DE3014359C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B15/00—Arrangements for performing additional metal-working operations specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B15/0007—Cutting or shearing the product
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B17/00—Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
- B21B17/14—Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling without mandrel, e.g. stretch-reducing mills
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Metal Rolling (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von im
Durchmesser reduzierten und in der Wanddicke veränderten
Fertigrohren aus längsnahtgeschweißten Mutterrohren in einer
Rohrschweißanlage und einem nachgeschalteten Walzwerk,
sowie einer Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
Das Prinzip des Streckreduzierens nimmt in der Erzeugung
von Rohren im Abmessungsbereich bis etwa 220 mm Außendurchmesser
als letzte Warmformstufe einen wichtigen Platz ein.
Im Streckreduzierwalzwerk werden sowohl zum Herstellen nahtloser
Rohre als auch geschweißter Rohre in 10 bis 32 unmittelbar
hintereinander angeordneten Kalibern, zumeist aus
drei Walzen, Mutterrohre im Außendurchmesser und in der
Wandstärke reduziert. Durch Ändern der Walzendrehzahlen
lassen sich zwischen den einzelnen Kalibern in weiten Grenzen
einstellbare Längs- und Zugkräfte auf das Walzgut aufbringen,
um die Wanddicke zu verändern.
In Anlagen zum Erzeugen nahtloser Rohre ergeben sich aufgrund
der Maßabweichungen der für die Erzeugung des Mutterrohrs
verwendeten Luppen und der Einsatzgewichtstoleranzen
größere Längen-Abweichungen beim Fertigrohr, die beim Aufteilen
des Fertigrohres in Fertigrohrabschnitte zwangsläufig
zu Restenden bzw. Unter- oder Überlängen führen.
Diese sind entweder unbrauchbar oder können nur mit Verlusten
weiterverarbeitet werden. Ferner müssen Unterlängen
bei der Teilung der nachgeschalteten Anlage wie Rollgänge
und Auswerfer berücksichtigt werden und andere Vorrichtungen
wie Kühlbetten müssen auf die Überlängen ausgelegt werden.
Das erhöht nicht nur die Investitionskosten, sondern
wirkt sich auch nachteilig auf den Walzwerkbetrieb aus.
Das Herstellen geschweißter Rohre ist an sich im kontinuierlichen
Betrieb möglich, ohne daß Restend- oder Schopfendenverluste
auftreten. Beim Herstellen von Rohren mit kleinerem
Durchmesser macht jedoch die erforderliche Innenentgratung
ein Ausblasen vor dem Streckreduzierwalzwerk erforderlich,
das eine Unterteilung des Mutterrohres in kürzere
Abschnitte zur Voraussetzung hat, weil ein Ausblasen nur
innerhalb bestimmter Rohrlängen möglich ist. Bei diesem
diskontinuierlichen Betrieb entsteht bei jedem Mutterrohrstück
im Streckreduzierwalzwerk durch die Aufteilung des
Fertigrohres in Fertigrohrabschnitte, genau wie bei der
Herstellung von nahtlosen Rohren, Restendverluste.
Zwar wurde schon beim Herstellen nahtloser Rohre versucht,
das Einsatzgewicht das Blöckchens so zu bestimmen, daß sich
nach dem Streckreduzieren keine unverkäuflichen oder schwer
zu verarbeitenden Restlängen ergeben; oder der vorhandene
Knüppel wurde restendlos geteilt, was jedoch wiederum zu
Unter- oder Überlängen führt. Der Grund hierfür ist darin
zu sehen, daß zwischen dem Blöckchen und dem Fertigrohr
meist drei bis fünf Warmumformstufen mit sehr variablen
Verlusten liegen, so daß die Anpassung des Gewichtes des
Einsatzblöckchens unvollkommen sein muß und nicht zu dem
erhofften Ergebnis führt.
