DE176010C - - Google Patents
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- DE176010C DE176010C DENDAT176010D DE176010DA DE176010C DE 176010 C DE176010 C DE 176010C DE NDAT176010 D DENDAT176010 D DE NDAT176010D DE 176010D A DE176010D A DE 176010DA DE 176010 C DE176010 C DE 176010C
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- circuit
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03C—MODULATION
- H03C1/00—Amplitude modulation
Landscapes
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Erzeugung elektrischer Schwingungen
für Zwecke der drahtlosen Übertragung von Schallwellen, das auf der Erscheinung beruht, daß durch Verkürzungen oder Verlängerungen
des Elektrodenabstandes einer Bogenlampe Schwankungen der Stromstärke
im Stromkreise derselben hervorgerufen werden, die genau den die Veränderungen derFlammenbogenlänge
verursachenden Schallwellen entsprechen.
Die in dem Stromkreise der Bogenlampe hervorgerufenen Stromschwankungen werden
nach vorliegender Erfindung dazu benutzt, in einem zur Bogenlampe parallel geschalteten
Stromkreise, der einen Kondensator von hoher Kapazität enthält und mit den Klemmen der
Primärspule eines Induktoriums verbunden ist, Stromstöße hervorzurufen, die das Induktorium
erregen. Das Induktorium wird, wie bei der Funkentelegraphie, zum direkten oder indirekten
Laden eines Schwingungskreises benutzt.
Als Empfänger für die elektrischen Wellen kann ein unvollkommener Kontakt, ein elektrolytischer
oder magnetischer Wellendetektor benutzt werden, der in bekannter Weise in den Stromkreis eines Elementes mit einem
Telephon in Reihe geschaltet ist.
Die Veränderungen des Elektrodenabstandes und die Erzeugung der Stromschwankungen
im Stromkreise der Bogenlampe geschehen in der Weise, daß die eine Kohle der Bogenlampe
in einem Halter angeordnet ist, der von der Membran eines Mikrophons beeinflußt,
beim Auftreffen von Schallwellen auf
die Membran die von ihm gehaltene Kohle der zweiten nähert oder von derselben entfernt.
Auf der Zeichnung ist ein die Erfindung veranschaulichendes Schaltungsschema dargestellt.
Die als Geber benutzte Bogenlampe B ist parallel zu einem Gleichstromnetz G von z. B.
110 Volt Spannung geschaltet. Zu der Bogenlampe B parallel ist ein zweiter Stromkreis
angeordnet, der einen in Reihe mit der Primärwicklung eines Induktoriums J geschalteten
Kondensator K von hoher Kapazität enthält.
Der eine der beiden Kohlenstifte b, b', z. B. b, ist in einem Halter H angeordnet, der an der
Membran eines Mikrophons M befestigt ist, während der andere Kohlenstift b' mittels einer
Stellschraube, 5 zum Zwecke der Einstellung der Lichtbogenlänge dem ersteren genähert
oder von demselben entfernt werden kann.
Wenn gegen die Membran des MikrophonsM
Schallwellen treffen, so übertragen sich deren Schwingungen durchVermittlung des Halters H
auf den Kohlenstift b der Bogenlampe B, so daß der Lichtbogen den Schallwellen entsprechende
Verlängerungen oder Verkürzungen erleidet, die ihrerseits Schwankungen der Stromstärke
in dem Stromkreise der Lampe hervorrufen. Diese Stromschwankungen rufen in
dem den Kondensator K und die Primärwicklung des Induktoriums J enthaltenden
Stromkreise Stromstöße hervor, die das Induktorium J erregen und in der Sekundärwicklung
desselben Induktionsströme hervorrufen. Die Sekundärwicklung des Induktoriums
steht mit der Funkenstrecke F in Verbindung,
Claims (2)
- von der die elektrischen Schwingungen direkt oder indirekt durch Zwischenschaltung eines Transformators auf den Luftdraht L übertragen werden.Um die Stromstöße von hoher Frequenz am Übertritt in das Gleichstromnetz G zu verhindern, ist die Bogenlampe B in Reihe mit einer Drosselspule D geschaltet.Als Empfänger der von dem Draht L ausgehenden elektrischen Schwingungen kann in bekannter Weise ein unvollkommener Kontakt, ein elektrolytischer oder magnetischer Wellendetektor O benutzt werden, der in den Luftdraht L' eingeschaltet ist und in Reihe mit einem Element E und einem Telephon T geschaltet ist.Paten τ-An Sprüche:I. Verfahren zur Erzeugung von elekirischen Schwingungen für Zwecke der drahtlosen Übertragung von Schall, Musik, Sprache usw., dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schallwellen Verkürzungen oder Verlängerungen des Elektrodenabstandes einer Bogenlampe (B) und dadurch Strom-Schwankungen im Stromkreise derselben hervorgerufen werden, die in einem zur Bogenlampe parallel geschalteten Stromkreis, der einen Kondensator von hoher Kapazität und die Primärwicklung eines Induktoriums in Reihe geschaltet enthält, Stromstöße hervorrufen, die zur Erregung des einen elektrischen Schwingungskreis direkt oder indirekt ladenden Induktoriums dienen.
- 2. Bogenlampe für die Ausübung des in Anspruch 1 beschriebenen Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kohlenstift der Bogenlampe mit der Membran eines Mikrophons verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176010C true DE176010C (de) |
Family
ID=440603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176010D Active DE176010C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176010C (de) |
-
0
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