DE3022130C2 - Zieleinstelleinrichtung zur Verstellung von Zielkennzeichen von Behältern - Google Patents

Zieleinstelleinrichtung zur Verstellung von Zielkennzeichen von Behältern

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DE3022130C2
DE3022130C2 DE3022130A DE3022130A DE3022130C2 DE 3022130 C2 DE3022130 C2 DE 3022130C2 DE 3022130 A DE3022130 A DE 3022130A DE 3022130 A DE3022130 A DE 3022130A DE 3022130 C2 DE3022130 C2 DE 3022130C2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
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Description

1. seitliches Heranfahren des Greifers an den Behälter,
2. Verstellen des Greifers in Bahnrichtung und
3. anschließendes seitliches Wegfahren des Greifers.
Dieser Nachteil der geringen Einstellgeschwindigkeit einer Zieleinstelleinrichtwird durch eine aus der DE-OS 24 36 376 bekannte ähnliche Einrichtung vermieden. Diese Zieleinstelleinrichtung weist für jedes verschiebbare Zielkennzeichen eine der Zahl der möglichen unterschiedlichen zieicharakterisierenden Einstellpositionen entsprechende Zihl von Anschlägen auf, die
durch eine Vorschubeinrichtung wahlweise in den Verschiebebereich der Zielkennzeichen vorgeschoben und bei zueinander fluchtender Lage der jeweiligen zielcharakterisierenden Position mit dem zugehörigen Anschlag aus dem Verschiebebereich wieder zurückgezogen werden. In einfachster Ausgestaltung können die Vorschubeinrichtungen jeweils als Hubmagnete ausgebildet sein, deren Kerne in den Verschiebebereich der Zielkennzeichen hinein bewegt werden. Anbetracht der in der Praxis üblichen verhältnismäßig großen Zahl unterschiedlicher zielcharakterisierender Positionen impliziert diese Zieleinstelleinrichtung einen entsprechend erheblichen apparativen Aufwand. So sind beispielsweise bei drei Führungsleisten je Behälter mit je zehn unterschiedlichen zielcharakterisierenden Positionen bereits dreißig Hubmagnete zur Einstellung aller möglichen Ziele notwendig. Ein gravierender Mangel dieser Zieleinstelleinrichtung ist außerdem darin zu sehen, daß sie nur für Zielkennzeichnungssysteme einsetzbar sind, bei denen in einer Führungsleiste ein einziges Zielkennzeichen verschoben wird.
Aus der AT-PS 2 96 153 ist eine äh..iiche Zieleinstelleinrichtung bekannt. Diese Zieleinstelleiwrichtung umfaßt zur Verschiebung zweier Zielkennzeichen zwei Motore mit veränderbarer Drehrichtung, die je mit einem Seilzug verbunden sind, dessen Enden an einem Einstelljoch befestigt sind, so daß jedes Einstelljoch eines der Zielkennzeichen in einer zur Längsachse des Behälters senkrechten Ebene hin und her bewegen kann. Jeder möglichen Stellung des Zielkennzeichen ist ein elektromagnetisch betätigbarer Stößel zugeordnet, der nach Maßgabe einer zugehörigen Steuerschaltung betätigt werden kann. Die betätigten Stößel ragen in den Verschiebeweg und legen somit die Lage des Zielkennzeichens fest.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, mit geringem apparativen Aufwand die Anwendungsmöglichkeiten für die eingangs definierte Zieleinstelleinrichtung zu erweitern. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Betätigungselement als ortsfester Anschlag ausgebildet und die Versrhiebebewegung der Zielkennzeichen derart aus der Vorbeifahrt der Behälter an der Zieleinstelleinrichtung abgeleitet ist, daß das Betätigungselement vom Zeitpunkt seiner Anlage am in der Ausgangsposition befindlichen Zielkennzeichen bis zur Abgabe eines Steuerbefehls durch die Steuereinrichtung nach Weiterfahrt des Behälters um eine dem Abstand der zielentsprechenden Position von der Ausgangsposition entsprechende Strecke im Sinne der Verschiebung des Zielkennzeichens in den Verschiebebereich eingreift.
Da die Ausgangsposition der Zielkennzeichen für alle Behälter einer Förderanlage gleich ist, entspricht de/ Zeitpunkt des Beginns der Anlage des ortsfesten Anschlages am Zielkennzeichen einer ganz bestimmten relativen Lage zwischen ankommendem Behälter und Zieleinstelleinrichtung.