Durch die DE-AS 14 27 976 ist ein Verfahren zum Erzeugen
von gewichts- und längengleichen nahtlosen Rohren in einer
Anlage bekanntgeworden, die aus einer Strangpresse und einem
nachgeschalteten Streckreduzierwalzwerk besteht. Durch
die dem Streckreduzierwalzwerk vorgeschaltete Strangpresse
wird zum Herstellen von nahtlosen Rohren eine stets gewichtsgleiche
Luppe erzeugt und das Streckreduzieren so
eingerichtet, daß die Fertigrohre immer die gleiche Länge
und ein gleiches Metergewicht besitzen. Dazu ist es erforderlich,
den Gesamtstreckgrad und damit die Walzendrehzahl
des Streckreduzierwalzwerkes zu ändern, was jedoch zur Folge
hat, daß die Fertigrohre unterschiedliche Wandstärken
besitzen. Da eine vorgeschriebene Mindestwandstärke nicht
unterschritten werden darf, liegen die Dickenänderungen
immer oberhalb der Mindestdicken. Das führt dazu, daß die
Fertigrohre häufig eine zu große Wandstärke aufweisen,
d. h., es wird mehr Material als erforderlich verarbeitet.
In Ausnahmefällen können die Fertigrohre sogar außerhalb
der Toleranzgrenzen liegen; sie stellen dann Ausschußprodukte
dar.
Um trotz schwankender Wanddicken der Mutterrohre Fertigrohre
mit gleichen Wanddicken herzustellen, ist es aus der
DE-OS 14 27 922 bekannt, eine Reduzierwalzstraße mit einer
Wanddicken- bzw. Streckregelungsvorrichtung auszustatten.
Damit läßt sich der Gesamtstreckgrad der Reduzierwalzstraße
abhängig von der Wanddicke des einlaufenden Mutterrohres so
verändern, daß die auslaufenden Fertigrohre die gewünschte
konstante Wanddicke aufweisen. Die notwendigen Änderungen
des Gesamtstreckgrades der Reduzierwalzstraße bewirken
jedoch gleichermaßen zwangsläufig Veränderungen bei
der Streckung der Rohre in der Walzstraße, und zwar dermaßen,
daß die Regelung bei einer größeren Wanddicke des
Mutterrohres auch einen höheren Gesamtstreckgrad einstellt,
womit sich das Rohr innerhalb der Reduzierwalzstraße stärker
als zuvor streckt, so daß ein längeres Fertigrohr
entsteht. Diese unerwünschte Überlänge läßt ein restendenloses
Unterteilen der Fertigrohre nicht mehr zu.
Durch die US-PS 33 57 987 ist es bekanntgeworden, ein
Fertigrohr gleicher Länge dadurch zu erzielen, daß die
Mutterrohre nach dem Verschweißen abhängig vom Volumen abgetrennt
werden, wozu die Dicke des Blechbandes vor dem
Einlaufen in die Schweißmaschine gemessen wird. Auf diese
Weise liegen zwar unterschiedlich lange Mutterrohre vor,
die jedoch bedingt durch das gleiche Volumen gleichlange
Fertigrohre ergeben. Aus jedem Mutterrohr wird jeweils nur
ein Fertigrohr hergestellt, und zwar erfolgt das Fertigarbeiten
in einer Ziehvorrichtung mit einer Matritze und einem
Dorn.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß ein restendenloses Aufteilen
eines Fertigrohres nur dann möglich ist, wenn ein
Mutterrohr vor dem Einlaufen in das Streckreduzierwalzwerk
so genau bestimmt wird, daß eine Beziehung zwischen dem
Mutterrohrstück und dem das Streckreduzierwalzwerk verlassenden
Fertigrohr möglich ist, die ein gleichmäßiges
Aufteilen des Fertigrohres in Fertigrohrabschnitte gestattet,
und daß diese Beziehung durch das Gewicht des Mutterrohrstückes
im Verhältnis zum Fertigrohr gegeben ist,
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
sowie eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens zu
schaffen, mit dem sich Längsnahtrohre herstellen lassen,
deren Fertigrohrlängen bei an der unteren Toleranzgrenze
liegenden Wanddicken möglichst gleich sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die folgenden Verfahrensschritte
gelöst:
- a) messen der Dicke des Stahlbandes vor dem Verschweißen zu einem Mutterrohr,
- b) abschneiden von Mutterrohrstücken nach dem Verschweißen, deren sich aus Außendurchmesser, Band-/Wanddicke und Länge des Mutterrohrstückes ergebende Rohrvolumina durch Verändern lediglich der Länge des Mutterrohrstückes auf einem bestimmten gleichbleibenden Wert gehalten werden,
- c) aus dem Mutterrohrstück bestimmter Länge wird unter
Berücksichtigung von dessen
- cc) Wanddicke
- cd) Streckung
- ce) Schopflänge und
- cf) Zunderverlust
- ein Fertigrohr gewalzt, und zwar in einem
- d) eine stufenlos verstellbare Wanddicken- bzw.
