersten Aus
führungsform,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Dämpfungselement nach
Fig. 1, bei dem die beiden Teile im zusammenge
bauten und gefüllten Zustand gezeigt sind,
Fig. 3 den Schnitt entlang der Schnittlinie 3-3 der
Fig. 2,
Fig. 4 den Schnitt durch einen Teil eines weiteren
Ausführungsbeispiels eines Dämpfungselementes, bei dem das
Füllvolumen wesentlich kleiner als das des Dämpfungsele
mentes nach Fig. 1 und 2 ist,
Fig. 5 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 4 ein weiteres
Ausführungsbeispiel eines Dämpfungselementes, bei dem
das Füllvolumen wesentlich größer als das des Dämpfungsele
mentes nach Fig. 1 und 2 ist,
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Dämpfungseinrichtung mit mehreren Dämpfungs
elementen vor einem Straßenhindernis,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. 6, wobei die
einzelnen Dämpfungselemente aufgebrochen dargestellt sind,
um die Art der Dämpfungselemente deutlich zu machen,
Fig. 8 in ähnlicher auseinandergezogener perspektivischer Dar
stellung wie Fig. 1 eine weitere Ausführungsform eines
Dämpfungselementes, das aus drei Teilen besteht,
Fig. 9 einen senkrechten Schnitt durch das Dämpfungselement nach
Fig. 8 im zusammengebauten und gefüllten Zustand und
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung eines weiteren abgewan
delten Ausführungsbeispiels, wobei Teile der Wandungen
weggebrochen dargestellt sind, um den Aufbau zu verdeutlichen.
Eine erste Ausführungsform eines Dämpfungselementes 20
ist in den Fig. 1 bis 3 gezeigt. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß das Dämpfungselement 20
eine Füllung von etwa 318 kg, z. B. eine eine Sandfüllung, aufnehmen
kann. Das Dämpfungselement 20 ist außerordentlich einfach, da es
nur aus zwei Teilen besteht, nämlich einem unteren Behälter
30 und einem dessen offene Seite abdeckenden Deckel
40. Beide Komponenten 30 und 40 sind aus einem zerbrechlichen
Material hergestellt, so daß sie der Absorption der Energie
durch die Füllung M in dem Dämpfungselement 20 während
eines Aufpralls durch ein von der Straße abkommendes Fahrzeug
nicht im Wege steht. Geeignete zerbrechliche Materialien für
das Dämpfungselement 20 sind Polypropylen oder ein geschäumtes
Polyäthylen hoher Dichte.
Aus Fig. 1 geht hervor, daß der zu dem Dämpfungselement 20 gehörende
Behälter 30 eine im wesentlichen zylindrische Form besitzt. Ein
nach unten abgebogener Rand 42 am Deckel 40 greift
schnappartig über einen Randflansch 32, der die obere Öffnung
des Behälters 30 umgibt. Der Deckel 40 schützt den Inhalt
des Behälters 30 gegenüber der Atmosphäre und kann leicht
zum Nachfüllen oder Inspizieren des Inneren des Behälters 30
abgenommen werden.
Die Außenwand 34 des Behälters ist bei bei dem dargestellten
Beispiel ein kontinuierliches zylindrisches Außenwandteil, das
nach innen und unten geneigt verläuft. Dieser schräge Verlauf
erleichtert das Stapeln der Behälter 30, wenn diese nicht in
Gebrauch sind. Außerdem wird dadurch das Herausnehmen der Be
hälter 30 aus der Form während der Herstellung erleichtert. Die
Außenwand 34 kann angestrichen oder geprägt sein, z. B. mit einem
Sicherheitspfeilmuster oder dgl., um die Sichtbarkeit der
Dämpfungselemente 20 zu vergrößern. Der Behälter 30 umfaßt außerdem
ein einstückiges Bodenteil 36, das auf einer Stütz
fläche S (vgl. Fig. 2 und 7) aufsitzt. Das Bodenteil 36 liefert somit
für den Behälter 30 einen kontinuierlichen ringförmigen Aufstands
bereich in direktem Kontakt mit der Auflagefläche S. Jede Bewe
gung oder jede Vibrationsenergie der Auflagefläche S wird so
auf die Masse im Behälter 30 direkt über das Bodenteil
36 übertragen. Die einstückige Ausbildung des Bodenteils 36 ver
hindert auch ein Auslaufen des Füllmaterials M aus dem Behälter
39 während dessen Einsatzes.