Die Abgabe eines entsprechenden Signals an die Steuereinrichtung ist daher problemlos zu bewerkstelligen und kann beispielsweise durch eine ortsfeste Kontakteinrichtung erfolgen, die von einer am Behälter angebrachten Betätigungsvorrichtung geschaltet wird. Da Förderbehälter mit verschiebbaren Zielkennzeichen üblicherweise wenigstens ein feststehendes Kennzeichen aufweisen, das als Bezugsmarke für die Abtastung der Positionen der verschobsnen Zielkennzeichen dient, bietet es sich an, diese Bezugsmarke für die Gewinnung eines den Zeitpunkt des Anliegens des ortsfesten
Anschlages an der Ausgangsposition repräsentierenden Signals auszunutzen.
Die Weiterfahrt des Behälters um eine dem Abstand der zielentsprechenden Position von der Ausgangsposition entsprechende Strecke kann ebenfalls auf verschiedene Weise realisiert werden. Sofern eine konstante Geschwindigkeit des Behälters zumindest während seiner Vorbeifahrt an der Zieleinstelleinrichtung gewährleistet ist, entspricht der Abstand der zielentsprechenden Position von der Ausgangsposition exakt einer bestimmten Fahrzeit, nach der die Steuereinrichtung einen entsprechenden Stellbefehl an die Stellvorrichtung abgibt. Eine konstante Geschwindigkeit bzw. die Verhinderung von Schlupf zwischen dem Behälter und einem fördernden Medium kann in verschiedenen η Förderanlagen unterschiedlich realisiert werden. So sind beispielsweise Förderanlagen bekannt, in denen Förderbehälter mit Rollen auf Profilschienen laufen und eine eiger.e Antriebsvorrichtung aufweisen, die über an den Profilschienen sn^sbrschte ^TTn^^h^n^n mi1 1A Antriebsenergie versorgt wird. Sofern solche Förderwagen auch zur Fahrt in Schienenabschnitten vorgesehen sind, die von der Horizontale abweichen, tragen die Förderwagen zusätzliche Zahnräder, die in an solchen Schienenabschnitten angeordnete Zahnstangen eingrei- :5 fen. Bei Einsatz solcher Zahnstangen im Bereich der Zieleinstelleinrichtung ist Schlupf zwischen den Laufrollen bzw. einer Antriebsrolle und der Profilschiene vermieden.
Sofern in der Führungsleiste mehrere Zielkennzei- in chen verschiebbar angeordnet sind, müssen mehrere Abstände und damit mehrere Fahrzeiten überwacht werden. Dies kann beispielsweise derart geschehen, daß für jedes verschiebbare Zielkennzeichen ein ortsfester Anschlag vorgesehen ist: die Abstände der ortsfesten ü Anschläge voneinander entsprechen dabei dem Abstand der zielcharakterisierenden Positionen voneinander. Die Zielkennzeichen müssen dazu so ausgestaltet sein, daß zwischen ihnen jeweils Raum für den Eingriff des Anschlages gegeben ist. Die /u überwachenden ·«> Fahrzeiten, nach denen jeweils der entsprechende ortsfeste Anschlag aus dem Verschiebebereich der Zielkennzeichen herausgefahren wird, entsprechen dabei stets dem Abstand der Zielposition eines Zielkennzeichens von seiner Ausgangsposition.
Die Einstellung mehrerer in einer Führungsleiste verschiebbar angeordneter Zielkennzeichen kann aber auch mittels eines einzigen ortsfesten Anschlages erfolgen, wobei dann nach dem Verschieben des in Fahrtrichtung jeweils vordersten Zielkennzeichens in seine Zielposition der ortsfeste Anschlag das Zielkennzeichen freigibt und vor dem nachfolgenden Zielkennzeichen erneut in den Verschiebebereich eingreift. Notwendige Voraussetzung dafür ist auch in diesem Fall, daß die Zielkennzeichen derart ausgebildet sind. daß zwischen ihnen ein Raum für den Eingriff des Anschlages gegeben ist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung bezweckt, mit einfachen Mitteln eine exakte Bestimmung sowohl des Zeitpunktes der ersten Anlage des Betätigungselementes am in seiner Ausgangsposition befindlichen Zielkennzeichen als auch des Zeitpunktes nach Weiterfahrt des Behälters um eine dem Abstand der zielentsprechenden Position des Zielkennzeichens von der Ausgangsposition entsprechende Strecke zu ermöglichen und sieht in diesem Zusammenhang vor, daß eine von einer abtastfähigen Kennzeichenmarke des Behälters beeinflußbare ortsfeste Abtasteinrichtung einen dem Abstand benachbarter zielcharakterisierender Positionen entsprechenden, die Steuereinrichtung beeinflussenden Signaltakt erzeugt.
