DE3024972C2 - Auszug, insbesondere Topfauszug, für Möbel - Google Patents

Auszug, insbesondere Topfauszug, für Möbel

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DE3024972C2 DE3024972A DE3024972A DE3024972C2 DE 3024972 C2 DE3024972 C2 DE 3024972C2 DE 3024972 A DE3024972 A DE 3024972A DE 3024972 A DE3024972 A DE 3024972A DE 3024972 C2 DE3024972 C2 DE 3024972C2
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    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
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    • A47B88/931Rails or rods mounted above the drawer walls, e.g. for stabilisation of the drawer or for suspension of the content
    • A47B88/938Means for connecting rails or rods to drawers

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  • Furniture Connections (AREA)

Description

sich hinsichtlich der Formgestaltung und Farbe an das iibrige äußere Erscheinungsbild der sonstigen Auszüge von Schrankelementen, insbesondere Küchenschränken, problemlos anpassen lassen. Zugleich iassen sich diese Blendprofile so gestalten, daß ringsum ausreichende Festigkeit für den Auszug gewährleistet ist Die Blendprofile können jeweils als der gewünschten Einschubtiefe des Auszuges entsprechend abschneidbare Formkörper gestaltet sein, z. B. als extrudierte Hohlprofile, die als Meterware zur Verfügung stehen und entsprechend den jeweiligen Auszugabmessungen zugeschnitten werden. Dadurch sind der Werkzeugaufwand und die Herstellungskosten klein gehalten. Durch die Verschlußkappen ist zunächst das gestalterische Gesamtbild auch im Bereich der vorderen Beschläge wesentlich verbessert Die Abdeckung der Beschläge verhindert, daß diese verschmutzen können und dann schlecht zu reinigen sind. Die Verschlußkappen sichern ein glattes äußeres Erscheinungsbild und gewährleisten bei Verschmutzung schnelle und problemlose Reinigung und auf Dauer eine gute Sauberhaltung. Auch schaffen die Verschlußkappen die Voraussetzungen dazu, überall dort wo die Verschlußkappen an sonstige Teile des Auszuges angrenzen, z. B. im Bereich der Rückseite einer angebrachten Frontblende oder im Übergreifungsbereich am vorderen Ende der längsseitigen Blendprofile, irgendwelche Ritzen oder Spalten zu verhindern, die sonst noch mögliche Schmutzfänger sein könnten. Durch die Erfindung ist erreicht, daß die Verschlußkappen mit ihren innerhalb der Sohlenebene verlaufenden Schmalflächen an der Innenfläche einer beispielsweise angebrachten Frontblende zwischenraumfrei anliegen können, so daß sich dadurch der Eindruck ergibt als sei jede Verschlußkappe praktisch einstückiger Bestandteil der Frontblende. Die Verschlußkappen sind praktisch fester Bestandteil des Beschlagteiles, an dem sich eine Frontblende befestigen läßt. Sie werden dann bei Justierung einer angebrachten Frontblende zusammen mit dieser als Einheit relativ zu den übrigen Teilen des Auszuges bewegt Auf diese Weise kann dort, wo die Verschlußkappen an der Rückseite der Frontblende aufliegen, bleibend ein dichter, spaltfreier Anschluß gewährleistet werden, der sonst nicht nur unschön aussähe, sondern vor allem auch ein Schmutzfänger wäre. Ferner sind die Verschlußkappen z. B. als Formkörper aus Kunststoff relativ einfach herstellbar. Sie erfordern daher nur einen geringen Aufwand.