DE301241C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE301241C DE301241C DENDAT301241D DE301241DA DE301241C DE 301241 C DE301241 C DE 301241C DE NDAT301241 D DENDAT301241 D DE NDAT301241D DE 301241D A DE301241D A DE 301241DA DE 301241 C DE301241 C DE 301241C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arc
- cathode
- frequency
- glow
- vibrations
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 6
- 229910052756 noble gas Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000003513 alkali Substances 0.000 claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 3
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N Argon Chemical compound [Ar] XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 3
- 229910052786 argon Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- -1 B. have argon Chemical class 0.000 description 1
- ZLMJMSJWJFRBEC-UHFFFAOYSA-N Potassium Chemical compound [K] ZLMJMSJWJFRBEC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052783 alkali metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 150000001340 alkali metals Chemical class 0.000 description 1
- 238000010891 electric arc Methods 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 239000011261 inert gas Substances 0.000 description 1
- 150000002835 noble gases Chemical class 0.000 description 1
- 229910052700 potassium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011591 potassium Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B7/00—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes
- H03B7/02—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
- H03B7/10—Generation of oscillations using active element having a negative resistance between two of its electrodes with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element being gas-discharge or arc-discharge tube
Landscapes
- Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, um hochfrequente ungedämpfte
Schwingungen für die Zwecke der drahtlosen Telegraphie und Telephonic zu erzeugen. Gemaß
der Erfindung-wird in einem aus Selbstinduktion und Kapazität bestehenden Schwingungskreis
eine Entladungsröhre angeordnet, in welcher ein Licht- oder Glimmbogen
zwischen einer Kathode aus Alkalimetall und
ίο einer gewöhnlichen Metallanode (z. B. Eisen)
in einer Edelgasatmosphäre übergeht.
Gegenüber den bisher bekannten Verfahren, bei welchen ebenfalls ein Lichtbogen (z. B.
Poulsenlampe) benutzt wird, besitzt das neue \Aerfahren den Vorteil, daß die Entladungsröhre
vollkommen kalt bleibt, womit eine gute Ökonomie der benutzten Elektrizitätsquellen
■ (Batterien) verbunden ist. Ferner fällt die bei den bisherigen Einrichtungen erforderliehe
mechanische Regulierung des Lichtbogens fort, da die glühende Kathode zufolge
der Anwendung des Edelgases sich nicht abnutzt. Ein besonderer. Vorteil ist, daß die
Röhre schon mit einer Spannung von etwa
ä5 12 Volt betrieben werden kann, so daß sie
sich besonders für kleine Hochfrequenzgeneratoren eignet, bei. denen es auf Verringerung
des Batteriegewichtes wesentlich ankommt. Die niedrige Betriebsspannung
|o wird durch eine niedrige Jonisierungsspannung,
welche gewisse Edelgase, z. B. Argon besitzen, ferner durch den Fortfall der Elektronenaffinität
und das geringe Kathoden-. gefalle an der Alkalikathode bedingt. Mit der
geringen Jonisierungsarbeit ist zugleich eine nur sehr geringe Wärmeentwicklung in dem
Lichtbogen verbunden, so daß der Wirkungsgrad der Röhre wesentlich höher als der der
bisher benutzten Einrichtungen ist.
Um möglichst reine sinusförmige Schwingungen im Stromkreis der Entladungsröhre
hervorzurufen, wird ferner erfindungsgemäß im Lichtbogen eine dritte Elektrode angeordnet
und diese nach der bekannten Rückkopplungsschaltung der Mikrophonsummer
induktiv oder kapazitativ mit dem Schwingungskreis gekoppelt.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung schematisch veranschaulicht.
Fig. ι stellt eine Entladungsröhre ohne dritte Elektrode in der bekannten
Stoßkreisschaltung der Funkensender beziehungsweise der Poulsenlampe dar, während
Fig. 2 bis 4 eine Entladungsröhre mit mittlerer Elektrode und verschiedenen Rückkopplungsschaltungen
darstellt. ■
In Fig. ι stellen C und L die Kapazität und
die' Selbstinduktion des Schwingungskreises dar, welcher an die Elektroden a, k der Entladungsröhre
R angeschlossen ist. An dieselben Punkte ist andererseits die Stromquelle
B in Reihe mit einem einstellbaren Widerstand W und einer Selbstinduktion D
angeschlossen. Die Drosselspule D dient zusammen mit der Taste T zur Zündung der
Röhre vor Inbetriebsetzung. Mit der Spule L ist induktiv die Antenne A gekoppelt, welche
bei E. an Erde liegt.
