DE30171C - Zange zur Montirung der Leitungsdrähte in Glühlampen - Google Patents
Zange zur Montirung der Leitungsdrähte in GlühlampenInfo
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- DE30171C DE30171C DENDAT30171D DE30171DA DE30171C DE 30171 C DE30171 C DE 30171C DE NDAT30171 D DENDAT30171 D DE NDAT30171D DE 30171D A DE30171D A DE 30171DA DE 30171 C DE30171 C DE 30171C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
- B25B7/00—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
- B25B7/02—Jaws
- B25B7/04—Jaws adjustable
-
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- B25B7/18—Adjusting means for the operating arms
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 87: Werkzeuge und Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1883 ab.
Es ist bisher bei der Herstellung elektrischer Glühlichtlampen allgemein Brauch, die Zuleitungsdrähte,
an denen der Kohlenbügel befestigt wird, in einem runden oder flachen
Stiel aus Glas, Emaille oder anderem Isolationsmaterial einzuformen, welcher sie sicher fest-
und aufser Berührung mit einander hält. Ist aber der Kohlenbügel befestigt und das Ganze
in die Glasglocke eingesetzt, so hört der Glasstiel auf, irgend welche weitere Bedeutung zu
haben, da sein einziger Zweck darin besteht, die Fabrikation zu erleichtern und die Zuleitungsdrä'hte
in einer gegebenen Position zu fixiren und in handlicher Weise zu vereinigen,
so dafs der Kohlenbügel bei seiner Befestigung nicht der Gefahr eines Bruches ausgesetzt ist,
wie solcher erfolgen würde, wenn die Zuleitungsdrähte zu weit von einander entfernt oder zu
nahe zusammengebracht würden.
Nach gegenwärtiger Erfindung soll statt des Stiels eine entfernbare Vorrichtung, eine Art
Zange, angewendet werden, welche die Drähte so lange festhält, bis sie in die Glasglocke oder
deren Verschlufsstück eingeschmolzen sind und welche dann wieder entfernt wird. Die hierdurch
geschaffenen Neuerungen sind sowohl anwendbar für die jetzige Weise der Einbringung
des Kohlenbügels in die Glasglocke, als auch für ein neues Verfahren, dessen man sich
zur Vereinfachung der Fabrikation bedienen kann, um eine leichte Montirung der Leitungsdrähte
sowie die Herausbringung derselben entweder am Ende oder an der Seite des
Halses der Glasglocken zu ermöglichen. An den Stellen 3, 3, Fig. r der beiliegenden Zeichnung,
sind für die Einsetzung der Zuleitungsdrähte Löcher angebracht, welche entweder einfach
eingebohrt oder dadurch gebildet werden, dafs man an diesen Stellen das Glas erweicht
und durch Blasen oder Aufziehen kleine Buckel zeugt, welche, nachdem ihre Kuppe abgeschnitten
ist, die gewünschten Löcher und genug Glasmasse enthalten, um das Einschmelzen der Drähte zu gestatten. Die Formgebung des
Halses der Glocke und die Einschnürung der damit verbundenen Röhre y kann entweder
vor oder nach der Erzeugung der Löcher vorgenommen werden. Sodann wird der Hals,
wie durch eine punktirte Linie angedeutet, abgeschnitten, so dafs zwei Theile entstehen,
von denen der eine die eigentliche Glasglocke und einen Theil des Halses X und der andere
X1 das Ende des Halses mit der Röhre y und
den Stellen für die Einsetzung der Drähte umfafst. Will man die Drähte, anstatt am Ende,
an der Seite des Halses einmünden lassen, so kann man die Löcher für dieselben auch in
dem mit der Glocke nach Abtrennung des Theiles X2 verbunden bleibenden Halsstück X
anbringen. Im einen wie im anderen Falle werden die Drähte durch Einschmelzung in
der erforderlichen Position fixirt und die Theile X2 und X durch Verschmelzen vereinigt,
worauf die Exhaustirung der Glasglocke und deren hermetischer Verschlufs in der gewöhnlichen
Weise bewerkstelligt werden kann. Eine Modification besteht in der Benutzung von aus Glas oder dergleichen gegossenen Verschlufsstücken,
welche in den Glockenhals eingesetzt und gleich beim Giefsen mit den erforderlichen
Löchern für die Zuleitungsdrähte versehen werden. Jedes solches Verschlufsstück
kann aufserdem mit einem Ansatz zum Anschlufs an die Luftpumpe gegossen und durch
Schmelzung mit einer mit Halsstück X versehenen Glocke vereinigt werden.