Damit ist die Zieleinstelleinrichtung unabhängig von eventuell auftretenden Geschwindigkeitsschwankungen während der Vorbeifahrt der Behälter. Vorzugsweise wird dabei ein in der Führungsleiste angeordnetes, als Bezugsmarke für die Zielabtastung dienendes Markierzeichen als Kennzeichenmarke ausgenutzt.
Der Signaltakt wird vorzugsweise dadurch erzeugt, daß die ortsfeste Abtasteinrichtung eine zumindest der Zahl der Zielpositionen entsprechende Anzahl von in einem dem Abstand der Zielpositionen voneinander entsprechenden Abstand angeordneten Abtastelenicnten aufweist. Bei jeder Ankunft der Bezugsmarke an einem Abtastelement wird demgemäß ein Taktsignal erzeugt, das je nach Information im Zielspeicher entweder zu einem Verbleiben des ortsfesten Anschlages im Verschiebebereich der Zielkennzeichen oder zu einer Freigabe des nm Anschlag anliegenden Zielkennzeichens führt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß ein die gleiche relative Lage zu den Abtastelementen wie die der Kennzeichenmarke zu den Zielpositionen aufweisendes Kennzeichenmarkenabtastelement die Steuereinrichtung derart beeinflußt, daß bei Ansprechen des Kennzeichenmarkenabtastelementes die von den durch die verschobenen Zielkennzeichen erzeu; "en Ausgangssignale der Abtastelemente mit der entsprechenden Zieiinformation im Zielspeicher verglichen werden. Die Abtastelemente für die Bezugsmarke werden damit nach Einstellen o'er Zielkennzeichen am Behälter zu einer Überprüfung dieser Einstellung ausgenutzt. Sofern als Ergebnis dieser Überprüfung mangelnde Übereinstimmung zwischen den zielcharakterisierenden Positionen der verschobenen Zielkennzeichen und der im Zielspeicher befindlichen Zielinformation erkannt wird, können entsprechende Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, daß bei Nichtübereinstimmung der Ausgangssignale der Abtastelemente mit der entsprechenden Zielinformation von der Steuereinrichtung ein Steuerbefehl zur Umkehr der Fahrtrichtung des Förderbehälters und ein weiterer Steuerbefehl für die Stellvorrichtung des ortsfesten Anschlags im Sinne der Verschiebung aller Zielkennzeichen in ihre Ausgangsposition während der Rückfahrt des Förderbehälters abgegeben wird.
Die beschriebenen steuerungstechnischen Funktionen der erfindungsgemäßen Zieleinstelleinrichtung lassen sich mit geringem Aufwand realisieren, wenn der Zielspeicher zwei sich kreuzende Gruppen mit .."lelstationen entlang der Förderbahn verbunden ist. die andere Gruppe dagegen eine der Zahl von Leitungsadern aufweist: an den Kreuzungspunkten der Leitungsadern sind zielcodegemäß Verbindungsdioden eingefügt. Eine derartige Gruppe sich kreuzender Leitungsadern ist besonders einfach von mehreren Ebenen aus anzusteuern, so daß die schaltungstechnische Realisierung aller notwendigen Funktionen in der Zieleinstelleinrichtung ohne großen Aufwand und insbesondere mit leichter Anpassung an die jeweils unterschiedlichen Gegebenheiten von Förderanlagen durchzuführen ist. Die Ansteuerung der Stellvorrichtung des Betätigungselementes kann derart erfolgen, daß der Zielspeicher mit einer Vergleichereinrichtung verbunden ist, die eingangsseitig vom Signaltakt gesteuert und ausgangsseitig mit der Stellvorrichtung des ortsfesten Anschlags
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verbunden ist. Die Überprüfung der richtigen Lage der verschobenen Zielkennzeichen nach Durchlauf des Behälters durch die Zieleinstelleinrichtung erfolgt dann vorzugsweise derart, daß die Vergleichereinrichtung einen weiteren Eingang aufweist, an den die Abtastelemente der ortsfesten Abtasteinrichtung angeschlossen sind.