Der untere Bereich des Behälters 30 ist
mit einem Leerraum V versehen. Dieser bleibt von der Füllmasse,
wie Sand, frei, die innerhalb des Behälters 30 eingefüllt
ist. Der Leerraum V wird durch ein im Längsschnitt durch den Behälter 30
im wesentlichen U-förmiges Innenwandteil 38 des
Behälters 30 begrenzt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist ein
Teil dieser Innenwand 38 allgemein nach innen und nach
oben geneigt verlaufend ausgebildet und bildet einen
Kegelstumpf. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der obere
Bereich des Innenwandteils 38 eine allgemein halbkugel
förmige Stützfläche 39 mit einem vorgewählten Radius R.
Das Innenwandteil 38 ist im dargestellten Beispiel einstückig
mit dem Bodenteil 36 ausgebildet und begrenzt mit dem Behälter
30 eine Aufnahme für eine Ladung von zerstreubarem Material. Die
Ladung M erstreckt sich über die ganze Behälterhöhe. Die Neigung
der Wandteile 34 und 38 vergrößert allmählich die Masse aus
zerstreubarem Material in dem Behälter 30 in einer vertikalen
Richtung nach oben. Außerdem wird dadurch die Bildung der Innen
wand 38 mit Hilfe eines Formkernes erleichtert. Die Abmessungen
und die Ausbildung des Behälters 30 nach den Fig. 1 bis 3 sind
so gewählt, daß das Dämpfungselement 20 annähernd etwa eine Ladung
von 318 kg Sand oder anderem zerstreubarem Material M aufnehmen
kann. Die domförmige Stützfläche 39 stützt einen größeren Teil
des Materials M im oberen Bereich des Behälters 30 ab, so daß
der Schwermittelpunkt der Materialmasse über den unteren Bereich
des Behälters 30 angehoben ist.
Eine andere Ausführungsform eines Dämpfungselementes 50
ist in Fig. 4 gezeigt. Dieses modifizierte Dämpfungs
element 50 weist einen Aufbau dem zuvor erwähnten Aufbau
des Dämpfungselementes 20 auf. Ein Deckel 40 (Fig. 1) ist so ausge
bildet, daß er schnappartig über den Rand 62 des Behälters
60 des Dämpfungselementes 50 greift. Der Behälter 60 weist eine
nach unten und innen geneigte Außenwand 64 und ein ringför
miges Bodenteil 66 auf. Der Leerraum V₁ im
unteren Bereich des Behälters 60 wird durch eine Innenwand
68 begrenzt. Diese weist einen kegelstumpfförmigen unteren Ab
schnitt auf, der einstückig mit dem Bodenteil 66 verbunden ist.
Ein halbkugelförmiger Abschnitt 70 der Innenwand 68 bildet
eine Stützfläche für die zerstreubare Masse M.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist das Volumen des Leer
raums V₁ gegenüber dem Volumen des Leerraums V des Ausfüh
rungsbeispiels nach Fig. 2 wesentlich vergrößert. Zu diesem
Zweck ist die Höhe des Wandabschnittes 38 vergrößert, so daß
die halbkugelförmige Stützfläche 70 höher liegt als die ent
sprechende halbkugelförmige Fläche 39 in Fig. 2. Der Behälter
60 nimmt somit nur ein kleineres Volumen an Sand oder anderem
zerstreubaren Material auf der im Vergleich zu dem Behälter 30.
Der dargestellte Behälter 60 dient dazu, Sand oder dgl. mit
einem Gewicht von etwa 180 kg aufzunehmen. Auch bei dieser Sand
masse ist entsprechend der Schwermittelpunkt der gesamten Sand
füllung über den Boden des Behälters 60 angehoben. Selbstver
ständlich können die Abmessungen des Behälters 68 in ver
schiedener Hinsicht geändert werden, um die Masse an zerstreu
barem Material innerhalb des Behälters 60 an die gewünschten
Erfordernissse anzupassen.
Die oben beschriebenen Dämpfungselemente 20 und 50 weisen Be
hälter 30 und 60 auf, wobei jeder eine Menge an zerstreubarer
Masse M so enthält, daß der Schwermittelpunkt der Masse so weit
angehoben ist, daß dieser in Fluchtung mit dem mittleren Schwer
punkt von von der Straße abkommenden Fahrzeugen liegt, welche
auf die Behälter auftreffen können. Weiterhin stellt die Form
und die Ausgestaltung der Behälter 30 und 60 sicher, daß
die zerstreubare Masse M die Gesamthöhe der Behälter ein
nimmt. Vibrationsenergie von der Stützfläche S her wird somit
direkt auf die Masse M über die Bodenteile 36 bzw. 66 über
tragen. Jeder Zustandsverlust der Dämpfungselemente 20 und 50 auf
grund solcher Vibrationsenergie wird daher wesentlich herab
gesetzt.