Streckenregelungsvorrichtung aufweisenden Walzwerk,
wobei das Fertigrohr
- dd) einen konstanten Durchmesser und eine konstante Wanddicke besitzt, sowie
- de) einem ganzzahligen Vielfachen der Länge eines vorgegebenen Fertigrohrabschnittes entspricht.
Es wird somit von dem endlosen Rohrstrang hinter der Längsnaht-
Rohrschweißanlage in Abhängigkeit von der am Bandeinlauf
in der Rohrschweißanlage gemessenen Wanddicke des Mutterrohres
dieses mit einer ganz bestimmten Länge abgetrennt,
so daß nach dem Ausregeln der Wanddicke und unter
Berücksichtigung der Schopflänge und des Zunderverlustes in
der Reduzierwalzstraße ein Fertigrohr mit konstantem Durchmesser
und konstanter Wanddicke entsteht, das dann darüber
hinaus noch ein ganzzahliges Vielfaches der Länge aufweist,
die als Handelslänge für die davon abgetrennten Fertigrohrabschnitte
vorgegeben ist.
Vorrichtungsmäßig wird diese Aufgabe in einer Anlage mit
einer Rohrschweißanlage, einem sich daran anschließenden
Rohrwalzwerk, insbesondere Streckreduzierwalzwerk und mit
einer dahinter angeordneten Trennvorrichtung zum Ablängen
der Fertigrohrabschnitte dadurch gelöst, daß vor der Rohrschweißanlage
eine Banddickenmeßvorrichtung zum Erfassen
der Dicke des Stahlbandes angeordnet ist, die mit einer
Steuervorrichtung für eine weitere, zwischen Rohrschweißanlage
und Rohrwalzwerk angeordnete Trennvorrichtung zum
Ablängen von Mutterrohrstücken gekoppelt ist, und daß das
Rohrwalzwerk eine stufenlos verstellbare Wanddicken- bzw.
Streckenregelungsvorrichtung aufweist; vorzugsweise läßt sich
die Trennvorrichtung mit der Längenmeßvorrichtung koppeln.
Bedingt durch die Beziehung zwischen dem Gewicht des Mutterrohrstückes
und dem Fertigrohr läßt sich die Anzahl der
Fertigrohrabschnitte nach folgender Formel berechnen:
Hierbei bedeutet:
d₁Mutterrohrdurchmesser
s₁Mutterrohrwanddicke
LMutterrohrlänge
GGewicht des Mutterrohres
d₂Fertigrohrdurchmesser
s₂Fertigrohrwanddicke
lLänge eines Fertigrohrabschnittes
nZahl der Fertigrohrabschnitte
aSchopflänge (enthält auch weitere Konstante wie Abbrand usw.)
Bei Bekanntsein der Banddicke des Ausgangsmaterials läßt
sich mit der vorstehenden Gleichung die Länge des Mutterrohrstückes
berechnen, wenn eine bestimmte Länge der Fertigrohrabschnitte
sowie deren Anzahl vorgegeben ist. Es
reicht dann aus, wenn das Gewicht des Mutterrohrstückes ein
ganzzahliges Vielfaches des Gewichtes des Fertigrohrabschnittes
unter Berücksichtigung der Konstanten ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweier in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsbeispiele des näheren erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht eines erfindungsgemäßen
Streckreduzierwalzwerkes zum Verarbeiten
nahtloser Mutterrohrstücke und
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf ein Streckreduzierwalzwerk
zum Verarbeiten geschweißter Rohre.
Die Anlage besteht aus einem Ofen 1, in dem ein nahtloses
Mutterrohrstück 6 auf die Walzhitze erwärmt wird. Vorher
wird das Mutterrohrstück 6 mittels einer Waage 7 gewogen.