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch 2. Dadurch sind die Blendprofile fest mit dem Boden des Auszuges verbunden, so daß sie zuverlässig fest angebracht sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch 3 oder 4, wodurch mit einfachen Mitteln eine Fixierung der Verschlußkappe an Teilen des Beschlages dann sichergestellt ist, wenn die Verschlußkappe schuhartig von oben her, auf der Innenfläche einer angebrachten Frontblende mit ihren Schmalflächen gleitend, aufgeschoben wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform enthält Anspruch 5. Besonders vorteilhaft ist die Ausführungsform gemäß Anspruch 6, wodurch jede Verschlußkappe dann, wenn sie von oben her in ihre Sollposition geschoben ist gegen Abziehen in Gegenrichtung dazu bleibend gesichert ist. Eine besonders vorteilhafte Gestaltung dieser Art ergibt sich aus Anspruch 7. Der die aufgeschobene Verschlußkappe am laufschienenseitigen Beschlagteil sichernde Riegeltcil kann dabei zum einen Bestandteil eines Deckels gemäß Anspruch 8 sein, der dann zum Einsatz kommt wenn die öffnung in der Schmalwand der Verschlußkappe nicht benötigt wird und mittels des Deckels aus Gründen des Erscheinungsbildes und der Sauberhaltung abgedeckt wird. Zum anderen kann der Riegelteil auch Bestandteil eines längsseitigen Hohlprofiles sein, das in die öffnung der Verschlußkappe formgenau hineinpaßt und verdrehsicher darin eingreift so daß sich dort praktisch keine Ritzen oder Spalte ergeben. Dann bildet dieses eingreifende
ίο Ende des Hohlprofües mit einem Wandteil, z. B. einem unteren Wandteil, den Riegelteil, der verriegelnd in den Schlitz des Beschlagteiles einfährt Zugleich ist die Verschlußkappe gegen Abziehen nach oben hin blockiert Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispieles näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 die schematische perspektivische Ansicht eines Teiles eines Küchenschrankes mit einem teilweise herausgezogenen Topfauszug (Blendprofil und Verschlußkappe sind im noch nicht aufgesteckten Zustand dargestellt),
F i g. 2 eine Ansicht des Auszuges nach F i g. 1 (Teilschnitt entlang der Linie H-II),
F i g. 3 eine schematische perspektivische Ansicht eines Teiles des Auszuges,
Fig.4 eine Seitenansicht des Teiles des Auszuges (Teilschnitt) in Pfeilrichtung IV in F i g. 1,
Fig.5 eine Draufsicht des Auszuges nach Fig.4 (Schnittdarstellung entlang der Linie V-V).
In F i g. 1 ist schematisch ein Küchen-Anbauschrank 10 gezeigt, der obere Schubkästen 11, 12 und darunter einen Auszug 13 aufweist, der zur Vorderseite hin geöffnet werden kann. Der Auszug 13 kann insbesondere als Topfauszug, aber auch für Lebensmittel, unter Verwendung entsprechender Unterteilungen als Flaschenbehältnis und in sonstiger Weise genutzt werden. Er weist einen Boden 14 und beidseitig jeweils eine Auszugsführung auf, die jeweils eine Führungsschiene 15 aufweist, die korpusseitig befestigt ist, und ferner jeweils eine Laufschiene 16 aufweist, die am Auszug 13 angreift. Die Laufschiene 16 besitzt Z-Profil und untergreift den Boden 14.
Am Vorderende jeder Laufschiene 16 befindet sich ein herkömmlicher, nur schematisch angedeuteter Beschlag 17, der zur Anbringung einer Frontblende 18 dient. Zum Verständnis sind beschlagseitig lediglich ein Beschlagteil in Gestalt einer Beschlagplatte 19, die sich in Laufrichtung erstreckt, und ein weiterer Teil 20 angedeutet. Der Teil 20 dient zum Anschlag und zur Befestigung der Frontblende 18, wobei bei der Verstellung der Frontblende 18 sich der Teil 20 zusammen mit der Frontblende 18 als eine Einheit relativ zum übrigen Teil des Beschlages 17 verstellt.
Der Auszug 13 weist im Bereich beider Längsseiten aufgesetzte, die dortige Laufschiene 16 etwa brückenartig übergreifende und verdeckende Blendprofile 21 auf, die aus Kunststoff bestehen und jeweils als im Querschnitt etwa umgekehrt U-Profil aufweisende Hohlprofile gestaltet sind. Die Blendprofile 21 sind fest mit der jeweiligen Laufschiene 16 und/oder dem Boden 14 verbunden. F i g. 2 zeigt eine Befestigung mittels in die Bodenplatte 14 eingreifender Schrauben 22.
Im Bereich seiner Innenwand 23 weist jedes Blendprofil 21 einen angeformten Steg 24 auf, der in fest vorgegebenem Abstand vom unteren Rand der Innenwand 23 verläuft.