In Fig. 2 ist wieder mit dem aus Spule L und Kondensator C1 bestehenden Schwingungskreis
die Antenne A induktiv gekoppelt, die bei E an Erde liegt. Andererseits ist mit
dem Schwingnngskreis kapazitativ durch den Kondensator C2 die Entladungsröhre R verbunden,
und zwar führen diese Verbindungen . zu der Anode α und der mittleren im Lichtbogen
der Röhre liegenden Elektrode m, während die Kathode k über die Zündungsdrosselspule
D und den Widerstand W an die Batterie B angeschlossen ist. Die Spule D ist für
gewöhnlich durch den Ruhekontakt der
ίο Taste T überbrückt. Beim Drücken der Taste
wird durch deren Arbeitskontakt die Röhre kurzgeschlossen und verläuft ein Zündstrom
vom + Pol der Batterie durch die Spule L, den Arbeitskontakt der Taste T, die Spule D
zum anderen Pol der Batterie. In Brücke zur Batterie B liegt dauernd ein Kondensator C3,
um den Schwingungen einen widerstandslosen Weg zu geben.
Fig. 3 zeigt an Stelle der kapazitativen Kopplung der Fig. 2 eine induktive Rückkopplung
der Röhre mit Hilfe der Spule L' und ist im übrigen identisch mit der Fig. 2,
so daß sich die Beschreibung erübrigt. In Fig. 4 endlich ist die induktive Rückkopplung
so ausgeführt, daß in dem Kopplungskreis ein Teil der Batterie B liegt, um der Elektrode m
eine bestimmte Hilfsspannung zu erteilen.
Die Röhre R ist mit einem Edelgase, beispielsweise Argon gefüllt.. Die Alkalikathode
k besteht z. B. aus Kalium, die Anode α aus Eisen. In der Röhre entsteht ein
Lichtbogen, wobei Anode und Kathode einen scharfen Bogenansatzpunkt zeigen, oder ein
sogenannter Glimmbogen, welcher nur an der Kathode scharf ansetzt, während er die Anode
als positives Glimmlicht umhüllt.
Claims (2)
1. Verfahren zur Erzeugung hochfrequenter ungedämpfter Schwingungen,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Lichtoder Glimmbogen, welcher in einem Edelgase zwischen einer Alkalikathode und " ,
einer Metallanode (z. B. Eisen) übergeht, in einem aus Selbstinduktion und Kapazität
bestehenden, mit der Antenne gekoppelten Schwingungskreis eingeschaltet ist, in welchem er hochfrequente ungedämpfte
Schwingungen hervorruft.
2. Verfahren zur Erzeugung hochfrequenter Schwingungen nach Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Schwingungskreis verbundene,
zwischen der Alkalikathode und der Metallanode im Edelgase übergehende Licht- oder Glimmbogen durch eine dritte
in ihm angeordnete Elektrode beeinflußt wird, welche ihrerseits durch kapazitative
oder induktive Rückkopplung mit dem Schwingungskreis verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301241C true DE301241C (de) |
Family
ID=555148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301241D Active DE301241C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301241C (de) |
-
0
- DE DENDAT301241D patent/DE301241C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE301241C (de) | ||
| DE2118938C3 (de) | Impulsgenerator | |
| DE2805503A1 (de) | Glaslasersystem | |
| AT84044B (de) | Einrichtung zur Erzeugung ungedämpfter hochfrequenter Schwingungen mittels Lichtbogen. | |
| DE294641C (de) | ||
| DE350500C (de) | Verfahren zur Steuerung elektrischer Stroeme durch Schallkraefte | |
| DE342609C (de) | Einrichtung zur Erzeugung nieder- oder hochfrequenter Schwingungen mittels einer Entladungsroehre | |
| DE176010C (de) | ||
| DE375954C (de) | Senderschaltung fuer drahtlose Nachrichtenuebermittlung | |
| DE295761C (de) | ||
| DE216558C (de) | ||
| DE286753C (de) | ||
| DE283613C (de) | ||
| DE370764C (de) | Einrichtung zur Speisung von Hoch- und Niederfrequenz-Verbrauchsapparaten aus einer Gleich- oder Wechselstrom ueblicher Spannung und Frequenz fuehrenden Leitung | |
| DE270312C (de) | ||
| DE436206C (de) | Vorrichtung zur Wiedergabe von Toenen auf elektrischem Wege | |
| DE196342C (de) | ||
| DE427094C (de) | Einrichtung zur Beeinflussung elektrischer Wellen | |
| DE193328C (de) | ||
| DE353364C (de) | Kathodenroehre zur Verstaerkung und Erzeugung ungedaempfter elektrischer Schwingungen | |
| DE432270C (de) | Schaltungsanordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen | |
| DE449058C (de) | Anordnung zum Zuenden und Loeschen von zwei oder mehreren Gasentladungsroehren in Parallelschaltung | |
| DE193383C (de) | ||
| DE458702C (de) | Einrichtung zum Betrieb von Roehrensendern, die nicht auf dem Rueckkopplungsprinzip beruhen | |
| DE564235C (de) | Elektrische Leuchtroehre mit gluehenden Hauptelektroden |