Für die konstruktive Realisierung des Betätigungselement. Destehen mehrere Möglichkeiten; beispielsweise kann die im Rahmen einer der bekannten Zieleinstelleinrichtungen bekannte Ausbildung als Kern eines Hubmagneten vorgesehen werden, "ine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist darin zu sehen, daB der ortsfeste Anschlag als während der Vorbeifahrt eines Behälters ständjg mit einem von einer mindestens der Zahl der verschiebbaren Zielkennzeichen entsprechenden Anzahl von Zähnen in den Verschiebebereich eingreifendes gezahntes Einstellrad ausgebildet ist, das drehbar gelagert und derart von der Stellvorrichtung beeinflußbar ist, daß die Drehung jeweils für die Phase der Zielkennzeichenverschiebung unterbunden ist. Um auch die Verschiebung mehrerer in einer Führungsleiste verschiebbar angeordneter Zielkennzeichen zu ermöglichen, sind Zahnteilung, Zahnhöhe und Zahnprofil des Einstellrades einerseits sowie Abstand und Profil der Zielkennzeichen andererseits derart aufeinander abgestimmt, daß das nach Verschiebung eines Zielkennzeichens von der Stellvorrichtung freigegebene Einstellrad von dem verschobenen Zielkennzeichen um die Zahnteilung in eine Anlageposition am benachbarten Zielkennzeichen gedreht wird. Die eigentliche Stellvorrichtu .g des Einstellrades kann dabei in einfachster Weise derart realisiert sein, daß die Stellvorrichtung einen auf eine Lagerachse des Einstellrades einwirkenden Magneten aufweist.
Eine weitere, insbesondere im Hinblick auf die von dem Betätigungselement beim Verschieben der Zielkennzeichen aufzunehmenden Kräfte, besonders günstige Realisierung des Betätigungselementes ist darin zu sehen, daß das Betätigungselement als mit dem Anker eines Klappankermagneten verbundene Klinke ausgebildet ist.
Um den einwandfreien Eingriff des Betätigungselementes in den Verschiebebereich der Zielkennzeichen zu gewährleisten, sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung vor, daß das Betätigungselement und die Stellvorrichtung in einem mittels einer Federvorrichtung in Richtung auf die Führungsleiste der Behälter ausgelenkten Träger gelagert sind.
Definierte Anlageverhältnisse einerseits und ungehindertes Vorbeifahren der Förderbehälter an der Zieleinstelleinrichtung andererseits werden dabei dadurch gewährleistet, daß die Federvorrichtung aus mehreren Einzelfedern besteht, die derart ausgebildet und angeordnet sind, daß das Betätigungselement mehrere Freiheitsgrade seiner Auslenkbewegung aufweist. Die Anpassung des Trägers an die unterschiedlichen Behälter kann dabei in besonders einfacher Weise dadurch gewährleistet werden, daß der Träger ein während der Vorbeifahrt eines Förderbehälters an einer Führfläche desselben entlanglaufendes Stützrad aufweist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in den F i g. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert Die F i g. 1 zeigt die Zuordnung der wesentlichen Bestandteile der Zieleinstelleinrichtung zueinander. In den F i g. 2 und 3 ist eine konstruktive Äusführungsform des Betätigungselementes sowie seine relative Lage bezüglich der verstellbaren Zielkennzeichen dargestellt. Die Fig.4 zeigt ebenfalls ein Ausführungsbeispiel des Betätigungselementes in einer in den Verschiebebereich der Zielkennzeichen eingreifenden Lage.
In der F i g. 1 ist schematisch eine Führungsleiste 1 dargestellt, in der zwei verschiebbare Zielkennzeichen 2,3 in vierzehn unterschiedliche Rastpositionen gestellt werden können, die mit Aß, C... M, N bezeichnet sind. In einer Position O, die einen größeren Abstand von der Randposition N aufweist als die übrigen Rastpositionen A bis N untereinander, befindet sich eine unverschiebbare Festmarke 4.
Bevor ein nicht dargestellter Förderbehälter, der die Führungsleiste 1 trägt, die Zieleinstelleinrichtung erreicht, befinden sich die Zielkennzeichen 2, 3 in der dargestellten Lage. Die Führungsleiste 1 nähert sich in Richtung des eingezeichneten Pfeiles dem Betätigungselement 5 der Zieleinstelleinrichtung, das schematisch als von einem Magneten 6 betätigter Stift dargestellt ist. Eine ortsfeste Abtasteinrichtung besteht aus den Abtastelementen a,b,c... Im. n, die beispielsweise als Näherungsinitiatoren ausgebildet sein können. In Reihe zu den Abtastelementen a ... η ist ein weiteres Abtastelement ο angeordnet, dessen Abstand von dem benachbarten Abtastelement a dem Abstand zwischen der Kennzeichenmarke 4 und der Rastposition N auf der Einstelleiste 1 entspricht.