Von dem Ofen 1 gelangt das Mutterrohrstück 6 in ein Streckreduzierwalzwerk
2, wo es hinsichtlich Durchmesser und Wanddicke
auf die geforderten Abmessungen reduziert wird. Das
Fertigrohr wird mit einer fliegenden Säge 3 in Fertigrohrabschnitte
11 aufgeteilt. Diese Fertigrohrabschnitte 11
durchlaufen einen Auswerferrollgang 4 und gelangen dann in
ein Rollenkühlbett 5, von wo aus sie zur Weiterverarbeitung
abtransportiert werden. Die Waage 7 ist über einen Rechner
8 und eine Längenmeßvorrichtung 9 zwischen dem Streckreduzierwalzwerk
2 und der fliegenden Säge 3 mit einer Steuervorrichtung
10 für die fliegenden Säge 3 verbunden. Der
Rechner 8 ermittelt aus dem Gewicht des Mutterrohrstückes
6 die Länge der Fertigrohrabschnitte 11, die mittels der
fliegenden Säge 3 abgetrennt werden, wobei der Zunderverlust
im Ofen 1 und die Schopfendenlänge mitberücksichtigt
werden und das Schopfende unabhängig von den
Fertigrohrabschnitten abgetrennt wird. In Verbindung mit
einer Wanddickenregelung 26 durch eine Streckungsregelung
am Streckreduzierwalzwerk 2 lassen sich auf diese Weise
Fertigrohrabschnitte 11 herstellen, die innerhalb vorgegebener
Toleranzen liegen. Die fliegende Säge wird so
gesteuert, daß aufgrund der Daten der Waage 7 und der
Streckung gemäß Wanddickenregelung das Rohr in Fertigrohrabschnitte
aufgeteilt wird, so daß keine Restlängen eintreten.
Die Fertigrohrabschnittlängen werden dabei in den
zulässigen Längentoleranzen gehalten.
Bei der Anlage gemäß Fig. 2 wird ein Mutterrohr, ausgehend
von einem Stahlband, durch Schweißen hergestellt. Zu diesem
Zweck ist einer Rohrschweißanlage 13 eine Bandvorbereitungsstation
12 vorgelagert. Vor der Rohrschweißanlage 13 befindet
sich eine Banddickenmeßvorrichtung 21, die über eine
Steuervorrichtung 23 in Verbindung mit einer damit ebenfalls
verbundenen Längenmeßvorrichtung 22 eine Trennvorrichtung
24 ansteuert. Mittels der Trennvorrichtung 24
werden Mutterrohrstücke 25 abgelängt, die einen Zwischenrost
mit Ausblasstation 14 und anschließend einen Induktionsofen
15 durchlaufen, bevor sie in ein Streckreduzierwalzwerk
16 gelangen. Hinter dem Streckreduzierwalzwerk 16 ist eine
fliegende Säge 17 angeordnet, die das Fertigrohr in gleiche
Fertigrohrabschnitte aufteilt. Die Fertigrohrabschnitte
gelangen auf einen Auswerferrollgang 18 und von da aus auf
ein Kühlbett 19, von wo aus sie weiter verarbeitet werden.
Bei dieser Anlage trennt die fliegende Säge 17 stets
die gleich langen Fertigrohrabschnitte ab, die über die
Banddickenmeßvorrichtung 21 so in Beziehung zur Länge des
Mutterrohrstückes 25 gesetzt sind, daß aus einem Mutterrohrstück
25 restendlos eine bestimmte Anzahl Fertigrohrabschnitte
unter Berücksichtigung des Schopfendes abgetrennt
werden. Auch hier ist eine Beziehung zwischen dem
Mutterrohrstückgewicht und dem Fertigrohr gegeben, die
ein restendloses Aufteilen des Fertigrohres in Fertigrohrabschnitte
erlaubt.
Claims (7)
1. Verfahren zum Herstellen von im Durchmesser reduzierten
und in der Wanddicke veränderten Fertigrohren aus
längsnahtgeschweißten Mutterrohren in einer Rohrschweißanlage
und einem nachgeschalteten Walzwerk,
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
- a) messen der Dicke des Stahlbandes vor dem Verschweißen zu einem Mutterrohr,
- b) abschneiden von Mutterrohrstücken nach dem Verschweißen, deren sich aus Außendurchmesser, Band/Wanddicke und Länge des Mutterrohrstückes ergebende Rohrvolumina durch Verändern lediglich der Länge des Mutterrohrstückes auf einem bestimmten gleichbleibenden Wert gehalten werden,
- c) aus dem Mutterrohrstück bestimmter Länge wird
unter Berücksichtigung von dessen
- cc) Wanddicke
- cd) Streckung
- ce) Schopflänge und
- cf) Zunderverlust
- ein Fertigrohr gewalzt, und zwar in einem
- d) eine stufenlos verstellbare Wanddicken- bzw.