Die Blendprofile 21 haben nicht die Lastkräfte des Auszuges 13 aufzunehmen. Sie dienen vielmehr allein
der Verblendung der Auszugsführung und zum Teil des Beschlages 17 am vorderen Ende, wo die Oberseite 26 mit einem Schlitz 28 versehen ist, der zur Frontblende 18 hin offen ist.
Im Bereich des Vorderendes jeder Laufschiene 16 ist jeweils eine Verschlußkappe 30 aus Kunststoff angeordnet, die jeweils den dortigen Beschlag 17 und das vordere Ende des Blendprofiles 21 schuhartig überdeckt und dort einen glatten, sauberen Abschluß bildet, der zugleich eine Verschmutzung, Beschädigung sowie Verletzung bei der Handhabung durch die Bedienungsperson vermeidet.
Die Verschlußkappe 30 ist formschlüssig und/oder kraftschlüssig an dem Teil 20 des Beschlages 17 gehalten, der zum Anschlag und zur Befestigung der Frontblende 18 dient und sich bei der Justierung der Frontblende 18 als Einheit mit letzterer gegenüber dem übrigen Teil des Beschlages 17 verstellt. Zur Befestigung weist jede Verschlußkappe 30 äußere und/oder — wie gezeigt — innere Vorsprünge 37 in Form von Stegen und/oder Leisten und/oder Rippen oder Buckeln od. dgl. auf, die beim Aufschieben der Verschlußkappe 30 von oben her (in F i g. 1 in Pfeilrichtung) beschlagseitige Riegel oder Riegelflächen formschlüssig und verriegelnd hintergreifen. In F i g. 4 und 5 sind die Vorsprünge 37 als innenseitig angeformte Rippen gestaltet, die in vertikaler Richtung unterbrochen sind oder, wie gestrichelt angedeutet ist, beidseitig jeweils eine durchgängige Rippe bilden. Statt dessen können auch beschlagseitige Haken vorgesehen sein, welche Wandteile der Verschlußkappe 30 übergreifen.
Wie Fig.3—5 zeigen, liegt die Verschlußkappe 30 mit ihren Schmalflächen 38, die innerhalb der Sohlenebene verlaufen, zwischenraumfrei und ohne jegliche Spalte an der Innenfläche der Frontblende 18 an. In dieser satten Anlage wird die Verschlußkappe 30 bleibend durch die Vorsprünge 37 gehalten.
Im Bereich ihrer Schmalwand 39, die auf der der Frontblerde 18 abgewandten Seite liegt, weist die Verschlußkappe 30 einen Schlitz 40 auf, der nach unten hin offen ist (F i g. 3) und im aufgesteckten Zustand der Verschlußkappe 30 vom Blendprofil 21 durchsetzt wird, so daß die beidseitigen, zueinander etwa parallelen Wandteile der Verschlußkappe 30 im wesentlichen satt an den Außenflächen der Innenwand 23 bzw. Außenwand jedes Bodenprofils 21 anliegen (F i g. 2 und 3). Die obere, horizontal verlaufende Kante 41 des Schlitzes 40 liegt dabei zumindest im wesentlichen ohne jeglichen Zwischenraum auf der Oberseite 26 des Blendprofiles 21 auf, wobei diese Oberkante 41, im lotrechten Schnitt gesehen (Fig.4), schneidenförmig gestaltet sein kann, um die zwischenraumfreie Anlage auch bei einer Schwenkverstellung der Frontblende 18 um eine waagerechte Achse beizubehalten.
Ferner sind besondere Sicherungsmittel oder Sieherungsriegel vorgesehen, mitteis derer jede von oben her (in F i g. 1 in Pfeilrichtung) aufgeschobene Verschluß kappe 30 am Beschlag 17 gegen Abziehen gegensinnig dazu, also von unten nach oben, gesichert ist Hierzu enthält z. B. die in Laufrichtung ausgerichtete Beschlagplatte 19 einen Schlitz 42 (F i g. 4,5), der sich etwa parallel zum Blendprofil 21 erstreckt und zu der der Front blende abgewandten Seite, d h. in F i g. 5 nach rechts hin, geöffnet ist In den Schlitz 42 greift in Richtung zur Frontblende 18 hin ein horizontaler Riegelteil 43 bei aufgeschobener Verschlußkappe 30 verriegelnd ein (F i g. 4,5). Der Riegelteil 43 ist Teil eines Steckelementes in Gestalt eines Deckels 45 aus Kunststoff, der in Richtung zur Frontblende 18 hin in eine öffnung 44 innerhalb der Schmalwand 39 der Verschlußkappe 30 eingreift. Der Deckel 45 hat einen kurzen Führungsstopfen 46 und eine randseitige Schnappwulst 47 und verschließt die Öffnung 44 in der Schmalwand 39. Der Deckel 45 trägt in Höhe des beschlagseitigen Schlitzes 42 als einstückig angeformtes Teil den Riegelteil 43, welcher also bei eingesetztem Deckel 45 durch Eingriff in den beschlagseitigen Schlitz 42 die Verschlußkappe 30 am Beschlag gegen Abziehen nach oben hin sichert.
