DE301412C - - Google Patents

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DE301412C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09HPREPARATION OF GLUE OR GELATINE
    • C09H9/00Drying of glue or gelatine
    • C09H9/02Drying of glue or gelatine in the form of foils

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach den zurzeit bekannten Einrichtungen wird flüssiger Leim zum Zwecke der Formgebung in heißem Zustande in eine Leimgießform gegossen und nach der Gelatinierung unter starker Gewaltanwendung mit Messern geschnitten. Unterhalb der Leimgießform zirkuliert Kühlwasser.
Die im Gebrauch befindlichen Leimgießformen waren bisher aus Holzrahmen in Verbindung mit einer starken Drahtglasplatte hergestellt ; um den Austritt des Leims aus der Leimgießform und den Eintritt des Kühlwassers in die letztere zu verhindern, war die Drahtglasplatte in den Holzrahmen gegen eine Dichtungsschnur gepreßt; zu beiden Seiten des Holzrahmens waren Holzleisten angeschraubt, um das Hohlliegen der Glasplatte und damit das Zirkulieren des Kühlwassers zu ermöglichen.
Diese, bisher verwendeten Leimgießformen hatten den Nachteil, daß sehr starke Drahtglasplatten verwendet werden mußten, weil nur solche Glasplatten den bei der Pressung gegen die Dichtungsschnur anzuwendenden Druck aushalten; und selbst solche Drahtglasplatten brachen bei Vornahme dieser Pressung sehr häufig. Überdies waren die Glasplatten auch bei der Verwendung im Betriebe häufig der Gefahr eines Bruches ausgesetzt, weil die Gläsplatte beim Aufdrücken des Leims mit den Messern keine genügende Auflagefläche fand, da die Unebenheiten der Glasplatte durch die ' zu beiden Seiten angeschraubten Holzleisten nicht ausgeglichen werden konnten.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, die Leimgießform statt aus Holzrahmen aus Winkeleisenrahmen herzustellen und die Dichtung zwischen Rahmen und Glasplatte mittels Schwefels zu bewirken, welches Dichtungsmittel bei Benutzung eines Holzrahmens nicht anwendbar ist. Dadurch entfällt das Pressen der Glasplatte gegen eine Dichtungsschnur; die Gefahr eines Bruches während der Herstellung der Leimgießform erscheint beseitigt, und es wird die Verwendung von Tafelglasplatten an Stelle der bisher erforderlich gewesenen starken Drahtglasplatten möglich. Die Verwendung von Tafelglasplatten hat gegenüber Drahtglasplatten, abgesehen von der größen Kostenersparnis, den weiteren Vorteil, daß der von der Platte abgezogene Leim vollkommen eben ist und Hochglanz aufweist, während bei Verwendung von Drahtglasplatten der Leim Riffelungen zeigt. Durch die Herstellung der Verbindung zwischen Rahmen und Glasplatte mittels Schwefels wird Spannungslosigkeit der Glasplatte erzielt und dadurch einem Brechen der Glasplatte auch während des Betriebes vorgebeugt.
Um die Gefahr eines Bruches während des Betriebes ganz zu beseitigen, wird auch die Verbindung der zu beiden Seiten des Rahmens
angebrachten, das Hohlliegen der Konstruktion bewirkenden Holzleisten mit dem Rahmen durch Schwefel bewirkt; hierdurch werden
alle Unebenheiten der Glasplatte ausgeglichen; der beim Schneiden des Leims mit den Messern ausgeübte Druck wird gleichmäßig verteilt, se daß ein Brechen der Glasplatte im Betriebe verhindert wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel
ίο der den Gegenstand der Erfindung bildenden Leimgießform, und zwar in je zwei Schnitten in natürlicher Größe und in einem im Verhältnis von ι :5 verkleinerten Maßstabe. A ist der Winkeleisenrahmen, B die Glasplatte; die Dichtung zwischen den beiden wird mittels Schwefels S erreicht. Zu beiden Seiten des Rahmens A sind Holzleisten E angebracht, welche das Hohlliegen der -Konstruktion bewirken. . Die beiden Stangen D bezwecken, der Konstruktion größere Sicherheit zu geben. An den Ecken sind Flacheisen C aufgenietet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Leimgießform, dadurch gekennzeichnet, daß in einen Winkeleisenrahmen (A) eine Glasplatte (B) eingelegt und daß -zu beiden Seiten des Rahmens (^4) Holzleisten (E) angebracht sind. '
2. Verfahren zum Abdichten der Leimgießform gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Eisenrahmen (A), Holzleisten (E) und Glasplatte (B) durch Verguß mittels Schwefels erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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