Streckenregelungsvorrichtung aufweisenden Walzwerk,
wobei das Fertigrohr
- dd) einen konstanten Durchmesser und eine konstante Wanddicke besitzt, sowie
- de) einem ganzzahligen Vielfachen der Länge eines vorgegebenen Fertigrohrabschnittes entspricht.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßvorrichtung als Waage
(7) für das Mutterrohrstück (6) ausgebildet ist und daß eine
Steuervorrichtung (10) für die Trennvorrichtung (3) zum Ablängen
von Fertigrohrabschnitten (11) mit der Waage (7) über
einen Rechner (8) gekoppelt ist.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßvorrichtung als Banddickenmeßvorrichtung
(21) vor einer Rohrschweißanlage (13),
die vor dem Streckreduzierwalzwerk (16) angeordnet ist,
ausgebildet ist und mit einer Steuervorrichtung (23) für
die Trennvorrichtung (24) zum Ablängen von Mutterrohrstücken
(25) gekoppelt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet
durch eine Wanddickenregelungsvorrichtung
(26) und/oder eine Streckungsregelungsvorrichtung
(27).
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, gekennzeichnet
durch eine mit der Trennvorrichtung
(3, 24) gekoppelte Längenmeßvorrichtung (9, 22).
6. Verfahren zum Ablängen von Fertigrohrabschnitten aus einer
Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mutterrohrstück gewogen
und das Fertigrohr in Abhängigkeit von der Wanddicke,
der Streckung und der Schopflänge restendlos in gleichlange
Abschnitte geteilt wird.
7. Verfahren zum Ablängen von Mutterrohrstücken für eine Vorrichtung
gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Banddicke vor der Rohrschweißanlage
gemessen und nach der Rohrschweißanlage ein
Mutterrohrstück abgetrennt wird, dessen sich aus Banddicke,
Durchmesser und Länge ergebendes Gewicht ein ganzzahliges
Vielfaches des Gewichtes eines vorgegebenen Fertigrohrabschnittes
unter Berücksichtigung von dessen Wanddicke,
Streckung, Schopflänge und Zunderverlust beträgt.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803014359 DE3014359A1 (de) | 1980-04-15 | 1980-04-15 | Steckreduzierwalzwerk zum herstellen von im durchmesser und in der wanddicke reduzierten fertigrohren aus mutterrohrstuecken |
| AT0563780A AT383058B (de) | 1980-04-15 | 1980-11-17 | Rohrwalzwerk und verfahren zum herstellen von im durchmesser und in der wanddicke reduzierten fertigrohren aus mutterrohrstuecken |
| FR8025106A FR2480148A1 (fr) | 1980-04-15 | 1980-11-26 | Laminoir degrossisseur-reducteur pour la fabrication de tubes de diametre et d'epaisseur de paroi reduits en partant d'ebauches de tubes |
| US06/228,742 US4397169A (en) | 1980-04-15 | 1981-01-27 | Rolling mill |
| GB8111482A GB2074485B (en) | 1980-04-15 | 1981-04-13 | Rolling mill |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803014359 DE3014359A1 (de) | 1980-04-15 | 1980-04-15 | Steckreduzierwalzwerk zum herstellen von im durchmesser und in der wanddicke reduzierten fertigrohren aus mutterrohrstuecken |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3014359A1 DE3014359A1 (de) | 1981-10-22 |
| DE3014359C2 true DE3014359C2 (de) | 1988-08-11 |
Family
ID=6100020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803014359 Granted DE3014359A1 (de) | 1980-04-15 | 1980-04-15 | Steckreduzierwalzwerk zum herstellen von im durchmesser und in der wanddicke reduzierten fertigrohren aus mutterrohrstuecken |
Country Status (5)
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| FR (1) | FR2480148A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8180 | Miscellaneous part 1 |
Free format text: DIE BEZEICHNUNG LAUTET RICHTIG: STRECKREDUZIERWALZWERK ZUM HERSTELLEN VON IM DURCHMESSER UND IN DERWANDDICKE RDUZIERTEN FERTIGROHREN AUS MUTTERROHRSTUECKEN |
|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: STAAT, KARL-HANS, 4031 HOMBERG, DE |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KOCKS TECHNIK GMBH & CO, 4010 HILDEN, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |