DE303593C - - Google Patents
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- DE303593C DE303593C DENDAT303593D DE303593DA DE303593C DE 303593 C DE303593 C DE 303593C DE NDAT303593 D DENDAT303593 D DE NDAT303593D DE 303593D A DE303593D A DE 303593DA DE 303593 C DE303593 C DE 303593C
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- writing apparatus
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
- B43L13/20—Curve rulers or templets
- B43L13/201—Stencils for drawing figures, objects
- B43L13/208—Stencils for drawing figures, objects letters, numbers, symbols
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 303593 KLASSE 75 c. GRUPPE
EDWIN KELLER in ZÜRICH, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1917 ab.
Es sind bereits Schriftenschabloniermaschinen
bekannt geworden, doch kann mit denselben auf einmal nur eine einzige Buchstabenoder
Zahlenreihe auf eine entsprechende Unterlage aufgebracht werden. Beim Verschieben
der bekannten Schablonierrnaschinen kommt es oft vor, daß die aufgetragene Schrift verschmiert wird, auch erfordert die Einstellung
der Schiene beim Aufbringen mehrerer Schriften auf ein und dieselbe Unterlage viel Zeit.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schreibapparat, der die genannten Nachteile
beseitigt, und der besonders auch zur Handhabung für Einarmige bestimmt ist. ,
Das Neue an der Erfindung liegt darin, daß der aus Schienen gebildete Rahmen auf
Gleitrollen ruht und durch Stellschrauben auf einer mit einer Aufschrift zu versehenden
Unterlage festgestellt werden kann. Im Rah-
ao men sind zum gleichzeitigen Aufbringen ganzer Schriftsätze mehrere, die Schablonen tragende
Gleitschienen ver- und feststellbar angeordnet und, um den Gebrauch des Apparates auch
Einarmigen zu ermöglichen, ist der Rahmen mit Mitteln versehen, die zum Halten des
Schreibwerkzeuges bei Füllung desselben dienen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindüngsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι den Schreibapparat in Draufsicht mit weggelassenem Schreibwerkzeug,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, .
Fig. 4 das Schreibwerkzeug im Querschnitt, Fig. 5 einen Teil des Rahmens bei G,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie F-F der Fig..i.
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie F-F der Fig..i.
ι bedeutet den aus den Längsschienen 2, 3 und den Querschienen 4, 5 gebildeten,' aus
geeignetem Material, wie Eisen, Aluminium, Zelluloid, bestehenden Rahmen, der in den
Ecken durch geeignete Befestigungsmittel, wie Niete 6, zusammengehalten wird. In den
Verbindungspunkten der Schienen sind im Zapfen 7 drehbar Tragröllen 8 angebracht, auf
denen der Rahmen ruht, und welche ein bequemes Verschieben des Rahmens auf der Unterlage ermöglichen, ohne daß die letztere
beschädigt wird. Auf der oberen Querschiene 4 und innerhalb der Tragrollen 8 sind mit "
Spitzen versehene Stellschrauben 9 eingeschraubt, die zur Feststellung des Rahmens
an der Arbeitsstelle dienen. Beide Querschienen 4 und 5 des Rahmens 1 sind in der
Mitte mit je einem Scharnier 1' versehen, mit deren Hilfe der Rahmen selbst behufs bequemer
Aufbewahrung zusammengeklappt werden kann. Die Längsschienen 2, 3 weisen
Schlitze 10 auf, in welche mittels der Führungsschrauben 11 eine Anzahl Gleitschienen 12
zu den Querschienen des Rahmens 4, 5 parallel und feststellbar angeordnet sind.