Die Behälter 30 und 60 bestimmen außerdem die Lage der zen
tralen Leerräume V bzw. V₁ im unteren Bereich der Behälter.
Diese Leerräume wirken dahingehend, daß sie sicher
stellen, daß der Schwerpunkt der Masse M in der oben beschrie
benen Weise angehoben ist. Die Leerräume V, V₁ liefern außerdem
einen Raum, in den ein Teil der Masse M bei anfänglichem Auf
treffen eines abkommenden Fahrzeuges auf die Behälter 30
und 60 zerstreut werden kann. Die Zerstreuung oder Wegbewegung
der Masse M kann beginnen, und die Übertragung des Momentes des
von der Straße abkommenden Fahrzeuges auf die zerstreubare
Masse kann ausgelöst werden, bevor der Behälter vollständig
zerbricht. Die Anordnung der Leerräume V und V₁ verringert
somit die Spitze der Stoppkraft, die notwendig ist, um die
Energie des Wagens zu verringern oder zu dämpfen, und liefert
eine gleichförmige G-Belastung an dem auftreffenden Fahrzeug.
Diese Funktionen können auch durch die Tendenz eines Teiles der
Masse M, bei Auftreffen nach oben zerstreut werden, verstärkt
werden.
Die Ausbildung der Behälter 30 und 60 ist in der bevorzugten
Ausführungsform ein zweiteiliges Dämpfungselement. Dadurch wird die
Menge an zerbrechbarem Material beim Auftreffen vermindert.
Gleichermaßen wird die Möglichkeit herabgesetzt, daß ein zweiter
Unfall durch herumfliegende Teile des Behälters verur
sacht wird.
Der in Fig. 5 gezeigte Behälter 80 dient dazu, im wesentlichen
vollständig mit Sand oder dgl. zerstreubarem Material gefüllt
zu werden. Dieser Behälter 80 umfaßt eine Außenwand 84 von
schrägverlaufender Gestalt und ein Bodenteil 86. Das letztere
weist einen ringförmigen, den Leerraum bildenden Abschnitt 88 von halbkreisförmigem
Querschnitt auf. Dieser dient dazu, den Schwermittelpunkt der zer
streubaren Masse M innerhalb des Behälters 80 nach oben zu
verlegen. In dem dargestellten Beispiel dient der Behälter 80
dazu, eine zerstreubare Masse im Gewicht von etwa 640 kg auf
zunehmen. In der Praxis wird ein solcher Behälter 80 mit dieser
großen Füllmenge am rückwärtigen Ende einer Elementreihe angeord
net, wie dies z. B. aus Fig. 6 und 7 hervorgeht. Diese große Masse
dient dazu, das abkommende Fahrzeug endgültig zum Stillstand zu
bringen, bevor es auf das Hindernis O auftrifft.
Die in den Fig. 6 und 7 gezeigte Dämpfungseinrichtung mit Reihen von mehreren Dämpfungs
elementen dient zum Schutz gegen das Aufprallen auf ein Stra
ßenhindernis O. Eine allmähliche Zunahme der Energieverzehrung
wird in dieser Einrichtung durch entsprechende Auswahl unterschied
licher Massen M in den aufeinanderfolgenden Dämpfungselementen er
reicht. Zu diesem Zweck umfaßt die Einrichtung beispielsweise an
ihrem vorderen Ende Dämpfungselemente 50 mit einer Füllung von
180 kg Sand (Fig. 4). Diese vorderen Dämpfungselemente 50 haben
eine relativ kleine Masse. Sie können daher auch nur relativ
geringe Beträge der Energie absorbieren, wenn das Fahrzeug mit
den Dämpfungselementen anfänglich zusammentrifft. Die nächsten Dämpfungs
elemente in der Reihe sind Dämpfungselement 20 mit einer Füllung
von etwa 320 kg, wie sie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt sind. Die
vergrößerte Masse dieser Dämpfungselemente 20 vergrößert auch die
Energiedämpfung bezüglich des abkommenden Fahrzeuges im Ver
gleich zu der Wirkung der Dämpfungselemente 50. Die Energiedämpfung
kann weiterhin verstärkt werden durch Anordnung von zwei oder
mehr als Dämpfungselementen 20 in der Einrichtung, wie dies in Fig. 6
gezeigt ist, wobei die Dämpfungselemente paarweise nebeneinander
angeordnet sind.
Die Dämpfungseinrichtung umfaßt schließlich eine Reihe von
Dämpfungselementen mit Behältern 80, wie sie die Fig. 5 zeigt. Diese Dämpfungselemente
80 sind so ausgebildet, daß sie ungefähr 640 kg Sand enthalten.
Sie liefern damit ein erhebliches Ausmaß an Energiedämpfung und
tragen dazu bei, das abkommende Fahrzeug zu einem allmählichen
Halt zu bringen, bevor es auf das Straßenhindernis O trifft.
Fig. 7 zeigt deutlich die allmählich zunehmende Energiedäm
pfungswirkung, die man in der Einrichtung von Dämpfungselementen
erhalten kann. Die unterschiedlichen Dämpfungselemente
20 und 50 können entlang der Einrichtung angeordnet und mit unter
schiedlichen Massenmengen von Sand oder dgl. gefüllt werden.
Bei jedem Dämpfungselement ist der Schwermittelpunkt der Masse M
annähernd in einer Linie mit dem Schwermittelpunkt des abkommen
den Fahrzeuges angeordnet. Die musterförmige Anordnung der Dämpfungs
elemente sorgt daher für eine allmähliche Dämpfung der Ener
gie des Fahrzeuges, ohne daß die Dämpfungselemente eine nennenswerte
Tendenz zeigen, das Fahrzeug nach oben abzuheben oder nach unten
zu drücken.
Der modifizierte Behälter 90 nach Fig. 10 ist in ähnlicher
Weise wie der Behälter 30 ausgebildet. Die im Längsschnitt durch den
Behälter 90 im wesentlichen U-förmige Innenwand 98 des
Behälters nach Fig. 10 weist jedoch keine domför
mige, sondern eine konische Stützfläche 99 auf. Im übrigen ist
die Konstruktion des Behälters 90 ähnlich der des Behälters
30. In jedem Fall wirken die Behälter 30 und 90 in
der gleichen oben beschriebenen Weise. Sie heben den Schwer
mittelpunkt der zerstreubaren Masse M an. Sie liefern eine kon
tinuierliche Masse über die Gesamthöhe des Behälters, und
sie weisen schließlich einen zentralen Leerraum V auf, in welche
die Masse sich bei dem anfänglichen Aufprall zerstreuen kann.
Die Fig. 8 und 9 geben eine weitere Modifikation eines Dämpfungs
elementes 100 wieder. Um die Anwendung
unterschiedlicher Form und Herstellungstechniken zu ermögli
chen, besteht das Dämpfungselement 100 aus drei Bauteilen. Der Deckel
40 ist der gleiche, wie er oben im Zusammenhang mit den Dämpfungs
elementen 20, 50 und 80 beschrieben ist. Der untere Behälter
abschnitt in dieser Ausführungsform wird von einer
zylindrischen, stabilisierenden Außenwand 110 gebildet. Weiterhin
ist eine domförmige Innenwand 120 vorgesehen. Ein Rand
112 der Außenwand 110 nimmt den Rand
42 des Deckels 40 auf. Die Seiten der Außenwand
110 sind nach unten geneigt, wie dies Fig. 8
zeigt. Der Boden ist offen. Die Innenwand 120
ist so dimensioniert, daß sie in die Außenwand
110 eingesetzt werden kann. Wie Fig. 9 zeigt, legt sich der
untere Flansch 122 gegen die Außenwand 110 und bildet ein Boden
teil des Dämpfungselementes 100. Die Innenwand 120 be
grenzt einen Leerraum V₂ mit ähnlicher Funktion wie die Leer
räume V und V₁, die oben beschrieben worden sind. Eine zer
streubare Masse M kann somit innerhalb des Dämpfungselementes 100
aufgenommen werden, wobei deren Massenmittelpunkt angehoben ist.
Bei Betrieb funktioniert das Dämpfungselement 100 in der gleichen
Weise, wie dies bezüglich der Dämpfung der Energie eines Fahr
zeuges oben beschrieben worden ist. Das Ausmaß der Masse M
innerhalb des Dämpfungselementes 100 kann durch Veränderung der
Abmessungen der Innenwand 120 verändert werden, um so das
Volumen des Leerraums V₂ zu variieren.
