DE30365C - Sicherheitsvorrichtung an Thüren - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an Thüren

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Publication number
DE30365C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
bolt
locking bar
safety device
doors
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30365D
Other languages
English (en)
Original Assignee
VARICLE & CO. und M. M. F. MOULIN in Paris
Publication of DE30365C publication Critical patent/DE30365C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT4
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Sicherheitsvorrichtung an Thüren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1884 ab.
Die nachfolgend beschriebene Sicherheitsvorrichtung ist eine einfache starke Thürsperrung ,"| welche eine kleine Oeffnung der Thür zuläfst, und bietet daher einen Ersatz für die Sicherheitsketten oder ähnliche, die Oeffnung der Thür auf ein bestimmtes Mafs beschränkende Vorrichtungen.
Diese Thürsperrung besteht aus einer an der Verkleidung desThürpfostens befestigten, vertical herabhängenden und um ihr oberes Ende drehbaren Sperrstange ' und einem an dem Thür- . flügel befestigten Riegel, dessen über die Kante des Thürflügels vorspringendes, gabelförmiges Ende den die Drehachse der Sperrstange tragenden Arm unmittelbar neben dem oberen Ende dieser Stange umschliefst. Beim Oeffnen der Thür hebt der Riegel die Sperrstange in eine horizontale Lage und dreht sich mit dem Thürflügel, bis er an den am Ende der Sperrstange befindlichen Kopf anschlägt, wodurch die Thüröffnung begrenzt wird.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die an einer Thür angebrachte Sicherheitsvorrichtung im Aufrifs,
Fig. 2 dieselbe im Grundrifs,
Fig. 3 die drehbare Sperrstange von oben gesehen und
Fig. 4 einen Längenschnitt durch den Riegel.
A ist die Sperrstange, α der am freien Ende, derselben angebrachte kugelförmige Knopf, welcher mit Scheiben aus Gummi oder Leder versehen ist, die als Buffer dienen. Durch das am entgegengesetzten Ende der Sperrstange:
befindliche Ohr O ist die von einem vorspringenden Arm der Platte B getragene Drehachse der Stange gesteckt.
Die Platte B ist an die Verkleidung des Thürzapfens geschraubt. Die Platte C, in welcher der Riegel D geführt wird, ist in gleicher Höhe mit der Platte B an dem Thürflügel befestigt. An einem Ende des Riegels ist ein Knopf b angebracht, das andere Ende desselben bildet eine Gabel mit kreisförmig gebogenen Schenkeln d d, welche bei ihrer in Fig. 1,2 und 4 gezeigten vorgeschobenen Stellung den Arm der Platte B unmittelbar hinter dem Ohr O der Sperrstange A umschliefst.
Sobald nun der Thürflügel bei der genannten Riegelstellung sich nach innen dreht, preist der untere Schenkel d der Gabel an der Stelle x, Fig. 3, gegen die Stange α, dreht dieselbe hierdurch, wie in Fig. 2 und 3 in punktirteri Linien gezeigt ist, von dem Thürpfosten weg und bringt die Sperrstange in eine waagerechte Stellung. Die Gabel d des Riegels gleitet auf der sich hebenden Stange, bis letztere waagerecht steht und die Schenkel der Gabel gegen den Knopf anschlagen, wodurch die Drehung des Thürflügels begrenzt ist. Durch die leichte Krümmung der Sperrstange' oder durch die Art und Weise der Montirung derselben auf der Platte B kann der das Oeffnen des Thürflügels erschwerende Widerstand bei der Hebung der Sperrstange vermindert und die in vorstehendem, beschriebene begrenzte Oeffnung des gesperrten Thürflügels erleichtert werden.
Um eine zufällige Verschiebung des Riegels D aus seinen beiden äufsersten Stellungen zu verhindern, dient ein in einem Loch der Platte C sitzender federnder Dorn c, welcher je nach der Riegelstellung in die Kerbe e oder e1 des Riegels eingreift und hierdurch den Riegel in seinen beiden in Fig. ι und 2 in punktirten und in vollen Linien gezeichneten Stellungen feststellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Eine Thürsperrung, welche darin besteht, dafs bei einer Drehung des Thürflügels der an demselben verstellbar angebrachte Riegel D die am Thürpfosten befestigte Sperrstange A um ihr oberes Ende nach aufwärts dreht, bis das gabelförmige Ende des Riegels gegen den am anderen Ende der Sperrstange befindlichen Knopf α anschlagt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30365D Sicherheitsvorrichtung an Thüren Expired - Lifetime DE30365C (de)

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