Die mit dem Magneten 6 bzw. den Abtastelementen a ... η. ο verbundene Steuereinrichtung weist eine mit nicht dargestellten Stationen 51, 52, 53 ... Sx verbundene Schnittstelle 7 auf. Durch jeweils ein Relais und einen Kontakt im Bereich der Zuleitungen zu den Stationen Sl ... Sx ist angedeutet, daß durch einen entsprechenden Befehl an den Stationen Sl ... Sx das Relais erregt und die Anforderung eines leeren Förderbehälters gespeichert ist. Ein Zielspeicher 8 ist in Form eines bekannten Rangierfeldes mit zwei Gruppen einander kreuzender Leitungen realisiert, in deren Kreuzungspunkten Dioden 9 bis 14 entsprechend den unterschiedlichen Zielkennzeichnungen der einzelnen Stationen S1 bis Sx angeordnet sind. Die zielcharakterisierenden Leitungsadern sind entsprechend der Bezeichnung der Rastpositionen auf der Einstelleiste ebenfalls mit A. B. C ... N bezeichnet. Aus der
« Rangierung der Dioden 9 bis 14 ist ersichtlich, daß die Station Sl das Zielkennzeichen AC, die Station S2 das Zielkennzeichen öCund die Station S3 das Zielkennzeichen AN aufweist. Eine Ansteuereinrichtung 15 erkennt das Vorliegen von Anreizen seitens einer der
so Stationen S1 bis Sx und beinhaltet eine Zyklussteuerung, die nacheinander die Anreize in Form von Potential an die Verbindungsleitungen zum Speicher 8 abgibt. Die Reihenfolge der Anschaltung der durch die Anreize der unterschiedlichen Stationen Sl bis Sx erzeugten Steuerpotentiale an den Speicher 8 kann in einem durchlaufenden Zyklus, nach der Reihenfolge ihres Eintreffens oder unter Berücksichtigung von Prioritäten erfolgen. Der Speicher 8 ist ausgangsseitig mit einer Vergleichereinrichtung 16 bzw. einer Auslösesteuerung 17 verbunden.
Die Wirkungsweise der Steuereinrichtung soll anhand eines angenommenen Betriebsfalls erläutert werden. Es wird angenommen, daß die Station S3 einen Anforderungsbefehl abgegeben hat Die Ansteuereinrichtung 15 hat Potential an die entsprechende Zuleitung zum Speicher 8 geschaltet, so daß infolge der Dioden 13 und 14 Potential an den Rangierleitungen A und N liegt
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Vor der Annäherung der Führungsleiste 1 befindet sich das Einstellelement 5 in seiner in den Verschiebebereich der Zielkennzeichen 2, 3 eingreifenden Lage. Die Festmarke 4 ist so ausgebildet, daß sie von dem Einstellelement 5 nicht erfaßt wird. In dem Moment, in dem die Festmarke 4 das Abtastelement η erreicht, wird über die allen Abtastelementen a bis π gemeinsame Taktleitung ein Taktsignal an die Auslösesteuerung 17 bzw. an ein Li dieser vorgesehenes Schieberegister 18 abgegeben. Das Schieberegister 18 schaltet daraufhin den Ausgang N der Vergleichereinrichtung 16 frei. Da an der Leitung Λ/des Speichers 8 Potential liegt, gibt die Auslösesteuerung 17 ein entsprechendes Schaltpotential an den Magneten 6 ab, der daraufhin das Einstellelement 5 aus dem Verschiebebereich des Zielkennzeichens 2 herausbewegt. Hinter dem Zielkennzeichen 2 und damit vor dem Zielkennzeichen 3 wird das Einstellelement 5 wieder in den Verschiebebereich zurückgeführt und somit während der nachfolgen-Rückfahrt des Förderbehälters in seine Ausgangsposition umgewertet wird.