In F i g. 4 ist schematisch gestrichelt angedeutet, daß an der Verschlußkappe 30 und/oder den Blendprofilen 21 ein oberer Drahtrahmen 48 lösbar angebracht sein kann, wie man ihn von herkömmlichen Topfauszügen her kennt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

1 2 Die Erfindung bezieht sich auf einen Auszug, insbe- Patentansprüche: sondere Topfauszug, für Möbel, mit beidseitig des Bodens angreifenden Laufschienen, an deren Vorderende
1. Auszug, insbesondere Topfauszug, für Möbel, jeweils ein Beschlag zur Anbringung einer Frontblende mit beidseitig des Bodens angreifenden Laufschie- s sitzt, und mit beidseitigen, die jeweilige Laufschiene etnen, an deren Vorderende jeweils ein Beschlag zur wa brückenartig übergreifenden und verdeckenden Anbringung einer Frontblende sitzt, und mit beidsei- Blendprofilen, die jeweils als im Querschnitt etwa umgetigen, die jeweilige Laufschiene etwa brückenähnlich kehrt U-Profil aufweisende Hohlprofile gestaltet sind übergreifenden und verdeckenden Blendprofilen, Bekannte Auszüge dieser Art (DE-GM 73 37 190) die jeweils im Querschnitt etwa umgekehrt U-Profil io sind hinsichtlich des Beschlages so gestaltet, daß daran aufweisende Hohlprofile gestaltet sind, dadurch eine Frontblende lösbar befestigt werden kann, die dann gekennzeichnet, daß die Blendprofile (21) innerhalb der Blendenebene in einem zweiachsigen Koaufgesetzte, separate, leistenförmige Elemente sind ordinatensystem justierbar ist und darüber hinaus noch und daß im Bereich des Vorderendes jeder Lauf- um eine horizontale Achse hinsichtlich der Neigung der schiene (16) Verschlußkappen (30) angeordnet sind, 15 Blendenebene schwenkbar ist Die wirksamen Lastkräfdie jeweils den dortigen Beschlag (17) und das vor- te werden vom Auszugboden über die Laufschiene dere Ende des Blendprofiles (21) schubartig über- übergeleitet auf die korpusseitigen Führungsschienen, decken und formschlüssig und/oder kraftschlüssig wobei zwischen jeder Laufschiene und Führungsschiene an demjenigen Teil (20) des Beschlages (17) gehalten Rollen oder Kugeln für einen leichtgängigen Lauf angesind, an dem die Frontblende (18) befestigbar ist 20 ordnet sein können. Die auszugseitigen Laufschienen
2. Auszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- sind von beiden seitlichen Schubkastenwänden, die net, daß jedes Blendprofil (21) an dem Boden (14) Blendprofile bilden, übergriffen und verdeckt Die und/oder der Laufschiene (16) formschlüssig und/ Schubkastonseitenwände sind zusammen mit dem Bo- oder kraftschlüssig gehalten ist, insbesondere mittels den bei der Herstellung in Kunststoff zu einem Teil Schrauben (22). Haken, Klammern od. dgl. befestigt 2s verspritzt Ein separates Abnehmen der Seitenwände ist ist. daher unmöglich. Da man bei der Herstellung des Aus-
3. Auszug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- zuges in Kunststoff für das »Zusammenspritzen« der kennzeichnet, daß jede Verschlußkappe (30) äußere Seitenwände und des Bodens eine besondere, auf die und/oder innere Vorsprünge (37), wie Stege, Leisten, Maße des Schubkastens abgestimmte Spritzform benö-Rippen od. dgl. aufweist, die beim Aufschieben der 30 tigt, sind für Auszüge mit verschiedenen Auszugstiefen Verschlußkappe (30) von oben her beschlagseitige und/oder -breiten viele verschiedenartige Formen nö-Riegel verriegelnd übergreifen. tig. Dies bedingt große Kosten. Die vorderseitigen Be-
4. Auszug nach Anspruch ! oder 2, gekennzeich- schlage sind frei zugänglich und ungeschützt Dort könnet durch beschlagseitige Haken, die Wandteile der nen also Schmutz und sonstige Verunreinigungen sehr Verschlußkappe (30) übergreifen. 35 leicht hineingelangen, z. B. bedingt durch Verschütten
5. Auszug nach einem der Ansprüche 1—4, da- von Schüttgut innerhalb des Auszuges. Die Beschläge durch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (30) lassen sich nur schwer reinigen. Dies steht einer einim Bereich ihrer Schmalwand (39), die auf der der wandfreien Möbelpflege und Hygiene entgegen. Die Frontblende (18) abgewandten Seite liegt, einen Beschläge sind überdies gefährdet gegen Beschädigunnach unten offenen Schlitz (40) aufweist, der im auf- 40 gen und sonstige Beeinträchtigungen von außen. Vor gesteckten Zustand vom Blendprofil (21) durchsetzt allem können sie Ursache dafür sein, daß man sich bei wird, wobei die Schlitzoberkante (41) im wesentli- der Benutzung des Auszuges daran verletzt Dabei chen zwischenraumfrei auf der Oberseite (26) des droht im übrigen auch eine ungewollte Verstellung der Blendprofiles (21) aufliegt. Justierung einer an den Beschlägen angebrachten
6. Auszug nach einem der Ansprüche 1—5, ge- 45 Frontblende. Auch sehen die Beschläge unschön aus. kennzeichnet durch Riegelteile (43), mittels derer je- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrund«, einen Ausdevon oben aufgeschobene Verschlußkappe (30) am zug der eingangs genannten Art zu schaffen, der die Beschlag (17) gegen Abziehen in Gegenrichtung ge- Beschläge zur Anbringung einer Frontblende gegen sichert ist Verschmutzung schützt, deren Sauberhaltung und leich-
7. Auszug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich- 50 te Reinigbarkeit ermöglicht und verhindert, daß die Benet, daß ein Beschlagteil, insbesondere eine in Lauf- schlage durch Einwirkungen von außen beschädigt werrichtung des Auszugs ausgerichtete Beschlagplatte den können sowie ihrerseits Verletzungen verursachen (19), einen etwa horizontalen Schlitz (42) enthält, der können.
zu der der Frontblende (18) abgewandten Seite hin Die Aufgabe ist bei einem Auszug der eingangs geoffen ist und in den in Richtung zur Frontblende (18) 55 nannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß hin ein horizontaler Riegelteil (43) bei aufgeschobe- die Blendprofile aufgesetzte, separate, leistenförmige ner Verschlußkappe (30) verriegelnd eingreift, der Elemente sind und daß im Bereich des Vorderendes Teil eines in eine Öffnung (44) innerhalb der Schmal- jeder Laufschiene Verschlußkappen angeordnet sind, wand (39) der Verschlußkappe (30) eingreifenden die jeweils den dortigen Beschlag und das vordere Ende Steckelementes(43,45—47). 60 des Blendprofiles schuhartig überdecken und form-
8. Auszug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich- schlüssig und/oder kraftschlüssig an demjenigen Teil net, daß das Steckelement aus einem die Öffnung des Beschlages gehalten sind, an dem die Frontblende (44) in der Schmalwand (39) der Verschlußkappe (30) befestigbar ist.
verschließenden Deckel (45) mit Führungsstopfen Die die beidseitigen Auszugsführungen überdecken-
(46) und randseitiger Schnappwulst (47) besteht. 65 den Blendprofile sind als aufgesetzte separate leisten
förmige Elemente besonders kostengünstig. Sie können
preisgünstig als Formkörper aus Kunststoff gestaltet
sein, die im übrigen als vom Auszug separate Elemente
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