Claims (13)
1. Dämpfungseinrichtung zum Absorbieren von Aufprallenergie
eines anprallenden Fahrzeugs, mit mindestens einem
Dämpfungselement mit einem Behälter, der aus einem beim
Aufprall leicht zerbrechbaren Material besteht und der
innerhalb seiner seiner Außenwand einen Aufnahmeraum und im
unteren Bereich einen Leerraum aufweist, der vom Aufnahmeraum
durch eine Innenwand getrennt ist, wobei der Aufnahmeraum ab
dem Aufstandsbereich des Behälters über seine gesamte Füllhöhe mit einem zerstreubaren,
energieabsorbierenden Material, insbesondere mit Sand, derart
gefüllt ist, daß der Massenmittelpunkt in einem bestimmten
Abstand oberhalb des Flächemittelpunkts der senkrechten
Schnittfläche des Behälters liegt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenwand (38, 68, 89, 120) im Längsschnitt durch den
Behälter (30, 60, 90) im wesentlichen umgekehrt U-förmig ausgebildet ist
und der Leerraum (V, V₁, V₂) im wesentlichen zentralen im
unteren Bereich des Behälters (30, 60, 90) angeordnet
ist, so daß bei Aufprallbeginn ein Teil des zerstreubaren
Materials (M) in den Leerraum (V, V₁, V₂) ausweichen kann.
2. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenwand des Behälters (30, 60, 90)
durch ein einstückiges Außenwandteil (34, 64, 110) gebildet ist.
3. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sich das Außenwandteil (34, 64, 110)
nach oben konisch erweitert.
4. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Außenwandteil (34, 64, 110) nach
oben durch einen abnehmbaren Deckel (40) verschlossen ist.
5. Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein den Aufstandsbereich des
Behälters bildendes, ringförmiges Bodenteil (36, 66)
einstückig mit dem Außenwandteil (34, 64) ausgebildet ist.
6. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das die Innenwand bildende Innenwandteil
(38, 68) einstückig mit dem Bodenteil (36, 66)
ausgebildet ist.
7. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Innenwandteil (38, 68) das
Bodenteil (36, 66) und das Außenwandteil (34, 64)
einstückig miteinander ausgebildet sind.
8. Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein die Innenwand bildendes
Innenwandteil (120) einstückig mit einem den Aufstandsbereich
bildenden Bodenteil (122) ausgebildet und als auswechselbarer
Teil in das Außenwandteil (110) eingesetzt ist.
9. Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß sich das Innenwandteil (36, 68,
98, 120) kegelstumpfförmig nach oben verjüngt und eine
nach oben konkave oder kegelförmige Stützfläche (39, 70, 99)
für das zerstreubare Material (M) aufweist.
10. Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der untere Bereich
des Aufnahmeraums für das zerstreubare Material (M) im
Behälter (30, 60, 90) als sich von unten nach oben
erweiternder Ringspalt ausgebildet ist.
11. Dämpfungseinrichtung zum Absorbieren von Aufprallenergie
eines anprallenden Fahrzeugs, mit mindestens einem
Dämpfungselement mit einem Behälter, der aus einem beim
Aufprall leicht zerbrechbaren Material besteht und der
innerhalb seiner Außenwand einen Aufnahmeraum und im
unteren Bereich einen Leerraum aufweist, der vom Aufnahmeraum
durch eine Innenwand getrennt ist, wobei der Aufnahmeraum ab
dem Aufstandsbereich des Behälters mit einem zerstreubaren,
energieabsorbierenden Material, insbesondere mit Sand, derart
gefüllt ist, daß der Massenmittelpunkt in einem bestimmten
Abstand oberhalb des Flächemittelpunkts der senkrechten
Schnittfläche des Behälters liegt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Leerraum durch einen ringförmigen Abschnitt (88) mit halbkreis
förmigen Querschnitt im Bodenteil (86) des Behälters (80) gebildet
und im wesentlichen zentral im
unteren Bereich des Behälters (80) angeordnet
ist, so daß bei Aufprallbeginn ein Teil des zerstreubaren
Materials (M) in den Leerraum ausweichen kann.
12. Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Dämpfungselemente (20, 50,
80, 100) nach einem Reihenmuster vor einem Hindernis (O)
angeordnet und mit unterschiedlichen Gewichtsmengen aus
zuerstreubarem Material (M) gefüllt sind, wobei in
Aufprallrichtung das Füllgewicht der Dämpfungselemente (20, 50, 80, 100)
zunimmt.
13. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Massenmittelpunkte des zerstreubaren
Materials (M) der Dämpfungselemente (20, 50, 80, 100) etwa im
gleichen Abstand von einer Standfläche (S) der
Dämpfungselemente (20, 50, 80, 100) auf dem Boden angeordnet
sind.
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