Das in den F ; g. 2 und 3 gezeigte Betätigungselement ist als gezahntes Einstellrad 20 ausgebildet und dient der Verschiebung von Zielkennzeichen 21, 22 in einer Führungsleiste 23, die Bestandteil eines Fördenvagens ist. Der Förderwagen beinhaltet ein seine Antriebseinrichtungen tragendes Fahrwerk 24, das mit Rollen 25 versehen ist, die auf entsprechend ausgestalteten Flanschen 26 einer Profilschiene laufen. Das Einstellrad 20 ist in einem Träger 27 gelagert, der mittels einer Feder 28 so vorgespannt ist, daß ein ebenfalls im Träger 27 gelagertes Führungsrad 29 auf der Führungsleiste 23 abrollt und damit definierte Eingriffsverhältnisse für das Einstellrad 20 gewährleistet. Das Einstellrad 20 ist fest auf einer Achse 30 gelagert, die in ihrem unteren Bereich eine Bremsscheibe 31 trägt, die Zapfen 31a. 3·ί> einer auf der Achse 30 fest gelagerten Kupplungsscheibe 31c aufnimmt. Durch wahlweises Erregen oder
den Vorbeifährt der Führuncfs!eiste 1 dss Zielkennzei- ^ Aberrcen eines Elektromagneten 32 k?.nn die Brems-
chen 3 weiter relativ gegenüber der Führungsleiste 1 verschoben. Die in der Phase der Verschiebung des Zielkennzeichens 3 taktweise erfolgende Freischaltung der weiteren Ausgänge M, L,... Bder Vergleichereinrichtung 16 führt zu keiner weiteren Freigabe des Betätigungselementes 5, da die entsprechenden Leitungen M1... B des Speichers 8 kein Potential führen.
Wenn die Festmarke 4 das Abtastelement a erreicht, befindet sich das Zielkennzeichen 3 im Bereich des Einstellelementes 5, das nunmehr aus dem Verschiebebereich entfernt wird, so daß das Zielkennzeichen 3 unbeeinflußt in der Rastposition A der Führungsleiste 1 verbleibt.
Nach Weiterfahrt des die Führungsleiste 1 tragenden Behälters erreicht die Festmarke 4 das Abtastelement o; das von der Abtastmarke ο daraufhin abgegebene Schaltsigiial für die Vergleichereinrichtung 16 führt zum Vergleich der von den Zielkennzeichen 2 und 3 an den Abtastelementen a. η erzeugten Signalpotentiale mit den Potentialen aus dem Speicher 8. (Dazu ist notwendig, daß die Abtastelemente a ... η individuelle Zuleitungen zu der Vergleichereinrichtung 16 aufweisen. Dies ist durch eine rntsprechende Strichkennzeichnung an der Zuleitung der Abtastelemente a ... η zur Vergleichereinrichtung 16 verdeutlicht.) Bei richtiger Einstellung der Zielkennzeichen 2,3 besteht Koinzidenz mit der Speicherinformation und der Behälter setzt seine Fahrt zu der anfordernden Station 53 fort. Im Falle der Nichtübereinstimmung wird von der Vergleichereinrichtung 16 ein durch einen Ausgangspfeil repräsentiertes Fehlersignal abgegeben, das zu einer scheibe 31 arretiert oder freigegeben werden.
Wie insbesondere der F i g. 3 zu entnehmen ist. führt das Arretieren des Einstellrades 20 dazu, daß sich der am vorderen Zielkennzeichen 22 anliegende Zahn 33 des Einstellrades 20 als starres Hindernis im Verschiebebereich des Zielkennzeichens befindet und damit während der Vorbeifahrt des Förderwagens die Zielkennzeichen 21,22 mitgenommen werden. Nach der durch die nicht dargestellte Steuereinrichtung verursachten Freigabe des Einstellrades 20 ist dieses frei drehbar, wodurch das Zielkennzeichen 22 die Drehung des Einstellrades 20 um annähernd eine Kopfkreisteilung bewirkt. Damit befindet sich der nächstfolgende Zahn 34 in einer Anlageposition am nachfolgenden Zielkennzeichen 21: das Einstellrad 20 wird in dieser Position erneut verriegelt und die Verriegelung bis zum Erreichen der für das Zielkennzeichen 21 vorgesehenen Rastposition beibehalten.
Bei dem in der Fig.4 dargestellten Ausführungsbei-
■»o spiel der erfindungsgemäßen Zieleinstelleinrichtung ist das Betätigungselement in Form einer Klinke 35 ausgebildet, die Teil eines Klappanker«; 36 eines Magnetsystems ist bzw. an einem Klappanker befestigt ist. Der Klappanker 36 ist mittels einer Feder 37 derart
•»5 vorgespannt, daß die Klinke 35 im Ruhezustand außerhalb des Verschiebebereichs von in einer Führungsleiste 38 geführten Zielkennzeichen 39 gelegen ist. Ein wiederum drehbar gelagerter Träger 40 dient gleichzeitig der Aufnahme von — nur schematisch
so angedeuteten — Abtastelementen 41,42,43.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (17)

Patentansprüche:
1. Zieleinstelleinrichtung zur Verstellung eines an einer Seitenwand eines auf einer Förderbahn geführten Behälters in einer bahnrichtungsparallelen Führungsleiste aus einer für alle Behälter gleichen Ausgangsposition in unterschiedliche zielcharakterisierende Positionen verschiebbaren Zielkennzeichens mit einem nach Maßgabe eines Zielspeichers einer der Zieleinstelleinrichtung zugehörigen Steuereinrichtung mittels einer Stellvorrichtung in den verschiebebereich eingreifenden Betätigungselementes, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement als ortsfester Anschlag (5, 20) ausgebildet und die Verschiebebewegung der Zielkennzeichen (2, 3, 21, 22) derart aus der Vorbeifahrt der Behälter an der Zieleinstelleinrichtung abgeleitet ist, daß das Betätigungselement (5, 20) vom Zeitpunkt seiner Anlage am in der Ausgangsposition befindlichen Zielkennzeichen (2) bis zur Abgabe eines Steuerbefehls durch die Steuereinrichtung nach Weiterfahrt des Behälters um eine dem Abstand der zielentsprechenden Position von der Ausgangsposition entsprechende Strecke im Sinne der Verschiebung des Zielkennzeichens (2) in den Verschiebebereich eingreift
2. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d&3 bei Vorhandensein mehrerer verschiebbarer Zielkennzeichen (2, 3) in derselben Führungsleiste (!) der ortsfeste Anschlag *> (5) nach Verschieben des in Fahrtrichtung jeweils vordersten Zielkennzeichens (2) in seine Zielposition das Zielkennzeichen (2) freigibt und vor dem nachfolgenden Ziefkennze„hen (3) erneut in den Verschiebebereich eingreift.
3. Zieleinstelleinrichtung n* h Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einer abtastfähigen Kennzeichenmarke (4) des Behälters beeinflußbare ortsfeste Abtasteinrichtung (a,b...n) einen dem Abstand benachbarter zeilcharakterisie- « render Positionen entsprechenden die Steuereinrichtung beeinflussenden Signaltakt erzeugt.
4. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Führungsleiste (1) angeordnetes, als Bezugsmarke für die Zielabtastung dienendes Markierzeichen (4) als Kennzeichenmarke ausgenutzt wird.
5. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Abtasteinrichtung eine zumindest der Zahl der Zielpositionen entsprechende Anzahl von in einem dem Abstand der Zielpositionen voneinander entsprechenden Abstand angeordneten Abtastelementen (a, b... n) aufweist.
6. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein die gleiche relative Lage zu den Abtastelementen (a.b... n)w\e die der Kennzeichenmarke (O) zu den Zielpositionen (A, B ...N) aufweisendes Kennzeichenmarkenabtastelement (O^die Steuereinrichtung derart beeinflußt, daß bei Ansprechen des Kennzeichenmarkenabtastelementes (o) die von den durch die verschobenen Zielkennzeichen (2, 3) erzeugten Ausgangssignale der Abtastelemenie (a, b... n)mit der entsprechenden Zielinformation im Zielspeicher (8) verglichen werden.
7. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Nichtübereinstimmung der Ausgangssignale der Abtastelemente (a, b ... n) mit der entsprechenden Zietinformation von der Steuereinrichtung ein Steuerbefehl zur Umkehr der Fahrtrichtung des Förderbehälters und ein weiterer Steuerbefehl für die Stellvorrichtung (6) des ortsfesten Anschlags (5) im Sinne der Verschiebung aller Zielkennzeichen (2,3) in ihre Ausgangsposition (N, M) während der Rückfahrt des Förderbehälters abgegeben wird.
8. Zieleinstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zielspeicher (8) mit einer Vergleichereinrichtung (16) verbunden ist, die eingangsseitig vom Signaltakt gesteuert und ausgangsseitig mit der Stellvorrichtung (6) des ortsfesten Anschlags (5) verbunden ist.
9. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichereinrichtung (16) einen weiteren Eingang aufweist, an den die Abtastelemente (a, b ... n) der ortsfesten Abtasteinrichtung angeschlossen sind.
10. Zieleinstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Anschlag als während der Vorbeifahrt eines Behälters ständig mit einem von einer mindestens der Zahl der verschiebbaren Zielkennzeichen (21,22) entsprechenden Anzahl von Zähnen (33, 34) in den Verschiebebereich eingreifendes gezahntes Einstellrad (20) ausgebildet ist, das drehbar gelagert und derart von der Stellvorrichtung (31, 32) beeinflußbar ist, daß die Drehung jeweils für die Phase der Zielkennzeichenverschiebung unterbunden ist.
11. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Zahnteilung, Zahnhöhe und Zahnprofil des Einstellrades (20) einerseits sowie Abstand und Profil der Zielkennzeichen (21, 22) andererseits derart aufeinander abgestimmt sind, daß das nach Verschiebung eines Zielkennzeichens (21,22) von der Stellvorrichtung (31,32) freigegebene Einstellrad (20) von dein verschobenen Zielkennzeichen (22) um die Zahnteilung in eine Anlageposition am benachbarten Zielkennzeichen (21) gedreht wird.
12. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 10 oder II, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (31, 32) einen auf eine Lagerachse (30) des Einstellrades (20) einwirkenden Magneten aufweist.
13. Zieleinstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Anschlag als mit dem Anker eines Klappankermagneten verbundene Klinke (35) ausgebildet ist.
14. Zieleinstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Anschlag (5, 20) und die Stellvorrichtung (31, 32) in einem mittels einer Federvorrichtung (28) in Richtung auf die Führungsleiste (23) der Behälter ausgelenkten Träger (27) gelagert sind.
15. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Federvorrichtung aus mehreren Einzelfedern besteht, die derart ausgebildet und angeordnet sind, daß das Betätigungselement mehrere Freiheitsgrade seiner Auslenkbewegung aufweist.
16. Zieleinstelleinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (27) ein während der Vorbeifahrt eines Förderbehälters an einer Führfläche desselben entlanglaufendes Stütz-
rad (29) aufweist
17. ZieleinstelleinrichtuHg nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützrad (29) außerhalb des Verschiebebereichs der Zielkennzeichen (21,22) auf der Führungsleiste (23) aufliegt
Die Erfindung betrifft eine ZieleinstelleinrichtuHg zur Verstellung eines an einer Seitenwand eines auf einer Förderbahn geführten Behälters in einer bahnrichtungsparallelen Führungsleiste aus einer für alle Behälter gleichen Ausgangsposition in unterschiedliche zielcharakterisierende Positionen verschiebbaren Zielkennzeichens mit einem nach Maßgabe eines Zielspeichers einer der Zieleinstelleinrichtung zugehörigen Steuereinrichtung mittels einer Stellvorrichtung in den Verschiebebereich eingreifenden Betätigungselements.
Eine derartige Zieleinstelleinrichtung ist aus der DE-OS 21 41 189 bekannt; sie wird am Ort einer an zentraler Stelle vorgesehenen Sammelstrecke für leere Behälter angeordnet und dient der Zieleinste'<ang von leeren Behältern, die von den einzelnen Stationen einer Förderanlage entsprechend deren Bedarf abgerufen werden können. Wesentliche Aufgabe derartiger zentraler Sammelstrecken für leere Behälter ist die Verringerung des Bedarfs ständig auf Vorrat an den einzelnen Stationen gehaltener leerer Behälter. Die Bedienungsweise ist derart, daß eine Bedienungsperson an einer Sendestation durch eine entsprechende Schalteinrichtung eine Anforderung an die Sammelstrecke bzw. die der Zieleinstelleinrichtung zugehörige Steuereinrichtung abgibt Der leere Behälter fährt vor seiner Einfahrt in die eigentliche Förderstrecke an der Zieleinstelleinrichtung vorbei, wo die der anfordernden Station entsprechende zielcharakterisierende Position der einzelnen Zielkennzeichen eingestellt wird.
In dieser Zieleinstelleinrichtung wird ein Greifer eingesetzt, der einerseits in den Bereich der verschiebbaren Zielker.iizeichen eingefahren wird und andererseits einen Antrieb aufweist, der ein Verschieben des Greifers entlang der Führungsleiste und damit ein Verschieben der vom Greifer erfaßten Zielkennzeichen innerhalb der Führungsleiste bewirkt.
Der konstruktive und antriebstechnische Aufwand ist insbesondere wegen der Notwendigkeit einer den Greifer an die Behälter heranführenden ersten und einer den Greifer verschiebenden zweiten Antriebsvorrichtung als groß anzusehen. Als mindestens ebenso gravierend ist der Nachteil einer verhältnismäßig geringen Einstellgeschwindigkeit anzusehen. Bei der bekannten Zieleinstelleinrichtung müssen für jede Zieleinstellung drei aufeinanderfolgende Arbeitsschritte durchgeführt werden, und zwar
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