Auf die Gleitschienen 12 werden Schablonen 13. gelegt, welche Buchstaben, Zahlen usw.
aufweisen, die zu Wörtern oder ganzen Schriftsätzen zusammengestellt werden können. Die
Schablonen 13 werden auf den Gleitschienen 12 durch Spannschienen 14 festgehalten. Die
Enden der letzteren sind mit Abkröpfungen 14'
versehen und weisen eine Ausnehmung auf,' in welcher der Bolzen der Schraube 15 zu
liegen kommt. Um den vorerwähnten Bolzen ist zwischen der Gleitschiene 12 und dem abgekröpften
Teil der Spannschiene 14 eine Feder 16 gelegt, die das Bestreben hat, die
Spannschiene 14 nach Lösen der Schrauben 15 von den Schablonen abzuheben. Auf den
Spannschienen 14 sind von der Längsmitte ausgehend Skalen angebracht, die ein rasches
und genaues Zusammenstellen der Schablonen 13 ermöglichen. Behufs bequemer Einstellung
der Gleitschienen sind die Längsschienen mit Skalen versehen. Die Schablonen 13 bestehen
aus winkelförmig abgekröpften Plättchen, die ein rasches und genaues Einstellen zwischen
Gleit- und Spannschiene ermöglichen, indem der winklig abgebogene kürzere Teil als An-1
schlag dient.
An der unteren Querschiene 5 des Schreibapparates ist bei G eine Schraube 17 angeordnet,
die zwei Stifte 18 trägt, auf welche das zum Apparat nötige Schreibwerkzeug
zwecks Füllung aufgesetzt werden kann.
Das Schreibwerkzeug besteht aus einem die Schreibflüssigkeit enthaltenden Schaft 19, welcher einerends durch einen Zapfen 20 abgeschlossen
ist, der zwei in Größe und Lage mit den Stiften 18 übereinstimmende Löcher 21
aufweist. In das andere Ende des Rohres 19 ist ein konisches Rohrstück 22 eingesetzt,
■ welches eine für den Austritt der Schreibflüssigkeit dienende Öffnung 23 besitzt, die
durch einen in das konische Rohrstück 22 passenden, auf einer im Zapfen 21 verschiebbaren
Spindel 24 befestigten Zapfen 25 ganz oder teilweise verschließbar ist. Je nach der
Schriftgröße wird in das Rohr 19 ein der ersteren entsprechendes konisches Rohrstück
eingesetzt und wird zu diesem Zwecke das Schreibwerkzeug am Schreibapparat durch Aufstecken
auf die Stifte 18 befestigt.
Die Bedienung des Apparates ist aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich. Nachdem
der Rahmen an der Arbeitsstelle, wo die Auf-Schriften anzubringen sind, festgestellt ist,
werden die benötigten Schablonen zwischen Gleitschienen und Spannschienen eingeschoben,
wobei durch Verschieben der Gleitschienen und durch Einstellung nach den Skalen der
Spannschienen und Anziehen der Schrauben 15 die Schriftsätze nach Wunsch zusammengestellt
werden .könrfen. Hierauf wird das Schreibwerkzeug auf die Zapfen 18 aufgesetzt,
mit Schreibflüssigkeit gefüllt, wonach mit dem Schablonieren begonnen werden kann.
Die beschriebene Erfindung gestattet ein rasches Arbeiten und ermöglicht ein fehlerfreies
Aufbringen ganzer Schriftsätze auf eine Unterlage. Die Handhabung kann selbst
durch Einarmige erfolgen.
Claims (4)
1. Schreibapparat mit einem aus Schienen gebildeten Rahmen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen auf Gleitrollen ruht, mittels Stellschrauben festgestellt werden kann und wobei im Rahmen mehrere,
die Schablonen tragende Gleitschienen zum Aufbringen ganzer Schriften ver- und feststellbar angebracht, sind und der Rahmen
Mittel aufweist, um das Schreibwerkzeug beim Füllen festzuhalten.
2. Schreibapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die
Gleitschienen gelegten Schablonen durch unter Federdruck stehende Spannschienen
gehalten werden.
3. Schreibapparat nach Anspruch 1 und 2,. dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonen
zwecks rascher und genauer Einstellung einerends winklig abgebogen sind.
4. Schreibapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschienen
mit von der Mitte ausgehenden Skalen versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303593C true DE303593C (de) |
Family
ID=557296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303593D Active DE303593C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303593C (de) |
-
0
- DE DENDAT303593D patent/DE303593C/de active Active
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