DE301241C - - Google Patents

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DE301241C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B7/00Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes
    • H03B7/02Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
    • H03B7/10Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element being gas-discharge or arc-discharge tube

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  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, um hochfrequente ungedämpfte Schwingungen für die Zwecke der drahtlosen Telegraphie und Telephonic zu erzeugen. Gemaß der Erfindung-wird in einem aus Selbstinduktion und Kapazität bestehenden Schwingungskreis eine Entladungsröhre angeordnet, in welcher ein Licht- oder Glimmbogen zwischen einer Kathode aus Alkalimetall und
ίο einer gewöhnlichen Metallanode (z. B. Eisen) in einer Edelgasatmosphäre übergeht.
Gegenüber den bisher bekannten Verfahren, bei welchen ebenfalls ein Lichtbogen (z. B. Poulsenlampe) benutzt wird, besitzt das neue \Aerfahren den Vorteil, daß die Entladungsröhre vollkommen kalt bleibt, womit eine gute Ökonomie der benutzten Elektrizitätsquellen ■ (Batterien) verbunden ist. Ferner fällt die bei den bisherigen Einrichtungen erforderliehe mechanische Regulierung des Lichtbogens fort, da die glühende Kathode zufolge der Anwendung des Edelgases sich nicht abnutzt. Ein besonderer. Vorteil ist, daß die Röhre schon mit einer Spannung von etwa
ä5 12 Volt betrieben werden kann, so daß sie sich besonders für kleine Hochfrequenzgeneratoren eignet, bei. denen es auf Verringerung des Batteriegewichtes wesentlich ankommt. Die niedrige Betriebsspannung
|o wird durch eine niedrige Jonisierungsspannung, welche gewisse Edelgase, z. B. Argon besitzen, ferner durch den Fortfall der Elektronenaffinität und das geringe Kathoden-. gefalle an der Alkalikathode bedingt. Mit der geringen Jonisierungsarbeit ist zugleich eine nur sehr geringe Wärmeentwicklung in dem Lichtbogen verbunden, so daß der Wirkungsgrad der Röhre wesentlich höher als der der bisher benutzten Einrichtungen ist.
Um möglichst reine sinusförmige Schwingungen im Stromkreis der Entladungsröhre hervorzurufen, wird ferner erfindungsgemäß im Lichtbogen eine dritte Elektrode angeordnet und diese nach der bekannten Rückkopplungsschaltung der Mikrophonsummer induktiv oder kapazitativ mit dem Schwingungskreis gekoppelt.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung schematisch veranschaulicht. Fig. ι stellt eine Entladungsröhre ohne dritte Elektrode in der bekannten Stoßkreisschaltung der Funkensender beziehungsweise der Poulsenlampe dar, während Fig. 2 bis 4 eine Entladungsröhre mit mittlerer Elektrode und verschiedenen Rückkopplungsschaltungen darstellt. ■
In Fig. ι stellen C und L die Kapazität und die' Selbstinduktion des Schwingungskreises dar, welcher an die Elektroden a, k der Entladungsröhre R angeschlossen ist. An dieselben Punkte ist andererseits die Stromquelle B in Reihe mit einem einstellbaren Widerstand W und einer Selbstinduktion D angeschlossen. Die Drosselspule D dient zusammen mit der Taste T zur Zündung der Röhre vor Inbetriebsetzung. Mit der Spule L ist induktiv die Antenne A gekoppelt, welche bei E. an Erde liegt.
In Fig. 2 ist wieder mit dem aus Spule L und Kondensator C1 bestehenden Schwingungskreis die Antenne A induktiv gekoppelt, die bei E an Erde liegt. Andererseits ist mit
dem Schwingnngskreis kapazitativ durch den Kondensator C2 die Entladungsröhre R verbunden, und zwar führen diese Verbindungen . zu der Anode α und der mittleren im Lichtbogen der Röhre liegenden Elektrode m, während die Kathode k über die Zündungsdrosselspule D und den Widerstand W an die Batterie B angeschlossen ist. Die Spule D ist für gewöhnlich durch den Ruhekontakt der
ίο Taste T überbrückt. Beim Drücken der Taste wird durch deren Arbeitskontakt die Röhre kurzgeschlossen und verläuft ein Zündstrom vom + Pol der Batterie durch die Spule L, den Arbeitskontakt der Taste T, die Spule D zum anderen Pol der Batterie. In Brücke zur Batterie B liegt dauernd ein Kondensator C3, um den Schwingungen einen widerstandslosen Weg zu geben.
Fig. 3 zeigt an Stelle der kapazitativen Kopplung der Fig. 2 eine induktive Rückkopplung der Röhre mit Hilfe der Spule L' und ist im übrigen identisch mit der Fig. 2, so daß sich die Beschreibung erübrigt. In Fig. 4 endlich ist die induktive Rückkopplung so ausgeführt, daß in dem Kopplungskreis ein Teil der Batterie B liegt, um der Elektrode m eine bestimmte Hilfsspannung zu erteilen.
Die Röhre R ist mit einem Edelgase, beispielsweise Argon gefüllt.. Die Alkalikathode k besteht z. B. aus Kalium, die Anode α aus Eisen. In der Röhre entsteht ein Lichtbogen, wobei Anode und Kathode einen scharfen Bogenansatzpunkt zeigen, oder ein sogenannter Glimmbogen, welcher nur an der Kathode scharf ansetzt, während er die Anode als positives Glimmlicht umhüllt.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung hochfrequenter ungedämpfter Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lichtoder Glimmbogen, welcher in einem Edelgase zwischen einer Alkalikathode und " , einer Metallanode (z. B. Eisen) übergeht, in einem aus Selbstinduktion und Kapazität bestehenden, mit der Antenne gekoppelten Schwingungskreis eingeschaltet ist, in welchem er hochfrequente ungedämpfte Schwingungen hervorruft.
2. Verfahren zur Erzeugung hochfrequenter Schwingungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Schwingungskreis verbundene, zwischen der Alkalikathode und der Metallanode im Edelgase übergehende Licht- oder Glimmbogen durch eine dritte in ihm angeordnete Elektrode beeinflußt wird, welche ihrerseits durch kapazitative oder induktive Rückkopplung mit dem Schwingungskreis verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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