Fig. 2 zeigt eine Anzahl von Kohlenbügeln; welche mit ihren Zuleitungsdrähten c bereits
verbunden und vorläufig auf einem Träger W angeordnet sind. Von diesem Träger, auf welchem
sie gegen Verbiegung und Brüche geschützt sind, werden sie der Reihe nach mittelst
der in Fig. 3 und 4 in zwei zu einander rechtwinkligen Ansichten dargestellten Zange heruntergeholt.
Letztere wird nämlich durch einen Druck auf den Drücker ν geöffnet und in die
Position Fig. 2 gebracht, worauf sich nach Loslassung des Drückers ν die Backen t i2 der
Zange unter der Wirkung der Feder u schliefsen und die Zuleitungsdrähte c fest packen, so dafs
sie mit dem Kohlenbügel von W entfernt und bequem durch die Löcher 3, 3 des Theiles x2,
Fig. 5, gesteckt und darin fixirt werden können. Befinden sich die Löcher für die Zuleitungsdrähte auf der Seite des Glockenhalses, so
ändert sich die Methode der Einbringung der Kohle nach Art der Fig. 6, und es erhält die
Kohle in der Zange eine andere Position wie in Fig. 2 und 5. Um dies zu ermöglichen,
können die Backen t f2 in der aus Fig. 4a ersichtlichen Weise auf je einem centralen
Zapfen s angeordnet werden. Diese Zapfen s führen sich in den Köpfen r der Zange und
sind je mit einer Spiralfeder r 2 combinirt,
deren Aufgabe es ist, die Backen if2 zurückzuziehen,
so dafs sich dieselben gegen die Köpfe r der Zange legen, wenn dieselbe geöffnet
wird. Die eine Backe greift mit einem Stift tB in ein Loch der anderen Backe ein,
so dafs die Backen wohl geöffnet, aber nicht unabhängig von einander gedreht werden
können, s2 ist ein auf dem einen der Zapfen s
angebrachter vierkantiger Kopf zum Ansetzen eines Schlüssels, mittelst welchen die Backen
gedreht werden, wenn der Kohlenbügel aus der Position Fig. 2 oder 5 in die Position
Fig. 6 übergeführt werden soll. Die inneren Flächen der Köpfe r und die Backen t £2 können
mit Ansätzen und Vertiefungen versehen sein, damit die Backen in derjenigen Stellung, in
welche sie gebracht werden,' verharren, bis eine "neuerliche· Drehung erfolgt.
Die beschriebene Zange kann auch bei der in bisheriger Weise erfolgenden Herstellung
der Glühlampen verwendet werden, um die Zuleitungsdrähte in der gehörigen Entfernung
von einander zu halten, bis sie in das Glas eingebettet sind.
Um den Drähten einen besseren Halt zu gewähren, empfiehlt es sich, dieselben je mit
einem kleinen Wulst c3, Fig. 5, aus Glas zu umgeben, welcher sich an der Stelle befindet,
an welcher der Draht in dem Glase fixirt werden soll und welcher die zum Einschmelzen
erforderliche Masse hergiebt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zur Montirung der Leitungsdrähte in Glühlampen eine Zange, welche durch Druck auf den Drücker ν (Fig. 3) geöffnet, durch die Feder u geschlossen wird und deren Backen t i2 (Fig. 4 a), während sie den zu packenden Gegenstand festhalten, um ihre centralen Zapfen s s in den Zangenköpfen r r mittelst des vierkantigen Kopfes s2 gedreht werden können. Dabei werden im geöffneten Zustande der Zange die Backen t i2 durch um die Zapfen s s gelegte Spiralfedern r'2r"* an die Innenflächen der Zangenköpfe r r in die Drehung verhindernder Weise angedrückt und ihre Relativdrehung gegen einander wird durch Stift t3 verhindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30171C true DE30171C (de) |
Family
ID=306308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30171D Expired - Lifetime DE30171C (de) | Zange zur Montirung der Leitungsdrähte in Glühlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30171C (de) |
-
0
- DE DENDAT30171D patent/DE30171C/de not_active Expired - Lifetime
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